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HD 650 und Impedanz+A -A |
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Autor |
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saturnfan
Hat sich gelöscht |
#1 erstellt: 27. Jan 2006, 23:01 | ||
Eröffne nicht gerne ein neues Thema, aber das paßt nicht so richtig irgendwo hinein. Ich habe bei meinen Kopfhörern mal den Gleichstromwiderstand der einzelnen Kapseln gemessen und fand folgendes heraus: Bis auf den Sennheiser 650, liegen alle Modelle innerhalb der techn. Daten +/- 1-3 Ohm. Abweichungen zwischen links und rechts max. 1,5 Ohm. Beim Sennheiser messe ich links 293 Ohm und rechts 273 Ohm!?? Ich dachte, der HD 650 besteht aus handselektierten Kapseln!? UNd dann 20 Ohm Unterschied?? Normal kann das doch nicht sein. Kann das noch jemand bestätigen? Im übrigen wundere ich mich ein wenig darüber, daß der Gleichstromwiderstand aller anderen gemessenen Hörer der angegeben Impedanz entspricht. Z.B. AKG K240 (600 Ohm), gemessen 599 Ohm. Wie kann das sein? Grüße, Peter |
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m00hk00h
Inventar |
#2 erstellt: 27. Jan 2006, 23:26 | ||
Also dass die Kopfhörer alle der Herstellerangabe entsprechen, ist ein Zeichen dafür, dass sie eben doch Kopfhörer bauen können. Und "handselektiert" heißt beim HD650 nicht, dass die Impedanz gleich ist. Sondern dass jeder der beiden Treiber so nah wie möglich am Frequenzgang des anderen ist! Bei billigen Hörern sieht man ja oft, dass der eine oder andere Hörer in einem Bereich auf einer Seite lauter ist als auf der anderen, wirst du beim HD650 nicht finden! Außerdem ist der HD650 einer der wenigen Hörer, deren Imepadanz ganz beträchtlich von der Frequenz abhängt. Mit welcher Frequenz hast du gemessen? m00h |
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saturnfan
Hat sich gelöscht |
#3 erstellt: 27. Jan 2006, 23:32 | ||
Gemessen habe ich bei 0 Hz, quasi lediglich den Gleichstromwiderstand mit nem Multimeter. Aber wenn der schon um 20 Ohm variiert, na, ich weiß nicht. Heraushören werde ich die 20 Ohm sicher nicht (ICH nicht). Aber ein komisches Gefühl bleibt, wenn 6 andere Modelle die Eigenschaft nicht zeigen! Gruß, Peter. |
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raummode
Stammgast |
#4 erstellt: 27. Jan 2006, 23:33 | ||
eine frage: welchen sinn hat eine gleichstrommessung bei einem kopfhörer? |
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saturnfan
Hat sich gelöscht |
#5 erstellt: 27. Jan 2006, 23:39 | ||
Sie gibt Auskunft über den Widerstand und ist dann ein Maß dafür, mit welchen Widerständen man arbeiten muß, um eine regelbare Lautstärke einzubauen, damit grobe Lautstärkeabstufungen diverser Tragebaren ausgeglichen werden können. Aber, was sollte die Frage suggerieren? |
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raummode
Stammgast |
#6 erstellt: 27. Jan 2006, 23:44 | ||
mit einem zu grobschlächtigen messgerät kann man sich den kopfhörer grillen. chassis sind nicht gebaut um gleichstrom zu ertragen. und zum musikhören favourisiere ich persönlich eher wechselstrom zwischen 50 und 20000 hz. |
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tv-paule
Inventar |
#7 erstellt: 28. Jan 2006, 00:01 | ||
Hallo, lieber Peter, also vorab - ich wäre bestimmt nicht auf die Idee gekommen, meinen Senn HD650 irgendwie nachzumessen. Da verlasse ich mich immer noch auf meine Ohren! Aber trotzdem, nun habe ich keine so grosse technische Ahnung, aber gerademal 20 Ohm Unterschied ??? Ist das wirklich ein Problem, bekomme ich das überhaupt mit? Was könnte denn dann die negative Auswirkung aus dieser Differenz sein ?? Bitte kläre mich mal auf ! Mit Gruss Paule |
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saturnfan
Hat sich gelöscht |
#8 erstellt: 28. Jan 2006, 09:28 | ||
Es scheint doch sehr schwierig zu sein, nicht alltägliche Methoden zu veröffentlichen , Gruß an die Kabelhörerfraktion 1. Mit Multimeter einen Lautsprecher "braten" ist Unsinn. 2. Unterschiedlicher Widerstand = unerschiedlicher Stromfluß Ich habe auch nicht gesagt, daß man das unbedingt hören muß (im Gegensatz zu Kabel ), sondern lediglich gesagt, daß die Toleranzen beim Sennheiser am größten sind und das dieses meiner Meinung nach im direkten Widerspruch zu "handselektiert" steht. Schlimmstenfalls haben unterschiedliche Impedanzen unterschiedliche Lautstärken zur Folge. Ich habe auch nicht nachgemessen, weil ich meinen Sennheiser vermessen wollte! Habe meinen Creative EP630 nachmessen wollen, weil ich den Gleichstromwiderstandswert benötige, um einen gut regelbaren Spannungsteiler zu konstruieren. Da habe ich mich gewundert, daß die Impedanz mit dem Gleichstromwiderstand identisch ist. Das habe ich dann mit allen Kopfhörern gemacht und eben festgestellt, daß ausgerechnet der Teuerste ein anderes Verhalten zeigt. Mehr steckt nicht dahinter. So, Schluß jetzt. Vielleicht kann ein Mod das Thema mal schließen. Muß jetzt arbeiten. Gruß an alle. Peter [Beitrag von saturnfan am 28. Jan 2006, 09:30 bearbeitet] |
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raummode
Stammgast |
#9 erstellt: 28. Jan 2006, 10:51 | ||
etwas größeres als einen durchflussmesser würde ich persönlich nicht nehmen.
es geht nicht um den widerstand, sondern um die impedanz. und die muss man bei verschiedenen frequenzen ermitteln. und garantiert nicht bei 0 hz.
handselektiert in punkto lautstärke. nicht bezüglich des gleichstromwiderstandes. über diesen punkt zu diskutieren ist schon fast lächerlich. die lautstärke kommt durch den wirkungsgrad. nicht durch den gleichstromwiderstand. und die paartoleranzen bei der lautstärke bei sennheiser sind vorbildlich niedrig. |
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saturnfan
Hat sich gelöscht |
#10 erstellt: 28. Jan 2006, 20:15 | ||
Tip: Abführmittel
Tut Dir keiner was |
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m00hk00h
Inventar |
#11 erstellt: 28. Jan 2006, 22:40 | ||
Das ganze driftet hier ins lächerliche ab. Denn der Wechselstromwiderstand einer Spule kommt durch die Selbstinduktion zu stande. Diese ist bei einer Messung mir Gleichstrom nicht gegeben, logisch. Dass der Gleichstromwiderstand also abweicht, liegt daran, dass du lediglich den ohmischen Widerstand der Drahtwicklung der Spule gemessen hast. Und dass die anderen Hörer mit der Impedanz an diesen Wert ranreichen, ist lediglich ein Indiz dafür, dass die Verbauten Spulen sehr kurz sind und die hohe Impedanz das Resultat von sehr dünnen drähten ist oder sogar von vorwiderständen. Scheint beim Sennheiser dann wohl anders zu sein. Was solls? Und während die Gleichstromquelle angeschlossen ist, hat die Membran auf Grund des aufgebauten Magnetfelds in der Spule Hub! Ist sicher nicht gesund für den Hörer! Und einen Spannungsteiler kannst du auch mit dem Wechselstromwiderstand bauen...glaub ich. Zumindest ist mir aus der Vorlesung sowas hängen geblieben. m00h |
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saturnfan
Hat sich gelöscht |
#12 erstellt: 29. Jan 2006, 13:46 | ||
Na,na, na, wieso lächerlich? Wer hat denn behauptet, daß ich einen Gleichstromgenerator an einen Kopfhörer angeschlossen und den Spannungsabfall an einem Testwiderstand gemessen habe? Ich jedenfalls nicht. Die Spannung eines Multimeters ist so gering, daß der daraus resultierende Stromfluß nicht mal Ansatzweise einen Hub verursacht. Aber ich denke, genau darauf bezieht sich Dein Smilie. Alles Andere würde mich enttäuschen. Beim Sennheiser HD600 sind beide Seiten übrigens vollkommen identisch, was durchaus sinnvoll erscheint (Habe ihn aber nicht deswegen gekauft ). Die relativ großen Unterschiede sind also nicht proprietär. Schließlich sitzt da niemand und wickelt die Spulen von Hand. Das macht ne Maschine, der man zutrauen sollte, die richtige Anzahl der Windungen herzustellen, die für den entsprechenden Antrieb benötigt werden. Nur zufällig bin ich auf eine für Kopfhörer untypische Toleranz gestoßen und habe mich gefragt, ob das normal ist. Ich liebe meinen Sennheiser und eine für mich hörbare klangliche Auswirkung des Gemessenen habe ich bereits ausdrücklich ausgeschlossen. Wenn ich eine Lautstärkeregelung ala MX500 realisieren möchte, dann geht das nur mit einem Poti (Aktive Lösungen scheiden wohl aus kostengründen aus). Und genau dafür benötige ich einen bestimmten Wert. Und den erhält man eben, wenn man mit einem Multimeter die ohmsche Komponente misst. Zu meiner Zeit als Boxenbauhobbyist habe ich zahlreiche Chassis gemessen. Der Gleichstromwiderstand muß in die Berechnung einer Impedanzkorrektur einbezogen werden. Abweichungen von 0,6 Prozent sind durchaus möglich. Aber Abweichungen von 6-7 Prozent sind absolut untypisch. Die Abhängigkeit der Impedanz von der Frequenz ist für eine Pegelabsenkung sowas von sch... egal. Die Pegelabsenkung soll ja eben über den gesamten Frequenzbereich konstant sein!! Daher benötige ich eine definierte Dämpfung. Das, worüber man sich jetzt streiten könnte (aber warum müßte?), bechränkt sich auf die Sinnhaftigkeit, dem Gemessenen eine Hörbarkeit anzudichten. @TV-Paule: Dieser Beitrag hat nichts mit Deinen Fragen zu tun. Bitte nicht fehlinterpretieren! So, und jetzt laßt uns wieder Freunde sein. Ich verspreche auch, niemals wieder Meßgeräte an einen Kopfhörer anzulegen. Auch wenns mir schwerfallen sollte Außerdem frage ich jetzt bei Sennheiser nach, daß habt ihr davon. *schmoll* Grüße, Peter PS. Hoffentlich komme ich nie in die Verlegenheit, einen gehörten Kabelunterschied posten zu müssen |
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m00hk00h
Inventar |
#13 erstellt: 29. Jan 2006, 15:40 | ||
Das alles war ja auch gar nicht so eng zu sehen. Und mit lächerlich war die weitergeführte Diskusion um die "hanselektierten" Chassis. Egal. Ansonsten möchte ich dich warnen, wenn du in das Kabel einen Poti einbaust, kommt das aus Sicher des Kopfhörers einer Erhöhung der Ausgangsimpedanz des Verstärkers gleich! Und darauf regiert der HD650 empfindlich, du wirst also einen hörbaren Klangunterschied haben, wenn du damit leiser drehst. Wollte dich nur warnen! Und ja, der Smily war auf die Mini-Ströme eines Multimeters bezogen! Und bitte, bitte enhalte uns nicht vor, was Sennheiser dazu zu sagen hat.
m00h |
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Nickchen66
Inventar |
#14 erstellt: 30. Jan 2006, 12:59 | ||
Gut, daß ich zu faul und zu blöde für solche Themenkreise bin. |
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saturnfan
Hat sich gelöscht |
#15 erstellt: 31. Jan 2006, 22:04 | ||
Also, Sennheiser möchte, daß ich meinen Kopfhörer zur technischen Prüfung einschicke. *schnief* Offenbar ist das nicht normal. Sobald ich neue Erkenntnisse habe werde ich das an dieser Stelle kundtun. Wünsche allen noch einen schönen Abend. Gruß, Peter |
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