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Plattenspielerbasis verschlechtert Klang ?+A -A |
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Autor |
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p_w
Ist häufiger hier |
#1 erstellt: 12. Feb 2009, 16:19 | |
Hallo im Forum ! Mein Thorens 3001 ( ohne Boden )war bis vor Kurzem auf meinem Spider-Rack, aber beim Vorbeigehen fing die Platte an zu leiern. Also baute ich eine Wandhalterung: zwei massive Metallwinkel, drauf einen Holzrahmen aus Multiplex ( ca. 8 cm dick ); da der Rahmen etwas kleiner von den Innenmaßen ist als die Zarge des Plattenspielers, liegt der Spieler auf jeden Seite ca. 1 cm auf dem Holzrahmen. klanglich war ich absolut zufrieden. Jetzt hab´ ich den Rahmen mit einer dünnen Multiplexplatte unten geschlossen ( wirkt wie eine Wanne ) und mit Quartzsand aufgefüllt. Der Boden des Plattenspielers ist wieder angeschraubt und sitzt somit im Sandbett. Ich dachte mir, das wäre eine optimale Basis für meinen Thorens. Aber irgendwie kommt mir der Klang jetzt schlechter vor. Bilde ich mir das ein, oder wirkt sich meine Wandhalterung wirklich so massiv ( negativ) auf den Klang aus ?!? Grüsse Peter |
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tsv1996
Stammgast |
#2 erstellt: 12. Feb 2009, 19:14 | |
Wenn´s dir vorher besser gefallen hat, entfern doch einfach den Sand und die Bodenplatte wieder. |
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p_w
Ist häufiger hier |
#3 erstellt: 13. Feb 2009, 12:21 | |
Natürlich, ist nur ärgerlich, soviel Mühe, und dann klingt´s schlechter. Allerdings muß dann was dran sein, an dem Hifi-Voodoo, denn wenn solch eine Maßnahme, also besserer Klang auf dem Rack als bei einer Wandhalterung-Quarzsand-Lösung, dann gibt´s für mich erhebliche Einflüsse auf den Klang. Und wenn so eine Verschlechterung möglich, dann gibt´s bestimmt auch die unmöglichsten Dinge, die sich positiv auf den Klang auswirken ! Und ich denke nicht, dass das alles nur Einbildung ist, denn meiner Freundin fiel von sich aus auf, dass da was anders klingt. Gruß Peter |
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quantec
Ist häufiger hier |
#4 erstellt: 15. Feb 2009, 22:50 | |
ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich habe vor einiger Zeit von einem Freund eine sandgefüllte Gerätebasis zum testen für meinen Phonosophie P3 bekommen.Normalerweise steht der auf einem passenden Rack mit Toprahmen speziell für Plattenspieler.Auf der sandgefüllten gerätebasis kahm mir der Klang lahmer "langsamer" vor.Ich traue mich sonst nicht sowas zu schreiben,möchte nicht als Voodoo Spinner abgetan werden |
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p_w
Ist häufiger hier |
#5 erstellt: 16. Feb 2009, 18:19 | |
So ging´s mir auch. Voodoo hin oder her, ich dachte mir, ausprobieren kann ich´s mal, und da ich von einigem Schnickschnack nichts halte oder viele angeblich klangverbessernde Maßnahmen für mich keinen Unterschied machten, war ich erschrocken, und dachte, dass ich am Plattenspieler irgendwas geschrottet habe. Nachdem ich den Spieler aus dem Sandhaufen auf den Rand des Holzrahmens gestellt hatte, klang wieder alles wie vorher, wesentlich spritziger und plastischer. Und wenn das sogar meiner Freundin auffällt !!! OK, schön, daß ich mir das nicht eingebildet habe. Aber schon interessant, was den Klang alles beeinflussen kann. Allerdings sehe ich dann vieles Zubehör.... mit anderen Augen, denn grundsätzlich Hilfsmittel wie Spikes Sprays, Kabel, Netzfilter...... als klangverbessernd oder evt. nur als wirkungslos zu bezeichnen, reicht nicht, jedes Teil kann wahrscheinlich den Klang zum Negativen beeinflussen ! Grüsse Peter |
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DaBabba
Stammgast |
#6 erstellt: 16. Feb 2009, 19:05 | |
Ich halte nix von Voodoo, bin da eher physikalisch orientiert.... Aber 2 Punkte kamen mir da gleich in den Sinn die dieses Phänomen erklären könnten (auch wenn ich seit etlichen Jahren keinen Tellerdreher mehr habe) : 1. Die Konstruktion biegt sich unter dem (Sand)Gewicht leicht durch, der Teller ist nicht mehr eben bzw der Spieler steht schief...wenn auch nicht sichtbar... 2. Durch die "Komplettauflage" des Gerätes werden eventuell auftretende Gehäuseresonanzen/-schwingungen (durch Motor etc) nicht korrekt abgeführt und übertragen sich auf den Tonarm, ne korrekte Abtastung nicht mehr möglich, bzw nicht so wie sie sein sollte... Nur mal so als Einwurf eines LP-technisch mittlerweile komplett unversierten Users Gruss Sven |
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quantec
Ist häufiger hier |
#7 erstellt: 16. Feb 2009, 22:31 | |
Durchgebogen hat sich da garnichts. Das war eine superstabile Konstruktion,und in der Waage stand der Dreher auch.Ich habe auch eher die Vermutung,das bei der sandgefüllten Basis eine Art Energiespeichereffeckt auftritt,während bei mir(leichtes Rack,MDF Böden,Top-und-Bodenspikes)die Resonanzen schnell abgeleitet werden. |
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DaBabba
Stammgast |
#8 erstellt: 16. Feb 2009, 23:32 | |
War auch eher auf p_w seine Konstruktion gemünzt..Metallwinkel und so Aber sonst hast Du natürlich recht..die Resonanzsache ist prinzipiell naheliegender als eine noch so kleine Schräglage.... |
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p_w
Ist häufiger hier |
#9 erstellt: 17. Feb 2009, 06:52 | |
wahrscheinlich liegt´s an störenden Resonanzen, denn ich hab´ drauf geachtet, dass der Plattenspieler komplett auf dem Quartzsand aufliegt, waagrecht steht, und trotzdem klang´s nicht so, wie ich´s mir vorgestellt habe. Den besten Klang erreichte ich, wie der Plattenspieler auf dem Holzramen aufsaß ( vorne und hinten saß die Zarge nur ein paar Millimeter auf ) und der Boden abgenommen war. Ich dachte mir, wenn darüber diskutiert wird, ob der Original Holzboden sich negativ auswirkt und ein RDC-Boden angeblich Resonanzen minimiert, dann doch gar kein Boden, dann können gar keine Resonanzen übertragen werden ! Grüsse Peter |
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quantec
Ist häufiger hier |
#10 erstellt: 17. Feb 2009, 11:02 | |
Trotz allem bleibt noch die Frage wie bei einem Subchassispieler diese Effeckte überhaubt auftreten können.Durch das Subchassis sind diese Dreher doch sowieso schon entkoppelt. |
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