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Trockenbau und Akustik+A -A |
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Autor |
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-=]_Pioneer_[=-
Stammgast |
#1 erstellt: 14. Jul 2009, 19:46 | |
Hallo Hifi-Forum User, ich bin gerade bei der Entrümpelung vom Dachboden und ich habe mir in den Kopf gesetzt das da ja ein wunderschönes großzuügiges Wohnzimmer entstehen könnte. Der Dachboden misst etwa 11,20m x 9,30m, eben die gesamte Grundfläche des Hauses. Die Dachneigung beträgt 45°. Zwei Schornsteine stehen mittem im Raum. Diese werde aber rückgebaut. Als vor 9 Jahren etwa das Dach neu gedeckt wurde, wurde diese bis unter die Dachsparren bereits abgebaut. Man müsste sie also nurnoch bis zum boden abbauen und eine geeignete Abdeckung drüber machen. Es gibt auch noch keine Dachflechenfenster, es ist allso wirklich ein leerer ca. 100m² großer Raum. Ein kleines Problem ist das die Dachschräge direkt mit dem Boden anfängt. Dafür habe ich aber schon eine für mich optimale Lösung gefunden. Ein großes Problem gibt es allerdings. Wir wollen den Dachboden in zwei Zimmer Teilen (2/3 Wohntimmer und 1/3 wissen wir noch nicht)und der Statiker von einem Freund (selbstständiger Maurermeister) hat gesagt, dass die Errichtung einer massiver Mauer nicht möglich ist. Es würde nur Trockenbau gehen und jetzt kommt ihr zum Einsatz... Ist es möglich trotz Trockenbauwand und/oder ausgebautem Dachboden eine vernünftige Akustik in den Raum zu bekommen ohne das es klingt wie eine Blechbüchse. Wenn ja, wer hat Erfahrung damit und wie habt ihr eure Trockenbauwände gebaut. Denn das einfache Metallgerüst mit Gipskarton und Dämmung im Sandwich klingt bestimmt wie Schuhkarton. lg Pio PS: Ich hoffe ich bin hier im richtigen Bereich für mein Problem Ich habe das Problem auch in einem Bauforum gestellt. Ich bin mir aber sicher Das einige User hier mal vor dem Gleichen oder Ähnlichen Problem standen. [Beitrag von -=]_Pioneer_[=- am 14. Jul 2009, 19:52 bearbeitet] |
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erddees
Inventar |
#2 erstellt: 15. Jul 2009, 07:51 | |
Wenn Du Wände haben willst, die nicht wie ein "Schuhkarton" klingen sollen (was bei der von Dir beschriebenen Variante bei richtiger (!) Bauausführung im Übrigen nicht der Fall ist), kannst Du das Ständerwerk anstelle mit Blechprofilen auch aus Tanne-/Fichte-Balken (6/6, 6/8, 8/8 etc.) erstellen und die Beplankung mit 19er (oder mehr) OSB-Platten ausführen. Zusätzlich Gipskartonplatten, darauf lässt sich besser Tapezieren, weil glattere Oberfläche. Lediglich die Stöße müssen für ebenmäßige Übergänge gespachtelt werden. Die OSB-Platten bringen Gewicht und Masse und außerdem ein vernünftiges Fundament, wenn man Schrauben oder Nägel in die Wände einbringen möchte. Isolierung und Kabelkanäle (!) nicht vergessen. Viel Spaß beim Reißen! Das habe ich Gottseidank hinter mir ... |
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-=]_Pioneer_[=-
Stammgast |
#3 erstellt: 15. Jul 2009, 08:08 | |
Danke für die Antwort...du hast sprich wörtlich den Nagel auf den Kopf getroffen...danach hab ich gesucht. War eben im Baumarkt: Fichte 8/8 OSB 22mm Gipskarton 12mm und Steinwolle als Dämmung Die Giebelseiten sind Mauerwerk -> logisch -> nur verputzen Wie sieht es aus mit den Dachschrägen: Kannst du mir da auch einen tippgeben Also Dachziegel/Folie/Konterlattung und Glaswolledämmung sind beireits vorhabenden Würdest dort gleich Gibskarton 12mm oder auch da nochmal OSB Platten geringerer Stärke... Und nochwas (hat sich vorhin erst ergeben) ich kann im Dachboden bis in den Fürst gucken, Das sollte etwas nach unten abgehängt werden. Was passiert mit dem obigen Volumen? Auch alles mit Wolle ausstopfen? lg Pio |
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erddees
Inventar |
#4 erstellt: 15. Jul 2009, 08:54 | |
Wenn die Schräge gestrichen/tapeziert werden soll, würde ich das auch wie bei den Wänden machen: OSB-Platte (aber dünner, 22mm sind schon ganz schöne Kracher) mit Gipskarton. Wenn Du vor hast, das Ganze mit Profilholz/Deckenpaneele zu verkleiden, kannst Du Dir die OSB-Platte schenken.
Wenn nur weniger Zentimeter abgehängt werden sollen, würde ich den Aufwand nicht betreiben. Wenn es mehr ist, sieht das anders aus, hängt halt davon ab, wiewiel Du abhängen möchtest. Isolierung einbringen würde ich aber so oder so, dient es doch auch der zusätzlichen Wärmeisolierung. |
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-=]_Pioneer_[=-
Stammgast |
#5 erstellt: 15. Jul 2009, 09:07 | |
ich sage jetzt mal einen guten Meter kommt die Decke schon unter, aber nicht mehr. Habe mir überlegt das ich die Dämmung zwischen den Sparren bis unter den Fürst weiterführe und dann auf der Decke aufliegend nochmal 2 Schichten dieser Dämmwolle"platten". Dann sollte nur ein kleiner Schlauch mit Dreiecksquerschnitt offen bleiben. Die Decke und die Schrägen sollen gestrichen werden. Also OSB Platte im 10mm Breireich + Gipskarton im 5-8mm Bereich. richtig Verstanden... wenn ja...werd ich mich heute erstmal mit dem restlichen Rückbau der Schornsteine beschäftigen... Und schonmal vielen dank... lg Pio [Beitrag von -=]_Pioneer_[=- am 15. Jul 2009, 09:09 bearbeitet] |
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erddees
Inventar |
#6 erstellt: 15. Jul 2009, 09:18 | |
Wenn es das so dünn gibt? OSB ja aber Gipskartonplatte? Ich glaube da sind 12mm das Minimum. Schau halt mal. |
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-=]_Pioneer_[=-
Stammgast |
#7 erstellt: 15. Jul 2009, 09:31 | |
Hab gerade nochmal beim Bauhandel angerufen! Dünnste ist 6mm...allerdings werden dann die platten entsprechend klein damit sie nicht durchbrechen. werde also bei 12,5 x 1250 x 2000 mm bleiben! jetzt wäre alles geklärt ok danke!!! dann werd ich mich mal hoch machen ^^....war grad schon oben...eine Saune ist ein Gefrierfach dagegen lg Pio |
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