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Hochwertiger Accuphase SACD- Player zerkratzt CD ?+A -A |
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Autor |
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trilos
Inventar |
02:31
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#252
erstellt: 27. Mrz 2025, |
@ taurus63 Nicht ärgern. Wenn keine Updates kommen, wird hier mitunter wild herumspekuliert. Leider. Was mich verwundert ist jedoch, dass PIA diesen mechanischen Fehler nicht findet. Solche mechanischen Fehler sind in aller Regel leichter zu lokalisieren, als irgendwelche Software-Bugs. Manche sparen lange auf ihren audiophilen Traum hin, das ist völlig legitim, und für mich auch nachvollziehbar. Das ist ja bei Autos, z.B. einem Sportwagen, durchaus auch immer mal der Fall... Bedenke bitte, dass solche Foren wie dieses hier auch voller Neider ist. Wobei das nicht immer offen sichtbar oder erkennbar ist, aber mitunter ganz einfach das Motiv hinter so manchem fiesen und deplazierten Kommentar oder Statement ist. Viele Grüße, Alexander |
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taurus63
Ist häufiger hier |
10:19
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#253
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Ich habe mich nicht von der Werkstatt verschaukeln lassen, vielmehr lag es an meiner persönlichen Situation, daß ich nicht zeitlich gedrängt habe. Diesmal werde ich auf jeden Fall auf wesentlich schnellere Reparatur drängen. Für meine Begriffe ist es ein rein mechanisches Problem an der Schublade beim Einlesevorgang . |
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scerms
Stammgast |
11:44
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#254
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Danke für das Update. Ich bin wirklich gespannt, ob dem Phänomen diesmal auf die Schliche gekommen wird. Gruß Sebi |
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Sal
Inventar |
13:52
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#255
erstellt: 27. Mrz 2025, |
@trilos Um ein Neider zu sein, müsste es erst einmal etwas zu beneiden geben. Das ist aber weder in der "Reparatursituation" des Themenerstellers noch in der Qualität von Accuphase Geräten gegeben. Jeder, der einen Schaltplan lesen kann, wird feststellen, dass die Geräte um mindestens das fünffache überteuert sind. Und das ist bei den CD-Playern noch offensichtlicher, da alles von anderen Herstellern eingekauft werden muss. Im Post #75 habe ich ja zwei Schaltpläne verlinkt. Ansonsten vergleiche man die Messwerte des DP-720 mit einem DA-Wandler für €69 ![]() ![]() |
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JULOR
Inventar |
13:57
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#256
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Ist eben ein Hobby. Die meisten von uns haben in ihrem Leben vermutlich viel Geld in Hifi investiert, jeder auf seine ihm oder ihr genehme Weise. Und sicher in vielen Fällen mehr als "nötig". Ich habe auch eine teure Siebträgermaschine. Tolles Teil. Am Ende macht die aber auch nur Wasser heiß, welches dann durch ein Sieb gepresst wird. Ich wundere mich nur über den schlechten Service der sogenannten Edelmarke. Da kann man durchaus mehr erwarten als bei den Wegwerfplayern von LG. Die können doch einfach das Laufwerk tauschen, wenn sie nichts anderes finden. Kostet nicht viel und ist schnell erledigt. [Beitrag von JULOR am 27. Mrz 2025, 13:59 bearbeitet] |
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kallix
Stammgast |
14:51
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#257
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Ich meine bei der ersten Reparatur wurde doch das Laufwerk erneuert... |
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trilos
Inventar |
15:04
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#258
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Werter SAL, bei Neid geht es nicht um eine reine sachlich-technische Betrachtung! Das ist vielmehr eine emotionale Frage, Tenor: Warum kann der sich das leisten, und ich nicht? Und das muss nicht einmal eine bewußte Entscheidung sein, das läuft oft unbewußt. Früher als leitender Angestellter erlebte ich das in meinem Mitarbeiter-Team, wie da einander mitunter geneidet wurde. Wurde das thematisiert, waren sich die Kollegen dessen oftmals gar nicht bewußt. Seit einigen Jahren als Unternehmer achte ich daher sehr darauf, dass unter meinen Mitarbeiter zumindest kein "dienstlich induzierter" Neid aufkommt. Alltagsneid gibt es dennoch zuhauf - wir sind alle "nur" Menschen.... Und, zu Deinem Beispiel des SMSL vs. Accuphase: Nur weil ggfl. ein Gerät messtechnisch etwas besser sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass es auch besser klingt. Klar: Miese Messwerte führen sicher so gut wie immer zu miesen Klang, aber da gibt es einen gewissen Übergangsbereich, in dem nicht der theoretisch beste Messwert auch zum bestern Klang führt. Nicht alles kann man messen, nicht alles ist hinsichtlich Ursache ==> Wirkung völlig klar. Ferner dürfte jeder Accuphase die hochwertigere analoge Ausgangsstufe sowie das bessere, stabilere Netzteil aufweisen, was sich klanglich äußern kann. Kann, nicht muss. Aber das bestreitest Du ja regelmäßig. Nur zum Querlesen: Warum klingt diese Box des dänischen Entwickler-Profis Troels Gravesen mit der nominell etwas schlechteren/geringeren Frequenzganglinearität besser, als das theoretische Ideal? Es ist der Vergleich zweier Abstimmungen, eine quasi perfekt linear, und eine nicht ganz so perfekt linear, die der dänische Entwickler Troels Gravesen dokumentiert..... mit dem klaren klanglichen Vorteil zugunsten der nominell nicht 100% perfekten Linearität! Nachzulesen hier, inkl. der Messungen: ![]() Ein Ausschnitt bzw. sein Fazit als Zitat: "The flat response is kind of what it should be, but it had a slightly flat presentation, where the simple crossover had slightly more depth to the soundstage. From opera to hard rock the simple crossover was preferred, which was a bit annoying as the flat should be more correct. The long and the short of it is that simple wins. Tuning a speaker system is all about compromises - and taste not to forget. So, two resistors, two caps and two coils does it! Very simple indeed - and a lot cheaper also, because there were quite a few uF in low-pass section of the "flat" version." Und, weiter unten im Text: "Basically the simple crossover is wobbling around the "flat" at only +/- 1 dB. We wouldn't think this could make any significant difference, but it does. Red just sounds better, which shows that at the end of the day, speaker tuning is all a matter of taste and choices." So long, Alexander [Beitrag von trilos am 27. Mrz 2025, 15:05 bearbeitet] |
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JULOR
Inventar |
15:08
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#259
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Es gab nur eine Reparatur und da wurde die Lasereinheit getauscht, aber nicht das Laufwerk. Oder habe ich was überlesen? |
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K8
Stammgast |
16:12
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#260
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Moin, was da nun genau getauscht wurde, bzw. was ist "Das Laufwerk", "Die Lasereinheit" und was ist "Der Lademechanismus" in diesem Fall könnte @SAL sicherlich genauer ausführen, evtl. auch ohne Preis(wert)diskussion. Nach meinem Schmalspurverständnis ist der Panzerschrank des Herstellers lediglich das äußere Gehäuse und die einzige bewegliche Komponente dazu ist der Lademechanismus in Form der Schublade, des Einzuges an Schienen und in der Fixierung des Mediums auf "die Mitte" von oben. Die von Accuphase so betitelte "Laufwerkbasis" trägt das eigentliche zugekaufte Laufwerk mit dem Laser. Wie nun von der Bewegung her die CD nach dem Einfahren der Schublade durch das Laufwerk "in Empfang", angehoben und mittig fixiert wird dürfte ja die Fragestellung um die Entstehung der Kratzer bereits in diesem Moment tangieren... damit wären wir wieder beim Anfang dessen, was da passiert.... |
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Christian_Mueller
Stammgast |
17:10
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#261
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Sehr merkwürdig, dass eine Fachwerkstätte den Fehler eines CD Einzugs nicht findet. Kann das tatsächlich so kompliziert bzw. komplex sein? |
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Sal
Inventar |
17:25
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#262
erstellt: 27. Mrz 2025, |
@Trilos deine kleine Angestellten-Neid-Kultur interessiert mich nicht und noch viel weniger die Ersatzbefriedigungen, die sich aus solch einer Kultur ergeben und unweigerlich in Neid münden müssen. Auch scheinst du nicht zu den Leuten zu gehören, die Schaltpläne lesen können. Im Beispiel des Accuphase DP - 430 und DP-77 (Nochmal Post #75) besteht dein "stabiles Netzteil" aus den Standardschaltungen mit Spannungsreglern und Transistoren. Auch im doppelt so teuren DP-77 stecken die gleichen Schaltungen drin. (In beiden Schaltplänen Seite 19) Deine "hochwertige analoge Ausgangsstufe" besteht aus den üblichen Opamps, auch die kosten im Einkauf nie mehr als 2$ - für ein Einzelstück. Findest du in jedem Player. Lad dir zum Vergleich einfach den "kleinsten" hochwertigeren Yamaha Player CD-S1000 runter (NP €1200,-) und schau dir die Schaltungen an. elektrotanya.com ist eine gute Quelle für Schaltpläne. Genauso "hochwertig" wie die fünf mal teureren Accuphase. Und HiFi ist noch immer, eine Quelle unverfälscht wieder zu geben. Was interessiert hier ein von dir zitierter Boxenbauer, der einen Frequenzgang eh nie so linealglatt hinbekommt wie ein Elektroniker. "Entwickler Profi", das behauptest auch nur du. Back to Topic: @ Julor und @K8 Das ganze Laufwerk wird getauscht, also Blechplatte mit Spindelmotor, Laser und Laserantrieb, da nur das als Ersatzteil bereit gestellt wird. Geht einfach schneller. Das kann man auch gut in den Service Manuals vom DP-77 und DP-430 nachlesen. [Beitrag von Sal am 27. Mrz 2025, 17:31 bearbeitet] |
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trilos
Inventar |
17:40
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#263
erstellt: 27. Mrz 2025, |
@ SAL Dein Zitat: "@Trilos deine kleine Angestellten-Neid-Kultur interessiert mich nicht und noch viel weniger die Ersatzbefriedigungen, die sich aus solch einer Kultur ergeben und unweigerlich in Neid münden müssen." Warum so herablassend-beleidigend? Das kann, darf und sollte man höflicher und respektvoller ausdrücken, und nicht gleich ins Pöbeln verfallen. Finde ich. Zudem spielt das von mir Beschriebene hier im Forum eine größere Rolle, als man gemeinhin annehmen würde - daher erschien mir dieser "Ausflug" statthaft. Dein Argument zum qualitativen Aufbau von TOP-Playern ist durchaus richtig. Ja, nicht alles was Accuphase o.ä. heißt, ist vom Aufbau her "TOP". Daher kaufte ich seinerzeit, nach einen ausführlichen Hörtest, den YAMAHA CD-S3000, und nicht den Accuphase DP-720 oder den McIntosh CD/SACD-Player (dessen Gerätebezeichnung ich schon vergessen habe). Den YAMAHA empfand ich haptisch absolut auf Augenhöhe mit dem DP-720, klanglich auch vergleichbar gut, wenn auch tonal ein klein wenig anders abgestimmt - Nuancen. Der McIntosh war haptisch auch sehr gut, klang mir aber etwas zu "vollmundig-warm", und schied daher als erster der drei Player aus. Mein zweiter TOP-Player ist ein 2008er Esoteric X-05 (mit einem VRDS-Laufwerk von TEAC). Auch dort waren ab Werk 0,50 EUR OP-Amps verbaut (5534A). Ein Tausch gegen OPA627 war klanglich ein klarer Zugewinn (und der Tausch sehr preisgünstig). Dass Hersteller, wie auch Esoteric, gerne im "günstigen" X-05 an dieser Stelle sparen, sieht man, wenn man zum Vergleich den X-01 sich ansieht. Der darf dann auch ein Vielfaches kosten.... Ein gezieltes Upgrade hilft da mitunter gehörig weiter, in Sachen klangliches Ergebnis. An sonsten nutze ich mit dem OPPO 203 und OPPO 205 Universal-Player, die digital an je einen WBE Audio Mini-DAC 192 angebunden sind... So long, Alexander P.S.: Dein herablassendes Bashing des Entwicklers Troels Gravesen spricht Bände. Sorry, ich finde solch ein Verhalten einfach nicht OK. Der Mann zählt zu den anerkannten, europäischen TOP-Entwicklern. Nur weil DU dich da nicht auskennst, brauchst du da nicht gleich loszupoltern! [Beitrag von trilos am 27. Mrz 2025, 17:42 bearbeitet] |
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Rollei
Moderator |
18:20
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#264
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Hier die freundliche Moderation Ich möchte eindringlich darauf hinweisen, dass es angebracht wäre, etwas auf die Bremse verbal zu treten. Es ist zum einen unnötig und auch für den Forenbetrieb nicht förderlich. Wenn es etwas gibt, was einen stört, dann klärt es einfach über PN auf freundliche Art und Weise. Rollei Moderatoren Team Hifi-Forum ![]() |
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trilos
Inventar |
18:34
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#265
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Danke für die Ermahnung. Man kann über alles höflich und wertschätzend sprechen. Finde ich. Zumal in der eigentlichen "Kernsache", defektes CD-Laufwerk, ich mich freue, dass es ein Status-Update gab. Bin gespannt, ob der Fehler gefunden und behoben werden wird - eigentlich sollte das zu leisten sein. |
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Christian_Mueller
Stammgast |
19:16
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#266
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Und haben die Dir schon einen zeitlichen Rahmen genannt? Zahlen musst Du ja jetzt hoffentlich nix mehr... ![]() |
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Sal
Inventar |
20:44
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#267
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Wo war das Bashing? Wir reden über Meßwerte von D/A Wandlern und du wirfst einen Lautsprecherbauer ins Spiel. Der mit vollkommen anderen Dingen zu "kämpfen" hat, als ein Entwickler von Schaltungen? Der immer "Sounden" muss, weil physikalisch dass Ideal eines absolut linearen, resonanzarmen Schallwandlers nicht möglich ist? Äpfel und Birnen, anyone? Des weiteren: Wo ist der Beleg des "anerkannten, europäischen TOP-Entwicklern". Vor meiner Antwort habe ich ihn auf mehreren Suchmaschinen gesucht. Kein Lebenslauf. Keine Artikel, die Gravesen oder andere über seine Arbeit geschrieben haben. Keine Reviews und Messungen von unabhängigen Dritten. Nur seine Seite, wo er sich und seine Designs verkauft und Diskussionen in diversen Foren über seine Lautsprecher. Bei Audiosciencereview wird er kritisch gesehen: ![]() Anerkannte Top-Entwickler hinterlassen evaluierbare Spuren. Bei einem habe ich mal gearbeitet. Der hieß Dieter Burmester. €5000 für einen Esoteric X-05. Aber trotzdem muss man ihn aufschrauben, um OPA627 einzulöten? Hatte ich für €400 Gesamtpreis schon in meinem Twistedpear ES9018 DAC als Option inclusive. Gleicher D/A Wandler übrigens wie beim DP-720. |
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trilos
Inventar |
21:35
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#268
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Werter SAL, warum immer noch etwas "gestresst" im Tonfall? Ich will dir nichts "Böses". Natürlich ist eine Box etwas anderes, als ein Amp, klar. Das Thema in Bezug auf die Entwicklung ist aber grundsätzlich das selbe: Bei beiden versucht man, das klangliche Optimum zu ermöglichen. Also anders formuliert: Leckeres Obst. Dann ist es auch OK, dass Äpfel und Birnen dazu gehören. Und dass Troels Gravesen einen sehr guten Ruf hat, weiß in der Lautsprecher-Szene jede(r). Ähnlich wie Herr Fink vom Fink-Team, und andere, die regelmäßig als OEM-Entwickler gebucht/beauftragt werden. Und danke, dass du Hr. Burmester erwähnst. Stylisch tolle Sachen (wenn man die Stilrichtung mag), viel Optik & Haptik, mitunter für mich etwas zuviel "bling-bling", und bei den Top-Serien guter Klang. Aber auch viel Zweifelhaftes wie z.B. CD-Player mit Riemenantrieb (?) oder oder Geräte die vom Preis/Klang-Verhältnis eher, nun, "schwierig" sind. Zuletzt vor etwa 6 Jahren hörte ich eine "kleine" Burmester-Anlage (CD, Pre-Amp, Power-Amp für rd. 30.000 EUR) an einer großen Piega, und im Vergleich dazu dann dieselbe Piega an einer Burmester-Anlage für rd. 70.000 EUR. Die große Burmester-Kette klang gut, die "kleine", nun, ja, da hörte ich schon Besseres für die Hälfte des Budgets. Und ein Mal konnte ich die berühmte Burmester Phase-3 Anlage hören, damals VK rd. 30.000 EUR - au weia! Das fand ich nicht einmal gut, geschweige denn sehr gut. Warum der Esoteric X-05 mutmaßlich den uralt Billig-Op-Amp verbaut hatte, habe ich bereits dargelegt. Jedes Design ist immer ein Kompromiss, und beim X-05 war der Schwerpunkt auf den VRDS-Laufwerk, Stromversorgung, DA-Wandlung..... und der Op-Amp kam "zu kurz". Aber: Kein Problem, das war lösbar. ![]() Fast kein Gerät ist wirklich in jedwedem Aspekt perfekt aufgebaut - oder es wird beim VK-Preis absurd teuer. Es ist immer ein Kompromiss. Manche machen den Kompromiss bei der Optik, andere an anderer Stelle. Das ist auch legitim. Den YAMAHA CD-S3000 sowie den Esoteric X-05 nutze ich auch zum SACD hören. Diese Funktionalität ist mir wichtig. Daher diese Player, da nützt mir ein DA-Wandler alleine nichts, der SACD nicht "kann", bzw. ein reines CD-Laufwerk. Bei den beiden OPPOs, den Universal-Playern, gehe ich via HDMI raus, DSD intern im OPPO zu LPCM 24/192 umgerechnet, und in einen Feintech De-Embedder rein, der dieses hochaufgelöste Signal per dig. Koax an meine WBE DA-Wandler ausgibt. Somit höre ich damit CDs, SACDs, DVD-Audio, Blu-ray-Audio. Danke für den Hinweis zu dem Twisted Pear ES9018 DAC. Der Aufbau gefällt mir wirklich gut: Sehr gute, rein analoge Stromversorgung, seriöse Op-Amps mit dem OPA1632, auch über die Clock hat man sich Gedanken gemacht - sehr gut. Die Entwicklungsgrundsätze unterschreibe ich sofort: ![]() Besonders toll finde ich da solche Statements (Zitat) in Bezug auf die Nelson Pass Nachbauten dieses Entwicklers: "Letztendlich sind es aber nie 100%ige Nachbauten, die ich erstelle. Eine Firma wie z.B. Pass Labs ist kommerziellen Zwängen unterworfen, die der Selbstbauer so nicht kennt. Für die Einzelstücke im Eigenbedarf kann man nach dem Prinzip all you can design entwickeln und so das Optimum aus den Schaltungen für sich selbst herausholen. Zudem sind die Projekte im Laufe der Zeit auch immer eigenständiger geworden." Und, weiter unten, ganz allgemein: "Die Stromversorgung eines Audiogerätes ist mindestens ebenso wichtig wie die eigentliche Audio-Schaltungstechnik. Auch an dieser Stelle ziehe ich diskrete Regelungen den integrierten Lösungen vor." Daher tausche auch ich immer die billigst-Schaltnetzteile, wie das meines WIIM Pro Plus, oder das des o.g. 50-EUR-Feintech gegen solide Linearnetzteile. Danke SAL, diesen Hersteller kannte ich noch nicht, aber ich werde mich mit ihm und seinen Geräten näher befassen. Denn er strebt nach dem klanglichen Optimum, und das ist auch mein Ziel: Für gutes Geld bestmögliche Klangqualiät... So long, Alexander |
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Sal
Inventar |
23:14
![]() |
#269
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Trilos, tut mir leid, aber von dir kommt nur Marketinggerede und du springst ohne Zusammenhang vom Hütchen aufs Stöckchen. Burmesters Bling-Bling kam übrigens von daher, weil Verchromen weniger Ausschuss produziert als Eloxieren. Ein norddeutscher Zulieferer von eloxierten Gehäusen für High-End Firmen europaweit hat mir erzählt, dass ein Drittel in der Tonne landet. Einfach, weil Variationen im Legierungsgefüge, die mechanisch nicht zu beanstanden sind, optisch sichtbar werden. Stülpe deine Kompromiss - Philosophie jetzt mal auf die Aufnahmeseite. Immerhin sind das die Referenzen. Wenn es wirklich bei der Wiedergabe in die zehntausende gehen soll, ein "kompromissloses" Gerät zu bauen, mit wie schrecklich minderwertigen, kompromissbehafteten Geräten dann wohl erst die renommierten Tonstudios arbeiten? Ein Apogee Symphony AD-Wandler mit 8 Eingängen (8 AD-Wandlern) inklusive Mikrofonvorverstärkern kostet um die €4000. Wie kann das sein, wenn es schon das fünffache braucht um zwei Kanäle "High-Endig" wieder zu geben? Was die High End Philosophie natürlich noch mehr ad absurdum führt, weil man glaubt, nur durch den opamp Tausch "Offenbarungen" zu hören, die aber schon in der "minderwertigen" Aufnahmetechnik verschütt gehen. Anbei die Ausstattung der Bauer Studios, seit den Sechzigern über allen klanglichen Zweifel erhaben... ![]() |
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DerHilt
Stammgast |
23:24
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#270
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Vielleicht solltet ihr zwei euch n Zimmer suchen... ![]() ![]() |
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trilos
Inventar |
23:38
![]() |
#271
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Nein, sorry, da kommen wir nicht zusammen. Ich erlebe es eher so, dass du vom 100. zum 1000. kommst. Klar ist die Aufnahmequalität wichtig. Immer! Jederzeit. Wie sagte schon Ivor Tiefenbrun, LINN Gründer: "Garbage in, garbage out!" Das stand hier aber rein gar nicht zur Debatte. Du nennst einen dir zusagenden DAC einer mir bis dato unbekannten Firma bzw. Einzelperson, und ich lobe diesen profunden, audiophilen Ansatz, da er in der Tat überzeugend ist. Das ist auch kein "Marketinggerede" (auch das ist per se ein despektierlicher Ausdruck - vielleicht merkst du das aber auch gar nicht mehr?). Nein, das sind die Designgrundsätze des Herstellers, den du genannt hast. Wenn du diesen Twisted Pear ES9018 DAC nutzt, warum hattest du ihn nicht mit einem 5 EUR Steckerschaltnetzteil bestellt? Oder mit OPA5532/5534? Wäre noch billiger gewesen?! Und klanglich schlechter, sage ich. Und der Entwickler/Hersteller ja scheinbar auch. Dein Zitat: "Ein Apogee Symphony AD-Wandler mit 8 Eingängen (8 AD-Wandlern) inklusive Mikrofonvorverstärkern kostet um die €4000. Wie kann das sein, wenn es schon das fünffache braucht um zwei Kanäle "High-Endig" wieder zu geben?" Wo habe ich das behauptet? Nutze ich DA-Wandler für ein "Viefaches der genannten 4.000 EUR". Nein. Weil es nicht sein muss. TOP-Klang gibt es günstiger, keine Frage. Der YAMAHA CD-S3000 kostete seinerzeit VK 4.200 EUR, als kompletter CD/SACD-Player, inkl. DA-Wandlerfunktion (dig-in). Gekauft für 3.000,-- EUR. Außerdem: Warum zitierst du Burmester? Ist das kosteneffizientes HiFi? Was soll ein riemengetriebener CD-Player für eine 5-stellige Summe. Keine Antworten darauf.... Ich weiß ja nicht, in welcher Funktion du da tätig warst, aber ich hätte halt schon mal beim Chef höflich nachgefragt, wie der Preis der Geräte zustande kommt... Ganz zu schweigen von der damals überall gehypten Phase-3 Anlage, die "kurz vor peinlich" war, rein klanglich - für DAS Geld. Bei 6.500 EUR, anstelle von 30.000 EUR - nun, OK, für die Optik. Das wäre dann eine einigermaßen faire Klang-Preis-Relation - m.E. Danke für deine Erläuterung bezügl. Verchromen vs. Eloxieren. Das war mir nicht bekannt, und erklärt diese ökonomisch & ökologisch sinnvolle Maßnahme. Viele Grüße, Alexander @ DerHilt: Danke für Deinen Einwurf. Solch ein "Wortwechsel", wie zwischen SAL und mir, ist nur aufgrund der Anonymität in einem Forum möglich, und wegen der Schriftlichkeit. Beim Sprechen, face-to-face, ist das i.d.R. weit entspannter, sachbezogener und konzilianter. Daran "kranken" die (a)sozialen Medien, bei denen jede Message noch kürzer, kompakter, pointierter und oftmal verletzender ist. Daher bemühe ich mich um eine wertschätzende, differenzierte Diskussionskultur. Das mag mir -leider- nicht immer gelingen, gerade wenn es gleich zu Anfang eine "rustikale Ansage" gibt, die dann natürlich zunächst "verarbeitet" werden muss. Denn ließe man es einfach so stehen, zieht diese "Unkultur" immer weitere Kreise.... [Beitrag von trilos am 27. Mrz 2025, 23:44 bearbeitet] |
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scerms
Stammgast |
23:42
![]() |
#272
erstellt: 27. Mrz 2025, |
Hier mal bitte Butter bei die Fische. Welcher Zulieferer für welche Firmen erzählt so einen hanebüchenen und pauschalen Unsinn? Ich bin im Maschinenbau tätig, genauer medizinischer Prototypenbau. Etliche unserer Erzeugnisse werden aus Aluminium gefertigt und eloxiert. Allerhöchste Anforderungen an die Oberflächen sind hierbei obligatorisch und liegen mit Sicherheit um den Faktor 100 höher als bei irgendwelchen optischen Kriterien für HiFi- Geräte.... Der Ausschuss durch Eloxieren unserer Werkstücke liegt seit 30 Jahren bei genau 0%. Gruß Sebi Edit: Diese Werkstücke werden von einer ganz gewöhnlichen, relativ kleinen, ortsansässigen externen Firma eloxiert. Edit2: Wenn es nicht gerade 7075 oder ähnliches "Raumfahrt"-Alu sein muss, verwenden wir für die meisten Produkte ganz gewöhnliches Feld-Wald-Wiesen-Aluminium. Da gab es noch nie Probleme mit "Variationen im Legierungsgefüge" ![]() [Beitrag von scerms am 28. Mrz 2025, 00:01 bearbeitet] |
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Sal
Inventar |
01:58
![]() |
#273
erstellt: 28. Mrz 2025, |
@scerms Ich schicke dir nachher per PM den Namen der Firma. Off Topic:
Es ist genau umgekehrt. Eure Oberflächen müssen Hygienestandards entsprechen, mehr nicht. Auch werdet ihr wahrscheinlich zerspanfähiges Alu mit hohem Legierungsanteil verwenden, 6082, 5083, 2007, dass für optisch anspruchsvolle Flächen ungeeignet ist. Oder baut ihr mit Strangguss, wie 6060, das beim Bohren und Fräsen schmiert? Einen hohen Glanzgrad bekommt man nur geringem Legierungsanteil hin, mit 6060, 6063 und eingeschränkt 5754.
Hier eine Ansammlung von Eloxalfehlern, ![]() Die verlinkte Firma eloxiert meine Ersatzpucks, die ich für den Sony CDP-X5000 anbiete. ![]() Ich hatte für einen Prototypen übrigens etwa 20 Eloxalbetriebe in Deutschland "bemustert". Eben genau mit jenen Anforderungen, von denen du behauptest, sie seien um den Faktor 100 niedriger. Keiner der Betriebe war in der Lage, einfach nur nach HiFi-Standard zu arbeiten, soll heißen: Gleichmäßig glänzend, gleichmäßig Gebürstet oder wolkenfrei glasgeperlt. Das Drama mit diesen Eloxalfirmen ist in diesem Forum ![]() Und für die Eloxalqualitäten gilt übrigens auch: Primäralu / Hüttenalu. Also wenig Recyclinganteil, um die Legierung "sauber" zu halten. Aber mindesten 70% auf dem Markt sind recycelt. Nochmal: Deswegen fallen keine Flugzeuge vom Himmel. Die mechanische Festigkeit bleibt. Aber Gefügeänderungen sieht man in einer Eloxalschicht sofort. Übrigens, Accuphase und co. verwenden für die Fronten und Blenden Strangguss (6060 / 6063) Offtopic Ende [Beitrag von Sal am 28. Mrz 2025, 15:51 bearbeitet] |
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