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Tempolimit auf Autobahnen+A -A |
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Autor |
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Böötman
Inventar |
18:17
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#51
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Mööp: Wenn die Bahn nahezu frei ist, warum darf man da nicht nichtmal drauftreten? Er hatte allen Platz der Welt und hat mich mit Absicht gefährdet. Rein von den Platzverhältnissen hätte Ich auch rechts mit 160 überholen können und währe noch gefahrlos wieder auf die linke Spur gekommen um den LKW zu überholen. Das die beste Reisegeschwindigkeit (ohne Streckenbegrenzungen) bei 160 - 180 liegt weiß Ich selber. |
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LambOfGod
Inventar |
18:18
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#52
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Weil man dann nichtmehr wirklich fähig ist (höchstens in Ausnahmefällen) ein Auto gefahrenfrei zu bewegen. Es ist Fakt das die menschlichen Sinne mit dem Alter nachlassen, v.a. Seh- und Hörkraft, Reaktionsfähigkeit aber auch die Muskelkraft. Dabei muss es ja kein Lappenentzug mit dem Motto "mit 70 Plus ist Schluss" geben, aber zumindest eine medizinische Prüfung der Sinne alle 2 Jahre. |
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peacounter
Inventar |
18:22
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#53
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
dem stimm ich zu, aber ab erwerb des fs und nicht erst ab einem bestimmten alter. alle 2 jahre ne kurzüberrüfung wie bei den fliegern. meine eltern sind beide fluglehrer und für die ist das ne selbstverständlichkeit. und trotz der tatsache, dass vattern 70 ist, schafft er das problemlos. er achtet halt auf sich.. P [Beitrag von peacounter am 07. Mai 2012, 18:23 bearbeitet] |
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Fhtagn!
Inventar |
18:24
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#54
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Die neuen EU Lappen werden nur noch befristet erteilt. Neuerteilung nur nach ärztlicher Uuntersuchung. |
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peacounter
Inventar |
18:24
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#55
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
echt? fein! P edit: zumindest ein anfang... die wirkliche eignung und kenntnis wird wohl nicht überprüft, oder? [Beitrag von peacounter am 07. Mai 2012, 18:26 bearbeitet] |
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LambOfGod
Inventar |
18:26
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#56
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Naja, da wir jetzt schon "Ärztemangel" haben, gerade in ländlichen Gebieten (wüsste garnicht wie man das im Osten realisieren soll), wäre der Aufwand für alle Autofahrer nicht zu bewältigen. Da sollte man lieber dem Hausarzt eine Befügung geben, dem Kraftfahrtbundesamt seine Zweifel an der Fahrtüchtigkeit seines Patienten mitzuteilen. Ist ja auch schon gesetzlich so geregelt das man bei Krankheit nicht fahren soll/darf. @Ftaghn: Ich glaube da verwechselst du was...? [Beitrag von LambOfGod am 07. Mai 2012, 18:29 bearbeitet] |
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heip
Inventar |
18:27
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#57
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
![]() Hey, ich meinte nicht Dich persönlich, sondern das es ab-so-lut nicht nötig und es wert ist, unter Zeitdruck sehr schnell zu fahren. |
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Böötman
Inventar |
18:31
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#58
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Ich hab nichts gegen ältere Verkehrsteilnehmer, sofern sie ihr Fahrzeug sicher bewegen und sich ansatzweise an die Richtgeschwindigkeiten halten. Ich hab schön öfters graue Haare bekommen als Ich bei9 meinem Opa mitgefahren bin. Sorry aber wer trotz Verkehrsleitinseln (die dreieckigen Verkehrsinseln im Einfahrbereich) falschrum in einen Kreisverkehr einfährt dem muss man im Auge behalten. Machen wir uns nichts vor, jeder hat mal nen schwachen moment. |
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Giustolisi
Inventar |
18:35
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#59
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Man kann von älteren Menschen keine Reflexe verlangen wie von einem Profi Rennfahrer. Der Schulterblick sollte aber drin sein, der Tacho sollte gelesen werden können und das Verkehrsgeschehen muss überblickt werden können. Der Kerl, der mit rund 100 Sachen auf die linke Spur wechselt um zu beschleunigen und ein paar LKWs zu überholen ist nicht der Böse. Angepasst fahren bedeutet damit zu rechnen und die eigene Geschwindigkeit anzupassen. Tempo 130 würde gewährleisten dass der Geschwindigkeitsunterschied nicht zu groß wird. Im Spiegel kann man nun mal sehr schlecht erkennen wie viel schneller ein anderer Verkehrsteilnehmer ist. |
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Highend-Träumer
Stammgast |
18:53
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#60
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Na logisch kann man einen Heranfahrenden von der Geschwindigkeit her einschätzen. Nicht aufs Km/h genau aber doch , ob derjenige schnell oder sehr schnell ist. Und wenn Ältere nicht mehr die notwendigen Reaktionen für den Strassenverkehr mitbringen , gehören sie nicht mehr hinter die Verantwortung eines Steuers. |
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
19:07
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#61
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Aber wo wird da die Grenze gezogen ? Ich kenne einige Personen im besten Alter, welche sich durch den Schrecken eines heranrasenden "Geschosses" beinahe versteuert hätten. ![]() Dort werden auch die statistischen Untersuchungen über die Tempolimits zur Zeit der 1. Ölkrise erwähnt. ![]() |
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Böötman
Inventar |
19:11
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#62
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Wenn´s so weiter geht haben wir bald Amerikanische Verhältnisse. Da kannst du Stundenlang mit 130 geradeaus fahren... |
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pinoccio
Hat sich gelöscht |
19:21
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#63
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Aber warum denn immer nur die Älteren? Ab wann ist "alt"? Alle sollten von der Straße, die nicht schnell genug reagieren. Wie schnell die Reaktion sein muss wird durch monatliche Tests beim TÜV bestimmt. ![]() Glühlampen will man sich nicht nehmen lassen, weil man sich der Mündigkeit beraubt fühlt, auf der anderen Seite will man "Ältere" von der Straße haben, weil man seine Reaktionen als immer und jederzeit ausreichend und die Älteren als Behinderung erachtet? Die eigenen Fahr-Fehler übersieht und verdrängt man immer gern und Selbstüberschätzung ist es mE schon dann, wenn man auf der linken Spur mit über 200km/h an 100km/h Fahrenden vorbeirauscht. Nein, eigentlich ists sogar verantwortungslos, man ist eben nicht allein auf der Straße. Wenn man Geschwindigkeit liebt, kann man auf Rennstrecken ausweichen, da stehen auch sofort Notarzt mit Zinksarg und Abschleppwagen bereit. Gibt dann auf öffentlichen Straßen wenigstens keine Staus, "die Älteren" können ungehindert weiter-fahren und es werden keine "Unschuldigen" durch die "eigene Mündigkeit" in Unfälle mitreingezogen. Gruss Stefan [Beitrag von pinoccio am 07. Mai 2012, 19:27 bearbeitet] |
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Highend-Träumer
Stammgast |
19:33
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#64
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Hast Recht, war auch so gemeint ![]() |
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heip
Inventar |
19:34
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#65
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
... und der gewählten Musike lauschen, da die Karre nicht dröhnt und der Wind nicht heult ... |
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Böötman
Inventar |
19:40
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#66
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Dann würde Ich das Auto tauschen. Leih dir mal nen Jaguar XF aus, selbst der Diesel ist bei 150 innen leiser als wenn du Nachts am A. der Welt im Bett liegst und schlummerst. |
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heip
Inventar |
19:40
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#67
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Nein, kann man oft nicht, es reicht aber, m.Mg.n., wenn der Abstand als genügend groß eingeschätzt wird. Wenn relativ junge Fahrer das Risiko beim Heranrasen nicht erkennen, sollte der Führerschein für die Zeit einer Überprüfung der Gefahreneinschätzungfähigkeit einbehalten werden. |
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Highend-Träumer
Stammgast |
19:52
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#68
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Sowas sollte in Fahrschulen und Videoanimationen trainiert werden. Wenigstens gibt es jetzt die Beifahrerpflicht für Anfänger, sodaß eine gewisse Erfahrung in bestimmte Handlungen des Fahrers eingebracht werden kann. [Beitrag von Highend-Träumer am 07. Mai 2012, 19:54 bearbeitet] |
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Böötman
Inventar |
19:59
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#69
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Nu meckert der Beifahrer meist rum weil der Anfänger nicht aus der hefe kommt und verunsichert Ihn damit zusätzlich. Mal abgesehen davon das die "erfahrenen" Beifahrer mittlerweile Ihren eigenen nicht ganz Regelkonformen Fahrstil haben aber auf die zurückliegende Fahrpraxis pochen. Es geht scon simpel bei den Schaltpunkten los, weiter gehts mit der Kupplung. |
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Highend-Träumer
Stammgast |
20:03
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#70
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Ein Teufelskreis ![]() ![]() |
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
20:04
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#71
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Deshalb ja auch ein Tempolimit. ![]() |
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ViSa69
Inventar |
20:05
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#72
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Also ich fahre so gut wie nie auf der Autobahn, aber wenn, dann meistens "pedal to the metal". ![]() Ich bin auf den BAB's schon immer schnell gefahren und die meisten BAB's geben aufgrund ihrer Beschaffenheit auch ein "open end" her. Das Problem was ich eher sehe ist das sehr hohe Verkehrsaufkommen was ein schnellfahren praktisch unmöglich macht. ![]() Nun ja .. dann geht's halt nicht anders. Aber wenn die Bahn frei ist, (meistens nachts) oder man mal eine wenig benutzte BAB befährt gibt es keinen Grund langsam zu fahren. Ich habe viel Spaß daran und ob ihr es glaubt oder nicht, so tiefenentspannt wie ich jenseits der 200Km/h bin, bin ich nicht mal im Schlaf. ![]() Rasen hat auf mich eine äußerst beruhigende Wirkung, das ist wirklich ernst gemeint, kein fake, keine Provokation oder dergleichen. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin sicher kein Freund des "Hirnlosen Heizens" (sonst würde ich jetzt gar nicht mehr leben) aber wenn es die Umstände hergeben, why not ? Gruß, ViSa |
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
20:11
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#73
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Ich musste kurz mal schmunzeln... ![]() |
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ViSa69
Inventar |
20:16
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#74
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Glaube ich dir gerne. Die meisten reagieren darauf etwas merkwürdig und ungläubig. Es ist aber wirklich so, was weiß ich warum ... ![]() Gruß, ViSa [Beitrag von ViSa69 am 07. Mai 2012, 20:17 bearbeitet] |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
21:12
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#75
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Hallo, ich kann die Erfahrung ViSa bestätigen. Hier ein ![]() Mich strengt es an, bei freier Autobahn nur 130 km/h oder gar langsamer zu fahren. Ich muss ja trotzdem die volle Aufmerksamkeit haben, was mir aber bei der eintönigen Fahrweise schwerer fällt. Beim Schnellfahren muss ich vorrauschauend fahren. Ich bin aktiv ständig dabei die Situation zu analysieren, um mögliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Ich habe also ständig Impulse von außen, muss entsprechend reagieren (Geschwindigkeitsänderung, Spurwechsel usw.) und brauche mich nicht, wie bei der langsamen eintönigen Fahrweise, dazu zu zwingen, mich zu konzentrieren. Ich habe es sogar schon gehabt, dass ich gestresst losgefahren bin, mit dem Gedanken, die 600 km werden eine Martertour. Tatsächlich bin ich dann völlig entspannt und voll fit am Ziel angekommen. bin. So was geht natürlich nur bei einer wenig befahrenen Autobahn, die möglichst 3 oder mehrspurig ist. Ist die Autobahn hingegen voll, so muss man logischerweise auch seine Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Gruß Uwe |
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*SALT*
Stammgast |
21:18
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#76
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Ich muss dir hier mal absolut zustimmen. Wenn es neben der geistigen Verfassung die Witterungs-, Verkehrs-, Straßen- und Fahrzeugverhältnise zulassen ist es völlig in Ordnung 200+ zu fahren. Es macht Spaß schnell zu fahren. Ich benutze hier absichtlich nicht das Wort "rasen" den dies beinhaltet für mich eine rücksichtslose und aggresive Fahrweiße anderen Personen gegenüber die mit einer Überschätzung der eigenen Fähigkeiten einhergeht. Wer mit über 200 Stundenkilometer unterwegs ist muss vorausschauend fahren. Wenn ich mal mit dem Auto unterwegs bin und auf einer 3-Spurigen Autobahn fahre und links überhole muss ich mir jedes Auto an das ich näher herankomme genauestens anschauen ob es blinkt oder einen Grund hätte auszuscheren. Bei Geschwindigkeiten mit 70, 80 Metern pro Sekunde kann man sich wirklich nicht nur auf seine Spur konzentrieren, sondern muss auch die anderen im Auge behalten. Ein Tempolimit halte ich gerade hier in Deutschland für eine verzwickte Sache. Wie sieht es denn überhaupt aus, wieviele Unfälle passieren auf den Autobahnen denn überhaupt mit Geschwindigkeiten über 200km/h. Hätten sich die Unfallfahrer überhaupt an die Begrenzug gehalten? Wäre der Unfall auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten passiert? Erst wenn sich hier ein eindeutiger Trend abzeichnet wäre ich für ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Aber dann auch bitte etwas vernünftiges und nicht diese 100 oder 130 km/h Fraktionen. Es mag Länder geben in denen so etwas wirklich Sinn macht aber für so etwas ist das deutsche Autobahnnetz nun wirklich nicht ausgelegt. 190, 200 km/h fände ich zwar schade aber okay ich könnte damit leben und ich denke die meisten anderen auch. Die Idee mit dem Tempolimit von 6-20 Uhr finde ich auch sehr interessant. So etwas könnte potenzial haben. Gruß SALT |
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pinoccio
Hat sich gelöscht |
21:28
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#77
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
"Sonst würde ich nicht mehr leben". Dieser Ego-Bezug fällt mir immer wieder auf. Nein, wenn du hirnlos auf der Straße rast, kann es sein, dass du in einen Unfall verwickelt wirst oder verursachst, durch den - also dann durch dich - Unbeteiligte ums Leben kommen oder ihr Leben lang mit etwaigen Folgen zurechtkommen müssen. U.a. auch, wenn du nur alleine ums Leben kommst und "nur" deine Leichenteile auf der Straße rumliegen. Aus dieser Sicht gibt es kein nicht-hirnloses Rasen. Rasen oder schnell Fahren auf öffentlichen Straßen, nur um den eigenen Spaß zu generieren, ist schon hirnlos. Sorry. Ich gaube man nennt deinen beschriebenen Zustand der gerade noch erträglichen Hirnarbeit durch automatisierten Handlungsabläufe ![]() Gruss Stefan [Beitrag von pinoccio am 07. Mai 2012, 22:14 bearbeitet] |
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Giustolisi
Inventar |
21:50
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#78
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Eben. So kostet die Umstellung kein Geld und die Schnellfahrer können sich während der ruhigen Stunden austoben. Tagsüber geht es bei 130 wesentlich geordneter zu wenn viele Leute unterwegs sind. Das Problem ist weniger die Geschwindigkeit sondern eher dass diese bei hoher Verkehrsdichte nicht gefahrlos gefahren werden kann. Er weit fahren muss und schnell sein will soll eben nachts fahren. Wer entspannter fahren kann wenn alle mit der gleichen Geschwindigkeit unterwegs sind soll am Tag fahren. |
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hifi-angel
Stammgast |
21:51
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#79
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Tja, mit der Tiefenentspannung ist es dann schlagartig vorbei, wenn bei einer Auffahrt ein unsicherer Autofahrer mit seinen 60 Km/h sofort (ohne weitere Beschleunigung) auf die rechte Spur wechselt und ein Rechtsfahrer ihm vorsorglich bzw. notgedrungen Platz verschafft und selber dazu mit seinen 120Km/h auf die Linke Spur wechselt, auf der du gerade "angeflogen" kommst. Wenn du dann noch zur Gefahrenabwehr die Lichthupe betätigst, bekommst du unter Umständen noch eine Anzeige als Drängler oder sogar eine Strafanzeige wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Alles schon erlebt und das zu Zeiten ohne ABS mit der Folge vier unbrauchbare Reifen durch Bremsplatten. Das Strafverfahren wurde jedoch eingestellt, da ich zum Glück einen Beifahrer als Zeugen hatte. Seit dem ist es bei mir mit der "Tiefenentspannung" vorbei. ![]() Das Grundproblem und oft die Ursache für Staubildung und Unfälle ist die "ungleichmäßige" Geschwindigkeit verschiedener Verkehrsteilnehmer, ob nun die einen zu schnell sind oder die anderen zu langsam ist egal und Ansichtssache. Daher bin ich für ein Tempolimit, dadurch weniger Staus wodurch man letztendlich "schneller" ans Ziel ankommt. Dazu kommt, dass (besonders ausgeprägt in D) keiner dem anderen die Luft zum Atem lässt. Könnt ihr täglich beobachten, wenn ein PKW hinter einem LKW auf der rechten Spur "fest hängt", fahren alle auf der linken Spur bewusst Stoßstange an Stoßstange, damit ja nicht dieser Pkw noch vor einem auf die linke Spur kommt. Da kann er noch soviel blinken wie er will. Doch irgendwann nimmt dieser PKW-Fahrer all seinen Mut zusammen und wechselt auf die linke Spur zum Überholen. Aber hallo, dann gehen aber die Lichthupen an und durch besonders dichtes Auffahren wird noch einmal klar gemacht, wer der Herr der Autobahn ist. ![]() Aber da auch dieser (bisher) bewusste Rechtsfahrer mit seinen 120Km/h lernfähig ist, wird er in Zukunft dann eben solange auf der linken Spur verweilen, bis nun wirklich kein LKW mehr auf der rechten Spur zu sehen ist. Dies aber wiederum provoziert nun erst recht die "Schnellen" was auch durch deutliches Auffahren und Lichthupen gezeigt wird. Ein Teufelskreis ![]() Und wenn die linke Spur dann zu ist, fangen die ersten von hinten an auf der rechten freien Spur rechts zu überholen, bis sie wiederum auf den LKW stoßen um dann blitzartig wieder mit erheblichem "Metergewinn" auf die linke Spur zu wechseln. Schon irgendwie verrückt, oder? [Beitrag von hifi-angel am 07. Mai 2012, 22:10 bearbeitet] |
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heip
Inventar |
22:14
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#80
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Hmm, hab' ich lange nicht mehr gesehen, Lichthupe und dichtes, provozierendes Auffahren, eher das nach dem Abbremsen des Auffahrenden der Abstand wieder größer wird ; mich stört aber das ungebremste heranfahren, meist in 4-5er Kolonne an einen langsamer fahrenden Wagen, der letzte in dieser Reihe ist dann langsamer als ich auf der rechten Spur, schlagartig sind es 20-30 Autos links, und ich allein rechts, ich schreibe jetzt aber nur für D, in DK gibt es sowas nicht .... [Beitrag von heip am 07. Mai 2012, 22:15 bearbeitet] |
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Franquin
Hat sich gelöscht |
22:37
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#81
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
Hm, ich glaube, da bist Du einem Vorurteil aufgesessen, das eine Lady in die Welt gesetzt hat, weil es so schön schubladenkonform ist, und das ich bisher nicht aus der Welt schaffen konnte weil die Lady ein sehr seltsames Antwortverhalten hat und sich zwischenzeitlich dem Gespräch auch völlig entzogen hat. Nein, ich habe nicht denunziert. Das Auto, das die Aufnahmen gemacht hat, war dafür ausgestattet und hatte sogar ein Blaulicht hinter der Sonnenblende. ![]() Hatte ich nicht auch gesagt, dass es purer Zufall war?
Ist ja auch eine feine Sache. Aber das ist nicht der Alltag, und der Alltag ist gesegnet mit jeder Art von Trotteln mit Reaktionszeiten im Minutenbereich, von Blinden, die Kilometer weit auf ein Hindernis zufahren um im letzten Moment zu erschrecken und das Steuer herum zu reißen, und von Einfaltspinseln, denen man Autos ohne Spiegel verkaufen kann, und die dann nach drei Jahren beim Tüv steif und fest behaupten, die seien eben noch dran gewesen. Die Schlimmsten sind aber die Oberlehrer, die meinen, den Anderen vorschreiben zu müssen was sie tun sollen. Ein Verhalten wie das hier beschriebene
finde ich - mit Verlaub, - zum Kotzen. Menschen, die so ein Verhalten zeigen, finde ich widerlich und verabscheuungswürdig. Sonderlinge, die ihre erbärmlichen Egomanien verbreiten und sie ihrer Umwelt aufzwingen. Sei es die Vergewaltigung der Rechtschreibung durch permanent-penetrante Kleinschreibung, sei es die oberlehrerhafte Nötigung der Anderen in allen Lebensbereichen aus den abstrusesten Beweggründen. Der Kollege hat nicht nur das Gefühl, der Einzige zu sein, der so sein will, er ist es auch. Nebenbei ist er in der beschriebenen Situation der meistgehasste Mensch in fünfzig Kilometern Umkreis. Wenn ich in der Realität auf solche Leute treffe, womöglich im Stadtverkehr, dann endet das meist damit, dass ich ihnen eine Beule in die Tür trete, und oft bekomme ich Szenenapplaus von denjenigen, die das ganze Geschehen beobachtet haben. Um das jetzt hier im Thread nicht auch noch zu tun, ziehe ich mich zurück und wünsche Euch noch viel Spaß mit einer weiteren Neuauflage einer ewigen wie sinnlosen Diskussion. @Hifi-Angel: Ja, Du hast recht, es ist verrückt, und wenn Du dann wieder mal irgendeinem Trottel das Leben gerettet hast und dabei die Bremsscheiben schrottreif gefahren hast, dann reckt er Dir noch die Faust entgegen: "wie kannst Du mich so erschrecken!". |
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
23:43
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#82
erstellt: 07. Mai 2012, ||||
![]() Absolutes Unverständnis wie man zu Selbstjustiz greifen kann, nur weil ein anderer Verkehrsteilnehmer sich vernünftig, mithin nach den Vorgaben, verhält. |
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pinoccio
Hat sich gelöscht |
05:54
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#83
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Schlimm daran, wenn solche Typen in den Graben oder an die Wand fahren, muss man denen auch noch helfen. Also, ich meine nicht die, die bei Regen "ihre" vorsichtigen 80 fahren, sondern diejenigen, die meinen sie hätten eine göttliche Fahrweise bei jeder Geschwindigkeit und jeder Wetter- und Straßenlage im öffentlichen Straßenverkehr gepachtet. Man sieht den Egobezug speziell bei solchen Autofahrern ganz deutlich: Alles und Alle soll sich bitte ihm und seiner Auffassung und seinem Selbstbildnis anpassen. "Er" ist kein Teilnehmer des öffentlichen Straßenverkehrs. Nein, er steht darüber, sieht sich außerhalb von allen Vernunftregeln und rettet sogar Leben, wenn er beim Freizeitrasen noch rechtzeitig bremsen kann. Gerne würde er das dadurch abradierte Gummi und Metall noch steuerlich geltend machen oder wenigstens dem lahmen Vordermann in Rechnung stellen.
Egoistenpolonaise auf der linken Spur. ![]() Gruss Stefan [Beitrag von pinoccio am 08. Mai 2012, 05:58 bearbeitet] |
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LambOfGod
Inventar |
06:41
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#84
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Also wenn ich auf der Autobahn bin, 140, 150 fahre und im Überholvorgang bin und von hinten kommt son Drängler an... ja, wenn dann der Überholvorgang länger dauert, klappe ich symbolisch den Innenspiegel nach unten und schau mir lieber meine Rückbank an. Auch wenn ich verhältnismäßig (zu anderen) nicht viel Autobahn fahre, manchmal ists schon krass, welch ungeduldigen Leute es gibt. Es gibt sogar genügend Kleintransporterfahrer, die noch rechts überholen, einen schneiden, extrem drängeln und Lichthupe geben nur um 10 sek eher an der nächsten Ausfahrt zu sein. Manchmal wünschte ich schon, das ich ne Überwachungskamera im Auto hätte. Solche Fälle bekommen die Polizisten ja wohl seltenst mit, außer die provozieren es mal einen Tag lang. Frage mich auch, wie die drängeln effektiv bekämpfen wollen wenn die nicht gerade ne Flotte von zivilen Kamerawagen da reinschicken. |
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ZeeeM
Inventar |
07:30
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#85
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Das Drängel liegt aber auch daran, das es immer mehr Zeitdruck gibt, häufig Fahrzeiten nicht bezahlt werden und die Gesellschaft eh immer hektischer wird. Wenn es nicht schnell genug geht fühlen sich Leute in ihrer Person angegriffen. Im Straßenverkehr erlebt man dann die Auswirkungen. Ein Fahrzeug überholen um dann unmittelbar vor dem überholten Fahrzeug zu bremsen und abzubiegen kommt auch nicht so selten vor. |
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schraddeler
Inventar |
07:54
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#86
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Da wir ja jetzt nicht mehr in einem Autothread sind, kann ich ja auch mal ein wenig aus der Sicht eines Motorradfahrers meine Erfahrungen schildern. Zum Thema Ausbremsen, Abstand und Geschwindigkeit einschätzen. Das ist bei herannahenden Motorrädern extrem schwer, da man keinen Anhaltspunkt hat. Bei einem Auto sind die Scheinwerfer mit einem gehörigen Abstand voneinander angebracht, darüber läßt sich schon in etwa die Entfernung abschätzen, beim Motorrad fehlt diese Information. Zudem haben sportliche Modelle in der Regel auch eine eher schmale Front, dadurch wirken sie auch kleiner, erst recht wenn der Fahrer sich hinter der Verkleidung kleinmachen muß. Ein weiteres Problem ist auch die Tatsache, das Motorräder zu Fahrleistungen fähig sind, die nicht nur die Erfahrungen sondern auch den kühnsten Vorstellungen von 95% aller Autofahrer weit übertreffen. Mein Baby ist zwar schon etwas älter und von daher leistungsmäßig nicht mehr ganz up to date, hat aber in Tests den Sprint von 0 auf 200Km/h unter 9s geschafft, so daß auch augenscheinlich gut motorisierte Fahrzeuge wie ein BMW M5 oder ein Audi R8 eigentlich lahme Enten sind und auch Supersportwagen wie ein Lamborghini Murcielago vielleicht dranbleiben können wenn ich einen Schaltpunkt nicht richtig erwische. Ich selbst kann die Performance eines Motorrades im Rückspiegel etwas über die Strahlkraft des Scheinwerfers abschätzen, da sich bei starkem Beschleunigen die Front doch deutlich anhebt, das kann man aber beimbesten willen von keinem normalen Autofahrer verlangen.Aber es gibt eine ganz simple Möglichkeit brenzlige Situationen zu vermeiden, man betätigt konsequent den linken Lenkstockhebel und blinkt einfach rechtzeitig, also nicht erst wenn man mit dem ausgestreckten Zeigefinger beim Spurwechsel am Hebel hängenbleibt, sondern schon ein paar Sekunden vorher ![]() Zum Thema 80Km/h bei Regen. Wenn ich bei Regen mit Tempo 80 fahre, sehe ich absolut nichts, da das Visier so mit Regentropfen und vor allem Gischt übersät ist. Ich muß mindestens 120 fahren, damit der Fahrtwind die Tropfen wegbläst und auch soviel Luft durch den Helm strömt, daß dieses nicht innen beschlägt. Für mich ist das auch kein Problem, Aquaplaning ist beim Motorrad eher selten zu beobachten. Von daher bitte Verständnis haben, ich rase nicht hirnlos, wenn ich langsamer fahren müßte wäre das noch gefährlicher, denn guten Gewissens wären dann vielleicht noch 45 drin, da macht mich das erste Auto gleich platt. Eine gescheite Nebelschlußleuchte für Motorräder hab ich noch nicht gefunden. gruß schraddeler |
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Giustolisi
Inventar |
08:03
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#87
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung gäbe es dieses Problem nicht. rechts LKW Geschwindigkeit, links wie auf vielen Strecken 120kmh. Wenn es eine dritte Spur gibt könnte man noch mal 40kmh drauf legen, dann hätte man auf der linken von 3 Spuren ein 160er Limit, damit wäre Allen gedient. Gibts keine dritte Spur geht es eben langsamer voran. Tagsüber dann ein Tempolimit von 120 oder 130 überall damit der Verkehr flüssiger läuft.
Alle fahren einander bis an die Stoßstange auf und wenn tatsächlich jemand von der rechten Spur rüber zieht muss nur einer bremsen und es gibt einen Auffahrunfall. Ist viel Verkehr muss man auch auf der linken Spur langsam tun, denn man muss permanent damit rechnen dass jemand rüber zieht.
Das sieht man nicht nur auf der Autobahn, sondern auch auf der Landstraße. ich wurde schon oft überholt und nur ein paar hundert Meter später biegt der Überholende ab. Vielen würde etwas mehr Gelassenheit gut tun, es scheinen sehr viele Choleriker unterwegs zu sein die sich wegen jedem langsamer fahrenden Fahrzeug aufregen, wen jucken schon ein paar Minuten Zeitverlust auf 100km... |
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LambOfGod
Inventar |
08:06
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#88
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Ich denke es liegt eher daran, das die ganzen Firmenwagenfahrer ihren Sprit noch bezahlt bekommen und dann den Gasfuß solang durchdrücken können bis die Karre 15-20l säuft. Sie müssens ja nicht bezahlen. Würden die das alle selber zahlen, würden die auch langsamer fahren. Mein Nachbar kann sich seinen Campingurlaub mit eigenem Auto und Wohnwagen auch nur leisten weil der den Sprit bis zum Campingplatz nicht selber zahlt. Da spart der schonmal schnell 400, 500 Euro pro Urlaub. [Beitrag von LambOfGod am 08. Mai 2012, 08:06 bearbeitet] |
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Passat
Inventar |
08:14
![]() |
#89
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Viele Probleme kommen nicht durch das schnelle Fahren an sich, sondern werden durch das Fehlverhalten der Autofahrer verursacht. Beispielsweise Rechtsfahrgebot: Da hält sich ein Großteil der Leute nicht dran und wenn man die dann fragt, kommt als Ausrede, das die rechte Spur ja eine "LKW-Spur" sei. Ergo wird durchgehend auf der mittleren Spur gefahren. Und es gibt auch notorische Schleicher/Linksfahrer. Ein Fall aus der Realität, selbst erlebt: Nachts um 1 Uhr auf der A5 bei Frankfurt, dort hat die Autobahn 4 Spuren pro Fahrtrichtung. Verkehrsaufkommen nahezu null, die Autos konnte man an einer Hand abzählen. Ich komme da mit 180 km/h auf der ganz rechten Spur angefahren, sehe, das auf der ganz linken Spur jemand fährt, der langsamer ist als ich. Sonst ist kein Fahrzeug zu sehen. Ich wechsele also auf die ganz linke Spur (man will ja nicht rechts überholen), der Linksfahrer sieht mich und wechselt auf die 3. Spur und lässt mich vorbei. Im Rückspiegel sehe ich, wie der Linksfahrer wieder auf die ganz linke Spur wechselt. Da frage ich mich, was im Kopf solcher Leute vorgeht? Was ich auch häufiger sehe: Das Leute, wenn man Horizont ein LKW auftaucht, auf die mittlere oder linke Spur wechseln anstatt bis zum LKW auf der rechten Spur vorzufahren. Was ein Tempolimit angeht: Etwa 60% aller Autobahnen in Deutschland haben heute schon ein Tempolimit. Ein generelles Tempolimit halte ich nicht für sinnvoll. Ich bin dagegen für ein situationsabhängiges Tempolimit. Auf vielen Autobahnen ist das Tempolimit aufgrund der Beschaffenheit der Autobahn (Kurvenradien etc.) sinnvoll, ebenso, wenn eine Autobahn direkt durch Wohngebiete geht (beispielsweise die A40 durchs Ruhrgebiet). Ebenso ist ein Tempolimit angebracht, wenn entsprechend viel Verkehr unterwegs ist. Beispielsweise bringt Schnellfahren tagsüber auf der A1 zwischen Bremen und Ruhrgebiet gar nichts. Da ist so viel Verkehr, das man da kaum mal 30 Sekunden schneller als 140 km/h fahren kann. Wenn man da mit 120-130 km/h fährt, gehts nahezu flüssig durch. Nachts um 2 Uhr dagegen ist dort nichts los. Wenn man zwischen Bremen und Ruhrgebiet mehr als 20 Autos sieht, ist das schon viel. Warum soll man da nicht auch mal mit 200 km/h fahren dürfen? Grüsse Roman |
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LambOfGod
Inventar |
08:32
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#90
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Wegen Wildwechsel, das unterschätzen die meisten Autofahrer wohl. |
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Addbase
Ist häufiger hier |
08:46
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#91
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Ich bin gegen ein Tempolimit auf den restlichen "40%" der Autobahnen in Deutschland. Da Schnell fahren nicht umbedingt gleich bedeuten muss Fehler zu machen. Außerdem ist man heutzutage schon genug unter Zeitdruck diese Zeit will ich nicht noch unnötig auf Autobahnen verbringen müssen. Für die etwas älteren fahrer unter uns, halte ich eine Überprüfung für notwendig. Es ist keine disgriminierung.. sondern mehr eine Vorsichtsmaßnahme. Es fühlen sich natürlich gleich alle verletzt wenn man so etwas schreibt. Aber mit dem alter wirds nunmal weniger, im Bezug auf Sicht, Reaktion und Handlungsmöglichkeiten. Angenommen diese wirklich schwerwiegenden Fälle werden nicht getestet, man bedenke mit diesen fährt man zusammen auf der Autobahn. ![]() Zudem die liebe Verkehrspolizei alle unnötigen stellen im Straßenverkehr beobachtet. |
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Passat
Inventar |
08:46
![]() |
#92
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Ja, auch an solchen Stellen, bei denen man mit Wildwechsel rechnen muß, ist ein Tempolimit angebracht. Wie schon geschrieben: Situationsabhängig, dazu gehören auch solche Dinge wie enge Kurvenradien, starkes Gefälle, Wildwechselgefahr, Anwohnerschutz vor Lärm, Verkehrsaufkommen, Fahrbahnbeschaffenheit, viele kurz aufeinander folgende Auffahrten etc. Grüsse Roman |
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LambOfGod
Inventar |
09:06
![]() |
#93
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Also ich will garnicht wissen, was passiert, wenn ein 40kg Rehbock bei 200km/h aufs Auto aufprallt, die meisten wrden wohl denken das des Dingen sofort Hackfleisch ist, aber ich glaub eher das des durch die Windschutzscheibe geht, den Fahrer verletzt(tötet) bzw. dann zum tötlichen Unfall führt wenn er/sie nichtmehr kontrolliert abbremsen kann. ![]() Gottseidank, hätte man auf der Autobahn dann genug Platz zum bremsen oder ausweichen. Aber erstmal son Reh in der Dunkelheit sehen. Da ist das Überraschungsmoment auch noch ein Faktor.. ich denke auch nicht das man bei 200km/h noch reagieren kann, wenn das über die fahrbahnhüpft. Der Reaktionsweg müsste ja dann schon 60, 70m betragen und dann noch der Bremsweg, der sicherlich auch 200m übersteigt. Wenn mans am Ende des Fernlichts erkennt, hätte man sogar realistische Chancen zum stehen zu kommen. Oder auf nicht-tötliche Geschwindigkeit. Aber wenns im Lichtkegel auftaucht, wird man nichtmehr anhalten geschweige bremsen können. |
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Giustolisi
Inventar |
09:30
![]() |
#94
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Bei 200kmh legt man innerhalb einer Sekunde 55m zurück. Wie weit reicht noch gleich der Lichtkegel? |
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LambOfGod
Inventar |
09:45
![]() |
#95
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Hängt von der Lichttechnik ab, ich glaube je nach Art und Einstellung 400-700 Meter, aber ich bezweifel das man auf 700m ein kleines Reh sehen kann. Theoretisch darf man ja auch nicht schneller fahren als man sehen kann... |
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catman41
Hat sich gelöscht |
09:45
![]() |
#96
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
tja, manche Autofahrer meinen, das Recht zu haben, so vorzugehen. Wenn sie dann bei Regelverstößen erwischt werden, geht bei denen sowas von die Post ab. Das Motto lautet bei diesen Leuten: "Freie Fahrt für freie Bürger" lg Harry |
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pinoccio
Hat sich gelöscht |
10:07
![]() |
#97
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Es gibt aber jede Menge Wunderautofahrer, die reagieren schon, wenn das Wild oder Häschen noch im Wald steht. Dann gibt es noch die, die so schnell fahren müssen, damit die Regentropfen vonner Sichtblende gehen. Herrje... besser als High-End(er) ![]() ![]() Gruss Stefan |
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heip
Inventar |
12:10
![]() |
#98
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Das Sehen muss gut sein, es wird mehr mit der Umsicht, der Erfahrung und dem Einschätzungsvermögen einer Gefahrensituation, um die zweifelhaften "Fahrkünste" der jüngeren Generation, welche erfahrungsgemäß die meisten Unfälle produziert, auszugleichen. Das ab einem bestimmten Alter die körperlichen Vorraussetzungen zum Fahren fehlen, sollte man feststellen können, die geistige Reife sollte, auch gerade bei jüngeren Verkehrsteilnehmern, öfter und gründlich überprüft werden ... ![]() Das jeder 19-25 jährige meint, er habe fahrtechnisch alles im Griff, ist schon bezeichnend ... Ich halte es, bedingt durch die Erzählungen der straßentechnischen Heldentaten von 20-26 jährigen Kollegen, für unbedingt nötig, die Probezeit bis auf ca. 6 Jahre für Fahranfänger auszudehnen. ![]() |
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heip
Inventar |
12:12
![]() |
#99
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Recht Du hast, das Zauberwort ist definitiv "vorausschauend" ![]() Ps.: Das mit dem schnellen Motorradfahren, um die Regentropfen vom Visier zu bekommen, gilt aber nur für integralhelmtragende Weicheier, da bei einem offenen Jethelm die Regentropfen bei 80Km/h schon heftigst im Gesicht pieken ... ![]() Pps.: Im nördlichen Niedersachsen stehen neben den üblichen Warnschildern vor Wildwechsel an jedem realen Wildunfallort pinkfarbene "Dreibeine", welche, aufgrund ihrer Häufigkeit, schon eine gewisse Vorsicht aufkommen lassen (sollten) ... [Beitrag von heip am 08. Mai 2012, 12:26 bearbeitet] |
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ahebeisen
Stammgast |
12:19
![]() |
#100
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
ich fahr ab sofort nur noch mit nem aufgemotzten Leopard 2 meine 200 über die Autobahn. Da kümmern mich schlechte Sichtverhältnisse o.Ä. nicht. Hindernisse werden überrollt... ![]() Die Brötchen werden dann übrigens abgeschossen und landen direkt auf den Frühstückstischen. ![]() |
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*SALT*
Stammgast |
12:24
![]() |
#101
erstellt: 08. Mai 2012, ||||
Was soll das den bringen? Die Probezeit bringt doch nur etwas wenn man mehrmals hintereinander ein Vergehen begeht. Bei einem schweren Autounfall wenn wieder 5 jugendliche nachts um 4 Tod am Baum kleben bringt eine verlängerte Probezeit überhaupt nicht. Kein Jugendlicher den ich kenne fährt defensiver nur weil er in der Probezeit ist oder dreht andersrum voll auf nur weil er jetzt aus der Probezeit draußen ist. Man muss das Problem bei der Wurzel packen und Fahranfänger besser schulen und auf gefährliche Situationen besser vorbereiten. Gruß SALT |
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