KHV und DAC für 2 Kophörer, hochohmig

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Labbipapa
Stammgast
#1 erstellt: 22. Dez 2021, 18:47
Hallo,

Ich suche einen Kopfhörerverstärker, der in der Lage ist, gleichzeitig adäquat zwei Kopfhörer der 300 Ohm Klasse, besser 600 Ohm, mit ausreichender Lautstärke anzutreiben.

Darüber hinaus muss ein guter DAC auch für HighRes, idealerweise auch DSD, enthalten sein.

Als Eingänge sollten vorhanden sein:

USB für Anschluss an Laptop (Flacs mit VLC von der NAS und Tidal HiFi)
Toslink ODER Digital-Cinch (Anschluss des Cambridge Audio Azur 751 BD)
Und analog (Anschluß des Phonopre)
Notfalls kann auch auf Toslink bzw. digitales Cinch verzichtet werden und das Signal des Cambridge analog per Cinch zugeführt werden.

Dann sollte das Ding nicht vierstellige Beträge kosten und schön neutral klingen.

Bisher identifiziert habe ich den Oehlbach DAC XXL. Außerdem den Musical Fidelity M1 DAC. Welcher ist besser? Gibt es empfehlenswerte, bezahlbare Alternativen?

Grund für die plötzliche Suche, weil ich ja erst vor Tagen die Pro Ject Headbox DS gekauft habe: meine Frau hat überraschend ihr Interesse an KH bekundet! Das muss man ja fördern!

Danke an die KH-Profis (ich habe nach fast 50 HiFi-Jahren mit Lautsprechern erst vor Wochen damit begonnen…) für Eure Tipps und schöne Feiertage!

Gruß Thomas


[Beitrag von Labbipapa am 22. Dez 2021, 18:57 bearbeitet]
d*moll
Stammgast
#2 erstellt: 23. Dez 2021, 09:10
du könntest auch einfach mehrere DAC/KHV kaskadieren.

voraussetzung ist dass dein "master" gerät einen digitalen ausgang hat (wobei es natürlich auch mit analog ginge z.b. XLR-Out).

ein super gerät (allerdings in der vierstelligen klasse) RME ADI2 Pro

Vielleicht ein Topping DX7 Pro und dann noch ein A30 dazu. aber ok. das geht auch schon wieder an die 1k grenze

oder du kaust einfach eine zweite Head-Box und schließt die per chinch an die erste - das ist hier wohl ne relativ günstige und flexible variante

edit: naja für sehr hochohmige KH ist die headbox vielleicht doch ein bisschen schwach - aber muss es denn ein 600 Ohm Kopfhörer sein?

wenn ihr allerdings eh das gleiche hören wollt - warum dann KH ...


[Beitrag von d*moll am 23. Dez 2021, 10:05 bearbeitet]
Labbipapa
Stammgast
#3 erstellt: 23. Dez 2021, 10:20
Danke Dir für die Tipps. Die sehe ich mir in Ruhe an.

Wir mögen beide den KH-Sound, meine Frau hört gar nicht so gerne über die Anlage, das ist eher meins.

Ich überlegte tatsächlich, eine zweite Headbox DS anzuschaffen, funktioniert gut, ist klein und passte dann natürlich optisch auch am besten.
Da sie einen Line Out hat, ginge das, allerdings nur für die digitalen Quellen, Vinyl ginge dann nicht.

Ich möchte aber als Zweitkopfhörer einen AKG K702. Und der soll ja nicht so einfach anzutreiben sein. Bzw. ich las, daß dazu die Headbox ein wenig zu schwach sein soll.

Na ja, mal schauen. Jetzt ist erstmal Weihnachten. Zeit, in Ruhe zu überlegen.

Vielleicht warte ich auch einfach die Jahrestantieme ab und schlage wirklich so richtig zu…

Gruß Thomas
MarsianC#
Inventar
#4 erstellt: 23. Dez 2021, 10:38
Ein DAC, mehrere KHV (JDS Labs Atom, Stax SRM-Xh, Schiit Coaster Röhre,...) - habe mir einen Verteiler dafür gelötet. Bei zwei reicht ein Y-Kabel pro Seite. So hat jeder seinen bevorzugten KH/KHV und kann selber die Lautstärke wählen.
Ich nutze das gerne für den Filmgenuss zu späterer Stunde oder im Hochsommer bei offenen Fenstern. Mit offenen KH wenig Unterschied zum "normalen" Hören - man kann passabel miteinander reden (hasse das im Film zwar, aber... ;)). Wurde bis jetzt bereits zu dritt mehrmals getestet und als sehr positiv bewertet.

Zwecks neutral und Leistung: Ich mach wieder mal Werbung für audiosciencereview.com. Objektiv und in meinen Augen auch für Laien einigermaßen nachvollziehbar. Viele KH wurden ebenfalls gemessen und deren Leistungshunger eingeschätzt.
Basstian85
Inventar
#5 erstellt: 23. Dez 2021, 10:45
Der K701 und 702 haben die gleiche Technik wie der K712pro. Manche meinen der einzige Unterschied sind (neben der Farbe) die 100€ Gelpolster des 712pros die ihm einen anderen Klang verleihen. Die K7xys sollten vom Antrieb somit alle ungefähr gleich sein.

Die Headbox ist jetzt auch kein "Schwächling" Hier mal eine Orientierungshilfe wie viel Power man haben sollte...

Das Oelbach Dingens ist alt und ich kann mich nicht mehr so erinnern, aber die kam generell nicht so gut weg...
d*moll
Stammgast
#6 erstellt: 23. Dez 2021, 10:51

Labbipapa (Beitrag #3) schrieb:

Ich möchte aber als Zweitkopfhörer einen AKG K702.


ich hatte den auch mal getestet - der konnte mich allerdings nicht überzeugen. Der AKG K712 Pro klingt insgesamt schon bissel besser, allerdings benötigt AKG immer etwas EQ-Unterstützung damit es im Bass-Bereich auch Spass macht - der K702 war da sehr zurückhaltend.

Ansonsten haben die beide aber schon eine sehr große offene Bühne und auch eine gute Auflösung also der Klang ist echt gut. nur die "Anfass-Qualität" passt nicht dazu.

kann allerdings nicht bestätigen, dass die AKG mit ihren 62 Ohm irgendwelche besonderen Ansprüche haben - da brauchst du keinen extra großen KHV ein bisschen mehr am lautstärkeregler aufdrehen reicht in deinem Fall vermutlich locker.

dem vorschlag von y-kabeln oder selbst gelöteten "verteilern" würde ich micht nicht anschließen wollen. der pegel wird dadurch gesenkt - die qualität leidet. dann besser noch kaskadierung also alles nacheinander. (entsprechende ausgänge vorausgesetzt)

bei ASR rein gucken ist eine gut idee - allerdings gibt es ja so viele geräte und um eine auswahl zu tätigen ist das auch nicht immer hilfreich. allerdings um die technischen messdaten von ausgewählten geräten zu checken immer zu emfpehlen.
Basstian85
Inventar
#7 erstellt: 23. Dez 2021, 10:59
Hier mal 702 und 712 im Vergleich. Ich kenne nur den 701 (quasi ein 702). Der Kick/Oberbass ist für mich genau richtig so, aber der Tiefenbass dürfte für mich auch etwas mehr sein. Ist halt "oldschool-neutral"... Den AKG-Frosch bei ca 2,5k finde ich kritischer, aber auch kein echtes Problem für mich... Da ich EQ-User bin sowieso nicht

oratorysettings oder die hier sind auch nicht schlecht als Grundlage...
MarsianC#
Inventar
#8 erstellt: 23. Dez 2021, 11:13

d*moll (Beitrag #6) schrieb:

dem vorschlag von y-kabeln oder selbst gelöteten "verteilern" würde ich micht nicht anschließen wollen. der pegel wird dadurch gesenkt - die qualität leidet. dann besser noch kaskadierung also alles nacheinander. (entsprechende ausgänge vorausgesetzt)

Wenn der DAC entsprechend Spannung bereitstellen kann und die KHV diese gar nicht nützen kann (2V als Standard, unsymmertrisch?) steigt die Qualität meist. Soweit man einen Unterschied von 6 dB im S/N hören kann... Sollte kein Thema sein.
Bei mir hägt ein DSP mit acht Kanälen an zwei Paaren LS und zwei "Paaren" KHV. Habe keinerlei Auswirkung bei gleichzeitiger Nutzung aller (drei) KHV an einem Ausgang feststellen können. Klar, Impedanz sinkt... pff, mir egal. Vermutlich sollte ich den Unterschied mal messen, aber zu faul.
Labbipapa
Stammgast
#9 erstellt: 23. Dez 2021, 16:22
Vielen Dank an alle, die mich jetzt hier „beruhigt“ haben.

Ich bin vielleicht besonders bescheiden, bin aber auch mit der Headbox DS bisher echt zufrieden.
Mit dem DT 900 Pro X klingt es richtig gut, bei Lautstärke -30 bin ich bei dem echt schon genug bedient, höchstens mal ein bißchen mehr.

Ich glaube, ich kaufe für meine Frau einfach eine Zweite. Die paar Vinyl, die sie mal mithört, kann sie auch am KH Ausgang des NAD hören, das ist kein Beinbruch.

Und der 702 wird nach den Feuertagen einfach mal bestellt. Aber jetzt sind wir erstmal ne Woche weg.

Euch allen schöne Feiertage, bis nächstes Jahr!
Goldohr_
Stammgast
#10 erstellt: 23. Dez 2021, 17:23
Der K702 funktioniert auch am Apple Thunderbolt Display einwandfrei, wenn man nicht extreme Pegel fährt. Das ist schon Jammern auf höchstem Niveau. Mein dedizierter KHV macht die Sache zwar etwas besser, wirtschaftlich ist das aber auf keinen Fall.
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