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Kenwood DA 9010 - Endstufe anschließen+A -A |
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Autor |
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20Oldschool78
Neuling |
#1 erstellt: 29. Okt 2020, 12:14 | |
Hallo zusammen und verzeiht mir meine Unwissenheit. Ich habe einen Kenwood DA 9010 und könnte eine Uher MA 200 Endstufe bekommen. Meine frage ist nun kann man beide Geräte unter einander anschließen und vor allem wie? Über Sinn oder Unsinn will ich mich nicht unterhalten. Es geht dabei nicht um mehr Leistung, weil davon hat er genug, sonder eigentlich nur um die Zappelzeiger der Endstufe. Über eure Hilfe bin ich dankbar. |
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Reference_100_Mk_II
Inventar |
#2 erstellt: 29. Okt 2020, 12:54 | |
Der Kenwood hat keinen Pre-Out. Du kannst also die Lautstärke nicht regeln. Also nein, geht nicht. |
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RocknRollCowboy
Inventar |
#3 erstellt: 29. Okt 2020, 12:56 | |
Servus. Der Kenwood Bolide ist leider nicht auftrennbar, somit kann die reine Endstufe nicht sinnvoll integriert werden. Gruß Georg |
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20Oldschool78
Neuling |
#4 erstellt: 29. Okt 2020, 13:07 | |
Alles klar danke. |
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lini
Inventar |
#5 erstellt: 30. Okt 2020, 22:40 | |
Könnte man schon - entweder mit selbstgebauten Spannungsteiler-Adaptern über die Lautsprecherausgänge des Kenwood oder einer entsprechenden Fertig-Lösung. Letztere gibt's als sogenannte High-Low-Level-Adapter bzw. -Converter in diversen Varianten vor allem als Auto-Hifi-Zubehör - allerdings scheinen da viele Modelle mit Übertragern zu arbeiten, und angesichts der recht günstigen Preise wär da eher mit billigen, nicht sonderlich hochwertigen Übertragern zu rechnen. Entsprechend würd ich da an Deiner Stelle eher nach einer reinen Spannungsteiler-Lösung suchen. Würd ich selber so eine Lösung benötigen, würd ich allerdings ohnehin eher zum Selbstbau tendieren - denn die eigentliche Spannungsteilung ist ja stocksimpel (2 Widerstände pro Kanal), und dann kann man das Ding halt gleich so bauen, wie man's braucht, also gleich mit den gewünschten Anschlüssen und Kabellägen, sodass keine weiteren Adapter und Anschlusskabel mehr erforderlich sind, und mit gut an die Ausgangsspannung des zuliefernden Verstärkers bzw. Receivers und die Eingangsempfindlichkeit der empfangenden Endstufe angepassten Spannungsteilern. Unabhängig von der technischen Machbarkeit würd ich an Deiner Stelle aber wohl von so einer Lösung absehen, denn mir schiene eher unwahrscheinlich, dass die Uher-Endstufe ihren Job besser erledigen würde als die Endstufen-Sektion des Kenwood - und obendrein würd mich stören, dass letztere auch ohne Lautsprecher-Last unnötig Strom verbraten würde. Grüße aus München! Manfred / lini |
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Jazzy
Inventar |
#6 erstellt: 01. Nov 2020, 19:34 | |
Wenn es nur um die Zappelzeiger geht,kannst du ja RecOut oder den Kopfhöreranschluss ausprobieren. |
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lini
Inventar |
#7 erstellt: 02. Nov 2020, 13:01 | |
Sven: Der Kopfhörerausgang schiene eher problematisch. Will meinen, schaut man ins Service-Manual, sieht man, dass der Kenwood seinen Kopfhörerausgang zwar über bei eingestecktem Kopfhörer aktive Spannungsteiler statt lediglich über Serienwiderstände versorgt, aber das sind Teiler mit 500 Ohm (350 plus 150 Ohm) zu 150 Ohm je Kanal, sodass am unbelasteten Kopfhörerausgang noch ziemlich genau 23 % der Ausgangsspannung für die Lautsprecher rauskämen - und mit der Uher-Endstufe mit ihrer Eingangsimpedanz von 47 kOhm würd sich an jenem Anteil auch herzlich wenig ändern. Geht man nun von der konservativsten 8-Ohm-Leistungsangabe im Service-Manual von 100 W aus, stünde dann bei "Vollgas" eine Ausgangsspannug von rund 6,5 V aus dem Kopfhörerausgang des Kenwood einer Eingangsempfindlichkeit von 1 V an der Uher gegenüber - Resultat wär also eine Übersteuerung um rund 16 1/4 dB. Davon abgesehen, dürfte es wahrscheinlich eine im Vergleich zur Übergehung der Endstufen-Sektion des Kenwood noch größere Energieverschwendung darstellen, eine 150-Watt-Endstufe nur zum Zwecke der Bewunderung ihrer Zappelzeiger vor sich hinsimmern zu lassen. Grüße aus München! Manfred / lini |
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Reference_100_Mk_II
Inventar |
#8 erstellt: 02. Nov 2020, 13:32 | |
https://www.pollin.de/p/einbau-messinstrument-0-30-v-830868 bis ca. 110W @ 8Ω https://www.pollin.de/p/einbau-messinstrument-0-50-v-830869 bis ca. 310W @ 8Ω Einfach in ein schickes Gehäuse bauen und parallel zu den Boxen anschließen. |
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lini
Inventar |
#9 erstellt: 02. Nov 2020, 14:06 | |
R100II: Ich glaub nicht, das dem TE damit wirklich gedient wär, denn das sind ja nicht eben große Instrumente. Und obendrein erwähnt die Produktbeschreibung auch keine Beleuchtung, während ich mal stark vermuten würd, dass sich der TE doch eher beleuchtete Instrumente wünschen würde... Und ob der TE erst von Volt in Watt umrechnen wollte, schiene mir auch eher fraglich. Grüße aus München! Manfred / lini |
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Reference_100_Mk_II
Inventar |
#10 erstellt: 02. Nov 2020, 14:55 | |
Ganz nüchtern sind das einfach "nur Zappelzeiger" |
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20Oldschool78
Neuling |
#11 erstellt: 02. Nov 2020, 22:17 | |
Danke für Eure Antworten. Genau, es ging mir nicht um mehr Leistung sondern um die Zappelzeiger. Da ich die Endstufe recht günstig bekäme und das Design aus der Zeit der 90er stammt, dachte ich man könnte die Endstufe ggf. so einschleifen das sich jediglich die Zeiger bewegen. Wäre das denn mögöich bevor ich was ganz neues baue? |
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