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TV mit ausreichen Rechenleistung für 4K Streaming und Dekodierung+A -A |
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Autor |
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fosaq
Schaut ab und zu mal vorbei |
13:39
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#1
erstellt: 07. Dez 2024, |||
Liebe Liebenden, bisher habe ich noch kein Kriterium gefunden nachdem ich einen TV aussuchen könnte der ein Indiz für die Rechenleistung ist. Grundsätzlich muss der TV nicht viel können: 55", LAN Anschluss, Optischer Anschluss für die Soundbar ... so weit, so einfach. Aber: Ich habe ein (gar nicht so kleines) NAS auf dem meine Filmsammlung liegt. Alles .mkv-Dateien mit den entsprechenden Filmen von DVD bis 4K-Auflösung. Im Grunde eine einfache Windows-Freigabe, also SMB Protokoll. Machbar wären auch andere Protokolle wie NFS, FTP usw. Aktuell habe ich einen Toshiba mit Android-TV, VLC installiert und spiele die Filme damit einfach direkt aus der Freigabe ab. Das funktioniert problemlos bis HD-Auflösung aber bei den meisten Filmen in 4K reicht offenbar die Leistung des TVs einfach nicht aus, es kommt alle paar Sekunden zu einem Standbild (ist ein 4K-TV). Gegenprobe: über einen PC kann ich die Filme ruckelfrei abspielen und der hat auch nur einen 1 GBit/s LAN Anschluss. Wie finde ich jetzt einen TV der genügend Rechenleistung zur Verfügung stellt das 4K Material nicht einfach nur anzuzeigen sondern zuvor auch erst zu dekodieren? Das meiste 4K Material verwendet H.264 oder H.265. Zusatzfrage: Bin ich wirklich auf auf Android TV beschränkt? Auf anderen Geräten wüsste ich nicht, wie ich zuverlässig dafür sorgen kann auf die Freigabe zuzugreifen bzw. VLC zu installieren. Ein Mini-PC bzw. alter Laptop würde diese Aufgabe zwar problemlos erledigen aber gewöhnliches Fernsehprogramm über einen PC stelle ich mir zu umständlich vor. Ich bin gespannt auf eure Antworten! |
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hgdo
Moderator |
14:13
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#2
erstellt: 07. Dez 2024, |||
Das liegt sehr wahrscheinlich nicht an der Rechenleistung, sondern der Netzwerkverbindung. Fernseher haben immer nur 100 Mbit/s und per WLAN meist noch weniger. Wie ist der Toshiba verbunden? |
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EiGuscheMa
Inventar |
16:08
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#3
erstellt: 07. Dez 2024, |||
Na und was ist denn das für ein seltsames NAS welches keinen DLNA-Server hat? Per Netzwerkfreigabe und dann dazu auch noch VLC auf dem TV installieren? Vielleicht war das vor 10 Jahren die einzige Möglichkeit. Heute spielen das die TV Geräte über ihren integrierten Medien-Player von jedem DLNA-Server ab. Eine zusätzlich installierte App läuft nie so rund wie die bereits "an Bord" befindlichen Apps. Natürlich ist die Datenrate der abgespielten Videos auch noch ein Faktor. Aber die liegt bei bspw. meinem 77C8 OLED jenseits der 30 Mbit/s. Mehr als die auf BD zulässigen 40Mbit/s sollten es allerdings nicht werden. Meine selbst erstellten UHD-Videos haben H265 bei 25Mbit/s UHD-BD erlaubt 60 ![]() [Beitrag von EiGuscheMa am 07. Dez 2024, 16:31 bearbeitet] |
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fosaq
Schaut ab und zu mal vorbei |
16:32
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#4
erstellt: 07. Dez 2024, |||
Gigabit ist längst Standard. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Geräte die in den letzten 5 Jahren hergestellt wurden nur 100 MBit haben. Jedes ranzige IoT-Plastik-Gerät hat Gigabit sofern es über einen LAN Port verfügt. Tatsächlich schweigt sich das Produktdatenblatt darüber aus welche Geschwindigkeit der LAN Anschluss hat. Schlimmer noch: er wird gar nicht erst erwähnt. Gerade habe ich mal ein Stück Film auf einen USB-Stick kopiert und direkt am Toshiba abgespielt: Läuft flüssig (warum bin ich nicht früher auf die Idee gekommen diesen Test zu machen?). Und das sind nur USB 2.0 Ports mit 480 MBit/s. Kürzlich hatte ich einen neuen TV bestellt und bei meinem Test trat das gleiche Problem auf: ab 4K kommt es zu rucklern (war ein TCL V6B). Jetzt schaue ich gerade auf meinen Switch und bin baff: Tatsächlich macht der Toshiba nur 100 MBit... Ich kann gar nicht in Worte fassen wie "entsetzt" ich bin. Dass ein Drucker nur 100 MBit hat verstehe ich ja aber ein Fernseher von 2020?! Der TCL ist schon auf dem Weg zurück sonst könnte ich nachschauen was der hatte, da steht auch nichts im Datenblatt. Aber der ist im Mai diesen Jahres hier auf den Markt gekommen... für mich unvorstellbar, dass der auch nur 100 Mbit konnte. Naja, ich bestelle mal den nächsten TV der ganz sicher Gigabit hat... |
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EiGuscheMa
Inventar |
16:35
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#5
erstellt: 07. Dez 2024, |||
Gigabit allein reicht nicht, Das ist nur für das Datenblatt damit es gut aussieht. ![]() Ob aber nun ein Griff in die unterste Schublade a´la TCL für diese anspruchsvolle Aufgabe das Richtige ist ? [Beitrag von EiGuscheMa am 07. Dez 2024, 16:38 bearbeitet] |
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n5pdimi
Inventar |
19:08
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#6
erstellt: 07. Dez 2024, |||
Du kannst doch ganz einfach testen, ob es am Netzwerk oder am Prozessor liegt: spiele die Datei auf einen USB Stick und spiel sie von dort ab. Generell ist MKV vom internen Mediaplayer des Tv immer nur sehr ein geschränlt. Fängt schon damit an, dass er oberhalb von DTS (wenn überhaupt!) und DD bzw. DD+ keine Tonformate kann. Das löst man ganz einfach mit einem externen Mediaplayer wie Nvidia Shield oder Orbsmart. |
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dan_oldb
Inventar |
19:32
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#7
erstellt: 07. Dez 2024, |||
Die Netzwerkports bei TV sind eigentlich immer nur 100MBit, da zum einen der Stromverbrauch bei Gigabit-Ports höher ist und somit die Energieverbrauchsklassifizierung negativ beeinflussen könnte (die Hersteller schauen da nach Zehntel-Watt), zum anderen aber auch weil es absolut nicht notwendig ist. Mir sind keine Streams bekannt die auch nur annähernd 100MBit/s benötigen, wie bereits geschrieben sind das in der Regel 20-40MBit/s. Es gibt nichts was mehr als 100MBit benötigt. Aber falls du doch dein Netzwerk pimpen möchtest weil du meinst du brauchst mehr: nutze das WLAN vom TV. Selbst mein 5 Jahre alter 270 Euro Hisense stellt eine 400-500Mbit Brutto-Verbindung zu meiner Fritzbox her. |
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EiGuscheMa
Inventar |
20:10
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#8
erstellt: 07. Dez 2024, |||
Mein 77C8 OLED erscheint im Netz per LAN aber als "WebOsTV" mit 1GB/s (Bilder hochladen geht gerade mal wieder nicht, also musst Du es mir so "glauben" ![]() Nur, wie gesagt: das heißt eigentlich nur dass der Netzwerk-Adapter das 1GBit Protokoll unterstützt. Bis zu welcher Bitrate das Streaming per Netzwerk unterstützt und vor allem flüssig dargestellt wird geht daraus nicht hervor, Und das lässt sich, wie der TE ja bereits bemerkt hat, auch nirgendwo nachlesen. Und dass mehr als 100 MBit nicht benötigt werden ist leider Vergangenheit. 4k60/4K120 meiner Action-Kameras haben durchaus mehr als 100 MBit/s. Etwa bis zu 130 bei Insta 360 pro. Das kriege ich nicht ruckelfrei per Netzwerk übertragen. Selbst eine 1:1 Kopie einer UHD-BD mit max. 60 MBit/s läuft nicht ruckelfrei per Netzwerk. Vom USB-Stick dagegen schon ![]() Mühsam habe ich mich daher an die 25 Mbit/s bei meinen Eigenproduktionen herantasten müssen. [Beitrag von EiGuscheMa am 07. Dez 2024, 20:46 bearbeitet] |
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fosaq
Schaut ab und zu mal vorbei |
06:08
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#9
erstellt: 08. Dez 2024, |||
Für mich als halben ITler ein absolutes Unding mit 100 M rumzukrebsen. Das ist wie ein Porsche mit 50 PS: fährt auch, ergibt aber keinen Sinn. 100 M war aktuell als Windows XP auf den Markt kam, bei aktuellen Mainboards ist mittlerweile 2,5 G Standard. Ich stelle es mir für einen Hersteller regelrecht schwierig vor überhaupt noch einen Netzwerk Chip zu finden der nur 100 M kann. Das ist als würde ich einen BD-Player mit SCART bestücken, da weiß selbst ich dass das seit Jahrzehnten vorbei ist. Mein Internetanschluss ist doppelt so schnell wie der Fernseher... 1 G ist nicht einfach nur ein Protokoll sonden ein Standard, genauer "1000BASE-TX" wenn ich die Bezeichnung richtig weiß. An das Argument mit dem Stromverbrauch mag ich nicht so recht glauben. Der Unterschied ist doch so marginal gegenüber dem eigentlichen Display.. Und selbst wenn ließe sich das per Firmware einfach beschränken und zur Auslieferung bekommen die Geräte eine aktuellere Version mit "neuen Features", das wäre vermutlich sogar legal. Ich kenne mich bei TVs und den Marken nicht aus, ich weiß nicht was davon untere oder obere Schublade ist. Bei den meisten Geräten steht der Port höchstens in den Spezifikationen als "vorhanden" aber das ist als würdest du beim Auto sagen "Motor ist vorhanden", das wesentliche fehlt. WLAN ist keine Option und einen externen media player stelle ich mir nur minimal weniger unpraktisch als ein Laptop vor weil es eben ein externes Gerät ist. Deshalb wollte ich Android TV weil sich da einfach VLC installieren lässt und das Thema ist durch. Beim Ton bin ich durch die Soundbar eh eingeschränkt, das interessiert mich erstmal gar nicht. Wie EiGuscheMa schreibt ist es mit den reinen Nutzdaten auch nicht getan. Da kommt der Overhead vom Netzwerk selbst mit drauf plus alles was der TV für seine fragwürdigen "Features" nebenher im Netzwerk sonst noch alles macht. Jedenfalls scheint das ein mühsames Unterfangen zu sein da ein passendes Gerät zu finden. Mein Kopfschütteln wird zwar erstmal nicht weniger aber zumindest weiß ich jetzt was bei TVs noch Standard ist und muss halt rumprobieren. Nachtrag: Wie funktioniert darüber eigentlich 4k streaming von z.B. Netflix? Das müsste doch reihenweise den Leuten auf die Füße fallen? Wie kann ich mir die Bedienung von so nem externen player vorstellen? Ich möchte jedenfalls nicht Eingänge umschalten oder mehrere Fernbedienungen nutzen müssen. [Beitrag von fosaq am 08. Dez 2024, 06:28 bearbeitet] |
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EiGuscheMa
Inventar |
06:44
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#10
erstellt: 08. Dez 2024, |||
Verrätst Du uns auch noch wie hoch die Bitrate der Medien ist bei denen es zu einem zeitweiligen Standbild kommt? Zu hohe Bitrate ist ja bislang auch nur eine Vermutung. ![]() Ebenso gut könnte es an der Implementierung von VLC unter Linux/Android liegen [Beitrag von EiGuscheMa am 08. Dez 2024, 06:46 bearbeitet] |
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n5pdimi
Inventar |
09:58
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#11
erstellt: 08. Dez 2024, |||
Genau da ist Dein Irrtum. Für sämtliche internen Funktionen des TV wie Netflix genügen die 100 Mbit/s völliigt. Oder anders gefragt: wieveile Prozent der Nutzer hätten denn überhaupt einen Gbit bzw. >100mbit/s Internetanschluss? Und hier geht es ja nicht nur um die Netwerkschnittstelle. AUch das ganze Netzwerk-/Samba Gedöns in so einem Tv ist sehr rudimentär. Wahrscheinlich rühren Deine Ruckler schon alleine Daher. Das ist einfach nicht ausgelegt, große Datenmengen zu verarbeiten. Um bei Deinem Autobeispiel zu bleiben: kein Hersteller würde an seinen 60ps Kleinwagen mit Vmax 160km/h hochgeschwindigkeits Rennreifen bis 350 km/h schrauben, einfach weil es nicht nötig ist und nur sinnlos Geld kostet. Bei solchen TVs geht es darum wenige Cent an Bauteilen zu sparen. Die Bedienung von so einem Mediaplayer kannst Du Dir genauso vorstellen, wie die eines DVD Players. Das über eine Fernbedienung zu machen bekommt man eventuell aber hin. Je nach TV Gerät. Und generell, die Überlegung "ich kauf mir einfach ein Andorid Gerät und installier was ich brauche" kommt ganz klar aus Deinem IT Background.... ![]() Der TV ist eben KEIN PC wo im Prinzip alles verbaut ist was man braucht und den Rest macht die Software. Auch ein VLC Player kann beispiielsweise keine DolbyTrue HD Tonspur abspielen - dafür fehlt schlicht die nötige Hardware im TV. Insgesamt wird ein neuer TV das wahrscheinlich aber einfach alles abspielen können. [Beitrag von n5pdimi am 08. Dez 2024, 10:00 bearbeitet] |
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pitufito
Stammgast |
10:21
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#12
erstellt: 08. Dez 2024, |||
Im Gegensatz zu meinen Vorrednern könnte ich mir durchaus sehr gut vorstellen, dass das Problem fehlende Ressourcen des TVs sind. Vor allem beim H.265 codierten Sachen. Ich habe ähnliche Erfahrungen mit meinen Fire TV Sticks gemacht. Hier brachte erst der Kauf eines FireTV 4K Max Abhilfe. Selbst der normale FireTV 4K ging in die Knie. Interne DNLA Player finde ich auch nicht besonders komfortabel. Ich habe mir Kodi auf dem Stick installiert und es läuft prächtig. Der Stück ist auch nur über WiFi eingebunden. Die Bandbreite spielt in diesem Fall also eher eine untergeordnete Rolle. Gbit LAN braucht es nicht. Die Freigabe des NAS mache ich mittels NFS. Je nach Bitrate und Kompression kann man Pi mal Daumen mit 1-5 GB pro Stunde Material rechnen. Das sind 8 - 40 Gb pro Stunde. Also irgendwas zwischen 2 - 10 Mb pro Sekunde. |
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fosaq
Schaut ab und zu mal vorbei |
14:21
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#13
erstellt: 08. Dez 2024, |||
Wie finde ich die Bitraten raus? Gerade WEIL jeder zehntel Cent gespart wird dachte ich, dass mitterweile überall Gigabit drin steckt weil die Chips mindestens nicht teurer sondern eher sogar günstiger sind weil es eben Massenware ist. Ein Detail das ich noch nicht erwähnt habe, letztlich aber keinen Unterschied macht: Seit der Migration von TrueNAS Core (FreeBSD-basiert) auf TrueNAS Scale (Linux-basiert) habe ich diese Ruckler auch schon in HD-Auflösung und kann derzeit nur DVD-Qualität ruckelfrei am Toshiba abspielen. Dieser Unterschied liegt ganz klar am Server aber selbst mit Core bleibt das 4k-Problem ja bestehen. Lustigerweise war der TCL wieder in der Lage vom Scale-Server ruckelfrei HD-Material abzuspielen. Hier scheint der Overhead mit Scale also höher zu sein aber zurück gehen möchte ich nicht. Core wird noch ein paar Jahre unterstützt aber langfristig muss es eh Scale sein und ich will nicht nochmal alles sichern und wiederherstellen müssen, der Backup-Server läuft noch nicht... Übrigens ist auf dem NAS Plex installiert aber der direkte Zugriff auf die Ordnerstruktur ist viel einfacher. Plex ist auch nur für ein paar Radios installiert, ich mag die Software nicht, u.a. weil Plex ein nutzloses Nutzerkonto braucht, regelmäßig die Bibliothek einlesen muss, usw. So ziehe ich einen Film einfach von der Disk, passe vielleicht noch ein paar Spuren an und schiebe ihn in den entsprechenden Ordner. Da die Radios nur DLNA können musste ich das halt installieren. Ach ja: das NAS ist offline, das ist absichtlich nur im lokalen Netz erreichbar. Ich habe testweise dem Port am Switch zu meinem PC mal nur 100 Mbit erlaubt: Läuft nicht sauber. Zwar deutlich besser als am Fernseher aber auf keinen Fall flüssig. Über WLAN (Wi-Fi 802.11 ac [="Wifi 5"]) läuft das Anfangs und in weniger komplexen Szenen flüssig aber über die komplette Filmlänge auf keinen Fall. Sichtverbindung zum AP war gegeben, Windows zeigte 400 Mbit an. Der Wert ist aber nicht mit LAN zu vergleichen, WLAN hat erheblich mehr Overhead. Für micht zeigt das drei Dinge: 1. 100 Mbit reichen einfach nicht aus 2. Der TV wäre selbst mit Gigabit nicht performant genug 3. Es braucht eine Kabelverbindung* * Ja, Geräte mit mehr Antennen auf beiden seiten könnten mehr parallele Streams senden bzw. empfangen oder man steigt auf Wifi 6 um, dann könnte die Übertragungsrate ausreichen. Allerdings: eine Wand zu viel oder zu viele verbundene Geräte und das Ganze fällt in sich zusammen. Die günstigste Variante sollte also so ein Media Player sein. Bis ich einen geeigneten TV gefunden habe ist es wahrscheinlich Weihnachten (aber 2025) und kostet ein vielfaches ggü. einem Player. nVidia mag ich nicht, die sind schon mal raus ![]() Ich denke damit ist das Thema ausreichend behandelt worden. Hier jetzt über Player zu diskutieren geht am Thema vorbei und ist sicher schon ausreichen in diesem Forum besprochen worden. |
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EiGuscheMa
Inventar |
14:27
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#14
erstellt: 08. Dez 2024, |||
fosaq
Schaut ab und zu mal vorbei |
14:35
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#15
erstellt: 08. Dez 2024, |||
Edit by hgdo: unnötiges Zitat entfernt Ah cool, danke! Ich habe Bitraten von z.B. 69 oder 78,5 Mb/s. [Beitrag von hgdo am 08. Dez 2024, 16:30 bearbeitet] |
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EiGuscheMa
Inventar |
15:04
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#16
erstellt: 08. Dez 2024, |||
Etwa das zehnfache von dem Was Netflix als "4k" verkauft ![]() |
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Forenjunkie
Inventar |
17:34
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#17
erstellt: 08. Dez 2024, |||
Netflix ist zwar im Vergleich zu einer UHD-Bluray mies, ganz so mies aber auch nicht (≈ 20 Mb/s) ![]() |
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n5pdimi
Inventar |
09:09
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#18
erstellt: 09. Dez 2024, |||
Wenn der TV keinen Chip für h.265 Dekodierung hätte, wäre das IMMER Daumenkino. Wie wäre es denn, mal den Vorschlag mit Zuspielung über USB auszuzprobieren, anstatt weiter rum zu spekulieren was jetzut die URsache sein könnte? So wüsste man schon mal, ob es am Mediaplayer des TV liegt oder nicht. |
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y0r
Stammgast |
09:37
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#19
erstellt: 09. Dez 2024, |||
Ich würde an deiner Stelle statt VLC lieber KODI auf dem TV installieren. Ich frage mich, wie du mit dem VLC klarkommst. Diesen hatte ich auf meinem Philips zum Testen installiert gehabt doch das Handling und die Performance war/ist unter aller Sau. |
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fosaq
Schaut ab und zu mal vorbei |
09:50
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#20
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Stimmt, mit USB hatte ich ja auch getestet: das läuft, es liegt also (hauptsächlich) am Netzwerk. Der TV hat auch nur USB 2.0, also 480 Mbit VLC verwende ich hauptsächlich aus Gewohnheit. Bisher lief damit eigentlich alles ohne Probleme aber Kodi kann ich mir ja mal anschauen. Im übrigen möchte ich die Homatics Box R 4K Plus mal ausprobieren. Schaltet der TV eigentlich automatisch um wenn eine app auf dem player gestartet wird oder muss ich am TV den Eingang selbst umschalten? [Beitrag von fosaq am 10. Dez 2024, 09:54 bearbeitet] |
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Ralf65
Inventar |
09:50
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#21
erstellt: 10. Dez 2024, |||
die Angaben entsprechen damit in etwa dem SONY PICTURES CORE mit einer max. Datenrate von 80Mbit/s, sollte also für aktuelle TV Modelle kein Problem sein.. [Beitrag von Ralf65 am 10. Dez 2024, 09:52 bearbeitet] |
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dan_oldb
Inventar |
10:14
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#22
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Das ist auch meine Vermutung, insbesondere wenn es über USB Datenträger keine Probleme gibt. Dann könnte man auch 2,5GBit Schnittstellen einbauen und trotzdem käme da nicht mehr bei rum. |
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fosaq
Schaut ab und zu mal vorbei |
16:09
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#23
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Den Gedankengang verstehe ich nicht. Das es über USB funktioniert zeigt doch, dass es eindeutig an der Netzwerkschnittstelle liegt weil die in dem Fall gar nicht benutzt wird. Zudem hatte ich, wie oben geschrieben, meinen PC auf 100 MBit beschränkt und damit lief es auch nicht flüssig. Spätestens das war doch der eindeutige "Beweis", dass bei so hohen Bitraten die 100 MBit zu knapp sind. Ich habe also versehentlich die Grenze des machbaren für meinen Anwendungsfall gefunden und werde daher diesen Homatics ausprobieren (nächstes Jahr). Selbst wenn es gerade noch reichen würde dimensioniere ich es gerne großzügiger damit ich nicht alle paar Jahre das Equipment austauschen muss. Nach wie vor finde ich es lächerlich nur 100 MBit in einem TV zu verbauen. Etwas das nur Musik abspielt... geschenkt, das reicht eh. Aber gerade bei einem Gerät zur Medienwiedergabe mit so hoch aufgelöstem Display war das doch absehbar zu knapp. |
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dan_oldb
Inventar |
16:16
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#24
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Es muss nicht an der physischen Schnittstelle liegen, es kann auch an der Implementierung der Firmware oder der Software die für den Netzwerkstack verantwortlich ist liegen.
Wenn es 400MBit brutto wären würden auch locker 100MBit netto durchgehen, aber selbst 400 brutto sind für heutige Verhältnisse nichts. Ich habe hier zwei Geräte die durchgängig mit mehr als Gigabit brutto mit der Fritzbox verbunden sind, und beide erreichen problemlos das Gigabit netto an Durchsatz. Ändert aber nichts an deinem TV-Problem. |
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AusdemOff
Inventar |
18:04
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#25
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Von der puren IT-Sicht gesehen kann man da vielleicht folgen. Nur leider hat die Auflösung des Panels nichts mit der Netzwerkschnittstelle zu tun. Der Threadtitel ist ebenso etwas irreführend. All dies unterstellt irgendwie das es Geräte gibt die kein 4k Streaming könnten, obwohl das Panel die dafür nötige Auflösung hat. Dazu sei erstmal bemerkt, das die meisten PCs, müssten sie das gleivhe leisten wie ein TV, gnadenlos in die Knie gehen würden. Streaming bedeutet immer noch Datenraten weit unter 100 Mb/s. Dies ist Dank gegebener Kompressionstechniken möglich. HDMI ist eine andere Welt und nicht mit Streaming vergleichbar. Ebensoweg professionelle Videosysteme die naturgemäß oberhalb der 100 Mb/s liegen. Gehört hier aber ebenso wenig hin. Nein, die Betriebssysteme und die Ethernet-Schnittstelle sind nicht für allerlei IT-Spielereien ausgelegt. Ebensowenig wie deren zugrundeliegende Hardware. Noch sind TVs eben keine offenen IT-Systeme. Aus diesem Grunde kann man vielleicht Fremd-Apps auf einen Smart-TV installieren, darf dann aber nicht verwundert sein wenn es hakelt. Mit boardeigenen Mitteln wäre das sicherlich nicht passiert. 100 Mb/s sind mehr als genug um selbst 4k Streams unproblematisch darzustellen. Schau' lieber erstmal nach, ob dein Netzwerk überhaupt richtig streamen kann. Kein Witz! Der Begriff "Echtzeit" hat in der IT eine andere Bedeutung im Vergleich zur Fernsehtechnik. Möglicherweise hilft dir das DLNA-Protokoll weiter. Muss man nicht installieren, funktioniert auf den meisten TVs auf Anhieb. iOS zickt da herum (wieder einmal), geht aber über Ple oder Twonky Media Server. |
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EiGuscheMa
Inventar |
18:16
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#26
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Na und das:
könnte auch ein dezenter Hinweis darauf sein dass wir die ganze Zeit an der falschen Stelle suchen. Um welches NAS geht es denn da eigentlich? ![]() |
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Nemesis200SX
Inventar |
20:01
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#27
erstellt: 10. Dez 2024, |||
für sowas nimmt man einfach einen Netzwerkstreamer und gut ist. Die Mediaplayer in TV Geräten sind doch eh alles Krücken. Wie oft ich da schon Artefakte im Bild hatte weil irgendwas mit dem Codec nicht passte... von nicht unterstützten Tonspuren will ich gar nicht anfangen. 100mbit ist für 4K Streaming in Disc Qualität definitiv zu wenig. Eine 4K Videospur mit ~60mbit im Schnitt kann im Peak auch mal kurz über 100mbit gehen und da ist die Tonspur, die vielleicht als HD Ton vorliegt noch gar nicht berücksichtigt. Verbinde den TV via WLAN, da sind höhere Datenraten möglich sofern du AC WLAN daheim hast. Achja und der VLC Player ist absolut ungeeignet für die Filmwiedergabe. Der taugt vielleicht für die selbstgedrehte Familienfeier aber das wars auch schon. Filme => Kodi. [Beitrag von Nemesis200SX am 10. Dez 2024, 20:04 bearbeitet] |
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Forenjunkie
Inventar |
20:25
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#28
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Vielleicht wäre ein USB->Ethernet Adapter einen Versuch wert. Ca. 300 Mbit schafft damit z.B. ein Sony mit USB 2.0. ![]() |
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AusdemOff
Inventar |
23:10
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#29
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Ach, Nemesis, wenn dem so wäre hätten alle Herrsteller bereits schnellere Schnittstellen eingebaut. WLAN AC, oder auch IEEE 802.11ac, setzt aber voraus das die TVs dieses auch können. Und auch hier gilt das die theoretischen Datenraten rein gar nichts mit den tatsächlichen zu tun haben. Wifi ist extrem störungsanfällig was sich darin bemerkbar macht das Datenpakete häufig wiederholt werden müssen. Für normale IT-Anwendungen kein Problem. Für Streaming ist das aber tötlich. Pakete die nicht zeitgerecht eintreffen werden gnadenlos verworfen. Streaming ist nunmal äußerst zeitkritisch. Im Umkehrschluss bedeutet das, das über Wifi transportierte Streame von vorneherein mehr Bandbreite belegen als sie eigentlich bräuchten. Von durchnittlichen Datenraten ist bei einer Videokompression grundssätzlich nie die Rede. Die am weitesten verbreiteten Streams in H.265 Kompressionsverfahren bewegen sich im Level 5 und 5.1., d.h. bis zu 64 Bilder pro Sekunde mit einer Auflösung von 3840 * 2160 im Main und Main 10-Profile und Main tier, bis zu (maximal) 25, bzw. 40 Mbit/s. 60 Mbit/s und mehr findet sich erst im Level 5.2, d.h. 1920×1080@300 3840×2160@128 4096×2160@120 |
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Nemesis200SX
Inventar |
23:43
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#30
erstellt: 10. Dez 2024, |||
Hätten sie nicht weil ihnen der LAN Anschluss schlicht egal ist. Für Streamingdienste reicht das Verbaute allemal aus, alles andere ist nicht relevant. Der "Normalo" geht sowieso per WLAN ins Netz weils komfortabler ist und die Nerds nutzen externe Abspielgeräte.
Ist seit Jahren Standard, außer vielleicht bei irgendwelchen Low Budget Noname Modellen
Ich spreche nicht von Theorie sondern von der Praxis. Bei mir daheim in den eigenen 4 Wänden mit meinen Geräten und NAS getestet. Bis 1080p alles tutti aber 4K in Disc Qualität per LAN keine Chance, per WLAN einwandfrei... läuft bei mir so seit Jahren. Ich bin grundsätzlich auch ein Verfechter von einer Kabelverbindung weil stabiler, Spielekonsolen hängen zB alle am Kabel, aber beim TV und UHD Player muss man umdenken weil hier der LAN Port einfach beschnitten ist. AC Wifi ist keinesfalls störungsanfällig wenn man es vernünftig aufbaut (zB als Mesh).
Mein Player zeigt mir während der Wiedergabe die aktuelle Datenrate des Videostreams an und da bin ich regelmäßig (wenn auch nur kurz) über 100mbit/s, also erzähl mir bitte nix. 25mbit ist Bluray Niveau, UHDs fangen bei 40mbit gerade mal an, bieten in der Regel aber mehr... soviel zu deinen Weisheiten. Vielleicht auch etwas weniger von oben herab schreiben wenn man zwar die Theorie auswendig gelernt, von der Praxis aber keine Ahnung hat. ![]() [Beitrag von Nemesis200SX am 10. Dez 2024, 23:55 bearbeitet] |
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Ralf65
Inventar |
05:40
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#31
erstellt: 11. Dez 2024, |||
um was für ein TV Modell geht es hier eigentlich beim TE, habe ich das überlesen, oder wurde das nirgendwo genannt ? Vielleicht hängt dies ja auch mit eben dem TV Gerät zusammen, möglicherweise ist dieses ja schon technisch veraltet oder besitzt generell darin eine Schwäche. Die ersten 4K Modelle unterstützten z.B. ja nicht mal den H.265 Codec, dies wurde ja erst später als UHD Standard implementiert. 4K Streaming ist, wie bereits erwähnt, ja schon seit Generationen kein Problem mehr, wie man u.a. auch an dem von Sony betriebenen Service ![]() Mit dem VLC Player habe ich zugegebener Weise am PC durchaus auch mal Probleme mit 4K Files, so das diese dort stocken oder ruckeln, wobei selbige Files über einen dedizierten MediaPlayer (Zidoo) abgespielt, am TV keinerlei Probleme machen. Es können also durchaus mehrere Ursachen beim TE für die Probleme verantwortlich sein |
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Nemesis200SX
Inventar |
07:33
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#32
erstellt: 11. Dez 2024, |||
Das ruckeln ist schnell erklärt, der VLC Player kann keine nativen 24p ausgeben. Daher auch meine Anmerkung dass er für die Filmwiedergabe ungeeignet ist. |
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Ralf65
Inventar |
10:17
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#33
erstellt: 11. Dez 2024, |||
in dem Fall aber kein 24p, sondern 50p |
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Nemesis200SX
Inventar |
10:28
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#34
erstellt: 11. Dez 2024, |||
Nicht getestet aber ich glaube das kann er auch nicht. Der gibt stur 60p aus. |
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AusdemOff
Inventar |
10:31
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#35
erstellt: 11. Dez 2024, |||
Ich glaube wir sprechen einander vorbei. Du sprichst von 4K in Disc Qualität auf dem NAS, ich von Streaming, bzw. dem was wirklich physikalisch auf der Disc drauf ist und nicht das was ein Player daraus macht oder gar anzeigt. H.265 ist ein Standard und dessen Parameter festgelegt. Keiner kann aus der Ferne beurteilen was das für Files auf deinem NAS sind. WLAN AC gibt es nun schon, vielleicht mind. 10 Jahre. Was es gibt und was irgendein Hersteller wirklich unterstützt sind nun wiederum zwei unterschiedliche Dinge. Das dein WLAN zuhause ordentlich läuft glaube ich dir auf Anhieb. Das war aber nicht mein Argument. Als User hat man so gut wie keine Chance zu überprüfen wie viele Pakete doppelt und dreimal gesendet werden mussten damit man als User keinen Fehler bemerkt. |
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Nemesis200SX
Inventar |
12:07
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#36
erstellt: 11. Dez 2024, |||
1:1 Disc Kopien
Wozu muss ich das wissen? Mich interessiert nur dass die Anwendung fehlerfrei läuft. Und das tut sie per AC WLAN. Wieviele Pakete dafür im Hintergrund laufen ist mir herzlich egal.
Ich spreche davon dass eine 100mbit Leitung für 4K in Disc Qualität nicht ausreicht was du verneint hast. Hast du entsprechende Geräte und Quellmaterial daheim und es im Selbsttest ausprobiert? Oder wieder nur theoretisches blabla? [Beitrag von Nemesis200SX am 11. Dez 2024, 12:15 bearbeitet] |
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AusdemOff
Inventar |
13:03
![]() |
#37
erstellt: 11. Dez 2024, |||
Würdest du bitte einmal sachlich bleiben und persönliche Anfeindungen unterlassen? - Danke. Meine Aussage ist nach wie vor die gleiche: Für Streaming, auch für 4k, reichen 100 Mbit/s. Damit ist all das gemeint was von bekannten Anbietern im Netz angeboten wird. |
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Nemesis200SX
Inventar |
13:21
![]() |
#38
erstellt: 11. Dez 2024, |||
Hier geht's aber um Streaming vom eigenen NAS und nicht um irgendwelche Streamingdienste aus dem Internet. Allein darauf bezog sich meine Aussage. Dass für Netflix & Co die 100mbit ausreichend sind wurde in diesem Thread schon mehrfach erwähnt. Und was für Anfeindungen? Ich habe dich lediglich gefragt ob du auch praktische Erfahrung auf dem Gebiet hast. Wenn dich das gleich persönlich angreift... sorry Achja und zum Thema Bravia Core... auch der bringt den LAN Port an seine Grenzen und es wird empfohlen WLAN zu nutzen ![]() [Beitrag von Nemesis200SX am 11. Dez 2024, 13:35 bearbeitet] |
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fosaq
Schaut ab und zu mal vorbei |
09:04
![]() |
#39
erstellt: 04. Jan 2025, |||
Ui, was ist denn hier passiert... ein frohes neues Jahr! Ich wollte noch eine abschließende Rückmeldung geben da ich nun die Homatics Box eine Weile im Einsatz habe und das ganz ok funktioniert. Zunächst offtopic: Ich habe natürlich nach der günstigsten Möglichkeit gesucht diese Box zu bekommen und hatte sie zunächst auf eBay gefunden, dann den Anbieter gesucht und gefunden (aus Apolda) und schließlich in deren Shop bestellt weil die da gerade im Angebot war (... und ich mag eBay nicht). Ich habe Freitag Vormittag per Vorkasse bestellt, direkt eine Echtzeitüberweisung rausgehauen und noch am selben Tag wurde der Zahlungseingang verbucht. Aber nicht nur das: am Nachmittag war die Box schon in einer DHL-Filiale. Freitag bestellt, Montag zugestellt: so schnell hat das noch kein anderer Shop jemals hinbekommen. Meistens wird selbst bei der Echtzeitüberweisung der Zahlungseingang erst Tage später "bemerkt". Zum Thema: tl;dr: Problematisch waren die 100M LAN Schnittstelle und VLC, nicht aber die Leistung des TVs selbst. Nach Einrichtung der Box habe ich VLC installiert und die Favoriten angelegt und siehe da: 4k Material hatte wieder Ruckler. Dann habe ich Kodi installiert und damit lief es flüssig. Ein Detail hatte ich noch nicht erwähnt weil es mir selbst noch gar nicht aufgefallen war: Auf dem TV war lange Zeit VLC 2.x installiert und erst später (irgendwann nach der Migration vom NAS von Core auf Scale) habe ich den TV und alle Apps aktualisiert, danach hatte ich VLC 3.x auf dem TV und die Ruckelei begann schon bei HD-Material. VLC bleibt auf PCs weiterhin für mich DER Standard, auf Android hat das Programm aber zu viele Probleme. Einmal das grundlose Ruckeln aber es gibt noch ein weiteres Problem das offenbar seit Jahren nicht gelöst wird: SMB1 muss auf dem Server aktiviert werden damit VLC ein Passwort abfragt. Danach kann man wieder auf SMB 3.11 und NTLMv2 mit Verschlüsselung und allem zurückstellen aber die Passwortabfrage für die Zugangsdaten erfolgt nur wenn der Server auch SMB1 macht. Das ist völlig daneben und hat mich einen halben Tag gekostet. SMB1 wird längst als deprecated, also veraltet angesehen. Künftig wird es diesen Fallback auf SMB1 vielleicht nicht mehr geben und dann kommt man schon alleine deshalb nicht mehr weiter. Das ist besonders ärgerlich weil VLC 2.x sich richtig verhalten hat und die Passwortabfrage auch ohne SMB1 funktionierte. Kodi habe ich auf dem TV nicht mehr getestet und das werde ich vermutlich auch nicht mehr tun, der TV hat jetzt keine Netzwerkanbindung mehr. Mein Test mit dem USB-Stick bleibt für mich die Grundlage zu sagen, dass die 100M zu wenig waren. Das könnt ihr gern anders sehen aber selbst wenn nicht ist mir das zu knapp bemessen. Mit der Gigabit Schnittstelle habe ich auf Jahre gesehen Ruhe, alleine dafür war es gut auf den Mediaplayer zu wechseln. 4k ist auch nicht gleich 4k, es kommt darauf an wie viele Daten tatsächlich übertragen werden müssen. Es gibt Filme mit einer Bitrate von nur ~22 Mbit/s (meist ältere Filme die nachträglich auf 4k "hochgedreht" wurden) und es gibt welche mit fast 80 Mbit/s wo es dann schon knapp wird. Die Lösung ist jetzt zufriedenstellend aber längst nicht perfekt. CEC funktioniert nur sehr rudimentär, wie bei DLNA habe ich auch bei dem Standard den Eindruck, dass das alles nur so halbgar irgenwie funktioniert aber nicht richtig zu Ende gedacht wurde. Ursprünglich hatte ich die Soundbar auch über HDMI angeschlossen aber so richtig sauber und schön funktionierte das nicht weshalb ich sie dann optisch angeschlossen habe. Was genau das Problem war kann ich nicht mehr sagen, das ist schon ein paar Jahre her. Wenn ein Signal erkannt wird schaltet die Soundbar automatisch ein aber ausschalten und die Lautstärke muss ich über die Fernbedienung der Soundbar steuern. Eine der CEC Optionen musste ich auf dem TV oder der Box deaktivieren damit sich die beiden nicht gegenseitig ein- oder ausschalten wo es nicht gewünscht war. Beispiel: Es wird über die Box ein Film geschaut und dann einfach die Box an der Fernbedienung ausgeschaltet, durch CEC haben sich dann beide Geräte abgeschaltet. Das war ganz cool aber wenn ich dann nur TV schauen will und den TV einschalte steht der Eingang noch auf der Box und sie wird aufgeweckt. Schalte ich den Eingang auf TV um läuft die Box noch immer, schalte ich aber jetzt die Box ab weil ich sie ja nicht brauche geht der TV mit aus ![]() Jetzt ist es so, dass beim einschalten der Box der TV mit aufgeweckt wird aber den Eingang am TV muss ich noch selbst umschalten. In den CEC-Einstellungen der Box wird von "TV" und "Gerät" gesprochen wobei mir nicht ganz klar ist was damit jeweils gemeint ist weil beide Bezeichnungen für beide Geräte zutreffen könnten. Die Box lässt sich durch CEC auch mit der Fernbedienung vom TV steuern aber das funktioniert nur verzögert weshalb ich lieber gleich die Fernbedienung der Box benutze. Da CEC nicht gut genug funktioniert muss ich für drei Geräte trotzdem noch drei Fernbedienungen benutzen. Würde man das besser umsetzen wäre es deutlich einfacher... aber genug von CEC. Unstimmigkeiten der Box: BT lässt sich nicht abschalten weil darüber die Fernbedienung funkitoniert. Warum sollte man BT abschalten wollen? Na weil zwischen den Jahren irgendjemand im Nachbarhaus (zwei Doppelhaushälften) offenbar versucht hat ein Gerät mit der Box zu koppeln und ich dann mitten im Film eine Kopplungsanfrage eines fremden Gerätes hatte. Das mag selten und vielleicht auch nie wieder vorkommen aber es war schon nervig. Allein dass diese Möglichkeit besteht würde ich gern unterbinden. Zumindest Kopplungsanfragen könnte man deaktivieren aber eine solche Option wird vermutlich nie eingeführt. Homatics hat neben Netflix und Youtube noch eine "Raketentaste" auf der Fernbedienung (Eine Taste mit Raketensymbol). Man kann eine beliebige App festlegen die gestartet wird wenn man diese Taste drückt (in meinem Fall Kodi). Die Idee ist super aber die entsprechende App wird nur gestartet wenn bereits eine andere App verwendet wird, z.B. Youtube. Die Box lässt sich mit dieser Taste sogar aufwecken aber dann bin ich auf der Startseite wie mit der normalen Ein/Ausschalttaste auch, die hinterlegte App wird nicht gestartet. Selbst wenn ich auf der Startseite oder in der App-Auswahl die Taste nochmal drücke wird Kodi nicht gestartet. Und so ist auch diese Funktion leider ziemlich nutzlos weil wieder etwas nicht zu Ende gedacht wurde. Die Produktpalette von Homatics finde ich auch zu unübersichtlich: Box R HD Box R Lite 4k Box R 4k Box R 4k Plus ... aber nur die Plus hat Gigabit. Die "normale" 4k und die Lite ist völlig über wie ich finde. Entweder mir reicht HD, dann genügen auch 100M oder ich will 4k und nehme gleich Gigabit, alles dazwischen ist irgendwie unnötig. Schön ist aber, dass die LED gedimmt und sogar ganz abgeschaltet werden kann. Ich hatte sie mal abgeschaltet aber dann ist nie klar ob das Ding noch läuft oder nicht, deshalb ist sie jetzt auf 5% gedimmt denn sonst wäre sie viel zu hell. Die LED am TV habe ich übrigens auch gedimmt aber "manuell" mit zwei Schichten weißem Isolierband ![]() Kodi ist auf jeden Fall eine Umgewöhnung und die Bedienung ist an manchen Stellen leider inkonsistent und umständlich. Trotzdem funktioniert es insgesamt ganz gut. Beispiele: Die Suchleiste um im Film vor- und zurückzuspulen erscheint mal oben oder auch mal unten. Je nachdem ob man direkt mit den Pfeiltasten spult oder erst [OK] drückt. Mit der Zurück-Taste "verlässt" man den Film aber er läuft im Hintergrund weiter. Ruft man den Film erneut auf indem man die Datei auswählt startet er von vorne statt den noch laufenden Film in den Vordergrund zu holen. Um das zu erreichen müsste man zurück ins Hauptmenü gehen und dort den Player auswählen (Symbol mit vier Pfeiltasten). Um einen Film wirklich zu verlassen muss man erst mit [OK] das Menü einblenden, auf Stop drücken und kann dann mit der Zurück-Taste raus. Manchmal beim spulen bleibt der Player hängen. Lt. Zeitanzeige läuft der Film an gewünschter Stelle weiter aber es kommt kein Ton und das Bild ist eingefroren. In der Mitte erscheint dann manchmal auch ein Ladekreis mit 99%. In dem Fall muss man den Film stoppen, verlassen und neu starten. Schön ist dann aber, dass man den Film an der letzten Position wieder fortsetzen kann. Audio- oder Untertitelspuren umzuschalten erfordert deutlich mehr Tastendrücke als bei VLC, da ist das super schnell und einfach. Ich vermisse eine Funktion die VLC hat: "zu Zeitpunkt springen". Man kann auch einfach die Pfeiltaste festhalten bis man an der gewünschten Position ist aber man kann halt nicht alles haben. Man kann ziemlich viel konfigurieren und in meinem Fall muss ich das auch aber jetzt läuft das ungefähr so wie ich es mir vorstelle. Eine kleine Herausforderung war noch die Anzeige von mp3-Dateien im Musik-Ordner. Wo sonst in den Einstellungen viel erklärt wird gibt es hier nur Platzhalter die man sich mit der Bildschirmtastatur zurechtfriemeln muss: %A %B %G %T %Y usw. Das hat so richtigen Linux-Frickel-Charakter. Bei manchen Platzhaltern weiß ich noch immer nicht was sie bedeuten und ich hatte keine Lust im Internet nachzusehen. Ich habe dann nur %F genommen, dann wird einfach der Dateiname angezeigt. Für manche ein Unding aber die Ordnerstrukturen in den media-Verzeichnissen habe ich extra aufgeräumt so dass das kein Problem ist. Fazit: Läuft gut und ist für die nächsten Jahre völlig ausreichend aber es gibt bei der Software an vielen Stellen noch Luft nach oben (wie immer, leider). Vielen Dank an alle beteiligten, Prost! ![]() [Beitrag von fosaq am 04. Jan 2025, 09:14 bearbeitet] |
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y0r
Stammgast |
10:13
![]() |
#40
erstellt: 04. Jan 2025, |||
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