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eine Dose mehrere Fernseher?+A -A |
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Autor |
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bramburi
Neuling |
#1 erstellt: 18. Mrz 2011, 22:24 | |||
Schönen guten Abend! Ich ziehe demnächst in eine neue Wohnung. Ich möchte im Wohn-, Ess- und Schlafzimmer gerne jeweils einen Fernseher haben. Ich habe jedoch leider nur eine Dose. Ist dies trotzdem möglich? In dem neuen Haus haben wir eine Gemeinschafts-SAT-Anlage. Leider kann mir keiner wirklich Auskunft geben, wie diese aufgebaut ist. Ich hab schon das Forum durchsucht, aber die meisten die ein ähnliches Problem hatten, hatten einen Kabelanschluss, und da ist doch ein Unterschied, oder? Vielleicht kann mir hier jemand eine Lösung für mein Problem, oder zumindest eine gute Idee liefern. MfG und danke schon mal im Voraus |
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raceroad
Inventar |
#2 erstellt: 18. Mrz 2011, 23:59 | |||
Wo hast Du denn gesucht? An einer Single-Dose einer konventionellen Satanlage können mehrere Receiver nur eingeschränkt zeitgleich eingesetzt werden, leider , siehe Punkt 32 der FAQ-Sat. Ohne zusätzliche Einschränkungen kann man mehrere Receiver an veralteten ungesteuerten Einkabelanlagen betreiben. Diese Anlagen bieten aber von vornherein in aller Regel ein viel zu stark eingeschränktes Senderangebot (fast kein HDTV) . Ohne Einschränkung des Programmangebots ließen sich mehrere kompatible Receiver unabhängig voneinander nur im Falle einer Unicable-Anlage über einen Singleanschluss versorgen. Voraussetzung dafür wäre aber, dass für die Wohnung eine genügend große Zahl von Nutzfrequenzen zur Verfügung steht. Oder anders ausgedrückt: Per Ferndiagnose kann man kaum sagen, was geht und was nicht. Die Typbezeichnung auf dem Antennendoseneinsatz könnte einen Hinweis geben, besser wäre eine fundierte Info seitens des Vermieters. |
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bramburi
Neuling |
#3 erstellt: 19. Mrz 2011, 01:05 | |||
Hallo! Danke für die prompte Antwort. Schaut wohl so aus, als ob ich nicht gründlich genug gesucht hättee. Um ehrlich zu sein, ich wusste auch nicht wirklich, wie ich die Suchanfrage formulieren soll, um auf ein Ergebnis zu kommen. Dass man durch eine Fernanalyse nix machen kann, dachte ich mir schon fast. Schade. Also, wenn ich das jetzt mal so richtig verstanden hab, was da in den FAQs steht, und was die Antwort beinhaltet, dann wird ja davon ausgegangen, dass man gleichzeitig an verschiedenen Geräten unterschiedliche Programme schauen will. Wenn ich nun aber einfach nur einmal an dem einen und dann wieder an dem anderen Fernseher schauen will, ist es da nicht auch ausreichend, ein Kabel welches lange genug ist zu legen und eventuell mit einem "T-Stück" dann zu den anderen Geräten fährt? Oder bin ich da völlig falsch? Bezüglich der Unicable-Anlage und den ausreichend vorhandenen Frequenzen, wie kann ich das feststellen? Wie gesagt, mein Vermieter sagt, dass er sich da nicht auskennt, und dass ich froh sein solle, wenn ein Fernseher funktioniere. Sehr freundliches Volk... |
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raceroad
Inventar |
#4 erstellt: 19. Mrz 2011, 10:56 | |||
Auch das ist eingeschränkt im Prinzip durchaus möglich. Angenommen, es arbeitet eine konventionelle "digitale" Satanlage, so teilen sich die Programme auf vier sog. Ebenen auf. Dei meisten deutschen Digitalsender werden über die Ebene horizontal-high ausgestrahlt (gelbes Feld in dieser Liste). Mehrere Receiver könnten prinzipiell verschiedenen Programme aus diesem (oder auch einem anderen) Feld empfangen, aber nicht zeitgleich auf mehrere Felder zugreifen.
Radio Eriwan: Im Prinzip ja, nur gibt es für Sat-TV keine brauchbaren T-Stücke, sondern man würde für drei TVs einen 3-fach Verteiler wie z.B. EBC 13 von Kathrein verwenden. Ob die Signalstärke am Originalanschluss für die Verteilung über einen solchen Verteiler reicht, kann man nicht aus der Ferne beurteilen. Außerdem können sich direkt an einen Verteiler angeschlossenen Receiver gegenseitig stören.
Bei dieser Einstellung des Vermieters wird kaum damit zu rechnen sein, dass per Unicable mehrere Receiver versorgt werden können. Es führt kein Weg daran vorbei, nähere Infos über die Satanalge einzuholen, notfalls bei Nachbarn. Worst case arbeitet, obwohl Analog-Sat Ende April 2012 abgeschaltet wird, noch eine "analoge" Anlage, an der ein Digitalreceiver nicht sinnvoll zu betreiben ist. |
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dialektik
Inventar |
#5 erstellt: 19. Mrz 2011, 11:02 | |||
Ist denn überhaupt schon klar, dass die ein Sat-Signal in die Wohnung liefert oder in analoges und/oder digitales Kabel-TV gewandelte Signale |
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bramburi
Neuling |
#6 erstellt: 19. Mrz 2011, 17:57 | |||
Also ich hoffe ja doch sehr, dass das Signal schon digital ist. Aber wissen, das ist eine andere Fragen... Also am Besten werde ich mal mit einem Nachbarn bzw. vielleicht nochmal mit meinem netten Vermieter reden. Ich werd ja wohl nicht der Erste sein, der mehrere Fernseher in seiner Wohnung haben will. Aber trotzdem schon mal danke, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, mit ein bisschen weiter zu helfen. Sollte ich Neues erfahren haben und ich brauche mal wieder Hilfe, werde ich mich nochmal melden! Vielen Dank! Mfg |
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dialektik
Inventar |
#7 erstellt: 19. Mrz 2011, 18:14 | |||
Du solltest fragen, ob es ein Sat-Signal ist = Sat-Receiver im Einsatz ist. Wenn nämlich das Signal zwar von einer Schüssel kommt, aber für die Mieter in Kabel-TV gewandelt wird, gibt es keine Beschränkungen bei der Anzahl der Empfangsgeräte/Verteilung. |
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bramburi
Neuling |
#8 erstellt: 19. Mrz 2011, 19:01 | |||
Ach, das gibts auch??? Ohjemine, warum kann nicht einfach Dose, Kabel, Fernsher und aus. Nein, warum einfach wenn's auch kompliziert geht Naja, am Montag werde ich dann mal den Vermieter nochmal kontaktieren. Also, wünscht mir Glück! |
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raceroad
Inventar |
#9 erstellt: 19. Mrz 2011, 19:39 | |||
Ja, so etwas gibt es auch. Und man sollte das sicher abklären, auch wenn ich eine Kabelkopfstelle nicht als Gemeinschafts-Satanlage bezeichnen würde. |
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dialektik
Inventar |
#10 erstellt: 19. Mrz 2011, 19:46 | |||
Jedoch werden weder Mieter noch Vermieter den ersten Begriff kennen "Wir haben da ne Schüssel für alle auf dem Dach" |
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raceroad
Inventar |
#11 erstellt: 19. Mrz 2011, 19:59 | |||
Deshalb habe ich ja auch in keiner Weise Deinem Rat widersprochen, auch nach einer möglichen Umsetzung zu fragen – im Gegenteil. Nur wäre eine Kopfstelle für mich immer noch eine Gemeinschafts-Kabelanlage. Denn letztlich kommt es auf die Nutzbarkeit in der Wohnung an und nicht darauf, ob das Signal von einem Kabelnetzbetreiber oder einer Kopfstelle stammt. Sollten die Mitmieter keine Satreceiver einsetzen da tatsächlich umgesetzt wird, müsste noch gezielt nachgefragt werden, ob Kabelempfang analog und/oder digital zur Verfügung steht. |
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