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Piepen/Pfeifen bei Aufnahmen+A -A |
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Autor |
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Ernie_B
Neuling |
19:48
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#1
erstellt: 16. Feb 2003, |
Hallo! Ich habe mal eine Frage: Woher kommt das Pfeifen bei manchen (älteren) Aufnahmen? Ich habe bei einigen CDs bemerkt, dass man ein Pfeifen im Bereich von ca. 18000 Hz hören kann. Die Aufnahmen sind klanglich ziemlich Perfekt, jedoch hört man dieses Pfeifen? Kann das mit der Aufnahmetechnik zusammenhängen? Abnahme vom Tonband etc.? Ist jemandem dieser Effekt bekannt, der das Pfeifen verursacht? Gewollt sein, kann der ja nicht... Wäre für Informationen sehr dankbar. |
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Tantris
Hat sich gelöscht |
00:51
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#2
erstellt: 17. Feb 2003, |
Hallo Ernie, Von einem 18 kHz Pfeifton ist mir nichts bekannt. Könnte es sein, daß Du das typische "Fernseherpfeifen" meinst? Das ist die Zeilenfrequenz von allen Fernseh/Videogeräten, die liegt allerdings bei 15,6 kHz. Tritt insbesondere dann auf, wenn große Monitore in der Nähe von empfindlichen Mikrofonen stehen... Gruß, M. |
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Ernie_B
Neuling |
12:48
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#3
erstellt: 17. Feb 2003, |
Ja, das Fernsehpiepen war auch eine Vermutung, aber das ist es definitiv nicht. Es ist noch eher ein wenig höher als der Fernsehpfeifen. Aufgefallen ist es mir, um mal ein aktuelles Album zu nennen, z.B. bei dem Aktuellen Ärzte Album "Rock 'n' Roll Realschule". Sonst meist bei älteren aufnahmen. Bei einer "normalen" O815-billig-Anlage fällt das kaum auf, da die Boxen den Frequenzbereich kaum komplett rüberbringen. Jedoch mit meinen neuen Sennheiser HD 590 Kopfhörern bemerkte ich es doch ziemlich deutlich. Es ist auch eher ein Konstantes Pfeifen/Zischen (ka. wie ich es beschreiben soll) das sich konstant über die Aufnahme hinzieht. Nach einiger Zeit bemerkt man es kaum, wie man auch auf das Fernsehpiepen beim Fernsehen kaum achtet. Wie gesagt, ich habe die Vermutung, dass es irgenwie am Aufnahmemedium liegt. Dass bei einer Bestimmten Aufnahmetechnik mit Band dies Pfeifen entsteht. Man hört bei Analogaufnahmen, wenn man etwas lauter hört ja auch die Bandlaufgeräusche, jedoch ist dies kein Pfeifen. Ich habe mal 2 kleine Samples erstellt. Alles Ausschnitte von Pfeifenden Aufnahmen. Diese an sich sehr leisen Stellen habe ich etwas lauter gemacht, um das Pfeifen hervorzuheben. http://mitglied.lycos.de/erniedmb/audio/pfeifen.wav http://mitglied.lycos.de/erniedmb/audio/pfeifen2.wav [Beitrag von Ernie_B am 17. Feb 2003, 13:20 bearbeitet] |
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Joe_Brösel
Hat sich gelöscht |
14:56
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#4
erstellt: 17. Feb 2003, |
Hi, vielleicht ist das ein digitaler Takt, der im Gerät bis auf den Kopfhörer durchsickert, oder es ist eine nahegelegene UMTS-Station. [Beitrag von Joe_Brösel am 18. Apr 2004, 14:57 bearbeitet] |
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ThomasT
Ist häufiger hier |
10:09
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#5
erstellt: 20. Feb 2003, |
Was es genau ist kann ich von hier nicht beurteilen. Es ist scheinbar auf der CD drauf. Da du sagst 18kHz könnte es wenn es ganz dumm zugeht schon auf der Aufnahme drauf sein und niemand von den tauben Musikern/Technikern/Masteringleuten hats gehört... Ich höre auch nur bis ca. 17.5kHz. Und ich bin noch keine 30. Man muss kein schlechter Produzent/Techniker sein wenn man 50 ist. Aber 18kHz hört man einfach nicht mehr... |
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cr
Inventar |
10:27
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#6
erstellt: 20. Feb 2003, |
Woher weißt du, dass es 18.000 Hz sind? Dass man das hört, muß es schon sehr laut drauf sein, weil das Gehör 18.000 Hz bereits relativ unempfindlich ist. Oder hört man es nur, wenn man sein Ohr zum Hochtöner hält? [Beitrag von cr am 20. Feb 2003, 10:29 bearbeitet] |
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Tantris
Hat sich gelöscht |
11:01
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#7
erstellt: 20. Feb 2003, |
Hallo Ernie, das Pfeifen ist definitiv vorhanden. Beim ersten Beispiel hört es sich für mich nach der Zeilenfrequenz an - muß aber nicht sein. Beim 2. habe ich keine Erklärung dafür, da klingt es eher wie ein schmalbandiges Rauschen. Die Hörgrenze ist natürlich altersabhängig, wie schon erwähnt, ein Kind hört zuweilen noch 21 kHz. Im Alter von 40-50 erreicht man i.A. die Schwelle, ab der man den Fernsehre (15,6kHz) nicht mehr hört. Gruß, M. |
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jakob
Hat sich gelöscht |
12:23
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#8
erstellt: 20. Feb 2003, |
Hi, es gab eine interessante Untersuchung zum Thema Störtöne auf CDs http://www-emt.tu-ilmenau.de/public_stuff/papers/tmt98.pdf Gruß |
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Oliver67
Inventar |
14:49
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#9
erstellt: 20. Feb 2003, |
@ jakob Danke für den Link, sehr interessant. Oliver |
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Icarus
Stammgast |
16:47
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#10
erstellt: 20. Feb 2003, |
Ja, der Jakob scheint eine gute Quelle für interessante Links zu sein ![]() |
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Ernie_B
Neuling |
20:17
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#11
erstellt: 20. Feb 2003, |
Hallo! Erst mal vielen Dank im Voraus, für die vielen Antworten. Und vor allem Danke an Jakob für den Link. Dieser Artikel beschreibt ziemlich genau die Störungen, die ich meinte. Zu der Frage: Warum 18 kHz?: Ich höre das Pfeifen auch bei normaler Lautstärke sehr deutlich. (Kommt natürlich auch auf die Qualität der Kopfhörer an, aber ich denke von den meisten hier werden die Speaker mindesten bis 20 kHz wiedergeben können ![]() Naja, jedenfalls, kann ich (laut eines Hörtests) noch Frequenzen bis 19 kHz sehr deutlich schon bei wenig Lautstärke wahrnehmen, und je höher die Frequenz dann geht, desto lauter muss das Signal dann auch sein. (btw. ich bin erst 19 Jahre jung ![]() 18 kHz war eine ungefähre Einschätzung. das Fernsehpiepen (15,6 kHz) kennt man ja, war aber zu niedrig. und dann hab ich eben mit einem Sinusgenerator am PC die Frequenzen generiert, und da kam 18 kHz am nächsten dran.(im Artikel war ja auch von Störgeräuschen um 17625 Hz bzw. 18094 Hz die Rede) dass es ältere Produzenten nicht mehr hören können, aufgrund des bekannten Phänomens, dass man mit zunehmenden alter immer weniger hohe Frequenzen hören kann, hab ich schon vermutet. sonst gäbe es nicht so viele cd, die diese Störgeräusche aufweisen. Außerdem gewöhnt sich das gehör an die Frequenz wie z.B. auch an das Fernsehpiepen, Wen's interessiert: pfeifen1.wav (Ausschnitt "Rock n Roll Realschule" "Is Ja Irre" ) pfeifen2.wav (Ausschnitt "Shrek" "The True Love's First Kiss" ) |
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cr
Inventar |
21:34
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#12
erstellt: 20. Feb 2003, |
Es sitzen überhaupt etliche Toningenieure auf den Ohren. Von der Dt. Grammophon gibt es viele stark übersteuerte CDs (oft zieht es sich durch die ganze CD), vor allem frühe 80er Jahre. Dann habe ich eine (Schubert: 10 Sym.) - ein lauter brummartiger Ton um die 200-300 Hz vermiest 2 der 4 Sätze usw. Unsaubere Schnitte usw. |
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