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CD-Fehlerraten+A -A |
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Autor |
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Joe_Brösel
Hat sich gelöscht |
#1 erstellt: 22. Dez 2003, 18:45 | |
Hi, im Folgenden einige interessante Grafiken von cr zu den Fehlerraten diverser CDs. Eine Erklärung, was das alles bedeutet kommt noch. Es betrifft das Brennen von CDs mit verschiedenen Geschwindikeiten sowie die Fehlerhäufigkeit von gekauften CDs. Alle CD(R)s wurden mit 10-24x getestet. Bei 8x oder 4x treten bei den hier getesteten nur geringe Verbesserungen auf. TDK CDR 24x (Tayo Yuden), gebrannt auf Plextor Premium mit 4x: Kari Bremnes: Norwegian Mood (gepreßte CD): TDK 40x (Ritek), gebrannt mit Audio-Brenner mit 1x (dies widerlegt, dass man schnelle CDRs nicht langsam brennen kann . Abgesehen von den ersten Minuten, ist die Fehlerrate überragend!!) Anmerkung: Die c2-Fehler am Anfang sind typisch für AudioBrenner, da diese nicht Disc-At-Once brennen. Ohne Bedeutung. Mahler: Sym. No.1 (Brilliant Classics), gepreßte CD Hier sieht man zwar noch gute, aber doch nicht mehr ganz geringe Fehlerraten, die insbesondere gegen Ende hoch wurden (aber zulässig und voll korrigierbar). Das Ende weist auf einen Pressfehler hin, da auch C2-Fehler auftreten. Um die Fehlerraten zu senken, habe ich sogar die Abspielgeschwindigkeit von 10-24x auf 8x gesenkt, aber ohne echte Besserung. PS: Die CD war ganz sauber! Natalie Imbruglia: White Lilies Island; Cactus datashield 200; (2001) Anmerkung: Was soll man dazu noch sagen!! Aufgrund der schlechten Qualität wurde nur mit 4x gelesen. An der Regelmäßigkeit erkennt man, dass die Fehlerraten künstlich geschaffen wurden. Bild 1) C1-Raten Bild 2) zur besseren Darstellung der C2- und E32-Fehler sind die C1-Fehler hier ausgeblendet EVA IMPORTED (2003), kopiergeschützt Anmerkung: Bei den neueren CDs sind die allg. Fehlerraten tiefer als zB. bei Imbruglia Bei Minute 35 scheint zusätzlich ein Pressfehler vorzuliegen! Joan Osborne: How Sweet Is (normale CD nach Red Book) Press-Qualität gegen Ende verschlechtert; dennoch alle Fehler korrigierbar Alle Texte und Bilder sind von cr. [Beitrag von Joe_Brösel am 19. Apr 2004, 06:09 bearbeitet] |
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_axel_
Inventar |
#2 erstellt: 29. Dez 2003, 10:41 | |
Hallo und Danke, ihr beiden. Was bedeutet in diesem Kontext eigentlich "korrigierbar"? 'Nur' durch Interpolation oder gibt es noch andere Korrektur-Mechanismen? Und: Fehlerkorrektur <> Fehlerkorrektur. Wie bewertet ihr die Fehlerkorrektur des PC-Programms hier im Vergleich zu guten/schlechten Algorithmen von CDPs? Sorry, falls ich vorgreife ... Gruß Axel |
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snark
Inventar |
#3 erstellt: 29. Dez 2003, 10:44 | |
Mit welcher Software messt Ihr die Fehlerraten ? Gibt es da auch was im Freeware-Bereich ? so long snark |
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cr
Inventar |
#4 erstellt: 29. Dez 2003, 11:33 | |
Plextools Professional bei www.plextor.be Ist gratis, aber die Fehlerratenmesssung geht nur, wenn es das Laufwerk beherrscht, also bei Plextor nur mit dem Plextor Premium. @axel Korrigierbar heißt natürlich, dass fehlerhafte Werte durch die Redundanz berechenbar sind und somit der ursprüngliche korrekte Wert wieder hergestellt wird. Nur die als "CU" bezeichneten Fehler sind in diesem Sinne nicht korrigierbar, ob hier interpoliert wird oder nicht, hängt vom CDROM-Laufwerk ab. Alle älteren können das ohnehin nicht. Ein PC korrigiert bei den CDs gar nichts, das ist alles im Laufwerk implementiert. |
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snark
Inventar |
#5 erstellt: 29. Dez 2003, 12:26 | |
Das Upgrade konnte ich saugen, aber wo gibt es die Ursprungsversion, wird die nur mit den Laufwerken ausgeliefert ? so long snark |
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nathan_west
Gesperrt |
#6 erstellt: 29. Dez 2003, 17:50 | |
Also bei der offenbar schlechten Qualität der Originale ist es ja vllt. doch vorstellbar das CDP´s eine überarbeitete, eingelesen und gebrannte CD anders auslesen und es dadurch anders (natürlich besser *G*) klingt. |
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cr
Inventar |
#7 erstellt: 29. Dez 2003, 23:50 | |
Ein altes CD-Laufwerk mag schon uU CDs besser lesen als CDRs (sonst würde es ja auch nicht diese Probleme in etlichen Fällen geben), aber ein CDP, der für CDR und CDRW spezifiziert ist, sollte eine ähnliche Lesequalität wie ein gutes CD-ROM-Laufwerk haben. CDs, die bereits ein CD-ROM-Laufwerk schlecht liest, werden aber wohl auch von einem konventionellen CDP nicht besser gelesen (es sind eben relativ viele Fehler drauf, da nützt alles nichts) |
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_axel_
Inventar |
#8 erstellt: 30. Dez 2003, 11:30 | |
@nathan_west: aber auf der gebrannten kopie können doch eigentlich keine "Überarbeitungen" drauf sein, die der CDP nicht selber genauso gut machen kenn (ein gut lesender/korrigierender CDP vorausgesetzt). es können auf der bzw. durch lesen der CD-R höchstens weitere Fehler dazukommen. gruß |
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cr
Inventar |
#9 erstellt: 30. Dez 2003, 11:37 | |
@axel Wie du richtig sagst, kann eine Verbesserung nur eintreten, wenn der CD-Player die originale CD aufgrund von Fehlern nicht fehlerfrei liest, jedoch das Gerät, das als Quellgerät für die Kopie verwendet wurde, schon. Ich habe einige CDs mit schweren Pressfehlern auf diese Weise gerettet, indem ich sie vom jeweils bestperformenden Laufwerk her kopiert habe (waren je nach Fehlerart unterschiedliche CDPs, die das schafften) |
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stefle
Stammgast |
#10 erstellt: 12. Aug 2005, 12:58 | |
Die E32-Fehler sind höher! |
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cr
Inventar |
#11 erstellt: 09. Nov 2007, 02:01 | |
Habe gerade die 400-seitige Brenner-Faq der WIKI gefunden. Man mag darin das eine oder andere finden (zB. Was ist eine gut gebrannte DVD-R, siehe PIE, POE, PIF-Fehler, Seite 122) http://faq.dchlb.de/..._als_pdf&cache=cache [Beitrag von cr am 09. Nov 2007, 02:02 bearbeitet] |
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cr
Inventar |
#12 erstellt: 14. Jun 2015, 00:33 | |
op111
Moderator |
#13 erstellt: 17. Jun 2015, 10:38 | |
Ich habe eine jetzt knapp 20 Jahre alte CDR mit ähnlichen Ergebnissen, Qualitätsrohlinge vorausgesetzt, sieht das Fehlerbild auch bei den andreren CDRs aus der Zeit ähnlich aus. |
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