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Auslesesicherheit erhöhen+A -A |
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Autor |
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Ultraschall
Inventar |
#1 erstellt: 21. Nov 2007, 09:07 | ||
Ich möchte hier mal einen Tip loswerden. Ich hatte bei einen Player Leseschwierigekeiten bei einigen CD's, insbesondere bei Titeln die weiter außen auf der CD angeordnet sind, also z.b Titel 14; 15.... Trotz vorhandenen Servicemanual und Neuabgleich , kein Erfolg zu verzeichnen. Dann gab mir jemand den Tipp den "magnetischen Puck" der die CD von oben festhält, auszubauen und auszuwuchten, weil der oft ein deutliche Unwucht hat. Ich war erst etwas skeptisch, habe es aber dann doch getan, weil dem Problem nicht anders beizukommen war. Der exakte Wiedereinbau war fummelig, weil der Puck aus mehreren Teilen besteht, die man nach dem Wuchten wieder auseinandernehmen mußte, um ihn einbauen zu können, also vorher ein Markierungsstrich drüber machen, um nichts zu verdrehen und das Wuchergebniss zu verfälschen. Eingebaut und..... .....ging auf Anhieb Seitdem nie wieder bei den kritischen CD's und äußeren Titeln Leseschwierigkeiten gehabt. Und ich habe den Eindruck er liest auch etwas schneller ein. Vielleicht hilft das ja jemanden mit gleichen Problem weiter- Viele Grüße |
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jopetz
Inventar |
#2 erstellt: 23. Nov 2007, 16:36 | ||
Hi, kannst du mal erläutern, wie du das gemacht hast? (Das Auswuchten.) Jochen |
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-scope-
Hat sich gelöscht |
#3 erstellt: 23. Nov 2007, 19:46 | ||
Ich halte das -ganz allgemein- für sehr kurios. Zum einen ist die Drehzahl gerade im Aussenbereich so gering, dass man von einer derart "achsnahen" Unwucht kaum Einflüsse erwarten darf. Bei einer magnetischen "clamp" gibt es in der Regel bereits eine Zentrierung, (Konus am Teller), die automatisch für einen geeigneten Sitz sorgt. Ich kann mir nur vorstellen, dass es sich bei deinem Modell um eine preiswerte Konstruktion handelt, in der man darauf nicht besonders geachtet hat. Bei hochtourigen CD-LW könnte ich mir schon vorstellen, dass es dann bei nicht zentrischem Sitz zu starken Unwuchten kommt....Aber bei Single speed??....hmmm.... Sowas ist mir noch nicht untergekommen. Ist es nicht möglich, dass du bei den Zentrierunggeschichten unbewusst etwas anderes "verbessert" hast? z.B. scheuernde clamp, oder die Tellerhöhe verändert...etc...??? |
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cr
Inventar |
#4 erstellt: 23. Nov 2007, 23:49 | ||
Ich könnte mir eher vorstellen, daß du durch deine Maßnahmen (Ein/Ausbau) zufällig bewirkt hast, daß die CD horizontal ruhiger läuft. Vielleicht gab es irgendwelche Unebenheiten, wo die CD aufliegt. Das würde erklären, warum der Außenbereich der CD betroffen ist. (sehe gerade, Scope vermutet was Ähnliches) |
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Jeck-G
Inventar |
#5 erstellt: 24. Nov 2007, 12:00 | ||
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rorenoren
Hat sich gelöscht |
#6 erstellt: 24. Nov 2007, 12:38 | ||
Moin, aussen läuft ja die CD langsamer als innen. (Laserstellung) Die Unwucht sollte eben gerade da geringere Störungen verursachen. Wobei natürlich im richtigen Grenzfall auch die kleinste Unwucht ausschlaggebend für Störungen werden kann. Dann ist aber schon die kleinste Erschütterung des Gehäuses kritisch. Einen richtig zentrieren Puck habe ich allerdings bisher fast nie gesehen. Der Mittelteil und der Puck werden ja durch die CD auf Abstand gehalten, daher passt der Konus nicht immer exakt. Cds sollten zwar alle die selbe Dicke haben, scheint aber nicht immer eingehalten zu werden. (plus die bei einigen CDs mögliche Verdickung um das Mittelloch) Möglich ist also alles. Die Hauptgründe für das Verhalten vor dem Auswuchten, dürften aber der Laser Selbst, die Justage (Abgleich) der Elektronik und/ oder schlechte CDs sein. Da kann der Puck evtl. der "letzte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt". Gruss, Jens |
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-scope-
Hat sich gelöscht |
#7 erstellt: 24. Nov 2007, 14:15 | ||
Hallo,
Sowas gibts in der Regel bei hochwertigen, alten CDP (wie z.B. cdp 701 ES, die alle mit Feder/Konus funktionieren, oder eben neueren Modellen die "etwas" kosten. Eine magnetische clamp haben die aber alle nicht. |
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sheckley666
Stammgast |
#8 erstellt: 24. Nov 2007, 23:14 | ||
Ich weiß es zwar - wie üblich - nicht wirklich, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das falsch ist. Die quadratische Zunahme gilt für die Kraft, die die CD auf eine unendlich harte Fixierung ausüben würde. Müsste ich ein CD-Laufwerk konstruieren, würde ich versuchen, die Scheibe weich aufzuhängen. Dann wird die Unwucht ab einer bestimmten Drehzahl nicht mehr zunehmen, sondern die CD wird sich so bewegen, dass ihr Schwerpunkt in Ruhe bleibt. Liegt der Schwerpunkt nicht genau in der Mitte, sondern die Strecke x außerhalb, dann schwingt die CD mit genau dieser Amplitude x um ihre geometrische Mitte. Die Kraft hängt dann davon ab, welche Gegenkraft die Aufhängung bei dieser Auslenkung x erzeugt, ist aber drehzahlunabhängig. Grüße, Frank |
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rorenoren
Hat sich gelöscht |
#9 erstellt: 25. Nov 2007, 01:11 | ||
Moin, wobei das Problem mit der Unwucht eben jenes ist, dass der gesamte Laufwerksblock sich dadurch bewegt. Dadurch wird auch die Laserlinse, die federnd aufgehängt ist, angeregt. Die Nachführung kann dann im schlimmsten Falle nicht mehr verhindern, dass der Strahl aus der Spur gerät. (die CD "springt") Wenn die CD selbst weich aufgehängt wäre, würde die Nachführung fast ständig im Grenzbereich oder darüber arbeiten, da die Spur ständig "eierte". (es gäbe also Probleme) Von daher ist eine spielfreie Lagerung und steife Spindel, wie sie z.B. bei Riemenantrieben relativ einfach realisierbar ist, in Verbindung mit der von Scope angedeuteten Zentrierung, optimal. (im Gegensatz zu den Direktantrieben, bei denen die Motorachse als Spindel oft dünn, und das Gewicht des Laufwerksblocks zu leicht ist, um Schwingungen zu verhindern) Nun ist es aber so, dass selbst billigste Konstruktionen im Normalfall problemlos laufen. Deshalb ist gerade bei etwas hochwertigeren Playern ein Einfluss durch Unwuchten wenig wahrscheinlich. (Exoten ausgenommen) Gruss, Jens |
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