HIFI-FORUM » Surround & Heimkino » Anschluss & Verkabelung » CA 540R V3 + ? = BiAmping | |
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CA 540R V3 + ? = BiAmping+A -A |
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Autor |
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PestoEsser
Stammgast |
#1 erstellt: 11. Mai 2009, 11:06 | |||||
Hallo zusammen, ich besitze einen Cambridge Audio 540R V3 als AVR. Nun überleg ich mir die FrontLS ( KEF XQ40) im BiAmping laufen zu lassen. Da der CA aber nur ein 6.1 AVR ist,brauch ich zusätzlich ne Endstufe. Jetzt meine Frage: Reciht da ne einfache Endstufe, wo man 1 Lautsprecherpaar anschliessen kann oder brauch ich da eine, wo 2 Paare dranhängen können. Und wenn ich ne Endstufe an den PreOut des CAs anschliesse, was passiert dann mit den Endstufen des CAs? Bleiben die ungenutzt, oder kann man die fürs BiAmping mitverwenden? Kein Plan, ob das jetzt verständlich ausgedrückt war? Zur Kabelfrage: Ich hab erst ein neues SingleWire Kabel gekauft. Kann man das beim BiAmping weitervewenden und ein zusätzliches SingleWire kaufen, oder brauch ich da ein spezielles BiAmping Kabel? Vielen Dank schonmal für eure Hilfe Greetz Andy |
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dharkkum
Inventar |
#2 erstellt: 11. Mai 2009, 11:22 | |||||
Du brauchst zumindest schon mal eine zusätzliche Stereo-Endstufe.
Wenn du die Einstellung auf Normal lässt kannst du die internen Endstufen zusammen mit der externen Endstufe für Bi-Amping nutzen. Ich würde mir das aber überlegen. Man liest hier immer wieder im Forum, und meine persönlichen Erfahrungen bestätigen das auch, dass Bi-Amping nur in den seltensten Fällen einen wirklich hörbaren Unterschied macht und den Aufwand meistens nicht wert ist. |
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PestoEsser
Stammgast |
#3 erstellt: 11. Mai 2009, 11:33 | |||||
Hi dharkkum, erstmal danke für die schnelle Antwort Hab selber noch nie BiAmping gehört, deswegen wollte ichs mal selber testen. Mein Händler meinte, dass es bei der XQ40 schon noch einen Unterschied mache. Ob er das nur sagt, um mir noch ne Endstufe zu verkaufen denk ich nicht. Ist eigentlich n ganz netter Sollte man ne zusätzliche Endstufe vom gleichen Hersteller nehmen? Ich liebäugel grad mit nem NAD. Die sollen ja auch gut zu den KEF passen. Kannst du mir noch was zur Kabelfrage sagen? Lieb guck Greetz Andy |
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dharkkum
Inventar |
#4 erstellt: 11. Mai 2009, 11:43 | |||||
Die Endstufe sollte in etwa die gleiche Leistung wie die internen Endstufen oder eine Pegelregler haben, damit das Verhältnis Hoch-Mittelton zu Bass noch stimmt. Ansonsten hörst du wahrscheinlich nur Pegelunterschiede und legst das dan vielleicht als "besseren" Klang aus. Dein Kabel kannst du behalten, das zusätzliche Kabel sollte nur den gleichen Querschnitt haben. Wenn dein Händler dir eine zusätzliche Endstufe verkaufen will dann ist er doch sicher auch bereit dir mal eine mit Kabel übers Wochenende zum testen auszuleihen, oder nicht? |
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PestoEsser
Stammgast |
#5 erstellt: 11. Mai 2009, 12:07 | |||||
Wenn es etwa die gleiche Leistung sein sollte, würde wohl am ehesten ein 355/ 372/ 375 in Frage kommen. Muss ich bei so einem VV den Lautstärkeregler immer an der gleichen Stelle haben? Oder kann ich die KEF XQ 40 an diesen separat biampen und nur beim Filmgenuss de nCA zuschalten. Mein Händler empfahl mir den Arcam AVR 600...ist aber ne andere Preisklasse. Greetz Andy |
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Schnucki-Thomas
Ist häufiger hier |
#6 erstellt: 12. Mai 2009, 19:42 | |||||
Das Problem sind nicht die unterschiedlichen Leistungen, sondern die unterschiedlichen Verstärkungen der Endstufen. |
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PestoEsser
Stammgast |
#7 erstellt: 12. Mai 2009, 19:46 | |||||
Hi schnucki Kannst du mir das etwas näher erklären, wie du das meinst? Greetz Andy |
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Schnucki-Thomas
Ist häufiger hier |
#8 erstellt: 12. Mai 2009, 19:53 | |||||
Die Verstärkung gibt das Verhältnis zwischen Signaleingangspannung und Ausgangsspannung an, z. B. 12 mV zu 12 V ist gleich 1000. Stimmen die Verstärungen nicht überein, dann werden z. B. Tiefe Frequenzen zu leise und hohe Frequenzen zu laut verstärkt. |
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PestoEsser
Stammgast |
#9 erstellt: 12. Mai 2009, 20:08 | |||||
Erstmal danke Und wie kann ich diese Abweichung bei verschiedenen Verstärkern/ Endstufen vergleichen? Sorry, hab da echt kein Plan Greetz Andy |
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Schnucki-Thomas
Ist häufiger hier |
#10 erstellt: 12. Mai 2009, 20:44 | |||||
Selbst wenn es dir gelingen sollte durch techn. Datenblätter die Verstärkungsfaktoren ausfindig zu machen, wird es dir nicht gelingen zwei unterschiedliche Verstärker mit gleichen Verstärkungsfaktoren zu finden. Ich würde die Frontlautsprecher alleinig durch eine Endstufe "befeuern". Das entlastet den A/V-Receiver und trägt deshalb schon zur Klangverbesserung bei. Eine deutliche Klangverbesserung erbringt eine Endstufe mit hohem Dämpfungsfaktor (um 500 - 1000). |
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PestoEsser
Stammgast |
#11 erstellt: 13. Mai 2009, 11:56 | |||||
Dann bräuchte ich ja 2 Endstufen, wenn ich dir XQ 40 im BiAmping laufen lassen wollte. Oder nicht? Was für welche kann man denn da empfehlen? NAD würd ich gern mal probieren. CA hat glaub ich soweit ich weiß keine "nur" Endstufen. Gerade kommt mir noch ne andere Frage. Bekomme diese Woche meinen CA 640C v2 CD Spieler. Hab meinen alten Yamaha per optischem Kabel angeschlossen. Der 640er hata aber 2 gute D/A Wandler drin. Soll ich den jetzt per Cinch anschließen? Wenn ich ihn per optischem Kabel anschließe werden seine Wandler nicht beachtet, oder? Greetz Andy |
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Schnucki-Thomas
Ist häufiger hier |
#12 erstellt: 13. Mai 2009, 19:58 | |||||
Mit zwei gleichen Endstufen geht selbstverständlich BiAmping. An der Marke würde ich nicht auf die Qualität der Enstufe schließen. Eine Empfehlung wäre bei der Auswahl auf einen hohen Dämpfungsfaktor zu achten. Die Sinusleistung der Enstufe/Endstufen sollte möglichst hoch sein, um Leistungsreserven bei Dynamiksprüngen zu haben. Ich denke das bei der Auswahl der Verbindung zwischen CD-Player und A/V-Receiver der optische Ausgang zu bevorzugen ist. Die Bevorzugung hat weniger mit dem Klang, sondern mehr mit der galvanischen Trennung des Zuspielers zu tun. Ein Brummen der Anlage kann dadurch verhindert bzw. minimiert werden. |
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PestoEsser
Stammgast |
#13 erstellt: 30. Jun 2009, 13:13 | |||||
Sodele, ich muss nun meinen Thread nochmals rauskruschdln. HZab mir nun zusätzlich zum CA 540Rv3 nen NAD C372 geholt. Hab die Front (XQ40) für Stereo an diesen angeschlossen. Will ich jetzt aber Surroundsound, muss ich immer umstöpseln. Das kann ich umgehen indem ich den NAD an den Preout des CA anschliesse? Dann verstärkt ja er die Front als Endstufe. Meine Fragen jetzt: 1: Wenn ich Stereo hören will und die Lautsprecher am NAD sind, dieser an den preouts des CAs hängt, muss der CA an sein, oder kann ich den auslassen und nur den NAD anhaben? 2: Und wie funzt das im Surround? Wie finde ich da sie passende Einstellung am Lautstärkeregler des NADs, wenn dieser die Front verstärken soll? 3: Wie muss ich das machen, wenn ich den NAD nur für Stereo und den CA nur für Surround will. Dann bräuchte ich wahtrscheinlich nen Verstärkerumschalter? Fragen über Fragen... Greetz Andy |
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dharkkum
Inventar |
#14 erstellt: 02. Jul 2009, 12:24 | |||||
Sofern die Quellen direkt am NAD angeschlossen sind, kannst du den CA dann natürlich auslassen.
Du stellst den Regler am NAD auf 12 Uhr und pegelst dann den CA ein, wie du es auch beim normalen Anschluss machen würdest. Sollte bei 12 Uhr der Regelbereich am CA nicht reichen (zu laut oder zu leise) musst du eben am NAD etwas nachregeln. Die Einstellung merkst du dir und stellst bei Surroundbetrieb immer die gleiche Lautstärke am NAD ein. Der NAD ist auch zwischen Vor- und Endstufe auftrennbar, könnte also auch als reine Endstufe genutzt werden. Dann bräuchtest du allerdings einen Umschalter (2 Stereo-Cinch -Eingang auf 1x Stereo-Cinch-Ausgang) um zwischen Surround und Stereo zu wechseln.
Ja. Das hätte den Vorteil, dass du auch immer die Vorstufe des NAD bei Stereo nutzt. Der Nachteil ist, dass du dann unter Umständen manche Zuspieler doppelt verkabeln musst, wenn du sie an beiden Verstärkern nutzen willst. |
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PestoEsser
Stammgast |
#15 erstellt: 09. Jul 2009, 14:50 | |||||
Hey dharkkum, danke für die ausführlichen Beschreibungen. Nach längerem Musikhören bin ich aber zu dem Schluss gekommen, den NAD wieder zu veräussern - zu druckvoll. Aber trotzdem kann ich deine Tips für den/ die nächsten Verstärker gut gebrauchen. Danke nochmals. Greetz Andy |
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