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Klassiker mod(ern)ifizieren oder nicht?+A -A |
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Autor |
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anymouse
Inventar |
19:27
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#1
erstellt: 23. Okt 2012, |
Auch wenn es eigentlich nicht so recht in dieses Unterforum passt, meine ich das Thema besser in diesem Forum aufgehoben -- das Publikum passt besser (finde ich). Ich habe ein älteres Gerät erworben, was eigentlich noch halbwegs gut funktioniert. Allerdings ist das Signal recht verbrummt, und die Wachspapier-Kondensatoren möchte ich auch ersetzen.
Ursache des Brummens die ungenügende Netzfilterung für die Versorgungsspannung der Röhren, kein Wunder bei einer Halbwellengleichrichtung mit anschließender C-R-C-Siebung. Mich juckt es in den Fingern, anstelle der einen Diode (etwa 2x2x2 cm³ großer Kasten) gegen einen Vollwellengleichrichter mit anschließender Spannungsregelung (moderne Transistoren oder integrierte Spannungsregler). Es geht mir hier nicht um die konkrete Schaltung. Worum es mir geht: Darf man so etwas einem Gebrauchsklassiker antun? Also einem Gerät, was für die normale alltägliche Benutzung verwendet werden soll -- bei einem Museumsexponat wäre das natürlich etwas anderes. Was muss man dabei beachten oder bedenken? (elektrische Sicherheitsregeln mal außen vor, die stehen außer Frage) (Ring frei ?!) |
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-scope-
Hat sich gelöscht |
19:53
![]() |
#2
erstellt: 23. Okt 2012, |
OK
Nein. Ich würde so ein Gerät auch keinesfalls als "Gebrauchsklassiker", oder sogar als Werkstattgerät für den täglichen Einsatz bezeichnen. Sowas gehört eher in die Ecke "Sammlergerät" für die Vitrine (würg ![]() Für die Werkstatt (also als Arbeitsgerät) besorgt man sich etwas praxisgerechtes (ohne Flaschen). So sieht meine Definition aus....Die so Mancher vielleicht nicht teilt. |
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Poetry2me
Inventar |
13:49
![]() |
#3
erstellt: 24. Okt 2012, |
Bei Geräten, welche keine Unikate sind, sondern in Serie produziert wurden, habe ich dazu eine eindeutige Meinung: Allgemeine Betrachtung: Der wesentlich bessere Anschauungswert entsteht dann, wenn das Gerät noch genutzt werden kann, und zwar im heutigen Umfeld. Funktion und Sicherheit sollten dazu gegeben sein. Allegorisch: Mit einem Oldtimer wirklich zu fahren macht einfach deutlich mehr Freude und wird von wesentlich mehr Menschen wahrgenommen, als ein Auto, welches nur im Museum steht.Durch die Verwendung wird es noch besser anschaulich, wie weit die Technik sich zu einem bestimmten Zeitpunkt schon entwickelt hatte. Wer hat nicht schon mal eine dieser wunderbaren Oldtimer-Rally gesehen? Bestimmte Modifikationen sind dabei sinnvoll und erlaubt, um dieses Ziel zu erreichen: - Modifikationen, welche das grundsätzlche Design nicht abändern - Modifikationen, welche Alterungsschäden beheben - Modifikationen, welche die Betriebssicherheit herstellen - Modifikationen, welche durch geringfügige Veränderung die Verwendbarkeit deutlich erhöhen. Klassiker noch zu verwenden, nachdem sie gegebenenfalls überholt und renoviert wurden, macht auch als Hobby vielen von uns großen Spaß. Wenn wir sie nicht ordentlich zum Funktionieren bringen würden, sondern nur in der Vitrine anzuschauen könnten, wäre der Spaß nicht annähernd so groß. - Poetry2me [Beitrag von Poetry2me am 24. Okt 2012, 13:53 bearbeitet] |
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