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Kurzvergleich HE-6, LCD2, TH900, T1, HE400,500

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Jason_King
Inventar
#701 erstellt: 30. Apr 2013, 11:53
Ihr seid gemein bis widerlich... (Sind ja genug da im Moment. Hab mich auch gewundert)
astrolog
Inventar
#702 erstellt: 30. Apr 2013, 11:54

Für mich ist "Struktur" eher das, was man fühlt, als das, was man sieht...

Nein, ich meine schon die Struktur. Der war allersdings auch nicht eingeölt, sondern reine Natur.
Mein Rosenholz kommt mir übrigens noch etwas dunkler vor als Deiner.

Du hast da ja noch die Rev1-Version. Tönt der etwas anders, als der neue?
Hirnwindungslauscher
Hat sich gelöscht
#703 erstellt: 30. Apr 2013, 12:41
Einer der Audezes (Rosenholz) ist von mir schon bezahlt :-P

@zabelchen


was die Peaks angeht.....so kann ich mich da nur auf Messungen beziehen, und klar viele Kopfhörer haben Peaks. wobei diese oft auch etwas mit der Messmethode zu tun haben können. mir persönlich sind die Peaks egal. ich nehme sie als Teil der Abstimmung in Kauf und setze halt einen anderen Kopfhörer auf, wenn die Kombi aus Aufnahme, Amp und Kopfhörer nicht passt. wobei bestimmte Peaks auch dem Klang zugute kommen können. ich denke da beispielsweise an den HD800, bei welchem ich ziemlich überzeugt davon bin, daß seine besondere Transparenz auf einen relativ schmalbandige Anhebung im Bereich von 6,5 khz zurückzuführen ist.


Es geht auch nicht um die Peaks, die die Hörer messbar haben, sondern die, die sich in der Interaktion mit dem Ohr erst bilden. Das ist leider nicht zu messen (bzw. ich weiss noch nicht wie).
Glaube mir, für mich war die Entzerrung dieser Peaks die größte Entdeckung in der Klangverbesserung, da selbst die typische In-Kopf-Ortung seitdem wegfällt.
Am stärksten hat für mich da übrigens der Klang eines K701 profitiert.


Ich kann allerdings durchaus nachvollziehen, wenn man diesen Weg geht. aber abwertend ? nö.



Keine Bange, das war eher ein "Sammelposting" von mir, an die, die es gänzlich abwerten. In dem Sinne:
Schlappen.
Inventar
#704 erstellt: 30. Apr 2013, 13:00

astrolog (Beitrag #702) schrieb:
Du hast da ja noch die Rev1-Version. Tönt der etwas anders, als der neue?

Nein, der Rosenholz ist auch schon Rev. 2, allerdings von Ende 2011
Die geänderten Steckerbuchsen kamen dann später noch hinzu.
Hirnwindungslauscher
Hat sich gelöscht
#705 erstellt: 30. Apr 2013, 14:09
Zum EQ-Thema:
he500

Das ist meine Entzerrung für den HE-500. Nicht mehr, nicht weniger. Die Filter liegen bei 4830Hz mit Q=0,2 -5dB und 7600Hz mit Q=0,1 -6dB.

Geringfügige Maßnahme, die viel ausmacht. Übernehmen sollte aber niemand diese Werte, sondern selbst ermitteln, da es je nach Ohr halt um ca. 1000-500Hz variiert.

Früher hatte ich den Bass und die Höhen minimal (je 2-3dB) angehoben beim HE-500. Mittlerweile gefällt es mir ohne besser.
Jason_King
Inventar
#706 erstellt: 01. Mai 2013, 16:11
So, nun hab ich wohl einen großen Fehler gemacht. Habe meinen HE 400 verkauft und dann auch noch viel zu billig. Nun will ich einen Neuen.
Dafür ist der AKG K 702 nun in meinem Fundus. Ein absoluter Versager bei Rockmusik aber ein echter "Sezierer" bei Jazz. Man braucht halt beide.
Meine Suchanfrage ist nun wieder im Suche/Biete-Bereich.
Vielleicht hat ja jemand einen über.
Schlussmitlustig
Hat sich gelöscht
#707 erstellt: 01. Mai 2013, 19:01
@ Jason King
hau den AKG K 702 auch noch weg , und Du hast endlich Geld für einen "richtigen" KH.
Kauf Dir vom Erlös den LCD-2 , und Du brauchst dann nur den
Selbst bei Klassik , wenn man den HD800 nicht kennt , macht er eine gute Figur

Gruß
Wolfgang
Jason_King
Inventar
#708 erstellt: 01. Mai 2013, 19:21
Ist in Arbeit... Aber ich finde das Blau am HE 400 so toll.
Schlussmitlustig
Hat sich gelöscht
#709 erstellt: 01. Mai 2013, 19:34

Jason_King (Beitrag #708) schrieb:
Ist in Arbeit... Aber ich finde das Blau am HE 400 so toll. :angel


Dann nimm die blauen Ohrpolster von Schlappen
Jason_King
Inventar
#710 erstellt: 02. Mai 2013, 11:57
Das ist eine prima Idee....Und dann statt der Bambus-Ausführung eventuell noch seine Sitzmöbel verarbeiten.
Schlappen.
Inventar
#711 erstellt: 02. Mai 2013, 12:14
Ihr wollt mich ja nur ärgern, ihr Lausbuben.

Die blauen Polster sind schön.
BLND
Stammgast
#712 erstellt: 02. Mai 2013, 12:51
Nach anfänglicher Abstoßung, war ich nach längerem Betrachten deines Konstrukts stark angetan.

Schlappen.
Inventar
#713 erstellt: 02. Mai 2013, 13:45
I LOVE YOU !!
Jason_King
Inventar
#714 erstellt: 02. Mai 2013, 14:01
Ich möchte auch geliebt werden. Was ist den das?
Schlussmitlustig
Hat sich gelöscht
#715 erstellt: 02. Mai 2013, 15:50
Ich habe fast das Gefühl , Ihr seid alle blau
outstanding-ear
Gesperrt
#716 erstellt: 02. Mai 2013, 16:03
Jetzt kommen sie alle ans Licht der Öffentlichkeit, die Detlefs und Bernhards, mit den dotterweichen D's wie in Damentoilette.


[Beitrag von outstanding-ear am 02. Mai 2013, 19:22 bearbeitet]
BLND
Stammgast
#717 erstellt: 02. Mai 2013, 17:29

Jason_King (Beitrag #714) schrieb:
Ich möchte auch geliebt werden. Was ist den das? :?


War mir bis dato auch neu, weiß jetzt gerade auch nicht ganz genau wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll, ziemlich aufwühlend das Ganze.
Einen LCD-2/3, HE-6 oder vllt. auch HD800 zum ersten Mal aufsetzen und lauschen ist noch intensiver, aber das hier kommt ansatzweise ran.

Jason_King
Inventar
#718 erstellt: 03. Mai 2013, 05:31
Leider ist der Deal zum Kauf eines LCD 2 geplatzt. Mist!. Bin aber weiter auf der Jagd nach dem schönen Teil. Mal sehen, was wird....
BurtonCHell
Inventar
#719 erstellt: 03. Mai 2013, 06:49
Warum ist der Deal geplatzt? ICH war es nicht, denn ich habe gerade abgesagt .. !!

Frag doch einfach nochmal an.
Schlussmitlustig
Hat sich gelöscht
#720 erstellt: 03. Mai 2013, 15:27

Jason_King (Beitrag #718) schrieb:
Leider ist der Deal zum Kauf eines LCD 2 geplatzt. Mist!. Bin aber weiter auf der Jagd nach dem schönen Teil. Mal sehen, was wird.... :)


Nicht aufgeben es lohnt sich
Hier muss ich Schlappen65 zitieren:
Der Audeze packt Dich - wenn es sein muss - am Kragen, tritt Dir den Arsch in Brand um Dich anschließend zum Trocknen über den Zaun zu hängen.

Und genau so ist es

Gruß
Wolfgang
Schlappen.
Inventar
#721 erstellt: 03. Mai 2013, 17:34
Soll DAS der angekündigte geschlossene Audeze sein...? Mit aufgeschraubter Holzschale...? Oder ist das ein Gag...?

900x900px-LL-b808e8c3_DSC_4812
outstanding-ear
Gesperrt
#722 erstellt: 03. Mai 2013, 17:36
LOL! Da hat jemand seine Rasurschälchen auf den Audeze gepappt. Das dürfte ohne weitere Maßnahmen klingen, wie es aussieht, nämlich völlig bescheuert.
frix
Inventar
#723 erstellt: 03. Mai 2013, 17:58
naja ist ein bild vom prototyp.
Ob der dann letzendlich so aussieht ist fraglich.
outstanding-ear
Gesperrt
#724 erstellt: 03. Mai 2013, 18:03
Das Prinzip, einen geschlossenen Magnetostaten zu konstruieren, halte ich schon für schwachsinnig.
BLND
Stammgast
#725 erstellt: 03. Mai 2013, 18:07
Interessant, interessant, gefällt mir eigentlich ganz gut und ein geschlossener Magnetostat, ich bin neugierig.
Weiß jemand schon konkretes dazu?


outstanding-ear (Beitrag #724) schrieb:
Das Prinzip, einen geschlossenen Magnetostaten zu konstruieren, halte ich schon für schwachsinnig.


Fahre fort.
Schlappen.
Inventar
#726 erstellt: 03. Mai 2013, 18:12
Naja, klanglich erwarte ich da auch keine "Verbesserung" zum jetzigen Modell (eher eine Verschlechterung), zumal der jetzige LCD ja schon ganz leicht "geschlossen" klingt, zumindest mehr, als ein Hifimann.
Aber für jemanden, dem Isolierung wichtig ist, vielleicht gar keine schlechte Idee.

btw. wenn ich bei meinem die Hände auf die Deckel lege, klingt der zumindest beschissen, hoffentlich ist das kein Omen.
chi2
Stammgast
#727 erstellt: 03. Mai 2013, 18:18

outstanding-ear (Beitrag #724) schrieb:
Das Prinzip, einen geschlossenen Magnetostaten zu konstruieren, halte ich schon für schwachsinnig.


Ist nicht mehr oder weniger bescheuert, als einen dynamischen oder elektrostatischen Geschlossenen zu designen ;).
outstanding-ear
Gesperrt
#728 erstellt: 03. Mai 2013, 19:30
Es ist gerade der Vorteil des Magnetostaten, vollkommen frei schwingen zu können. Die werden ja nicht ohne Grund so gebaut. Das Prinzip in ein geschlossenes Gehäuse zu packen, ist wie eine Chessner in einer Boing fliegen zu lassen. Oder Schlittschuhe mit besonders breiten Kufen zu bauen. Oder Bambus mit Weichmacher zu bepinseln. Oder Kolbenrückholfedern, Teppichkantenleitern und Metallfeilenöl zu kaufen.

Ich denke, auch bei Martin Logan und Apogee hat man sich seinerzeit was dabei gedacht, die Gehäuse nicht zu verschließen. Die Staxe sind wohl auch nicht nur aus Gewichtsvorteilen heraus so offen. Und wohin ein Magentostat führt, wenn man ihn einsperrt, erkennt man am Fostex. *grusel*

Einen geschlossenen Elektrostaten kenne ich nicht. Würde ich mit Sicherheit auch nicht kaufen. Alleine die extrem aufwendige Bedämpfung, um überhaupt was Verzerrungsarmes zu zaubern, dürfte den Preis unnötig nach oben treiben.
ZeeeM
Inventar
#729 erstellt: 03. Mai 2013, 19:48

outstanding-ear (Beitrag #728) schrieb:
Es ist gerade der Vorteil des Magnetostaten, vollkommen frei schwingen zu können
Das Trifft auf Lautsprecher zu, aber nicht auf Kopfhörer. Am Rechteckverhalten sieht man, das sie Druck halten und das geht nur, wenn das ankoppelnde Luftvolumen dicht ist. Frei schwingen käme hin, wenn sie wie ein K1000 vor den Ohren hängen würden oder wie ein Float aufgebaut wären.
outstanding-ear
Gesperrt
#730 erstellt: 03. Mai 2013, 20:14
Wenn ich die Ohrpolster anhebe oder sie "undicht" mache, nimmt der Bass eher zu, und nicht ab, wie es bei jedem anderen Hörer der Fall ist. Das kleinste Hindernis, nur ein Hauch von Dämmwolle innerhalb des HE6 oder HE5LE oder was weiß ich für ein Exemplar, macht den Bass kaputt. Er muss absolut frei schwingen können. Im Prinzip verhalten sich die Hifimänner auch wie Lautsprecher. Die Polster hängen wohl nur aus Gründen des Tragekomfort dran. Die Membranfläche ist groß, die bewegte Masse ist denkbar klein und jedes geschlossene Gehäuse wirkt diesem "Prinzipvorteil" entgegen. Ich kenne auch keine Literatur, die ernsthaft bei diesem Prinzip geschlossene Bausweisen anführt. Ansonsten müsste man Magentostat/Elektrostat bei Kopfhörern generell in Frage stellen.

Ist denn kein Akustiker hier oder Aerodynamiker, der das mal genau darlegen kann?
ZeeeM
Inventar
#731 erstellt: 03. Mai 2013, 20:26

outstanding-ear (Beitrag #730) schrieb:
Wenn ich die Ohrpolster anhebe oder sie "undicht" mache, nimmt der Bass eher zu, und nicht ab, wie es bei jedem anderen Hörer der Fall ist.


Ich sprach vom Rechteckverhalten.
Frei Schwingen muss keine Membran. Sie muss bedämpft werden, damit die nach der Anregung nicht umzappelt. Das ist durchaus das angekoppelte Luftvolumen, was man ja bewegen will, sonst gibt es nichts zu hören.
outstanding-ear
Gesperrt
#732 erstellt: 03. Mai 2013, 21:06
Da kann ich leider nicht mehr folgen. Kann "Rechteckverhalten" nicht kontextbezogen einordnen. Für mich muss eine geringere bewegte Masse auch weniger bedämpft werden, was sich durch die offene Bauweise realisieren lässt. Die Hifimänner und alle mir bekannten Elektrostaten und Bändchenhochtöner sind minimal bedämpft und maximal offen konstruiert. Denn sonst wäre der Vorteil ja wieder komplett dahin. Bei der geringen Masse dürfte das Luftvolumen als Bedämpfung ja schon ausreichen. Ergo sind geschlossene Gehäuse nicht zielführend. Was eine derart filigrane Membran nicht braucht, ist eine Druckkammer, die sie zu Eigenschwingungen nötigt. Das ist ja keine steife Membran, sondern eine schwingende Folie mit geringem Hub, weswegen auch die Fläche größer sein muss. Hier kommt ja auch wegen der Membranfläche ein anderes Abstrahlverhalten zum Tragen. Worin liegt der Unterschied zwischen einem Jecklin Float und einem Hifiman? Oder anders gefragt, was würde passieren, verpasste man dem JF ein paar Polster?
chi2
Stammgast
#733 erstellt: 03. Mai 2013, 21:12

outstanding-ear (Beitrag #728) schrieb:
Einen geschlossenen Elektrostaten kenne ich nicht. Würde ich mit Sicherheit auch nicht kaufen. Alleine die extrem aufwendige Bedämpfung, um überhaupt was Verzerrungsarmes zu zaubern, dürfte den Preis unnötig nach oben treiben.


Neben den wenig überzeugenden alten Koss-Hörern (ESP-6, 9, 10) gibt es einen genialen geschlossenen E-staten: den 4070 von Stax. Der ist in der Tat sehr aufwändig konstruiert und entsprechend voluminös, aber das Ergebnis ist faszinierend.

Freies Schwingen von Orthos ist auch deshalb nur relativ, weil die Käfigkonstruktion mit den Raum beanspruchenden Magneten zu engeren Lufdurchlässen führt, die das Schwingverhalten zusätzlich beeinflussen.

Mein Punkt: Geschlossene Hörer sind immer ein Kompromiss, gleich ob sie auf dem dynamischen, elektrostatischen oder orthodynamischen Prinzip beruhen.


[Beitrag von chi2 am 03. Mai 2013, 21:16 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#734 erstellt: 03. Mai 2013, 21:29

outstanding-ear (Beitrag #732) schrieb:
Da kann ich leider nicht mehr folgen. Kann "Rechteckverhalten" nicht kontextbezogen einordnen.


Der LCD hält den Druck, wenn die Membran ausgelenkt wird.

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Der Druck wird aufgebaut und entweicht nur durch Undichtigkeiten und zwar wenig. Würdest du ein Mikrofon in eine geschlossene Box einbauen, dann sähe das ähnlich aus.
Was die Schwingungsdämpfung eines Folienwandlers anbelangt, stell dir vor, welche Kräfte wirken dämpfend, das ist die Luft, bzw. das eingeschlossene Luftvolumen. Mechanisch gibt es bei Flächenwandlern kaum Dämpfung. Schau dir doch mal die Wandler an , wie sie aufgebaut sind, wie groß die Öffnungen in den Statoren sind.
Wenn du die Polster eines LCDs lupfst kann es durchaus sein, das es zu einer Überhöhung kommt, weil der Wandler nicht mehr auf Druck arbeitet, sondern eine Welle abstrahlt, also eher wie ein Lautsprecher arbeitet.
Frei schwingend heisst für mich, das eine Membran ohne wesentliche äußere mechanische Beeinflussung schwingt. Das ist aber bei Flächenstrahlern eher nicht der Fall. Da hat man den Antrieb, eine leichte Membran und die anzutreibende Luft, die einen wesentlichen Einfluss hat.
outstanding-ear
Gesperrt
#735 erstellt: 03. Mai 2013, 21:33
Den 4070 kannte ich nicht. Ich glaube, das Problem ist die Begrifflichkeit "Freies Schwingen". Ist rein physikalisch vielleicht etwas grotesk gewählt. Vielleicht wäre druckarm ja genauer gewesen. Aber ich kann trotzdem keinen Sinn darin erkennen, warum man den Audeze schließen will oder sollte, ausser eine neue Einkommensquelle zu erschließen. Welche Vorteile, ausser der Isolation, soll das denn haben? Kann ich nicht erkennen. Beim besten Willen nicht. Bessere Raumdarstellung? Unwahrscheinlich. Mein HE5LE hat so eine plastische Bühne erzeugt, das ich genau sehen konnte, worauf ich der Sängerin geklatscht habe.
outstanding-ear
Gesperrt
#736 erstellt: 03. Mai 2013, 21:39
@ZeeeM

Danke! Jetzt weiß ich auch was gemeint war. Ja, da stimme ich zu, muss ich zustimmen. Wie schon erwähnt, war der physikalische Grenzfall ungehinderter Schwingung natürlich nicht gemeint. Das Aufbauprinzip kenne ich ja und auch der Nachteil der Magnetkonstruktion. Insofern ist das aber jetzt klar. Und am 4070 sieht man ja auch, das der kein kleines Gehäuse hat. Also muss sich hier der rückwärtige Schall maximal totlaufen. Den Sinn erfasse ich aber immer noch nicht.
ZeeeM
Inventar
#737 erstellt: 03. Mai 2013, 21:40
Geschlossen kann physikalisch sogar ein einem Aspekt Sinn machen, das die Belastung symmetrisch ist. Also zum Ohr hin und nach Außen ein nahezu gleiches komprimierbares Volumen. Ein dünne Membran ist aber akustisch transparent und man bekommt Probleme mit Reflektionen.
chi2
Stammgast
#738 erstellt: 04. Mai 2013, 08:38
Wenn man die Leistung aller hoch isolierenden geschlossenen Kopfhörer (weil die schwach isolierenden den offenen gar nicht so unähnlich sind) betrachtet, kann nach dem aktuellen Stand der Technik nur der Schluss gezogen werden, dass die Nachteile (Reflexionen) die Vorteile (symmetrische Bedämpfung durch potenziell gleiche Volumen- und Druckverhältnisse auf beiden Seiten der Membran) weit überwiegen.

Der 4070 von Stax ist übrigens tonal sehr ausgewogen, sehr verfärbungsarm und hat ein extrem breites übertragenes Sprektrum. Seine Schwäche liegt aber - wen wundert es - in der Raum(re)konstruktiuon: Er wirkt zwar sehr transparent und "frei", kein bisschen topfig, aber eine dreidimensionale Abbildung, eine sozusagen greifbare Räumlichkeit auch in der Tiefe will ihm etwas weniger gut gelingen als offenen Elektrostaten oder auch starken Orthos und Dynamikern.


[Beitrag von chi2 am 04. Mai 2013, 10:09 bearbeitet]
outstanding-ear
Gesperrt
#739 erstellt: 04. Mai 2013, 10:01

aber eine dreidimensionale Abbildung, eine sozusagen greifbare Räumlichkeit auch in der Tiefe will ihm etwas weniger gut gelingen als offenen Elektrostaten oder auch starken Orthos und Dynamikern.


Genau darin liegt die Stärke des HE5LE und auch des HE6. Daher verschenkt man imho Potential, wenn man den Audeze zukittet. Weil, tonale Ausgewogenheit erreiche ich locker per Equalizer. Die holographische Bühne geht damit jedoch nicht zu simulieren. Schon bescheuert, diese Kopfhörer. Vielleicht sollte ich einfach 2 gute Abhörmonitore kaufen, anstatt mit KH herumzufummeln. Auf einem Ständer platzieren, links und rechts neben dem Hörsessel ausrichten, anpassen und fettich.
ZeeeM
Inventar
#740 erstellt: 04. Mai 2013, 10:14
Hirnwindungslauscher
Hat sich gelöscht
#741 erstellt: 04. Mai 2013, 10:15

Vielleicht sollte ich einfach 2 gute Abhörmonitore kaufen, anstatt mit KH herumzufummeln. Auf einem Ständer platzieren, links und rechts neben dem Hörsessel ausrichten, anpassen und fettich.


Ist auch in der Praxis eigentlich die beste Methode. So habe ich vor einigen Jahren auch am liebsten gehört. Vorallem braucht es immer noch wenig Materialeinsatz dafür. Zwei gute Breitbandlautsprecher kaufen und fertig. Preislich sicherlich günstiger als mancher High-End-Kopfhörer.

Interessant ist bei so einem Einsatz (Hörabstand <= 1Meter) auch eine komplett offene Konstruktion (offene Schallwand oder den Treiber wirklich "nackt" arretieren und massiv entzerren).
Schlappen.
Inventar
#742 erstellt: 04. Mai 2013, 11:09

outstanding-ear (Beitrag #739) schrieb:
Genau darin liegt die Stärke des HE5LE und auch des HE6.

Ach das doch Blödsinn, was Du da schreibst.
Ich glaub, du verwechselst das was.
outstanding-ear
Gesperrt
#743 erstellt: 04. Mai 2013, 12:02

Schlappen65 (Beitrag #742) schrieb:

Ach das doch Blödsinn, was Du da schreibst.
Ich glaub, du verwechselst das was.


Kannst Du das mal etwas genauer spezifizieren?
Schlappen.
Inventar
#744 erstellt: 04. Mai 2013, 16:43

outstanding-ear (Beitrag #743) schrieb:
Kannst Du das mal etwas genauer spezifizieren?

Keine Panik, wollt dich nur bissl ärgern, alles ist gut.
outstanding-ear
Gesperrt
#745 erstellt: 04. Mai 2013, 17:48
Seinen besten Freund ärgern, wo gibt es denn sowas?

Also ich habe mir mal ein paar Abhörmonitore angesehen. Naja, ohne Sub geht da wohl nix. War ja auch klar. Manchmal kommt dann doch die Dummheit wieder durch. Nee, bleibe bei meinen derzeitigen Lieblingen und gut ist. KH-Thema erledigt. Also, macht's gut.
starsplitter
Ist häufiger hier
#746 erstellt: 05. Mai 2013, 10:02
Jo machs gut bis in 20min!!!!
good-ear
Hat sich gelöscht
#747 erstellt: 10. Mai 2013, 19:10
Dank des örtlichen Freundlichen konnte ich die Range bestehend aus TH900;HE-6; LCD2;T1;HE500;LCD3 ganz ungestört vergleichen.
Am Aurelic und am Lehmann. Ich kann den Hype nicht verstehen. Meine Ohren sind offensichtlich nicht kompatibel zu den Magnetos. Einzig der Fostex hatte den Fusswippfaktor für mich! Bei den anderen wollte sich das Portomonai einfach nicht öffnen lassen! Zwischen dem LCD3 und meinem Ohr hatte ich immer irgendwie ein Handtuch! Die Höhen sind für meine Lauscher nicht präsent genug gewesen. Somit viel die Wahl dann auch auf den Fostex.
Die Hifimänner hatten meinem ersten Eindruck nach eine dreigeteilte Bühne. Mit realem Höreindruck eines Probenraums oder einer Bühne ließ sich der Klang einfach nicht in Einklang bringen.


[Beitrag von good-ear am 10. Mai 2013, 19:15 bearbeitet]
BLND
Stammgast
#748 erstellt: 11. Mai 2013, 08:06

good-ear (Beitrag #747) schrieb:
Dank des örtlichen Freundlichen konnte ich die Range bestehend aus TH900;HE-6; LCD2;T1;HE500;LCD3 ganz ungestört vergleichen.
Am Aurelic und am Lehmann. Ich kann den Hype nicht verstehen. Meine Ohren sind offensichtlich nicht kompatibel zu den Magnetos. Einzig der Fostex hatte den Fusswippfaktor für mich! Bei den anderen wollte sich das Portomonai einfach nicht öffnen lassen! Zwischen dem LCD3 und meinem Ohr hatte ich immer irgendwie ein Handtuch! Die Höhen sind für meine Lauscher nicht präsent genug gewesen. Somit viel die Wahl dann auch auf den Fostex.
Die Hifimänner hatten meinem ersten Eindruck nach eine dreigeteilte Bühne. Mit realem Höreindruck eines Probenraums oder einer Bühne ließ sich der Klang einfach nicht in Einklang bringen.


Ist ja lustig, deine Eindrücke ähneln doch sehr den meinen.
Der Spruch mit dem Tuch passt wie Faust aufs Auge, zumindestens bei meinen bisher getesteten HE-400 & 500.

Das hatte ich gestern geschrieben:


der HE-500 ist jetzt da, meine kurzen subjektiven Eindrücke.

Direkt dagegen gehört habe ich meinen geliebten Q701 und den D5000.

Also der Hifiman löst fein auf und trotzdem gelingt es ihm nicht, das eigentlich starke Auflösungsvermögen nach vorne zu tragen, ich hoffe ihr versteht was ich damit verdeutlichen möchte.

Für mein Empfinden hat der 500 auch etwas leicht dosen-, schepperhaftes an sich.
Die Höhen kommen wirklich nie ins Zischen, allerdings sind mir dabei die Stimmen zu unpräsent.

Der Bass ist sehr definiert, genau richtig, nicht überzögen, könnte aber auch weniger sein und ich wäre damit noch sehr zufrieden.

Die Mitten gibt er ebenfalls sehr sehr gut wieder.

Trotzdem ist er für mich, im Gegensatz zu den beiden anderen Kanditaten kein Mehrgewinn.

Der Q701 löst besser auf, gibt mir mehr das Studiofeeling und der D5000 spielt wärmer und löst auch nicht unbedingt schlechter auf, auch wenn das oft behauptet wird.

Der HE-500 wird nicht bleiben, Hauptgrund sind für mich die unterpräsenten Höhen.

Trotzdem ein starker KH, 500 oder 700 Euronen wäre er mich persönlich nicht wert.

Gruß


Und ich glaube auch nicht, dass mich ein LCD vom Hocker hauen wird, reine Annahme.

Ich denke T1 oder HD800, dass wird für mich eher in Richtung Perfektion gehen.
So unterscheiden sich eben die Geschmäcker.

Wie hast du denn den T1 empfunden?

outstanding-ear
Gesperrt
#749 erstellt: 11. Mai 2013, 09:20
Wobei der LCD-2 in den Höhen präsenter klingt als der HE500 und zudem feiner (schöner/smoother). So ganz würde ich den jnicht ad acta legen und zu den aktuellen Kursen könnte sogar ich schwach werden.
Hirnwindungslauscher
Hat sich gelöscht
#750 erstellt: 11. Mai 2013, 09:26

Wobei der LCD-2 in den Höhen präsenter klingt als der HE500 und zudem feiner (schöner/smoother). So ganz würde ich den jnicht ad acta legen und zu den aktuellen Kursen könnte sogar ich schwach werden.


Im Superhochtonbereich würde ich sagen -> stimmt, sonst finde ich meinen HE-500 präsenter in dem Bereich. Allerdings ist der LCD auch im Hochtonbereich stark abhängig von der Position auf dem Kopf abhängig -> angewinkelte Polster?

Aber der LCD2 ist neben dem HD 650 der erste Hörer, wo mir einzelne Facetten sch****-egal sind. Er klingt nicht, er musiziert
good-ear
Hat sich gelöscht
#751 erstellt: 11. Mai 2013, 12:28

BLND (Beitrag #748) schrieb:

Wie hast du denn den T1 empfunden?


wie schon hier in 2009 geschrieben.
Der ist mir persönlich zu trocken. Unterdessen bin ich auch über zwei HD800 hinwech. Wobei meine beiden aus unterschiedlichen Serien stammend sich klanglich wahrlich unterschieden haben. Der Zweite aus der 30xx Reihe hatte eine deutlich ausgeprägtere Badewanne als der Erste der unter 1000 lag wenn ich mich noch richtig erinnere.
hier mal ein improvisierter Vergleich der zeigt, wie sich der Frequenzverlauf mit der Zeit verändert hat:



[Beitrag von good-ear am 11. Mai 2013, 16:28 bearbeitet]
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