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Thorens TD-160 - bräuchte Hilfe+A -A |
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Autor |
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PrinzValium95
Neuling |
#1 erstellt: 07. Jan 2015, 21:40 | |
Hey Leute schön bei euch unter zu kommen... Hab mehr oder weniger ein größeres Problem^^ Ich hab erst vor 3-4 Monaten angefangen mich wirklich für Platten zu interessieren so hab ich mich für den Anfang für einen Reloob AP-6000 MKII entschieden und bin so auf weiteres sehr zufrieden nun aber zu meinem Problem :/ Ich hab von meinem anscheinend recht spendablen Onkel einen Thorens TD-160 MK1 für nen Kasten Bier bekommen der aber unter einigen Kinderkrankheiten leidet... Er läuft eindeutig zu langsam im direkten vergleich zu meinem AP-6000 und dem Dual 622 von meiner Mutter is rausgekommen das sich der Thorens hörbar langsamer läuft... Liegt das am Riemen? der scheint schon deutlich ausgeleiert zu sein.. oder direkt am Moter? ich bilde mir ein das er leicht richt wen er ne Zeit läuft des weiteren sind mir leider aus dummheit die Kabel vom Arm abgerissen :/ kann mir jemand ein Bild oder nen Link schicken damit ich die dementsprechen wieder zusammen löten kann??? eine Frage noch gleich mit: ist es möglich den thorens auf Cinch um zu bauen? Danke und Grüße Vali [Beitrag von PrinzValium95 am 07. Jan 2015, 22:26 bearbeitet] |
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akem
Inventar |
#2 erstellt: 07. Jan 2015, 23:21 | |
Zieh mal langsam und vorsichtig den Subteller mit der Achse senkrecht nach oben raus und schau mal, ob da überhaupt noch Öl dran ist. Die Lagerbuchse sollte randvoll mit Öl sein, wenn die Achse drinsteckt. Wenn das Lager trocken läuft, läuft er natürlich zu langsam weil zu viel Reibung. Und ich hoffe mal sehr stark für Dich, daß das Lager nicht oft und nicht lange in trockenem Zustand gelaufen ist. Schau mal die Achse an: ist die glatt und spiegelnd oder hat sie Kratzer oder gar Rost? Gruß Andreas |
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Pilotcutter
Administrator |
#3 erstellt: 08. Jan 2015, 11:40 | |
Herzlich Willkommen im Forum!!
Wenn es die "richtig alten" Thorens Kabel sind und an der falschen Stelle abgerissen, lötest Du da - so grob das klingt - leider gar nichts mehr zusammen. Die "alte" Thorens Tonarmverkabelung bestand aus 2 Kabeln mit jeweils 2 Seelen bzw. Innenleiter, bestehend aus jeweils Signal und Masse. Aussehen tut das wie folgt: 2 ganze Kabel + einmal Masse am Tonarm befestigt. Ferner sind die Kabel in der Verbindung zu den abnehmbaren Vorderteil/Headshell fest vergossen d.h. sie lassen sich auch nicht einfach so rausziehen und ersetzen. Wenn Du sie unten sichtbar im Gerät abgerissen hast, kurz vor der Stelle/Lötbrücke wo sie nach außen geleitet werden, kann man da wohl was erneuern. Am besten machst Du ein paar Fotos und dann gucken wir mit mehreren Augen und geben schlaue Tipps Gruß. Olaf [Beitrag von Pilotcutter am 08. Jan 2015, 11:40 bearbeitet] |
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silberfux
Inventar |
#4 erstellt: 08. Jan 2015, 17:12 | |
Hi, der zu langsame Lauf kann neben zu starker Lagerreibung auch an einem erschlafften Riemen liegen. Außerdem sollte man Pulley und die Lauffläche auf dem Subteller reinigen. BG Konrad |
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PrinzValium95
Neuling |
#5 erstellt: 08. Jan 2015, 20:27 | |
Erst aml danke für die schnellen antworten @akem und silberfux Um einen neuen Riemen werd ich nicht rum kommen... der macht auf mich schon einen sehr fertigen eindruck. Das lager sieh so weit auch noch gut aus. Der Subteller lies sich mit einem leichtem Fluppen entfernen aber wirklich feucht sieht er nicht aus... Ich sollte wahrscheinlich teures Spezial Öl hernehmen oder tuts auch was von zuhause? Evtl Nähmaschinenöl??? Das Braune am grund der Lagerbuchse waren wohl rückstande (???) zumindest konnte ich sie sehr vorsichtig mit eine Wattestäpchen entfernen @Pilotcutter So schlimm ist es Gott sei dank nicht Mir sind nur die Stellen vom Signalkabel gerissen und da bin ich echt absoluter Neuling (5Pol) ist es möglich das auch gleich auf Cinch um zubauen? Adapter gibts ja nach und nöcher aber mit so was hab ich ehrlich gesagt keine Guten erfahrungen... Ein sauber eingelötetes Cinch würde mir da schon besser befallen wen schon den schon [Beitrag von PrinzValium95 am 08. Jan 2015, 20:28 bearbeitet] |
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akem
Inventar |
#6 erstellt: 08. Jan 2015, 22:04 | |
Nähmaschinenöl ausm Supermarkt solltest Du nicht nehmen. Die verharzen oft. Entweder Motoröl vom Auto oder besser ein Öl-Set vom User Joel alias violette bestellen. Da sind auch Rinigungsmittel etc dabei sowie eine Anleitung. Kostet 20€ und reicht ein Leben lang... Gruß Andreas |
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Pilotcutter
Administrator |
#7 erstellt: 09. Jan 2015, 09:08 | |
Interessant das der "schon" die 4-Farb-Verkabelung hat. Auf Cinch könntest Du ja jetzt wechseln, wo Du eh löten musst. Beim abisolieren (wenn nötig) der Tonarmleiter musst Du vorsichtig sein, dass Du da nicht mehr ziehst als nötig. Eigentlich kann man die Käbelchen nicht konventionell abisolieren, da zu dünn. Die beste Erfahrung habe ich gemacht mit einem alten heißen Lötkolben und einer geeigneten Unterlage. Die Lötspitze am Ende des Kabels aufsetzten, wo man abisolieren will und nach einer Sekunde langsam das Kabel drunter wegziehen und die Isolierung schmilzt einfach weg. Belegung wie folgt: weiß: Signal links rot: Signal rechts blau: Masse links grün: Masse rechts Weiß und Rot gehen auf den Pin des jeweiligen Cinchsteckers, und grün und blau gehen auf den entsprechenden Schirm. Hast Du ein separates Massekabel nach außen - ich glaube nicht... bei Dir wird die Masse auf den Aussenring des DIN Steckers gehen (siehe Lötstelle 4). Besser wäre ein separates Massekabel mit Öse für die Verstärker-Erdungsschrauben. Wenn die Achse beim Rausziehen fluppt, ist das ein gutes Zeichen. Der Lagerspiegel sieht mir aber arg eingenudelt aus. Ist da richtig Material abgetragen?? Fühl da mal mit einem Zahnstocher ob der Lagerboden glatt ist. Da könnte auch der schwergängige Lauf seine Ursache haben. Dann frage Joel/violette gleich nach einem neuen (Teflon)-Lagerspiegel. Gruß. Olaf |
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PrinzValium95
Neuling |
#8 erstellt: 09. Jan 2015, 20:35 | |
Zum Lager: Ich hab das jetz mit dem Motoröl ausprobiert und bin so weit sehr zu frieden Lager läuft sauber und geräusch los den Lagerspiegel hab ich auch nochmal angeschaut und der ist so weit ich das einschätzen kann in ordnung.... nen Riemen hab ich jetz auch kurzerhand über Amazon für 10€ incl Versand bestellt bin gespannt Zu den Kabeln: Das mit den kabeln gibt für mich so nen sinn danke dafür nur das mit der Masse zu Punkt 4 hab ich ehrlich gesagt nicht verstanden... ist das das mit der Farblosen isolierung? und wo soll ich genau hin damit?? Hier noch ein Bild des Steckers falls das was hilft Danke nochmals komm echt voran seit ne super Hilfe Vali [Beitrag von PrinzValium95 am 09. Jan 2015, 20:37 bearbeitet] |
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Pilotcutter
Administrator |
#9 erstellt: 09. Jan 2015, 20:53 | |
Die transparente Masse kannst Du auf 4 lassen. Das ist die Tonarmmasse und die ist immer auf grün. Also: grün auf 4 transparent auf 4 Rot auf 3 weiß auf 2 blau auf 1 Nicht alle 160er hatten Erdungskabel. Kannst Du später noch machen, wenn's brummt. |
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PrinzValium95
Neuling |
#10 erstellt: 12. Jan 2015, 19:34 | |
So jetz is gelötet bitte nich lachen hatt selten was so gefuckst frag zur sicherheit nochmal nach ob alles passt da ich mit audio noch gar nix zu tun hatte hab ich masse oder signal beim Chinch verwechselt? oder weiß und blau??? das transparent hängt auf jeden fall am günen... sieht nur bissl komisch aus |
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david_della_rocco
Stammgast |
#11 erstellt: 12. Jan 2015, 19:55 | |
Wegen der Verkabelung kann ich dir nicht helfen. Aber bitte nachlöten.... das wird so auf Dauer nicht beständig sein |
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8erberg
Inventar |
#12 erstellt: 12. Jan 2015, 20:23 | |
Hallo, Kabellage stimmt: weiß links "heiß", rot rechts "heiß" Aber das Löten üben wir noch mal.... Peter |
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akem
Inventar |
#13 erstellt: 12. Jan 2015, 20:33 | |
Ich würde die transparente Leitung, die jetzt mit dem blauen Draht verheiratet ist, unbedingt seperat zum Phonopre legen. Ich hab mit so ner "Masseführung" über die Audioschirmung schon einen Tonabnehmer geschossen... Und wenn Du die Kiste eh schon offen hast ist das doch ein Klacks. Und bitte: nimm Elektronik-Lötzinn mit Flussmittel und kein Zinn für Dachrinnen... Dann klappt das auch mit dem Löten Löttemperatur um die 300...350°C. Gruß Andreas |
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PrinzValium95
Neuling |
#14 erstellt: 12. Jan 2015, 20:44 | |
jaaaa... ich und löten is schon ein fall für sich ich bleib lieber beim Holz --> Rahmen ist schon ausgehobelt ich löt auf jeden fall nochmal nach ich bin da nur recht minimalistisch eingerichtet hab nicht direkt einen eine Station für Temperatur etc. für das das ich normal löte recht das voll kommen ach ja und der dicke beim günen der war schon so den hab nich ich verhunzt der transparente hängt schon am günen das ist nur wie gesagt in einem recht ungünstigen winkel Fotografiert das war der einzige der noch dran war War mir nur ned sicher ob beim cinch aussen oder innen Signal is... aber wens so passt probier ich's mal Grüße Vali [Beitrag von PrinzValium95 am 12. Jan 2015, 21:05 bearbeitet] |
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Pilotcutter
Administrator |
#15 erstellt: 12. Jan 2015, 21:27 | |
Innen ist beim Cinch Signal. Aussen, das Geflecht ist der Schirm.
Das ist aber nicht die Gerätemasse, Andreas. Das ist die Tonarmmasse - und die hatte Thorens immer mit auf grün. Die anderen Headshells TP62/63 hatten schon im Headshell grün doppelt belegt, einmal Audioschirmung einmal Tonarmmasse. Der grüne kann also da bleiben wo er sowieso war Eine Gerätemasse kann er vom Subchassis ja noch zusätzlich legen. Geht auch ohne löten Gruß. Olaf [Beitrag von Pilotcutter am 12. Jan 2015, 21:45 bearbeitet] |
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akem
Inventar |
#16 erstellt: 13. Jan 2015, 10:51 | |
Im TD2001 auf jeden Fall nicht, mein TD321 kam ohne Tonarm und in meinen TD280 hab ich noch nicht reingeschaut. Sollte ich vielleicht mal tun, wenn Thorens da gemurkst hat. Tonarmmasse hat an der Signalleitung zum Tonabnehmer nix zu suchen. Ein paar ESD-Impulse auf das Tonarmrohr und der Tonabnehmer ist hinüber... Gruß Andreas |
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Pilotcutter
Administrator |
#17 erstellt: 13. Jan 2015, 12:00 | |
Probleme hatte ich mit den so ausgestatteten Thorensen nicht. Die Regel scheint das aber nicht zu sein, das stimmt. Ich bin ja auch nicht so der Elektroniker und vielleicht irre ich mich aber ich meine, dass bei manchen Tonabnehmern (Ortofon OM?) grün teilweise und sichtbar mit auf die Montagefläche gelegt war, d.h. "grün" hat bei diesen TA Massekontakt zum Tonarm (je nach Lackierung und bei direkter Montage ohne Distanzplättchen). Albus, Günther...? Gruß. Olaf [Beitrag von Pilotcutter am 13. Jan 2015, 12:02 bearbeitet] |
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akem
Inventar |
#18 erstellt: 13. Jan 2015, 12:58 | |
Nein, der Massestreifen geht auf das Blechgehäuse des Generators. Direkter Kontakt zur Montagefläche am Headshell ist nur in den seltensten Fällen gegeben. Bei Ortofon ist mir kein solches System bekannt, da ist immer Plastik dazwischen. Aber z.B. bei Stanton / Pickering und bei Goldring (2xxx Serie ab 2300) ist das tatsächlich so. Da riskierst Du eine Brummschleife, wobei die Masseführung im Tonarm dann nur noch über die Größe der Masseschleife entscheidet und nicht darüber, ob oder ob nicht. Gruß Andreas |
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PrinzValium95
Neuling |
#19 erstellt: 01. Feb 2015, 14:38 | |
Wollt nur nochmal danke sagen das Ding läuft jetz wieder 1a wart alle ne große Hilfe habs auch nochmal gelötet Nen Rahmen hab ich noch gebaut schön mit Zinken und schwarz gebeizt Teller mit Alupolitur schön zum glänzen gebracht bin Total Happy jetz fehlen nur noch schöne füße <-- sollt ich da auf was achten? Eine Frage hab ich aber noch... für was gehören den die ganzen Schalter? bin ja beim Thema Plattenspieler noch eher neu dabei und wollt einfach mal fragen [Beitrag von PrinzValium95 am 01. Feb 2015, 15:00 bearbeitet] |
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raphael.t
Inventar |
#20 erstellt: 01. Feb 2015, 15:55 | |
Hallo! Rechts als Ausleger ist die Antiskating-Einheit, die funktioniert magnetisch. Die stellst du zum Auspendeln des Armes auf Null, ebenso das Rändelrad oben, welches die Auflagekraft bewirkt. Nun bringst du den Arm in die Nullbalance, d.h. du verstellst das Gegengewicht hinten am Arm, bis er in der Waagrechte schwebt, erst dann gibst du mittels Rändelrad die Auflagekraft dazu und im gleichen Wert das Antiskating. Hast du eine elliptische Nadel, Symbol beim AS eine Ellipse, stellst du den Wert entsprechend ein, die Rundnadel hat ein Kreissymbol. Die Auflagekraft ist abhängig von der Bauart des Tonabnehmers, der Hersteller gibt dazu Empfehlungen. Saubere Arbeit der Zarge mit den Schwalbenschwanzzinken! Grüße Raphael |
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