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Spätere CD-Pressungen anders als in der Frühzeit?+A -A |
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Autor |
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Sal
Inventar |
19:34
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#1
erstellt: 21. Jun 2013, |
Ich habe mal vor langer Zeit meinen 80er Jahre Player eingemessen. Details spare ich jetzt aus. Interessant ist: Bei den alten Polygram-Pressungen aus den frühen 80ern findet er beim Titelsprung schnell die Tracks, bei neueren CD´s tut er sich schwer. (Kurioserweise hat er auch mit gebrannten CD´s kein Problem) Wichtig: Ich habe zum einmessen vor allem alte Polygram-Pressungen benutzt. Jetzt stellt sich die Frage, hat sich da was verändert? Mit ihrem rauhen Rand wirkten die Polygram-Scheiben (auch erkennbar an der bis zum Mittelloch reichenden Aluschicht) etwas dünner als heutige CD´s oder seinerzeitige Pressungen aus USA oder Japan. Alle CD´s sollten aber die gleiche Dicke und Brechungsindex aufweisen, oder? P.S, zum neu einmessen habe ich gerade keine Zeit, ist aber ein behebbares Problem. |
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cr
Inventar |
21:19
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#2
erstellt: 21. Jun 2013, |
1. Ja, früher presste man für 1,4m/sek (max Spielzeit 65 min) und nur die paar längeren CDs mit 1,2m/sek (bis 74 min). Heute presst man generell für 1,2m/sek und vermutlich auch noch mit dem aufs zulässige Minimum verringerten Spurabstand, was die Spielzeit von 74 sogar auf 80 min erhöht. Der Unterschied ist somit der: Die Pit/Lands sind bei 1,2m/sek um gut 15% kürzer, was manchem Player das Lesen erschweren könnte. Aber noch heikler ist der geringere Spurabstand, was manche alten Player nicht mögen. 2. Die Fehlerraten bei den frühren CDs sind höhere (häufig 50/sek, erlaubt sind sogar 220/sek und das hat man auch ausgenützt, um nicht zu viel Ausschuss zu haben). Heute sind die Fehlerraten eher unter 10/sek. Für die Lesbarkeit ist dies aber nicht sonderlich von Belang, außer die Fehlerraten kommen von verschliffenen Pit/Lands durch bereits abgenützten Pressmaster. |
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Sal
Inventar |
12:52
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#3
erstellt: 22. Jun 2013, |
Danke für die Erläuterungen! |
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