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Der Atomvertrag

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Curd
Hat sich gelöscht
#1959 erstellt: 12. Apr 2011, 16:26

RheaM schrieb:
Falsch, für " Uran- Apparatschiks " gibts nach dem Ausstieg immer noch auf Jahrzehnte genug Arbeit.....


...wie schon erwähnt - die Asse wartet bereits auf die Atom-Apparatschiks!


Soundy73 schrieb:

Des Weiteren bin ich der russischen Sprache nicht mächtig


Null Problem - die brauchen nur JA/DA Sager - das packste schon!


Soundy73 schrieb:
Niemand, auch ich nicht, kann bei irgendeiner Tätigkeit/Technik... Unfälle zu 100,0% ausschließen. Man kann lediglich das Risiko - für sich - bewerten,


Siehste - und die Mehrheit der Bevölkerung und nun auch alle Parteien wollen dieses Risiko nicht mehr tragen - da bist du nun eine Minderheit - du bist weiterhin gerne bereit dieses Risiko einzugehen, schön für dich aber es interessiert niemanden mehr - du bist - wie es nachfolgende Generationen nennen werden: Teil des Problems und nicht Teil der Lösung gewesen. Zum Glück steht ja für dich das Rentenalter vor der Tür - viel Zeit zum nachdenken- Da ist wieder eine Parallele zu den DDR Kadern: Das Leben lang geglaubt man hätte doch alles richtig gemacht - aber die Gesellschaft ist an ihnen vorbeigerauscht - trotzdem beharren die senilen Kommunisten darauf das alles fantastisch war....ich könnt mir vorstellen du würdest dich dort wohlfühlen: in ausgebeulten blauen DDR Trainingsanzügen wandernd, Händchenhaltend-Bruderküssend torkelt man dann durch die Beelitzer Wälder und schwadroniert: "Mit unserem überlegenen Gesellschaftssystem und euren Atomkraftwerken würden wir es allen zeigen!....Äh... oder war es andersherum? Ach egal reich mal den blauen Würger rüber"

Nun hat sich in Deutschland - nach der Mehrheit in der Bevölkerung auch die Mehrheit der Parteienlandschaft für einen beschleunigten Rückzug aus der Kernenergie entschieden - da kannste machen NIX - die Kernenergie hat verkackt.


p.s.
Fukushima Einstufung auf 7 und damit die höchste Einstufung bzw. mit Tschernobly gleichgezogen scheint hier niemanden mehr ein Post wert zu sein... Traurig das die japanische Regierung ihre Bevölkerung so lange im Unklaren ließ - anstatt sie vor Schaden zu bewahren lässt man die Leute dort in der verstrahlten Landschaft sitzen - vier Wochen und es ist immer mehr ans Licht gekommen... es wurde und es wird ja immer schlimmer
catman41
Hat sich gelöscht
#1960 erstellt: 12. Apr 2011, 16:33
@Curd,


Niemand kann einen Unfall mit diesen Ausmaßen für Deutschland ausschließen - gibt es da andere Meinungen?


der Soundy kann das ausschließen und hat auch seine Meinung dazu.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry


[Beitrag von catman41 am 12. Apr 2011, 16:41 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#1961 erstellt: 12. Apr 2011, 16:48

Curd schrieb:
Fukushima Einstufung auf 7 und damit die höchste Einstufung bzw. mit Tschernobyl gleichgezogen scheint hier niemanden mehr ein Post wert zu sein...

Doch, aber was nützt das wenn das ungeheuerliche Ausmaß vorher schon klar war ?
Wenn's noch schlimmer wird, es hört ja nicht morgen früh auf, kommt dann Stufe 8 ?
Wenn schon die Betreiberfirma folgendes zugibt

Das Leck in Block 2 könnte dazu führen, dass die in Tschernobyl freigesetzte Menge noch übertroffen wird, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den Betreiber Tepco.
Quelle: http://www.sueddeuts...ushima-aus-1.1083948

will ich nicht wissen was noch kommt.
Man wollte womöglich mit der bisherigen Stufe 5 den Nikkei Index nicht sofort belasten.


[Beitrag von tsieg-ifih am 12. Apr 2011, 16:59 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#1962 erstellt: 12. Apr 2011, 16:56
@Soundy73,


# Solar: Hast du schon mal Feuerwehrmänner nach "Solardächern" gefragt? - Ich schon. Da heißt es: Entweder ist ein Elektriker dabei, der sich auskennt, sonst kontrolliert abbrennen lassen.


das ist gewiß ein Thema, welches aber von der Indusatrie gelöst werden kann!


Soll ich jetzt raten? Ich kucke nicht 24 Stunden fern.


ich in Hinblick auf meiner Sehbehinderung, auch nicht!

Habe halt zufällig die >Kiste angemacht ohne zu wissen, was läuft.

Nächste Woche z. B. geht es um einen Chip, den man Blinden einpflanzt, damit die mehr oder weniger gut sehen können.

lg
Harry
Soundy73
Inventar
#1963 erstellt: 12. Apr 2011, 17:16
Werde auf dusselige Polemik meiner Person gegenüber wieder nicht eingehen - Ätsch! da stehe ich locker wippend drüber

Ja die lauten sind die Mehrheit - wer´s glaubt!


Mit 24,2 Prozent der Stimmen (+ 12,5 Prozent) erreichen die Grünen ihr bei weitem bestes Ergebnis bei einer Wahl. Sie werden mit 36 Mandaten nach der CDU die zweitstärkste Kraft im Stuttgarter Landtag und liegen noch vor der SPD mit 35 Mandaten. Erstmals errangen die Grünen auch Direktmandate. In Freiburg, Stuttgart, Mannheim, Heidelberg, Tübingen und Konstanz holten sie insgesamt neun Direktmandate. Die SPD erhielt nur 23,1 Prozent der Wählerstimmen (- 2,1 Prozent) und damit prozentual so wenige wie noch nie.
Dennoch können sich auch die Sozialdemokraten freuen, da es für eine Koalition mit den Grünen im baden- württembergischen Landtag reicht und so ihr primäres Wahlziel, der Machtwechsel, erreicht wurde.

Die CDU stellt zwar mit 60 Sitzen wieder die stärkste Fraktion im Stuttgarter Landtag, erhielt aber nur noch 39 Prozent der Stimmen (- 5,2 Prozent) und kommt damit auf das zweitschlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl. Die FDP musste in ihrem Stammland kräftig Stimmen abgeben und erreichte mit 5,3 Prozent (- 5.4 Prozent) und damit sieben Sitzen nur knapp den Einzug in den Landtag.
Wer das liest, kann lesen! Es stammt aus: http://www.landtagswahl-bw.de/

Curd hat die Weisheit mit Löffeln gefuttert und kennt den Ausweg aus allen Energieengpässen mit seiner Mehrheit
Diese Mehrheit möchte ja auch die Erneuerbaren, so wie sie sich bisher darstellen, als Grundlast einsetzen, mit gestern ~900 MW und heute ~14.000 MW aus Windkraft => Hose/Kneifzange!

Zu Fukushima verlinke ich den aktuellen Stand, nach diversen Nachbeben...: http://fukushima.grs..._12_04_2011_1300.pdf

Aus der GRS-Seite klaue ich einen Auszug aus der Pressemitteilung der NISA, die jeder dort einsehen kann:


Although Level 7 is the highest level of INES rating, it is estimated
that the amount of discharged radioactive materials to the environment in the current stage is approximately 10 percent of the Chernobyl accident, which was assessed on the same level in the past.


tsieg-ifih kennt sich mächtig aus!


Hast du das gewusst, dass kurz nach Tschernobyl alle Atommeiler kräftig raufgefahren wurden, weil man damit rechnete dass diese von der Politik abgeschaltet werden könnten ?
Man wollte noch möglichst viel herausholen


Das einzige was daran richtig ist, ist das Ich habe im März 1986 begonnen, in einer kerntechnischen Anlage zu arbeiten und kenne aus eigener Anschauung alle Aspekte.

Aber Du diskreditierst Dich ja eh selbst:

Der von EnBW und somit auch von ihrer Tochter Yello vertriebene Strom enthält den größten Anteil an Kernkraft aller großen deutschen Energieversorger. Dem gegenüber steht ein geringer Ausstoß an CO₂ und ein überdurchschnittlicher Anteil an erneuerbaren Energien, der vor allem aus großen Wasserkraftwerken kommt. Der Strommix des EnBW-Konzerns erzeugt somit eine überdurchschnittliche Menge radioaktiver Abfälle, trägt aber – für einen Nicht-Ökostrom-Tarif – wenig zum Treibhauseffekt bei, da bei der Gewinnung von Uran weniger CO₂ ausgestoßen wird als bei Kohlekraftwerken.
Glaubwürdigkeit sieht für mich dann doch ganz anders aus - à popos, wie geht´s Deinem Achtzylinder mit dem Ölleck?

@ Harry! Danke, weiß nur immer noch nicht, was Du mitteilen wolltest.
tsieg-ifih
Gesperrt
#1964 erstellt: 12. Apr 2011, 17:46

Soundy73 schrieb:

tsieg-ifih

Hast du das gewusst, dass kurz nach Tschernobyl alle Atommeiler kräftig raufgefahren wurden, weil man damit rechnete dass diese von der Politik abgeschaltet werden könnten ?
Man wollte noch möglichst viel herausholen


Das einzige was daran richtig ist, ist das Ich habe im März 1986 begonnen, in einer kerntechnischen Anlage zu arbeiten und kenne aus eigener Anschauung alle Aspekte.

Deine eigene Anschaung hast du genügend demonstrativ unter Beweis gestellt. Wahrscheinlich musstest du damals Überstunden schieben und hast es heute vergessen weil du kurz vor der Rente bist


à popos, wie geht´s Deinem Achtzylinder mit dem Ölleck?

Wir fahren einen 2 Jahre alten Opel Meriva Mini-Van.
Gelscht
Gelöscht
#1965 erstellt: 12. Apr 2011, 17:52

Soundy73 schrieb:
Tacheles: Deutsche Kernkraftwerke sind der Auslegung nach dimensioniert gegen Naturgewalten, die am Standort nie seit Beginn der Dokumentation aufgetreten sind.


Tacheles: Wann war 'Beginn der Dokumentation'?
andisharp
Hat sich gelöscht
#1966 erstellt: 12. Apr 2011, 17:56
Ein weiteres mal stellt Herr Soundy sein Demokratieverständnis zur Schau. Aber weißte was, ich würde dir sogar noch die Fahrkarte nach Minsk oder sogar Pjöngjang bezahlen, wenn es dir hier nicht mehr gefällt. Ist das nicht ein Angebot?
Soundy73
Inventar
#1967 erstellt: 12. Apr 2011, 18:07
Ist echt Sch.. wenn man mit berechtigter kritik aber auch so gar nicht umgehen kann andisoft!
andisharp
Hat sich gelöscht
#1968 erstellt: 12. Apr 2011, 18:14
Berechtigt? Ich lach mich tot.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#1969 erstellt: 12. Apr 2011, 18:22
@Soundy

Ist fast süß was du hier abziehst.
Die Regierung wird vom Landtag gewählt, was bedeutet dass man dort die Mehrheit der Stimmen braucht.
71 Abgeordnete sind bei Grün-Rot, bei 138 Plätzen.
Rechnen kanst Du ?

Eine Minderheitenregierung bedeutet dass man jede Entscheidung/Abstimmung verhandeln muss.
Eine Minderheitenregierung erübrigt sich wenn es eine Mehrheit im Parlament gibt die eine Koalition eingehen will und kann.
Soll die CDU mit knapp 40% alleine regieren können nur weil stärkste Fraktion im Landtag ?


st echt Sch.. wenn man mit berechtigter kritik aber auch so gar nicht umgehen kann

Das ist keine Kritik die Du hier bringst, sondern schlicht Unverständnis wie Regierungsbildung, evtl. sogar unsere Demokratie ?, funktioniert.
Florian_1
Stammgast
#1970 erstellt: 12. Apr 2011, 18:38

Soundy schrieb:
Das einzige was daran richtig ist, ist das Ich habe im März 1986 begonnen, in einer kerntechnischen Anlage zu arbeiten und kenne aus eigener Anschauung alle Aspekte.


Kernchemie und Reatortechnik studiert?
RheaM
Inventar
#1971 erstellt: 12. Apr 2011, 18:40

andisharp schrieb:
Ein weiteres mal stellt Herr Soundy sein Demokratieverständnis zur Schau. Aber weißte was, ich würde dir sogar noch die Fahrkarte nach Minsk oder sogar Pjöngjang bezahlen, wenn es dir hier nicht mehr gefällt. Ist das nicht ein Angebot?

Soundy hat wenigstens welches, du nicht, sonst wäre dir bekannt das das Recht auf freie Meinungsäusserung und der tolerante Umgang damit zu einer Demokratie gehören.
Gelscht
Gelöscht
#1972 erstellt: 12. Apr 2011, 18:43

Soundy73 schrieb:
Tacheles: Deutsche Kernkraftwerke sind der Auslegung nach dimensioniert gegen Naturgewalten, die am Standort nie seit Beginn der Dokumentation aufgetreten sind.


Tacheles: Wann war 'Beginn der Dokumentation'?
Soundy73
Inventar
#1973 erstellt: 12. Apr 2011, 19:17
Hi Mimi001 - in Religion war ich damals Spitze , Rechnen geht aber auch so leidlich. Was dort abgekartet wird, brauchst du mir nicht zu kommentieren. Ich wusste schon wie unsere Demokratie tickt, als du vermutlich noch mit dem Dreirad um den Tannenbaum geschreddert bist - damals gehörte das zum Fach "Gemeinschaftskunde". Heute gibt es wohl nur noch gemein? Na man muss sparen

@Florian1 Nee - und selbst? Als Arbeiterkind war nach dem Abi leider sofort der GWD dran und kein Geld zum stupidieren. Vatter war ja nicht im Hartz (-gab´s damals eh so nicht!) Aber danke der Nachfrage, trotz Nichtakademik ist das Essen regelmäßig und der Stuhlgang schmeckt

Piggel, Dir sende ich mit besten Grüßen etwas zum Lesen, das noch geltendes Recht verkörpert (Novelle angekündigt): http://www.kta-gs.de/d/regeln/2200/2201_1.pdf und http://www.kta-gs.de/d/regeln/2200/2201_6.pdf . Dann brauchen wir nicht anzufangen, den ersten Seismografen auszugraben (TACHELES, aber sehr unspannend zu lesen - selbst schuld!)


Auf Ein-Satz-Schreiber brauche ich sowieso nicht zu antworten, da mir die Gesellschaft - kann ich mir in der Freizeit ja aussuchen - so gar nicht gefällt, somit selbiger einfach hinten runter --und tschüß--!-abbuzze. ..Obwohl ich gar gern mal nach Мiнск oder 평양 führe, so ganz umsonst
Soundy73
Inventar
#1974 erstellt: 12. Apr 2011, 19:41
Harr - der war gut: Quietscheentchen sind innen hohl!

tsieg-ifih (Mann ich hab´s drauf ohne abkucken ) Du meinst:
Wahrscheinlich musstest du damals Überstunden schieben
Jupp ´ne ganze Menge, da ich z.B. den Gamma-Spektroskopieplatz im "kalten Labor" am Laufen halten musste (Wartung) - der hat mächtig geschwitzt damals.

Mit den Straßenschuhen (ausprobiert!) hatte man nicht den Hauch einer Chance, aus dem Kontrollbereich unbehelligt raus zu kommen. - Das lag aber nicht an der hohen Dosisleistung sondern den "scharfen" grenzwerten der Ausgangsmonitore. Siehe dazu den Vergleich Sandkastensand/Castor-Kontaminationsgrenzwert

War ganz große Sch.. damals, unter der jetzt noch Menschen leiden. Dazu verlinke ich mal: http://www.tschernobyl-kinderhilfe-online.de/ Mit der Hoffnung dass der Großteil der Hilfe ankommt.

Wie man Meinung macht, auch wenn ich mich mit dem (drauf achten!) Umfeld selbst in die Pfanne begebe, kann man zum Bleistift hier lesen:
Der Atomreaktor Isar 1 steht lediglich 150 Kilometer von Salzburg entfernt, sodass sich auch in Österreich Widerstand gegen den Meiler formiert hat.

Um den Schulkindern die Atomkraft zu erklären, kamen Mitarbeiter des E.ON-Atomkraftwerks Isar 1 nach Landeck in Tirol. Diese Veranstaltung wurde allerdings abgebrochen, da die Grünen dagegen protestierten.

Zudem wurde aufgedeckt, dass E.ON die Energie, die im Wasserkraftwerk Sellrain-Silz erzeugt wird, mit Strom, der größtenteils in Atomkraftwerken produziert wird, bezahlt.
http://www.shortnews...uene-verhindern-dies
Florian_1
Stammgast
#1975 erstellt: 12. Apr 2011, 19:59
@Soundy: Und damit hast du dich selbst in Aus befördert, denn


kenne aus eigener Anschauung alle Aspekte.


fällt dann mal komplett weg. Ohne ein Studium der Kernchemie und Kenntnisse der Kernparameter kann man weder beurteilen wie der sich verhält, noch ohne Studium Reaktortechnik wissen wie der Rest aussieht.
catman41
Hat sich gelöscht
#1976 erstellt: 12. Apr 2011, 20:04
@soudy,

wer hier die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, istr mir schon recht lange klar.

Du und sonst keiner!

Wer rennt denn der Atomlobby/Mafia blauäugig hinterher und glaubt vderen Mist - verlinkt sogar deren Seiten.

Frag mich nur, was dabei für Dich rausspringt (Honorar)

Atomstrom, Nein Danke!
Harry
RobN
Inventar
#1977 erstellt: 12. Apr 2011, 20:29

Soundy73 schrieb:
Deutsche Kernkraftwerke sind der Auslegung nach dimensioniert gegen Naturgewalten, die am Standort nie seit Beginn der Dokumentation aufgetreten sind.

Aha. Waren also solche Naturgewalzen schuld an Tschernobyl? Harrisburg? Den Beinahe-Katastrophen in Forsmark oder selbst Krümmel?

Oder kann es sein, dass es dort nur durch menschliches Versagen und/oder Ausfall von Technik so weit gekommen ist? Aber klar - sowas passiert immer nur den anderen...


catman41 schrieb:
Frag mich nur, was dabei für Dich rausspringt (Honorar)

Naja, vermutlich sein Arbeitsplatz, da kann man etwas "Betriebsblindheit" ja durchaus verstehen. Aber irgendwann sollte man auch das hinterfragen...
tsieg-ifih
Gesperrt
#1978 erstellt: 12. Apr 2011, 21:26
@ Soundy73 :
Du bist beruflich in der Atomsache involviert, verdienst deine Brötchen damit, daher ist deine Argumentation einseitig (muss ja wohl so sein oder?), auch wenn jetzt sogar Tschernobylkinder argumentativ mißbraucht werden wofür ich absolut kein Verständnis habe, selbst wenn ich Leute bewundere die zu ihrer Meinung stehen auch wenn es ihr Nachteil ist. Du bist ein repräsentatives Beispiel für die Auserwählten die noch in der Vergangenheit leben und wo noch Dogma und eingefrorene Haltung ÜBER selbstständiges Denken steht und desshalb die Wahrheit weggeblendet wird ohne dass du es selbst merkst.
Glaube mir ich habe das selbst hier im Forum erlebt und darf das sagen da ich gebranntes Kind bin

Es gibt aber Dinge im Leben die ändern sich äusserlich und innerlich kommt man nicht immer so schnell mit, sollte man aber wenn man die eigenen Sperren wegdenkt.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten dass sowas wie Fukushima passiert, da Tschernobyl erst 25 Jahre her ist, und weil ich teilweise Politikern und deren Lobbyisten sogar geglaubt habe, also das in 100.000 Jahren nichts passiert und so , jeder kennt die Sprüche. Im weit entfernten Japan sind glaube ich 12 Atommeiler (!) betroffen und ich befürchte Stufe 7 reicht nicht aus, die Skala wird wahrscheinlich neu definiert werden müssen. Ist wie eine neue Zeitrechnung nach einer fast unmöglichen Apokalypse und ich befürchte da geht noch was und wenn ich an Frankreich, England und Tschechien denke mit ihren Asbach Uralt Meilern dann wird mir ganz komisch. Und ich kann gar nicht so viel Mitleid entwickeln ohne rumzuheucheln was in Japan tatsächlich passiert wenn so viele Menschen leiden.
Fast lustig finde ich dass jedes Land von sich aus behauptet ihre Atommeiler seien 100 % sicher. Da finde ich Kohl schon ehrlicher, der sagt nämlich nichts wäre sicher.

Ich wüsste auch nicht wie ich mich verhalten sollte im Falle eines Falles wenn eine Atomstromfabrik hoch geht und ich im "Fall Out Regen" dumm da stehe und mit Plasiktüte übern Schädel und Geigerzähler aus Ebay in der Hand und überlege : was mache ich jetzt ?
Da ich schon immer Atomkraftgegner war , sehe ich aus Konsequenzgründen auch nicht ein, dass im Ernstfall ich mich der exponierten Gefahr der gesundheitsschädlichen Strahlung aussetzen soll, also ich in der radioaktiven Pampe rumzutrampeln soll, um anderen zu helfen, wofür ich vorher nie war und passiv und aktiv jahrelang dagegen protestiert habe, nur weil ich passives Mitglied bei der Feuerwehr bin. Meine Aufopferungsgabe hat eine Grenze.

Desshalb sind meiner Meinung nach nicht nur Politiker verantwortlich, sondern alle Befürworter, die für eine Energieform waren, die im Schadensfall unbeherrschbar für Raum und Zeit ist. Aber im Ernstfall hilft das Lamentieren auch nichts, da dann auch die Leute helfen, die nie etwas davon gehalten haben und das ist das Traurige daran.
_ES_
Administrator
#1979 erstellt: 12. Apr 2011, 21:41

Du bist beruflich in der Atomsache involviert, verdienst deine Brötchen damit, daher ist deine Argumentation einseitig (muss ja wohl so sein oder?), auch wenn jetzt sogar Tschernobylkinder argumentativ mißbraucht werden wofür ich absolut kein Verständnis habe, selbst wenn ich Leute bewundere die zu ihrer Meinung stehen auch wenn es ihr Nachteil ist. Du bist ein repräsentatives Beispiel für die Auserwählten die noch in der Vergangenheit leben und wo noch Dogma und eingefrorene Haltung ÜBER selbstständiges Denken steht und desshalb die Wahrheit weggeblendet wird ohne dass du es selbst merkst.


Was ist denn die Wahrheit und wer mag selbige als solche zu erkennen- und warum?
Und wo stand es, das er in der "Sache" beruflich involviert ist?
Er könnte auch ein Bäcker sein..
RobN
Inventar
#1980 erstellt: 12. Apr 2011, 22:23

R-Type schrieb:
Und wo stand es, das er in der "Sache" beruflich involviert ist?
Er könnte auch ein Bäcker sein.. ;)

Da z.B.:

Soundy73 schrieb:
Ich habe im März 1986 begonnen, in einer kerntechnischen Anlage zu arbeiten und kenne aus eigener Anschauung alle Aspekte.

Klingt für mich zumindest nicht nach Bäcker
tsieg-ifih
Gesperrt
#1981 erstellt: 12. Apr 2011, 22:25

R-Type schrieb:
Was ist denn die Wahrheit und wer mag selbige als solche zu erkennen- und warum?

Sind keine Geheimtipps mehr wenn man sagt dass eine reale Gefahr besteht aufgrund von Gewinne geht vor Sicherheit ? Nur mal so nebenher oder warum schreiben wir ?

Und wo stand es, das er in der "Sache" beruflich involviert ist?
Er könnte auch ein Bäcker sein..

hat niemand behauptet dass Brötchen verdienen etwas mit Bäcker zu assoziieren wäre.
Vielleicht ist Soundy ein Ausserirdischer ? Von irgendwelchen Borgs assimiliert und die wollen unseren Planeten weil denen Radioaktivität nichts ausmacht ?
Wie auch immer, wenn du Antworten oder besser gesagt andere Wahrheiten suchst ist das Esoterikforum zuständig

edith: rechtschr fehler ;-)


[Beitrag von tsieg-ifih am 12. Apr 2011, 22:42 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#1982 erstellt: 12. Apr 2011, 22:40
RobN:

Ich glaube nicht, das er was damit zu tun hat- ups...


[Beitrag von _ES_ am 12. Apr 2011, 22:41 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#1983 erstellt: 12. Apr 2011, 22:44
Das meinst nicht ernst.. da wären wenn das stimmt hier die meisten naiv ausser dir natürlich
nee aber immer diese Verschwörungstheorien
_ES_
Administrator
#1984 erstellt: 12. Apr 2011, 22:57
Bon...nehmen wir also an, das der Soundy tatsächlich vom Fach wäre..

Weisst du, was das bedeuten würde?
Das würde bedeuten, das er sich auf Schlag von 99% der hier postenden unterscheiden würde.
Nämlich als einer, der per se weiss was Sache ist und sein Wissen aus der Praxis bezieht, also das Gegenteil vom "Haste mal ein Link" oder Wiki-Qouter..
Kannst du dir dann vorstellen, wie das anmutet, wenn ein solchiger so einem Betriebsbelindheit vorwirft oder das er die "Wahrheit" nicht anerkennen würde ?
Immer noch Verschwörung?
andisharp
Hat sich gelöscht
#1985 erstellt: 13. Apr 2011, 05:47
Seit wann muss jemand der im AKW arbeitet, Ahnung von der Sache haben? Kann der Arbeiter am Band etwa Autos konstruieren?

Im AKW gibts auch jemanden, der die Halle fegt.
pinoccio
Hat sich gelöscht
#1986 erstellt: 13. Apr 2011, 05:56
Wär vlt. trotzdem gut, wenn man sich wieder an den hier lesbaren Texten orientiert und nicht daran, was _eventuell_ jemand in, um, auf, neben, unter oder über einem AKW arbeitet. Genauso wie es kaum interessiert, was, wie, wo und warum jemand fürn Auto fährt oder für einen individuellen Strombedarf hat.

Die (textlichen) Argumente Pro und Contra gehen davon kaum weg oder werden auch nicht besser.

-----------

@ Jürgen (Soundy)


Niemand, auch ich nicht, kann bei irgendeiner Tätigkeit/Technik... Unfälle zu 100,0% ausschließen. Man kann lediglich das Risiko - für sich - bewerten, das tut jeder Autofahrer, Moppedfahrer...


Ich glaube der Vergleich funktioniert bei AKWs nicht. Beim Straßenverkehr hat man die Möglichkeit nicht daran teilzunehmen, AKWs muss(te) man jedoch hinnehmen. Und dazu ist kaum mehr jemand bereit. Weiß nicht, ob der Prozentsatz von 85% noch stimmt. Aber er scheint deutlich zu sein.

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 13. Apr 2011, 05:57 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#1987 erstellt: 13. Apr 2011, 06:06

Piggel schrieb:

Soundy73 schrieb:
Tacheles: Deutsche Kernkraftwerke sind der Auslegung nach dimensioniert gegen Naturgewalten, die am Standort nie seit Beginn der Dokumentation aufgetreten sind.


Tacheles: Wann war 'Beginn der Dokumentation'?




Soundy73 schrieb:
Piggel, Dir sende ich mit besten Grüßen etwas zum Lesen, das noch geltendes Recht verkörpert (Novelle angekündigt): http://www.kta-gs.de/d/regeln/2200/2201_1.pdf und http://www.kta-gs.de/d/regeln/2200/2201_6.pdf . Dann brauchen wir nicht anzufangen, den ersten Seismografen auszugraben (TACHELES, aber sehr unspannend zu lesen - selbst schuld!)



Das ist nicht Tacheles, das ist Schwacheles.

Das Beben von Basel hätte Neckarwesteim und Philippsburg dem Erdboden gleich gemacht.

Ist es Zufall, dass der Sicherheitskreis, den man um so ein Kraftwerk zieht, 200 Kilometer Radius hat? Wenn er 250 Kilometer hätte, wären die beiden genannten Kraftwerke drei mal so hoch erdbebengefährdet eingestuft als sie es jetzt sind.

Warum wehren sich die Verantwortlichen eigentlich so vehement gegen eine Neubewertung?


Noch mal die Frage: Wann war
Beginn der Dokumentation

?
andisharp
Hat sich gelöscht
#1988 erstellt: 13. Apr 2011, 06:08
Es sind sogar über 86%

Gelscht
Gelöscht
#1989 erstellt: 13. Apr 2011, 08:34

andisharp schrieb:
Seit wann muss jemand der im AKW arbeitet, Ahnung von der Sache haben?


Eben. Wenn er Ahnung von der Sache hätte, würde er in einem Wasserkraftwerk arbeiten.
Soundy73
Inventar
#1990 erstellt: 13. Apr 2011, 10:57
Ich werde hier persönlich angegriffen von Leuten, die nach eigenem Bekunden
Kernchemie und Reatortechnik studiert
haben selbstverständlich ohne "k" - Die Bundesagentur bietet´s ansonsten noch an: http://berufenet.arb...ession&prof-id=59380

Aber im Ernst, selbst das disqualifiziert Dich, Florian 1. Es muss nämlich Kernphysik heißen.

Ich habe beides nicht studiert, aber als M-S-R-Elektroniker sowohl Kern-Innen- als auch -Außeninstrumentierung, Kugelmesssystem und Strahleninstrumentierung prüfen und warten dürfen. 25 Jahre Reaktorschutzsystem Montage/Inbetriebsetzung/Wartung/Prüfung sind auch nicht völlig spurenlos an mir vorbeigegangen.
Des weiteren bin ich (trotz hohen Alters ) noch stets lernfähig und -willig und wäre somit der Erste, der den roten Knopf (den bräuchte ich nicht einmal) drücken würde, wenn mir jemand etwas anderes vorgeben würde als: Sicherheit steht bei uns an erster Stelle!

Harry, selbst Du unterstellst mir, käuflich und unaufrichtig zu sein:
Bitte kümmere Dich doch dann zuerst um das Restrisiko auf dem Dach
tsieg-ifih
Gesperrt
#1991 erstellt: 13. Apr 2011, 11:24

R-Type schrieb:
Nämlich als einer, der per se weiss was Sache ist und sein Wissen aus der Praxis bezieht, also das Gegenteil vom "Haste mal ein Link" oder Wiki-Qouter..

Es ist auch bei Soundy beides (also Internetwissen und Praxis) was nicht verwerflich ist. Wir sind alle vom Netz abhängig und müssen uns mit dieser uns vorgegebenen Realität eine Meinung bilden. Ein gewisses Maß an Authentizität sollte man besitzen.


pinoccio schrieb:
Genauso wie es kaum interessiert, was, wie, wo und warum jemand fürn Auto fährt oder für einen individuellen Strombedarf hat.

Wenn mir vorgeworfen wird einen 12 Zylinder mit Ölleck zu fahren dann darf erlaubt sein dass man das korrigiert.
Schlimmer ist wenn man seinen Strombedarf nicht weiss und auch nicht bekannt ist was für eine Kilowattstunde bezahlt wird. Ich verstehe deine Aufregung nicht.



Piggel schrieb:
Warum wehren sich die Verantwortlichen eigentlich so vehement gegen eine Neubewertung?

Ist fast eine rhetorische Frage. Weil es fast mit einer "Neugenehmigung" kostenmäßig gleichkommt, da der entstehende Aufwand für die Landesbehörden ziemlich gross ist.
Man rechnet zwischen 600 Millionen und 2 Milliarden Euro pro Atommeiler.
Abwehrvorrichtungen (die es leider immer noch nicht gibt ) von Terroranschlägen müssen geprüft und Ermüdungsanalysen systematisch für jedes einzelne AKW neu bewertet werden.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#1992 erstellt: 13. Apr 2011, 12:15

Soundy schrieb:
Ich wusste schon wie unsere Demokratie tickt, als du vermutlich noch mit dem Dreirad um den Tannenbaum geschreddert bist - damals gehörte das zum Fach "Gemeinschaftskunde


Offensichtlich hast Du alles vergessen und es war umsonst ...
pinoccio
Hat sich gelöscht
#1993 erstellt: 13. Apr 2011, 12:55
Mimis Dreirad hatte sicher einen ökologischen Henlein-Antrieb. Sowas hatte ich auch...


Soundy73 schrieb:

Des weiteren bin ich (trotz hohen Alters ) noch stets lernfähig und -willig und wäre somit der Erste, der den roten Knopf (den bräuchte ich nicht einmal) drücken würde, wenn mir jemand etwas anderes vorgeben würde als: Sicherheit steht bei uns an erster Stelle!


Wann drückst du? (Die Frage war jetzt wirklich ernst gemeint )

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 13. Apr 2011, 12:57 bearbeitet]
Curd
Hat sich gelöscht
#1994 erstellt: 13. Apr 2011, 16:42

tsieg-ifih schrieb:
Abwehrvorrichtungen (die es leider immer noch nicht gibt ) von Terroranschlägen


Natürlich gibt es die: Vernebelungsanlagen für AKW!

Wenn man das jemanden erzählt der keine große Ahnung von der Materie hat kommt trotzdem früher oder später die entscheidende Frage:
"Ähm... das kommt aus der Marine?"
"Ja genau!"
"Ähm und da hat es den Sinn das sich das zu vernebelnde Schiff dann im Schutz des Nebels davonmacht?"
"Ja genau!"
"Das AKW macht sich davon?"

"Ja... schön wär´s...."

"Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) sieht deutsche Atomkraftwerke durch mögliche Terrorangriffe mit Flugzeugen in höchstem Maße gefährdet. Die Gefahr, dass durch einen solchen Terroranschlag auch in der Bundesrepublik Deutschland große Landstriche atomar verseucht würden, ist absolut realistisch, sagte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt dem Handelsblatt.

Die Schutzhüllen der Kernkraftwerke halten einem Aufprall mit einem Flugzeug nicht stand. Eine Abwehr solcher Anschläge durch die Luftwaffe sei aufgrund der kurzen Vorwarnzeiten weder rechtlich möglich noch tatsächlich durchführbar."

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutsche-akw-nicht-sicher-vor-terroranschlaegen

Die einzige Abwehr die es freilich schon lange gibt wäre FlaRak und eine Ausweitung des gesperrten Luftbereichs, sowie eine neu zu schaffende Absturzzone - irgendwo kommen ja die Trümmer runter....so einen Umreis von 5 km sollte dafür evakuiert werden...

Immer wieder interessant das Spiegel Archiv!

Atomenergie: Eine chaotische Entwicklung Spiegel Januar 1977

und jetzt steht die Atomkraft am Ende....ENDLICH!
Frank_13
Stammgast
#1995 erstellt: 13. Apr 2011, 17:15
Curd, Danke für den Spiegel Link.
Soundy73
Inventar
#1996 erstellt: 13. Apr 2011, 18:36
Danke, Mimi001 in sozialer Kompetenz eine "6" - setzen.
Eindrücke bestätigen sich eben früher oder später.

"Terrorfest" ist absolut nichts auf der ganzen Welt! Nach dem 11.September hatten wir erheblich mehr Angst, dass in sowas:

DOW
Quelle: http://www.abendblat...0722v1_jpg_4905c.jpg

..ein Flieger kracht, da wäre eine ganze Stadt gestorben, in Minuten. (es handelte sich um Chlorchemie)Die Anlagen liegen zum größten Teil unter freiem Himmel. Denn Kernkraftwerke sind zumindest in der Lage eine Verkehrsmaschine der innerdeutschen Linien zu überstehen.
In Auslandsflügen gibt es angeblich jederzeit "Sky-Marshals".

Sorgen macht mir, wenn ein Techniker/technisch Interessierter sowas von sich gibt:
...ich im "Fall Out Regen" dumm da stehe und mit Plasiktüte übern Schädel und Geigerzähler aus Ebay in der Hand und überlege : was mache ich jetzt ?
Ein Glück, dass wenigstens Ebly dran verdient - was will er denn darauf ablesen? Darüber kann ich mich nicht lächerlich machen, denn ich nehme solche Fragen und Ängste ernst. Hier haben Konzerne und Politik geschlafen - aber nicht heute, da sitzt das Kind bereits im Brunnen, sondern bereits zu meiner Schulzeit! -Da war anscheinend alles geheim!?!
Ich denk´ da, wie sicher einige andere auch, immer noch an den http://de.wikipedia....BCr_den_Selbstschutz mit der Aktentasche gegen die Bombe und so´n Quark.
andisharp
Hat sich gelöscht
#1997 erstellt: 13. Apr 2011, 18:43

Denn Kernkraftwerke sind zumindest in der Lage eine Verkehrsmaschine der innerdeutschen Linien zu überstehen.


Das ist eindeutig falsch, die abgeschalteten Schrottmeiler vertragen nicht mal ne Cessna.
pinoccio
Hat sich gelöscht
#1998 erstellt: 13. Apr 2011, 21:49
Hi Jürgen

Du kannst deine persönliche Spitzen auch nicht stecken lassen, oder?


Soundy73 schrieb:
..ein Flieger kracht, da wäre eine ganze Stadt gestorben, in Minuten. (es handelte sich um Chlorchemie)Die Anlagen liegen zum größten Teil unter freiem Himmel.


Das ist _auch_ nicht unmöglich. Nur müsste, wie schon oft in diesem Thread beschrieben, kein größeres Gebiet evakuiert werden und es wäre innerhalb (relativ) kurzer Zeit wieder bewohnbar. Und vor Allem... ins betroffene Gebiet können Helfer mit geeigneten Schutzmaßnahmen.


Denn Kernkraftwerke sind zumindest in der Lage eine Verkehrsmaschine der innerdeutschen Linien zu überstehen.


Mich wundert aber gerade, warum diese Behauptung von dir kommt. Du müsstest doch als "Anti-Grüner" wissen, dass Trittin das Gutachten in Auftrag gegeben hat und herausgekommen ist, dass (mW) nur ein AKW stabil genug ist.


In Auslandsflügen gibt es angeblich jederzeit "Sky-Marshals".


Verkehrsmaschinen fliegen auch national. Auf die Beruhigungspille "Sky-Marshalls" würd ich mich auch nicht verlassen.

Etwas verwundert bin auch, dass ständig angenommen wird, ein AKW habe nur stabil zu sein. Wie man in Fukushima sehen konnte, war es die Peripherie (Stromversorgung) die ausfiel. Außerdem gibt es nicht nur die Möglichkeit von Flugzeugabstürzen oder Erdbeben, sondern auch Überschwemmungen, Orkane, Cyberattacken und das was mir gerade nicht einfällt und auch nicht in Kombination in Verbindung mit Verkettungen "ungünstiger Umstände" und menschlichen Versagen einfällt, weil ja für "unmöglich" befunden.

Es ist eigentlich unglaublich einfach: Das vorhandene Restrisiko dieser alten Kisten ist in Bezug zu den möglichen und drastischen Folgen nicht (mehr) akzeptabel.

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 13. Apr 2011, 21:54 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#1999 erstellt: 13. Apr 2011, 22:12
Bisher sind bei keinem Chemieunfall ganze Städte ausgerottet und auf Dauer unbewohnbar gemacht worden. Der mit großem Abstand schwerste Unfall ereignete sich in Bhopal wegen kriminell schlechten Sicherheitsvorkehrungen. Dabei gibt es erheblich mehr gefährliche Chemieanlagen als KKWs und das noch über einen viel längeren Zeitraum.

Die Atomkraft hat es in nur 25 Jahren aber schon zu zwei Super-GAUs gebracht mit unabsehbaren Opferzahlen und tausenden Quadratkilometern unbewohnbarem Land.
Soundy73
Inventar
#2000 erstellt: 14. Apr 2011, 04:44
Moin Andi!

Aus deinen unwahrheiten werden, auch mit zigfacher Wiederholung keine Wahrheiten und Scheuklappen ab: http://www.cbgnetwork.org/500.html


Deutsche Chemieanlagen sind gegen Terrorangriffe kaum geschützt. Das BKA sieht keine Bedrohung. Doch bei einem Unglück könnten unbekannte Gifte entstehen und tausende Menschen sterben
von GREGOR THOLL
Restrisiko ohne größere öffentliche Beachtung.

http://themen.t-online.de/news/chemieunfaelle

So aber jetzt nicht ablenken! Es ist nur ein berechtigter Aspekt.
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2001 erstellt: 14. Apr 2011, 05:48

andisharp schrieb:
Die Atomkraft hat es in nur 25 Jahren aber schon zu zwei Super-GAUs gebracht mit unabsehbaren Opferzahlen und tausenden Quadratkilometern unbewohnbarem Land.



Ich zitiere mal aus diesem Artikel


Juli 2009: Der Reaktor Krümmel in Schleswig-Holstein wird nach einem Kurzschluss im Maschinentransformator per Schnellabschaltung vom Netz genommen. Ein baugleicher Transformator war Ende Juni 2007 nach einem Kurzschluss in Brand geraten.

Juli 2006: Nach einem Kurzschluss wird im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark einer von drei Reaktoren automatisch von der Stromversorgung getrennt. Der Reaktor wird heruntergefahren.

Dezember 2001: Eine Wasserstoffexplosion verursacht im Atomkraftwerk Brunsbüttel einen Störfall. Der Reaktor wird erst auf Drängen der Kontrollbehörden im Februar 2002 zur Inspektion vom Netz genommen.

Oktober 2000: Das umstrittene tschechische Atomkraftwerk Temelin geht ans Netz. Bis Anfang August 2006 werden von der Anlage fast 100 Störfälle gemeldet.

September 1999: In einem Brennelementewerk in der japanischen Stadt Tokaimura setzt nach einer unvorschriftsmäßigen Befüllung eines Vorbereitungstanks eine unkontrollierte Kettenreaktion ein. Starke radioaktive Strahlung tritt aus.

April 1986: Die weltweit schwerste Katastrophe bisher war die Explosion des Leichtwasser-Graphit-Reaktors von Tschernobyl in der Ukraine - damals Teil der Sowjetunion. 32 Menschen sterben sofort, tausende an den Spätfolgen nuklearer Verstrahlung. 120.000 Menschen müssen umgesiedelt werden. Wolken und Winde tragen die freigesetzte Radioaktivität auch nach Westeuropa. Das Ausmaß der Folgen ist bis heute unklar.

März 1979: Maschinen- und Bedienungsfehler führen im US-Kernkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg zum Ausfall der Reaktorkühlung, die eine partielle Kernschmelze zur Folge hat. Bei dem bisher schwersten Atomunfall in den USA wird noch mehrere hundert Kilometer vom Unglücksort entfernt eine radioaktive Wolke wird gemessen. Mehr als 200.000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen.

Januar 1977: Kurzschlüsse in zwei Hochspannungsleitungen führen im deutschen Atomkraftwerk Gundremmingen in Bayern zu einem Totalschaden. Das Reaktorgebäude ist mit radioaktivem Kühlwasser verseucht.

Juli 1973: Wieder kommt es in der Wiederaufarbeitungsanlage Windscale zu einer schweren Explosion, bei der ein großer Teil der Anlage kontaminiert wird.

Oktober 1957: In einer Anlage im britischen Windscale - ab 1983 Sellafield genannt - bricht in einem zur Herstellung von Bombenplutonium genutzten Reaktor ein Feuer aus. Radioaktive Gase verseuchen ein Gebiet von mehreren hundert Quadratkilometern. Mindestens 39 Menschen sterben an den Folgen.

September 1957: Von einer der größten Atomkatastrophen der Geschichte erfährt die Welt erst Jahre später. In der sowjetischen Plutoniumfabrik Majak explodiert ein unterirdischer Betontank mit flüssigen, radioaktiven Abfällen. Mindestens 1000 Menschen sterben, 10.000 werden verstrahlt. Verlässliche Zahlen gibt es bis heute nicht. Ein 300 Kilometer langer und bis zu 40 Kilometer breiter Landstreifen ist seitdem verseucht. Der Fall wird erst 1976 durch einen emigrierten Wissenschaftler bekannt, 1990 offiziell bestätigt.

Dezember 1952: In einem Reaktor im kanadischen Chalk River bei Ottawa kommt es zu einer schweren Explosion. Der Reaktorkern wird bei einer partiellen Kernschmelze zerstört


Mit den Spätfolgen durch z.B. Verstrahlung (u.a. auch durch Uranabbau > WISMUT) erinnert mich das irgendwie an Asbest. Die Folgen waren eigentlich schon ein halbes Jahrhundert bekannt... Es dauerte aber wahnsinnig lange, bis etwas getan wurde bzw. in den Köpfen ankam.

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 14. Apr 2011, 05:57 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#2002 erstellt: 14. Apr 2011, 05:55

Aus deinen unwahrheiten werden, auch mit zigfacher Wiederholung keine Wahrheiten und Scheuklappen ab


Ich habe nichts Unwahres behauptet, tut mir leid. Es gab bis jetzt nicht einen Terrorangriff auf Chemieanlagen, der irgendwas verursacht hätte. Komisch, wo das doch angeblich so einfach wäre.
kalia
Inventar
#2003 erstellt: 14. Apr 2011, 08:04

andisharp schrieb:

Aus deinen unwahrheiten werden, auch mit zigfacher Wiederholung keine Wahrheiten und Scheuklappen ab


Ich habe nichts Unwahres behauptet, tut mir leid. Es gab bis jetzt nicht einen Terrorangriff auf Chemieanlagen, der irgendwas verursacht hätte. Komisch, wo das doch angeblich so einfach wäre.


Es ist davon ab auch egal
Atomkraftwerke werden nicht dadurch sicherer, das Chemiewerke angeblich noch unsicherer sind
Beides ist schlimm. Die Folgen bei Ersterem sind weitreichernder, das kann auch ein Soundy nicht wegreden
ZeeeM
Inventar
#2004 erstellt: 14. Apr 2011, 08:43

lia schrieb:
Es ist davon ab auch egal
Atomkraftwerke werden nicht dadurch sicherer, das Chemiewerke angeblich noch unsicherer sind
Beides ist schlimm. Die Folgen bei Ersterem sind weitreichernder, das kann auch ein Soundy nicht wegreden


Er will doch nur sagen, das die vorhandenen Restrisiken bei dem Betrieb von Kernkraftwerken für ihn eine akzeptable Größenordnung haben mit denen er problemlos Leben kann.
kalia
Inventar
#2005 erstellt: 14. Apr 2011, 09:11
Ja, ist ja in 25 Jahren auch nur 2x schiefgegangen, Restrisiko halt, das kann uns hier nie passieren

Ausserdem brauchen wir solche Leute, denn in einem havarierten Atomkraftwerk brauchts ja auch Arbeiter. In Tschernobyl zb sind es 3500 täglich. Wenn man gut aufpasst, dann passiert auch nix - sagt man zumindest - der Rest ist halt Restrisiko....
http://www.zdf.de/ZD...ahn-nach-Tschernobyl
Soundy73
Inventar
#2006 erstellt: 14. Apr 2011, 11:03
lia (sehr geschätzte Mitschreiberin- Hut öfter mal zieh!) hat zweifellos recht. Ich wollte (siehe Kontext!) nicht ablenken, sondern nur weitere Aspekte aufzeigen.

Wann ich drücke, Stefan habe ich ausreichend dargelegt.
Dass auch Kohlenstaub, Staubexplosionen, Grubengas, Stein-/Zementstaub, KMF gesundheitsschädlich sind findet aber nicht eine solche Beachtung Man muss nur lange genug aufhellen um Gefahrenpotentiale im Kopf zu maximieren. Ich hatte Staudämme, Kampfstoff-Fabriken und deren ?Endlagerung? .. glaube ich bereits angeführt? In der nähe von Geesthacht (sog. Krümmel-Cluster!) war übrigens ein Kampfmittelwerk und Lager (janz weit oben mal erwähnt - Doku dazu? -So gut wie keine!)

andisharp schreibt richtig:
Es gab bis jetzt nicht einen Terrorangriff auf Chemieanlagen, der irgendwas verursacht hätte. Komisch, wo das doch angeblich so einfach wäre.


-Siehste, nur exakt dasselbe gilt auch für Kernkraftwerke! Wobei die erheblich resistenter, redundanter, diversitärer ausgelegt sind.

Trittin und seine Gutachten
Trittin hat auch ganz sicher erkannt, dass Getränkedosen sehr schädlich für die Umwelt sind. Das Gegengutachten dazu:
Blechbüchsen waren wenigstens bunt. Und sie sind irgendwann verrostet,
Plastik hat da ne wesendlich längere Halbwertszeit.
Quelle: http://www.hifi-foru...114&postID=1948#1948 Okay das war jetzt geketzert aber so ist´s mit Gutachten.

Der Kopf ist nämlich rund, damit das Denken die Richtung ändern kann! - (frei nach F. Picabia)
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2007 erstellt: 14. Apr 2011, 12:12
Hi Jürgen

Töpfer... es war Töpfer der bereits 1991 die Mehrwegquote auf den Weg brachte.

Gruss
Stefan
andisharp
Hat sich gelöscht
#2008 erstellt: 14. Apr 2011, 12:22

Siehste, nur exakt dasselbe gilt auch für Kernkraftwerke! Wobei die erheblich resistenter, redundanter, diversitärer ausgelegt sind.


Das glaubt nur jemand, der noch nie eine chemische Großanlage aus der Nähe gesehen hat.

Die beliebte Mehrwegquote ist ein Kind der schwarz-gelben Koalition. Trittin war gezwungen, geltendes Recht umzusetzen. Heute schreit sowieso kein Hahn mehr danach, jeder bringt seine Plastikflaschen brav zum Pfandautomaten. Der kleine Rest sorgt für den Lebensunterhalt von so manchem Armen.
RoA
Inventar
#2009 erstellt: 14. Apr 2011, 12:38

andisharp schrieb:
Die beliebte Mehrwegquote ...


... hat dazu geführt, daß Mineralwasser in pfandpflichtigen Einwegflaschen einen Marktanteil von über 90% hat. Ohne diesen Markteingriff wäre es nie soweit gekommen.

Selbst Bier hat inzwischen eine Einwegquote von über 30%, und Pfandflaschen landen zunehmend im Mülleimer.

Trittin war zu gar nichts gezwungen, er dachte, die Leute würden von selbst auf Mehrweg umsteigen, wenn sie eh Pfand abdrücken müssen. Falsch gedacht.
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