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CT 200 Bau+A -A |
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Autor |
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Arnop
Stammgast |
#1 erstellt: 17. Okt 2005, 10:16 | ||
Wer hat sich schon mal am CT 200 versucht und kann mir den einen odere anderen Tip zum Zusammenbau geben? Wie habt ihr das Problem der Abdichtung von Lautsprechern und Terminals gelöst? Welche Farbe habt ihr benutzt? Wird das Gehäuse nur verleimt oder sollte man es evtl. zusätzlich noch mit Schrauben stabilisieren? Welcher Leim ist optimal? Was muß man sonst noch beachten? |
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Perlhuhn
Ist häufiger hier |
#2 erstellt: 17. Okt 2005, 10:38 | ||
Horido Arnop, wegen Tipps zum Gehäusebau kannste dich auf der Seite des Entwicklers des CT´s informieren: http://www.acoustic-design-online.de/ Dort gibts auch Tipps für möglichst steifen Gehäusebau und Dämmung der Gehäusewände. Leim hab ich noch nie benutzt, sondern immer Montagekleber. Das hat mehr was mit Komfort als mit Sinn zu tun! Farbe würd ich nach Bedarf auswählen... Tip: einfach mal rumprobieren und aus eigenen Erfahrungen lernen. Zum Lackieren und Zusammenbauen von Gehäusen gibt´s hier im Forum einige Threads. Gruß Stephan |
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Arnop
Stammgast |
#3 erstellt: 17. Okt 2005, 11:37 | ||
Du meinst der Montagekleber trocknet schneller oder? Gibt's da bestimmte Produkte, welche sich bewährt haben? |
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macke_das_schnurzelchen
Inventar |
#4 erstellt: 17. Okt 2005, 11:50 | ||
Der Ponal Express ist nach ca. 10-15 Minuten ziemlich fest und hält auch schon eine ganze Menge. Grüße |
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Perlhuhn
Ist häufiger hier |
#5 erstellt: 17. Okt 2005, 11:54 | ||
Genau, der Montagekleber trocknet schneller und hat eine sehr hohe Anfangshaftung. Dadurch ist es (für mich)leichter, ein Brett senkrecht auf ein anderes zu kleben. Wenn man das mit Leim machen will, muß man über längere Zeit Druck auf die Stirnseite des Brettes ausüben, also mit Schraubzwingen, oder??? Bei Trockenübungen ist es mir jedoch nicht gelungen, bei angezogenen Schraubzwingen gleichzeitig für einen rechten Winkel zu sorgen. Habe bisher immer Pattex-Montagekleber benutzt, den mit der höheren Anfangshaftung fand ich besser. Meine Vorgehensweise: ordentlich Kleber auf die Stirnseite, Brett ungefähr senkrecht ausrichten, so stark wie möglich anpressen, rechten Winkel überprüfen, nochmal genau ausrichten, nochmal pressen, nochmal Ausrichtung überprüfen, bei Passgenauigkeit "ziehen lassen" Ach ja: äußeren Kleber mit feuchtem Tuch abwischen, innen die Klebefuge abdichten. Es gibt wohl auch billigere Montagekleber, die genauso funktionieren sollen, hab´s aber wegen mangelnder Verfügbarkeit noch nicht ausprobiert. Gruß Stephan |
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macke_das_schnurzelchen
Inventar |
#6 erstellt: 17. Okt 2005, 15:54 | ||
Ohne Schraubzwingen geht beim Leim nichts. Wie riecht denn der Kleber? Wie teuer ist der denn? Gruß |
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Perlhuhn
Ist häufiger hier |
#7 erstellt: 17. Okt 2005, 16:53 | ||
Äh, naja, riecht halt irgendwie nach Kleber, bzw. nach irgendwelchen Lösungsmitteln. Im direkten Vergleich mit Leim riecht Montagekleber anders. Das kann ich aber nicht beschreiben, mir fehlen die Worte!!! Da du ja offenbar Erfahrung mit Leim hast, erkläre doch bitte mal kurz, wie du es schaffst, eine Schraubzwinge so anzubringen, dass sich der rechte Winkel nicht verändert. Würd´mich ja sehr freuen, dies auch hinzukriegen! Wenn ich die Schraubzwinge ansetze, ändert sich der Winkel während des Festziehens stetig. Ich dachte mir, dass ich mit "falschem" Winkel, sozusagen symetrisch zum oben beschriebenen Endergebnis anfange, und sich der Winkel dann während des Festziehens genau auf 90 Grad neigt. Das funktioniert nur sehr mäßig und ist deswegen ungenau. Mit Montagekleber ist das wesentlich einfacher, da man keine Schraubzwingen braucht. Bin für nen paar Ratschläge dankbar, denn ich würde lieber mit Leim arbeiten, da sich das Holz richtig miteinander verbindet und nicht nur das Holz am Kleber, und der wiederrum am Holz klebt. Ne Kartusche für so eine Standard "Silikonkartuschenspritze" kostet so um die 7€. Gruß Stephan [Beitrag von Perlhuhn am 17. Okt 2005, 16:55 bearbeitet] |
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Peter_Wind
Inventar |
#8 erstellt: 17. Okt 2005, 17:38 | ||
Ich habe noch nicht verstanden wie du vorgehst, Ich versuche einmal zu beschreiben wie ich die verstanden habe: 1. Seitenbrett liegt unten 2. Rück-/Schallwand, soll geleimt werden 3. Du setzt Schraubzwingen an Ist das soweit richtig? Gruß PETER |
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Peter_Wind
Inventar |
#9 erstellt: 17. Okt 2005, 17:40 | ||
@ Arnop ich benutze ein Dichtband. Kannst aber auch dauereleastische Dichtungsmass nehmen; Achtung aber nicht zu dick. |
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macke_das_schnurzelchen
Inventar |
#10 erstellt: 17. Okt 2005, 17:41 | ||
Hallo zusammen,
Ja, genau. Da die Seitenwand und das andere anzuleimende Teil sowieso rechtwinklig sind, kann man die Schraubwzinge einfach festzwingen und während man immer fester zu zieht, kann man die Position des anderen Teils verändern, bis es passt. Das sollte keine Probelm sein. War es bei mir zumindest nicht. Grüße |
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Peter_Wind
Inventar |
#11 erstellt: 18. Okt 2005, 05:35 | ||
Das Wichtigste dabei aber nicht vergessen: Die Zulagen. Die Schraubzwingen nicht direkt an Schall- und Seitenwand ansetzen. Bei diesen schmalen Teilen (z.B. Kante Schallwand) empfehle ich - gehobelte Dachlatte hochkant (preiswert, aber nicht immer gerade) - oder besser eine Quadratleiste. Mit der Zulage erreichst du - gleichmäßigere Druckverteilung - und verhinderst dass die Drehbewegung beim Zudrehen übertragen wird. DAS ganze auf Kanthöler oder Brettreste gelegt, damit du die Backe der Schraubzwinge auch ansetzen kannst. Übrigens auch Schraubzwinge ist nicht gleich Schraubzwinge. DAS Verschieben der zu verleimenden Teile kann auch auch ein Hinweis auf schlechte Qualität sein. MfG PETER [Beitrag von Peter_Wind am 18. Okt 2005, 05:40 bearbeitet] |
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Perlhuhn
Ist häufiger hier |
#12 erstellt: 18. Okt 2005, 05:51 | ||
Moinsen Leute, genauso hab ich es versucht: 1. Seitenbrett liegt unten 2. Rück-/Schallwand, soll geleimt werden 3. Du setzt Schraubzwingen an Das anzuleimende Teil ist zwar rechtwinklig, aber nur z.B. 19 mm breit, was bei mir dazu geführt hat, dass nach Festziehen der Zwingen nicht mehr die vollen 19mm aufliegen und deshalb sich der Winkel ändert. Ich muß mal die Idee von Peter_Wind ausprobieren mit den zusätzlichen Kanthölzern, da ja genau die Übertragung der Drehbewegung mein Problem ist. Die Eisenstange einer Schraubzwinge verbiegt sich beim Anziehen ja auch, was die Kraft in eine unerwünschte Richtung wirken lässt (ich benutze nicht die billigsten Zwingen). Am Besten benutze ich gleichzeitig noch Lamellos, dann kann schonmal nichts hin und her rutschen. Falls ihr noch nie Montagekleber benutzt habt, kann ich euch sehr empfehlen, das mal auszuprobieren: geht sehr fix bei der Verarbeitung und außerdem kann man durch die Masse des Klebers Ungenauigkeiten des professionellen Baumarktsägers gut ausgleichen. Nen schönen Tach Gruß Stephan |
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Peter_Wind
Inventar |
#13 erstellt: 18. Okt 2005, 07:09 | ||
@ Perlhuhn Jeder so wie er es am besten kann. Aber ich benutze lieber Holzleim. Beim Ansetzen von Schraubzwingen sollte man immer mit Zulagen arbeiten. |
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macke_das_schnurzelchen
Inventar |
#14 erstellt: 18. Okt 2005, 09:14 | ||
Auf jeden Fall. Hatte ich vergessen. Wenn Du direkt auf die Fläche presst, bekommst Du auch häßlich Spuren von der Schraubzwinge. Gruß |
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Perlhuhn
Ist häufiger hier |
#15 erstellt: 18. Okt 2005, 17:20 | ||
Horido, danke für die Tips; werd ich nächste Woche ausprobieren. Denn: Von den Bäumen fällt das Laub - Urlaub Gruß und Stephan |
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