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Kaufberatung: Digitale Sat-Finder !+A -A |
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Autor |
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sonja69
Neuling |
17:33
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#1
erstellt: 06. Jul 2012, ||||||||
Hallo Leute, was taugen digitale Sat-Finder für 20eur wirklich ??? z.B "Goobay Digitaler Satelliten Finder mit LCD-Anzeige und Ton" Gruß sonja |
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Volterra
Inventar |
23:31
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#2
erstellt: 06. Jul 2012, ||||||||
Gar nix. So man denn kein Antennen - Profimessgrät zur Verfügung hat, (das Preissegment beginnt so um 1600€ aufwärts und die Bedienung bedarf gewisse Erfahrungen) macht man die Schüsseljusierung mit Hilfe der SQ Anzeige eines Digitalreceivers. Nach dieser Anzeige ist die Ausrichtung der Antenne optimal möglich. Jedes noch so teure Meßgerät hilft dabei nicht viel mehr. Schließlich geht es nur darum das SQ Maximum zu finden, das ein beliebiger Receiver anzeigen kann. Hat man das wirklich erreicht, dann wird alles gut. Man muss dazu weder die Box noch FS in Schüsselnähe verfrachten. Ein Helfer der die SQ Werte abliest und 2 Telefone reichen völlig. |
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ChrisBen
Inventar |
21:22
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#3
erstellt: 08. Jul 2012, ||||||||
Moin, also ich benutze hier so einen Sat-Finder mit LED-Anzeige und Ton und mag ihn nicht mehr missen. Klar kann man eine Antenne auch mit der Signalqualität-Anzeige des Receivers einstellen. Allerdings ist diese Anzeige recht träge (Wenn man die optimale Ausrichtung hat, kann es bis zu 3 Sekunden dauern, bis die Anzeige am Receiver dieses auch bemerkt.), so daß es mir immer wieder passierte, daß ich beim Justieren der Schüssel zu schnell gedreht habe und dann am Satelliten vorbeigedreht habe, ohne es überhaupt bemerkt zu haben. Gerade den Pfeifton empfinde ich da zwar als nervig, aber sehr hilfreich. Der reagiert irgendwie wesentlich direkter als die Anzeige am Receiver. |
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Dipol
Inventar |
15:49
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#4
erstellt: 09. Jul 2012, ||||||||
Es ist für einen Antennenprofi nicht ehrenrührig auch so ein unpräzises Schätzeisen im Messkoffer zu haben. Wer jedoch ein derart ungenaues Spielzeug nicht missen möchte, womöglich noch nicht mal ein eigenes Digitalmessgerät besitzt oder es nicht bedienen kann, outet sich nicht als Antennenprofi, sondern als eingeschränkt qualifizierter Strippenzieher. Auch von einem Gelegenheitsantennenbauer darf der Auftraggeber erwarten, dass die Antenne nicht nur nach Pfeifsignal ausrichtet, sondern auch die LNB-Kreuzpolarisation (= Fremdwort für Fans von Schätzeisen!) nach Pegelspektrum optimal eingestellt und dabei auch die LNB-Stromaufnahme überprüft wird. Installateure die ohne Digitalmessgerät jeden LNB unjustiert irgendwie senkrecht stehen lassen und weder das Spektrum noch die Stromaufnahme sichten, akzeptiere ich in Fachbauleiterfunktion nicht. In den Foren gibt es genug Beiträge von Usern, die von diesen unseligen Schätzeisen total verwirrt werden, weil die auch zwischen zwei Satelliten ein imaginäres Maximum anzeigen können. [Beitrag von Dipol am 09. Jul 2012, 15:52 bearbeitet] |
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Volterra
Inventar |
17:57
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#5
erstellt: 09. Jul 2012, ||||||||
Danke @Dipol für Deine (wie immer) fachkundigen Hinweise. Auch wie soeben Dein Fachbeitrag in Bezug auf den Einsatz von Jultec Schaltern. ![]() Wenn ein Ratgeber wie @ChrisBen hier von sich gibt-
Wenn ein Ratgeber nicht mal weiß, dass die diversen Receiver-Fabrikate alle Schätzeisen sind und deren SQ Anzeigen nicht miteinander verglichen werden können, dann darf man ja wohl mal die Kompetenz socher Ratgeber in Frage stellen. Nicht mal die diversen Modelle von nur einem Hersteller zeigen identische SQ Werte an. ![]() ![]() Ua:
Dass man via Satpiepser niemals (oder allenfalls mal zufällig) die maximal erreichbare SQ Anzeige eines Receivers erreicht, dass lässt sich doch ganz leicht beweisen: Man schlieiße einen die SQ relativ gutanzeigende Neutriobox hinter einem Twin LNB an, die dann sagen wir mal 95% SQ anzeigt. Der Satpiepser zeigt dann schöne bunte Lämpchen und piepst in höchten Tönen. Wenn man nun die Schüssel in geringen Schritten aus der Fokusanpeilung dreht, zeigt die Box sofort verminderte SQ Werte an, während der Piepser immer noch ich höchsten Tönen piepst und die Lämpchen noch immer Vollausschlag haben. Oft gehen so bis zu 2dB an Schlechtwetter-Reserve verloren, was besonders bei Einsatz kleinerer Schüsseln problematisch ist. |
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schraddeler
Inventar |
18:45
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#6
erstellt: 09. Jul 2012, ||||||||
Das ein Profimessgerät alle Möglichkeiten für eine 1000%ige Justierung bietet bestreitet ja niemand. Ich selbst verwende solche ![]() Und wenn man auf Astra ausrichtet liegt man in meiner Gegend bei 2 Grad Skewwinkel, da laß ich fünfe gerade sein und stell das LNB ins Lot. gruß schraddeler |
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ChrisBen
Inventar |
19:13
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#7
erstellt: 09. Jul 2012, ||||||||
Moin, darf der Auftraggeber auch erwarten, daß ich mir hier für 2.ooo,- € Meßtechnik anschaffe, wenn er selber meine Leistung nicht mit Geld sondern maximal mit einer Flasche Bier honoriert? Ich denke doch wohl kaum, oder? Du bist Gewerbetreibender. Entsprechend verdienst du deine Brötchen damit und hast die Geräte. Bei dir rentieren sie sich auch. Aber bei mir, der ich sowas nur zum privaten Vergnügen im Sportverein nebenbei mache, amortisieren sich die Meßgeräte einfach nie und nimmer. Und was die Kreuzpolarisation bzw. den Skew angeht. Der wird einfach per Tabelle eingestellt und fertig. [Beitrag von ChrisBen am 09. Jul 2012, 19:16 bearbeitet] |
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ChrisBen
Inventar |
19:29
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#8
erstellt: 09. Jul 2012, ||||||||
Wo habe ich das behauptet? Meinst wegen meiner beiden Receiver hier? Klar zeigen unterschiedliche Geräte unterschiedliche Werte an. Aber wenn man ein Gerät nimmt für alle "Messungen" und dann die Ergebnisse vergleicht, kommt man zu einem relativ guten Vergleich. Die absoluten Werte sind zwar Murks, aber für den Vergleich (besser/schlechter) reicht es. So, und wenn wir jetzt zu den Fachbauleitern kommen: Wer entsprechend bezahlt, bekommt auch die adäquate Leistung. Aber wie gesagt... Bezahlung in Form einer Bierflasche... ![]() Und was Jultec und die Stromaufnahme angeht: Da verlasse ich mich auf die technischen Datenblätter der Hersteller. Wenn ich mich darauf nicht mehr verlassen kann sondern selber alles nachmessen soll, wofür gibt es die Datenblätter dann? Als Ersatz fürs Klopapier? Also kommt mal runter. Wenn Jultec schreibt, daß ihr Multischalter 70mA zieht, dann verlasse ich mich darauf, daß es maximal 70mA sind. Wenn Kathrein schreibt, daß ihr UAS 584 LNB 150mA zieht und mit einer Spannung zwischen 11,5 und 19 V versorgt werden will, dann ist das für mich Gesetz. Wenn ich da jetzt höre, daß Jultec (oder wer auch immer) zum Stromsparen das LNB mal eben nur mit 8V versorgen will, dann bedeutet das für mich: 8V befindet sich nicht in dem Fenster von 11,5 - 19V, entsprechend kann die Kombination aus Multischalter und LNB nicht betrieben werden. Da will ich gar nicht mehr nachmessen, ob die Geräte außerhalb ihrer Spezifikationen vielleicht doch noch irgendwie funktionieren. Die Spezifikationen, festgeschrieben in den technischen Datenblättern sind Gesetz. So einfach ist das. Basteln und Geräte außerhalb der Betriebsgrenzen betreiben überlaß ich da liebend gerne den Profis. Aber die können es ja auch nicht. Man sehe sich nur mal an wie viele Sat-Anlagen einen Potentialausgleich haben. Ich habe hier bei mir noch keine Sat-anlage gesehen, die von den "Profis" mit einem Potentialausgleich versehen wurde. Tolle Profis seid ihr. ![]() |
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Volterra
Inventar |
19:37
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#9
erstellt: 09. Jul 2012, ||||||||
1000 % C/N jibbet in der Sattechnik nicht. Ein Profimessgerät kostet umme 1600€ aufwärts und wenn das ein C/N Maximum mit ca. 15dB anzeigt, dann sind das 100% und nicht 1000% ![]()
Verwendet man die Tools Dishpointer und Sonnentool, dann kann der allerletze Hutu ohne Gicht in den Fingern gar nicht auf einer falschen Position landen. Der Rest wird via. SQ Anzeige eines Digital-Receivers erledigt und das ist immer besser und genauer mit Deinem Piepser für 8€.
So ein Unsinn. ![]() Ein Freund von @Dipol und auch von mir, der es mit Hobby-Satanlagen Errichtern gut meint schieb:
Und erweitert:
Fazit: Dem ist nix hinzuzufügen. ![]() |
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Dipol
Inventar |
23:19
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#10
erstellt: 09. Jul 2012, ||||||||
Das versuchst das Thema zu wechseln. Niemand hat behauptet, dass dieses geniale Stromsparkonzept auch mit schaltbaren LNB oder einem quadtauglichen Multischalter klappt. Begreif es doch endlich, dass die analoge 13/18 Volt Marconi-Schaltung nur der Umschaltung dient und schon heute selbst jeder moderne Multischalter und sogar eine Single-LNB-Type mit DiSEqC1.0-Ansteuerung und 8 V LNB-Speisung auskommt.
Man muss auch nichts nachmessen, denn mit 8 Volt geben alle Quatro-LNB noch einwandfreie Signale aus, nur der Längsregler wird arbeitslos, die Abwärme im LNB geringer und die Lebensdauer höher.
Mit dem Thema rennt man bei mir eine offene Tür ein, löblich wenn du es besser machst.
![]() Keep cool, jeder darf sich fortschrittlicher Technik verschließen und auch weiterhin unnötig LNB-Strom verheizen, nur ist das eben nicht mehr State of the Art. ![]() ![]() [Beitrag von Dipol am 09. Jul 2012, 23:27 bearbeitet] |
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schraddeler
Inventar |
06:18
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#11
erstellt: 10. Jul 2012, ||||||||
Das mit den 1000% war umgangssprachlich ausgedrückt, so sagt man bei uns für perfekt. Das gescheite Meßgeräte ordentlich Geld kosten weiß ich auch, das PROMAX auf der Arbeit hat glaub so um die 4K gekostet, für meine privaten Zwecke langt aber in der Regel der Satfinder ![]()
Natürlich hab ich davon gehört, deshalb schrieb ich ja auch "überhaupt einen Satelliten" ![]()
Das ist mir aber zuviel Stress, dann immer noch einen feuchten Lappen übers LNB zu legen um das Signal künstlich abzuschwächen, meine Receiver zeigen in einem größeren Bereich maximale Qualität als der Piepser Pegel. Allerdings hab ich auch nur welche die die Qualität in % anzeigen, welche mit direkter C/N-Anzeige hab ich nicht. Der Satfinder hat auch seine Grenzen, dessen bin ich mir auch bewußt, bei der Ausrichtung meine Hispasat-Schüssel war er nicht zum Ausschlag zu bewegen, da hab ich mir halt auch mit Dishpointer und Qualitätsanzeige beholfen, obwohl das mit den damals noch groben und alten Bildern nicht so ganz einfach war. gruß schraddeler |
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ChrisBen
Inventar |
07:37
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#12
erstellt: 10. Jul 2012, ||||||||
Oh doch, es sollte ein Jultec Multischalter eingesetzt werden, der 8V/250mA Speisestrom für das LNB liefert, unabhängig von dem eingesetzten LNB. Und wenn heute die Multischalter mit 8V auskommen, warum schreiben die Hersteller das dann nicht in ihre technischen Datenblätter? Willst du mir jetzt erzählen, daß sämtliche Konstrukteure der Hersteller (z.B. Kathrein) einen an der Waffel haben und nur du den großen Durchblick? Ich nehme einfach mal das Datenblatt meines Kathrein uas 584 LNBs: ![]() Da es sich hierbei um ein Quattro-LNB handelt, ist die analoge 13/18V Umschaltug überflüssig. Die Ausgänge sind ja fest geschaltet auf (v/l, v/h, h/l, h/h). Trotzdem will das LNB mindestens 11,5V haben. Wenn da 8V stehen würde, hätte ich keine Bedenken mehr. ![]() |
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Dipol
Inventar |
09:22
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#13
erstellt: 10. Jul 2012, ||||||||
Für Bayern soll ja die Devise gelten "Schwören kannt i scho, aber wettn mecht i net". Als im schwäbischen Augsburg geborener Beute-Bayer biete ich dir die Wette von einem Kasten Bier an, dass du kein Quatro-LNB finden wirst, welches mit 8 Volt nicht einwandfrei funzt.
Weil sie die Speisung konstruktiv so festgelegt haben, obwohl die Elektronik mit viel weniger auskommt. Und nur darauf bezog sich meine Aussage. Es gibt schließlich auch quadtaugliche Multischalter bei denen man um 18 V LNB-Speisung nicht herum kommt.
JULTEC hat diverse LNB auf die Funktionstüchtigkeit bei 8 Volt geprüft und es gab keinerlei Probleme. Übrigens auch nicht bei einem Test in der Digital Fernsehen und man kann es abwarten, bis andere Hersteller das abkupfern werden. Aktuell ist der DC/DC-Wandler in folgenden JULTEC-Typen eingebaut: JRS0504-2X JRS0502-2+4T JRM09XX |
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