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pLANUNG EINES AUSERGEWÖHNLICHEN LAUTSPRECHER+A -A |
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Autor |
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etonfan
Stammgast |
#1 erstellt: 05. Jul 2012, 18:50 | |||
hALLO; ICH MÖCHTE MIR EIN PAAR NICHT ALLTÄGLICHE lAUTSPRECHER BAUEN!? VIELLEICHT KANN MIR DER EINE ODER ANDERE EIN PAAR TIPS GEBEN1 Also geplant ist ein mittelgroßer Standlautsprecher mit Accuton Lautsprecher! Ich habe mir mal den Accuton C220-6-221 angeschaut,obwohl es ein sehr großer Bass für ein zweiwegesystem ist müßte es gehen da er wohl bis 2000 hz liniar arbeiten kann Hier mal die daten: C220-6-221 Best.-Nr.: auf Anfrage (_) 21 cm Tieftöner mit Keramik-Membran. Belastbarkeit (Nenn/Musik) = 150 W Frequenzbereich = 32-2000 Hz Resonanzfrequenz fs = 28 Hz Impedanz R = 8 Ohm Kennschalldruck SPL = 90 dB (2,83V; 1m) Gleichstromwiderstand Re = 5,8 Ohm Kraftfaktor BL = 8,9 N/A Schwingspuleninduktivität L = 0,8 mH Effektive Membranfläche Sd = 227 cm2 Bewegte Masse incl. Luftlast mms = 30,9 g Äquivalentvolumen Vas = 79 l Freiluftgesamtgüte Qts = 0,37 (Qms=7,4, Qes=0,39) Durchmesser der Schwingspule = 38 mm Einbaudurchmesser d = 190,5 mm Aussendurchmesser d = 220 mm Einbautiefe (nicht eingefräst) t = 105 mm Gewicht m = 2,10 kg Kombinieren wollte Ich den bass mit den Hochtöner C30-6-024 auch hier die Daten: Einsatz als: HochtönerFrequenz-1800Hz Belastbarkeit:120WattBereich:28kHz Impedanz:6OhmNennschalldruck:93dB Rein rechnerisch müssten diese Membranne zusammen passen! Um die möglichkeiten voll auszuschöpfen wollte Ich die boxen Aktive mit DSP betreiben mit den neuen Hypex modul :HYPEX PSC2.400 DIGITAL 2-WEGE-AKTIVMODUL Ich denke dadurch das Ich da eine aktiv-weichen zusammen stellen kann ,könnte man die Boxen perfekt abstimmen und zusätzlich perfekt in den Raum ein messen? Die box wird ca 70 liter Volumen bekommen da der Bass 63 liter benötigt und ne kleine hochtonkammer abgetrennt wird! Für Anregungen oder kritik bin ich dankbar!!! mfg martin |
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moby_dick
Hat sich gelöscht |
#2 erstellt: 05. Jul 2012, 19:39 | |||
Da passt zumindest das Abstrahlverhalten nicht, der TT bündelt bei der Trennfrequenz viel stärker als der HT. Solche Boxen klingen je nach Raumakustik sehr unterschiedlich, aber in 90% der Fälle falsch. Es nutzt nichts, die (vermeintlichen) Super-Duper- Chassis zu nehmen, wenn man akustische Gesetze ignoriert. |
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richi44
Hat sich gelöscht |
#3 erstellt: 06. Jul 2012, 08:01 | |||
Ohne auf die Chassis näher einzugehen sage ich mal jein. Es ist möglich, gute Lautsprecher in Zweiwegtechnik zu bauen (wobei ich Dreiwegeriche bevorzuge). Ich denke da mal an Genelec 1032 A Hier haben wir eine Trennung bei 1.8kHz und einen Tieftöner mit 25cm Durchmesser. Und wenn dies ein Studiomonitor ist, so muss er ja wohl etwas taugen. Der Trick dabei ist, dass der Hochtöner ein Waveguide vorgesetz bekommen hat und damit die Bündelung dem Tieftöner angepasst wird. Damit gibt es keinen "Sprung" in der Richtcharakteristik. Das Problem ist natürlich, dass man etwas derartiges für den Accuton C30-6-024 einsetzen müsste und sowas selbst zu "zimmern" wird ohne aufwändige Messreihen nicht so einfach werden. Was mich persönlich von Zweiwege-Kombinationen fern hält ist der Umstand, dass jede Weiche den Einschwingvorgang beeinflusst und dieser Einschwingvorgang ist das, was den Klang eines Instrumentes entscheidend prägt. Ich habe in den diversen Studios, die ich (mit Mitarbeitern) ausgerüstet habe sowohl die 1032 als auch die 1037 (und weitere, grössere Modelle) verbaut. Und auch, wenn die Messresultate keine Unterschiede zeigen, so ist der Klang der Dreiwegboxen doch deutlich anders, realistischer als jener der Zweiwegeriche. Die Trennung beim 1037 liegt bei 420Hz und 3.2kHz. Damit wird der musikalisch wichtige Bereich durch einen einzigen Lautsprecher wiedergegeben und es entstehen dadurch in diesem Bereich keine zusätzlichen Einschwing-Fehler. Zu den Accuton-Chassis: Der Tieftöner hat bei rund 2600Hz eine ausgeprägte Resonanz, welche sich auch in der Impedanzkurve zeigt. Damit muss es sich wirklich um ein "bösartiges" Verhalten handeln. Es ist schliesslich auch im K2 sichtbar. Das Problem ist nun, dass man diese Frequenz unterdrücken müsste. Dies ist nicht ganz so einfach, denn z.B. ein Resonanzkreis braucht seine Einschwingzeit, abhängig von seiner Güte. Und wenn da K2 entsteht, so muss folglich die halbe Frequenz, also 1.3kHz beereits mit mindestens 10dB abgesenkt sein, um die 2,6kHz als K2 nicht anzuregen. Das bedeutet kurz und knapp: Es gibt mit diesem Tieftöner keine Zweiweg-Box mit dem C30-6-024. Und es gibt auch mit einem anderen Tieftöner mit einer vergleichbaren Membran (Metall oder andere harte, schwach dämpfende Materialien) keine Zweiwegbox. Hätten wir das "Wasserfalldiagramm" solcher Lautsprecher, so wäre das Ausschwingverhalten ersichtlich (das ungefähr spiegelbildlich zum Einschwingverhalten aussieht) und das würde den Einsatz in hohen und mittleren Lagen verbieten. In Frage kommen relativ weiche Kunststoffe, teils Kevlar- oder Kohlefaser oder spezielle Papier-Membranen. Damit sind Zweiwegeriche möglich... |
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Demon_Cleaner
Inventar |
#4 erstellt: 06. Jul 2012, 12:37 | |||
war das ne anspielung auf ein seit geraumer zeit verschobenes projekt einer gewissen zeitung |
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moby_dick
Hat sich gelöscht |
#5 erstellt: 06. Jul 2012, 14:24 | |||
Nein, es bezog sich auf diesen LS. Richi, Du hast völlig Recht, mit einem HT+WG kann man hervorragende 2-Weger bauen. Aber mehr als 17 cm-TMT geht bei Hartmembranen wohl nicht. Oder gleich einen 3-Weger, der auch meiner Meinung nach besser klingt. Warum das so ist, kann nachgewiesen werden. Noch besser ein 3-Weger mit Wg für MT und HT (Neumann-Monitore) oder meine Concorde mit HT-WG und D'Appo. Hier sorgt die D`Appo-Anordnung für höhere Bündelung im Mittelton. (Sonogramm liegt vor). Ich weiß, dass viele gegen D'Appo sind, ich teile diese Einschätzung aber aus Erfahrung nicht. Ich habe festgestellt (und auch zB. bei Tool/Olive gelesen), dass außer dem F-Gang auf Achse die Winkelfrequenzgänge horizontal ebenso wichtig sind. Auch bei Studiomonitoren wird darauf optimiert. Seitdem weiß ich, was mich bei meinen vorigen Boxen immer gestört hat und was ich mit DSP ausgeglichen habe. Aber erst der Einstz eines WG am HT hat die Box perfekt gemacht. Damit kann ich alles anhören von Beethoven bis Yello. [Beitrag von moby_dick am 06. Jul 2012, 15:23 bearbeitet] |
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pelowski
Hat sich gelöscht |
#6 erstellt: 06. Jul 2012, 16:29 | |||
Hallo Martin, B.T. hat ein ähnliches Projekt mal realisiert - allerdings mit dem Thiel C2/44, was auch sinnvoller ist. Nennt sich "Chorda" -> http://www.lautsprechershop.de/index_hifi_de.htm?hifi/kkits.htm Grüße - Manfred |
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Christoph_Gebhard
Inventar |
#7 erstellt: 06. Jul 2012, 16:34 | |||
Hallo Manfred,
Wieso? Gruß, Christoph |
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pelowski
Hat sich gelöscht |
#8 erstellt: 06. Jul 2012, 20:56 | |||
Hallo Christoph, wenn du dir mal das Datenblatt anschaust, ist deine Frage eigentlich schon beantwortet -> http://www.lautsprechershop.de/pdf/accuton/accuton_c50_8_044.pdf In einem 2-Wege Konzept mit einem 8" TMT dürfte es durchaus vorteilhaft sein, wenn man schon bei 700-800Hz trennen kann. Grüße - Manfred |
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Ezeqiel
Inventar |
#9 erstellt: 07. Jul 2012, 21:51 | |||
Im Grunde ein sündteurer F.A.S.T.-Lautsprecher mit dafür vergleichsweise hoher Trennung. Viele Grüße, Ezeqiel |
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