PC Komponenten für Hifi

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Luciusperca
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Okt 2008, 19:05
Ich verwende als Musikquelle ausschließlich meinen Computer.
Das bringt natürlich einiges an Störenden Einflüssen mit sich.
Deßhalb möchte ich mir einen zum Musikhören optimierten Computer zusammenstellen. Über das passende Audiointerface habe ich mich schon im passenden Thread schlau gemacht.
Dort stand allerdings, dass viele Störsignale von anderen Komponenten kommen.
Hat vllt jemand Erfahrung welches Mainboard, welche Grafikkarte etc. man hier am besten einsetzen kann und welche Komponenten überhaupt eine Rolle spielen?
Ich benutze den AKG K702 sowie den Beyerdynamic Dt 990pro.
cr
Inventar
#2 erstellt: 14. Okt 2008, 20:07
Wenn du aus dem Computer mit optischem SPDIF rausgehst, und intern über ASIO-Treiber an die Soundkarte ausgegeben wird, kann es keine Störungen geben.
Somit ist eine Soundkarte mit ASIO das einzig relevante.
DA-Wandeln würde ich dann extern bei der Stereoanlage. Oder du nimmst ein USB-ASIO-Interface, dann gibts auch keine Störungsprobleme.
Accuphase_Lover
Inventar
#3 erstellt: 14. Okt 2008, 21:32

Luciusperca schrieb:
Ich verwende als Musikquelle ausschließlich meinen Computer.
Das bringt natürlich einiges an Störenden Einflüssen mit sich.
Deßhalb möchte ich mir einen zum Musikhören optimierten Computer zusammenstellen. Über das passende Audiointerface habe ich mich schon im passenden Thread schlau gemacht.
Dort stand allerdings, dass viele Störsignale von anderen Komponenten kommen.
Hat vllt jemand Erfahrung welches Mainboard, welche Grafikkarte etc. man hier am besten einsetzen kann und welche Komponenten überhaupt eine Rolle spielen?
Ich benutze den AKG K702 sowie den Beyerdynamic Dt 990pro.


Meinst du mit "störenden Einflüssen" vielleicht die Geräuschentwicklung des PCs selbst, oder geht es dir nur um das Ausgangssignal des Audiointerfaces ?
Luciusperca
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 15. Okt 2008, 10:46
Ich meine vor allem elektronische Störungen. Die Geräuschentwicklung des Computers lässt sich ja recht einfach durch die passenden Lüfter oder passive Kühlung eindämmen.

Ist der Unterschied zwischen einem internen und einem externen Audiointerface (gleicher Leistungsklasse) überhaupt Hörbar?
cr
Inventar
#5 erstellt: 15. Okt 2008, 11:03
Im Analogteil sind Störungen, die sich in einer Verschlechterung des Geräuschspannungsabstand oder konkreten Störungen manifestieren, nie ganz auszuschließen. Es hängt vor allem von der Schirmung der Soundkarte ab und wie nahe sie bei Störsendern liegt.
Bei digitaler Anbindung an die Anlage ist es egal.
Manche meinen auch noch, daß selbst die USB-Spannungsversorgung ev. Störeinflüsse bringen könnte. In diesem Fall müßte man die etwas teureren und größeren USB-Interfaces mit eigenem Netzgerät nehmen.
Accuphase_Lover
Inventar
#6 erstellt: 15. Okt 2008, 11:07

Luciusperca schrieb:

Ist der Unterschied zwischen einem internen und einem externen Audiointerface (gleicher Leistungsklasse) überhaupt Hörbar?


Wenn, dann nur in Ausnahmefällen. In solchen, bei denen Einstreuungen seitens des Mainboards bzw. anderer Komponenten wie PCI-Karten, sich negativ bemerkbar machen. Dass hier aber eine wirkliche Klangverschlechterung auftritt, ist eher selten, zumindest bei guten PCI-Audiointerfaces.

Externe haben halt den Vorteil der Mobilität und oft mehr Anschlußmöglichkeiten, die aber auch bei internen Interfaces mittels Kabelpeitsche und/oder Breakoutbox realisiert werden können.
Es gibt interne und externe Geräte in JEDER Qualitätsstufe !

Allerdings ist bei USB-Geräten zu berücksichtigen, dass der USB Nachteile mit sich bringt, die aber nicht bei jedem zum Tragen kommen.

Willst du eigentlich nur mit Desktop-PCs hören oder auch mit Notebooks ?



Grüße
rille2
Inventar
#7 erstellt: 15. Okt 2008, 11:38

Luciusperca schrieb:
Ich benutze den AKG K702 sowie den Beyerdynamic Dt 990pro.

Dann solltest du dir vielleicht auch Gedanken über einen Kopfhörerverstärker machen. Kann ja auch in die Soundkarte bzw. den DAC mit integriert sein. Die Phase X24 hat schon einen brauchbaren Kopfhörerverstärker eingebaut. Der Yulong DAH1 (Ebay) ist auch eine sehr schöne Komplettlösung mit USB-, Digital- und Analogeingang. Nachteilig ist das schlecht ablesbare Display, da könnte man aber auch die Scheibe gegen eine klare auswechseln. Zum Kaufpreis kommen noch 19% MwSt und AFAIK 2% Zoll dazu.
Luciusperca
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Okt 2008, 13:19
So eine externe Komplettlösung erscheint mir wirklich am besten. Das Gerät ist mobil und lässt sich an allen möglichen Systemen verwenden. Gibt es da gravierende Nachteile?
Accuphase_Lover
Inventar
#9 erstellt: 15. Okt 2008, 13:42
Bei USB gibt es die "üblichen" Nachteile :

- CPU-Belastung; ein USB-Gerät kann den Rechner blockieren !
- mögliche Probleme mit dem USB-Controller
- USB-Audiointerfaces "merken" sich gerne den Port der Installation, was auch bei Hubs gilt. Das heißt, ggf. Treiberneuinstallation bei Portwechsel nötig.

Das ist allerdings eher das Worst Case - Szenario. Ich wollte nur darauf hingewiesen haben.

Manche schwören deshalb auf FireWire. Wirkliche klangliche Nachteile hat USB vs. FW aber nicht.


Vom Standpunkt der Flexibilität spricht eigentlich alles für ein externes Interface. Man hat ja meist mehrere PCs.




Grüße
Luciusperca
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 15. Okt 2008, 13:45
danke für die Beratung ich denke es wird dann der Phase X24FW
cr
Inventar
#11 erstellt: 15. Okt 2008, 14:19
Ich habe bei manchen USB-Geräten Probleme, wenn das Notebook hiberniert wurde (zB ext. Soundkarte geht nicht mehr). Auch ein CD-Brenner wird nicht erkannt. Übrigens bei Firewire ändert sich beim CD-Brenner auch nichts. Standy-Modus ist dagegen kein Problem.
Allerdings ist das Notebook 8 Jahre alt (ist deshalb noch verwendbar, weil es damals State of the Art war und 4.000 Euro kostete) (Ja, es gibt tatsächlich langlebige Geräte , die wöchentliche Nutzungsdauer liegt sicher bei midestens 60 Stunden, das sind bei 8 Jahren 24.000 Stunden)
Accuphase_Lover
Inventar
#12 erstellt: 15. Okt 2008, 14:30
Du Glücklicher !

Mein noch nicht 4 Jahre altes Acer hat den 2 Mainboardwechsel hinter sich.

Daß USB-Geräte nicht erkannt werden (hatte ich aber auch schon mit FW-Laufwerken !) kommt vor.

Bei mir aber sind Geräte schon während des Betriebes verschwunden !


[Beitrag von Accuphase_Lover am 15. Okt 2008, 14:31 bearbeitet]
cr
Inventar
#13 erstellt: 15. Okt 2008, 14:42
In seltenen Fällen gibt Problem beim Kopieren großer Datenmengen von USB-Festplatte 1 zu einer anderen. Dann bleibt zB der Kopiervorgang stecken, es wird aber gemeldet. Liegt aber mglw. am Festplattencontroller, der mM nicht immer 100%ig funktioniert (bei allen Festplatten dieses Typs).
Aber im großen und ganzen halten sich die USB-Probleme bei mir in Grenzen, wenngleich das manchmal erforderliche Neustarten natürlich lästig ist, weil ich normalerweise nicht öfter als 1-2x im Monat neu starte.
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