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Denon CD Player nicht besser als BD Player? Neuer CD Player oder doch Vollverstärker?+A -A |
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Autor |
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CantonJunkie
Ist häufiger hier |
#1 erstellt: 19. Aug 2015, 19:03 | |||
Hi leute. Folgende Situation. Ich habe mir heute einen gebrauchten Denon DCD-610 von 1989 abgeholt und an meinen Yamaha RX-V475 angschlossen. Ich höre einen deutlichen unterschied zwischen Apple Airplay und dem CD Player. Ich streame in Apple Loseless. Allerdings höre ich keinen Unterschied zwischen meinem $100 LG Blu Ray Player und dem CD Player. Was könnte die Soundqualitaet verbessern? - Denon DCD 510AE kaufen - Vollverstärker kaufen und DCD 610 behalten -Vollverstärker kaufen und LG Blu Ray Player fuer Musik verwenden? Meine Lautsprecher sind Canton Chrono 502. Vielen Dank für eure Hilfe |
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dialektik
Inventar |
#2 erstellt: 19. Aug 2015, 19:21 | |||
Andere Lautsprecher |
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CantonJunkie
Ist häufiger hier |
#3 erstellt: 19. Aug 2015, 19:24 | |||
Da ich annehme das Chrono Standlautsprecher nicht sehr anders sind waere was fuer 1000 das paar im Regalbereich sinnvoll oder? Müsste ein Vollverstärker nicht trotzdem kräftiger sein? |
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Giustolisi
Inventar |
#4 erstellt: 19. Aug 2015, 19:32 | |||
Da stimme ich zu und ergänze das um Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik. Da würde ich soagr vor neuen Lautsprechern investieren. Taugt der Raum nichts, klingt jede noch so tolle Anlage nicht besonders gut. In einem gut optimierten Raum kann man schon mit einer recht preiswerten Anlage wirklich gute Ergebnisse erzielen. Player und lautsprecher sind schon im einsteigerbereich so gut, dass (wenn überhaupt) nur ganz wenig Luft nach oben ist. Beim Raum und bei den Lautsprechern gibt es viel mehr für eine geringere Investition zu gewinnen.
Wozu mehr Leistung? Das bringt nur dann was, wenn der aktuelle Verstärker ans Limit gefahren wird. Selbst dann bringt eine Verdopplung der Leistung nur 3dB mehr, man muss also bezüglich der Leistung in ganz anderen Dimensionen denken, wenn man da was machen will. Ich würde den Verstärker einfach behalten, du hast wahrscheinlich erst mal andere Baustellen. [Beitrag von Giustolisi am 19. Aug 2015, 19:36 bearbeitet] |
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dialektik
Inventar |
#5 erstellt: 19. Aug 2015, 19:37 | |||
Sorry - habe den Raum vergessen @TE Auch die Leistung eines Verstärkers ist für den Hausgebrauch im durchschnittlichen Wohnraum bei solchen Allerweltsboxen (bis auf irgendwelche Exoten) vollkommen unerheblich. |
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CantonJunkie
Ist häufiger hier |
#6 erstellt: 19. Aug 2015, 19:40 | |||
Ich sage mal so ich bin mit meinem Klang super zufrieden. Wenn Akustikpanele im Schlafzimmer/Wohnzimmer funktionieren waere das der nächste schritt. Ich habe bloß oft gehört das Vollverstärker besser klingen als günstige 5.1 receiver und ebenso das CD Player die Datenverarbeitung bessern handhaben als ein günstiger Blu Ray Player. Als der Denon dann heute verschenkt wurde dachte ich ich teste das einfach mal. Habe über das Modell obwohl er 26 Jahre alt nichts schlechtes lesen können. Ich bekomme bloß leider die nächsten Jahre meinen rechten Lautsprecher nicht aus der Ecke raus :/ |
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Giustolisi
Inventar |
#7 erstellt: 19. Aug 2015, 19:45 | |||
Ein paar fotos vom Raum oder eine Zkizze wären Hilfreich, dann könnte ich mehr dazu sagen. |
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Mickey_Mouse
Inventar |
#8 erstellt: 19. Aug 2015, 19:47 | |||
nach meiner Erfahrung kann man (wenn es sich um halbwegs vernünftige Geräte handelt) bei "deutlichen Unterschieden" zu >99% von einem Anwender bzw. Bedient-Fehler ausgehen! Ich möchte nicht ausschließen, dass es Unterschiede gibt! Aber wenn in Blindtests die Leute einen 200€ Verstärker nicht von einem 20.000€ Verstärker auf Anhieb NICHT unterscheiden können und nur Leute mit einem Gehörschaden eine gute mp3 Datei vom Original unterscheiden können, dann frage ich mich schon: wo kommen denn die "deutlichen Unterschiede" bei AirPlay her? Ich weiss gar nicht, ob der 475 einen "echten" Pure-Direct Modus, in dem analoge Signale nicht erst digitalisiert werden?!? Ansonsten (und natürlich erst recht wenn du den (Pure) Direct Modus nicht nutzt) kann es genauso wie bei digitaler Zuspielung gar keine großen Unterschiede geben, weil das Signal erst im Yamaha gewandelt wird. Den Klang machen in erster Linie der Raum, die Lautsprecher und deren Aufstellung darin! alles andere ist dagegen "relativ" egal! Natürlich: wenn du einen optimierten Raum hast, dich an jedes einzelne Details z.B. dieser Aufstellunfs-Tipps gehalten hast (vor allem mindestens 80cm Abstand zu jeder Wand einhältst), wirklich hervorragende Lautsprecher hast usw. dann kann man vielleicht auch Unterschiede zwischen den CD/BD Playern hören... Nur so als Beispiel: ich habe hier im Arbeitszimmer einen Yamaha RX-V667 stehen und daran zwei Kompakt LS der 1500-2000€ Klasse angeschlossen und bin mit dieser Lösung extrem zufrieden! Ich hätte noch diverse Endstufen und zur Not sogar einen 5500€ AVR, aber warum sollte ich mir diesen Stress machen? |
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dialektik
Inventar |
#9 erstellt: 19. Aug 2015, 19:47 | |||
Kurz und knapp: nö Dennoch höre ich meine Musik mit einem CDP, wegen der Bedienung - Einlesezeit.... |
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CantonJunkie
Ist häufiger hier |
#10 erstellt: 19. Aug 2015, 20:01 | |||
Giustolisi
Inventar |
#11 erstellt: 19. Aug 2015, 20:28 | |||
Wie weit ist der rechte Lautsprecher von der Seitenwand entfernt? |
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Mickey_Mouse
Inventar |
#12 erstellt: 19. Aug 2015, 20:31 | |||
also meine erste Frage wäre: wo ist den der Hörplatz?!? auf dem Bett hat das mit Stereo Dreieck nicht viel zu tun und am Schreibtisch ja schon gar nicht. |
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Giustolisi
Inventar |
#13 erstellt: 19. Aug 2015, 20:32 | |||
Der Skizze nach wäre es vorne auf der Bettkante ideal |
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CantonJunkie
Ist häufiger hier |
#14 erstellt: 19. Aug 2015, 20:48 | |||
Musik Hören tue ich auf der Bettkannte sitzend. Das Stereobild ist schon echt gut wie ich finde. Die Positionen sind gut zu unterscheiden. Filme vom Bett aus also ganz hinten an der Wand. Der rechte Lautsprecher hat 20 cm zur Wand um ein breites Stereobild zu erzielen. Für Musik könnte ich auch alles nach links verschieben dann waere alls frei und ich würde irgendwo zwischen Bett und Schreibtisch sitzen aber das ist dann nicht ideal für das film schauen. |
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Giustolisi
Inventar |
#15 erstellt: 19. Aug 2015, 21:00 | |||
Da sehe ich dringenden Handlungsbedarf, denn so kommen die ersten Reflexionen so kurz nach dem Direktschall, dass es dem Hirn schwer fällt, swischen Direktschall und Hall zu unterscheiden. Einer davon direkt vor dem lautsprecher an der Seitenwand dürfte dein Problem lösen oder zumindest stark lindern. Probier es aus, denn es kostet nicht die Welt und bringt dir weit mehr als die teuersten Geräte im Rack. Ich garantiere, dur wirst überrascht sein. |
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Dadof3
Moderator |
#16 erstellt: 20. Aug 2015, 05:39 | |||
Um noch mal auf das Thema Unterschied zwischen Apple und CD-/BD-Player zurückzukommen: Wie Mickey_Mouse schon schrieb, liegt so etwas so gut wie immer an der Konfiguration und nicht an den Geräten oder der verwendeten Technologie. Insbesondere kann bereits ein geringer Lautstärkeunterschied die Wahrnehmung auslösen.
Das ist so der gängige Unsinn, den viele Leute glauben, die sich mit Hifi kaum auskennen. Leider wird der auch häufig von Verkäufern und den ständig Nebelkerzen werfenden Hifi-Zeitschriften verbreitet. Ein AVR ist auch ein Vollverstärker! Nur mit mehr Anschlüssen, Funktionen und Kanälen. Gute, kräftige Geräte und weniger gute, weil zu schwache Geräte gibt es bei AVR ebenso wie bei Stereoverstärkern. Und die zweite Aussage ist nun völliger Quatsch. Jedes 50-€-China-Gerät schafft es heutzutage, die Daten mit bitgenauer Perfektion zu lesen und zu verarbeiten. Das bekommt ein 5000-€-CD-Spieler kein bisschen besser hin. Eher noch hätte ich dem älteren CD-Spieler schlechteren Klang zugetraut. 1989 war man bei der Entwicklung der DAC noch nicht so weit, erst mit der Entwicklung der 1-Bit-DAC Mitte der 1990er-Jahre wurde die Technik so weit perfektioniert, dass man sie nicht mehr weiter verbessern konnte. |
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CantonJunkie
Ist häufiger hier |
#17 erstellt: 20. Aug 2015, 08:40 | |||
Ich denke der Unterschied zwischen Cd Player und AirPlay kommt durch die drahtlose Datenübertragung.Wird wahrscheinlich einfach zu oft umgewandelt und aus technischen Gründen nicht in Apple Loseless übertragen. Bluetooth ist ja auch hörbar schlechter als Kabelverbindungen. Ich denke ich werd mich einfach nur über die schnelle Einlesezeit von meinem DCD-610 freuen, denn die Soundqualitaet finde ich nach wie vor sehr gut. Danke für die Hilfe hier! |
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Dadof3
Moderator |
#18 erstellt: 20. Aug 2015, 12:15 | |||
Nein, die Umwandlung erfolgt ja digital und kann daher grundsätzlich verlustfrei stattfinden. Es könnte höchstens bei sehr schlechter Verbindung eventuell eine hörbare Kompression stattfinden, davon habe ich aber noch nicht gehört. Selbst mehrfache Digital-Analog-Digitalwandlung ist normalerweise nicht hörbar.
Das wird oft behauptet, ist aber noch nie öffentlich untersucht worden. Zu persönlichen Hörberichten siehe das Zitat von Toole in meiner Signatur. Zudem ist es für einen Anwender kaum möglich, die Bluetooth-Übertragung zu isolieren. |
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Hörbert
Inventar |
#19 erstellt: 20. Aug 2015, 12:23 | |||
Hallo!
Hier kann schlicht und ergreifen eine Aufbereitung wie sie auch bei konventionellen Radiosendern erfolgt, -die Musik wird z.B durch einen Limiter geschickt- die Ursache sein. Ich würde da nichts Hineingeheimnissen, irgendwie will sich wohl auch AirPlay etwas von der Konkurrenz absetzen und ein wenig Kosmetik macht halt schick. MFG Günther |
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