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Hitachi Transformator ausgefallen - noch Ersatz zu haben?+A -A |
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Autor |
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mesmerize
Neuling |
#1 erstellt: 19. Jul 2011, 16:59 | |
Moin Leute! Ich habe mich eben in diesem Forum angemeldet, da ich als musikbegeisterter Jungendlicher meine erste Hifi-Anlage zusammenstellen will. Nun zum eigentlichen Thema: Mein Vater hat sich vor kurzem einen neuen Verstärker für seine passiv-Boxen gekauft, da der alte (Hitachi HA - 3MII, Seriennummer 7007518F) nicht mehr funktioniert. Im Geschäft unseres Vertrauens erfuhr ich, dass der Transformator offenbar ausgefallen sei, es aber keinen Ersatz mehr im Handel gäbe. Ich schiele natürlich höchst interessiert auf diesen ansich noch tollen Verstärker, benötige nun aber eben jenes Ersatzstück. Meine Frage ist nun: Gibt es noch eine Möglichkeit an den Transformator zu gelangen, oder gibt es Geräte von Hitachi, die den selben verwenden? Ich weiß nicht, ob dies das richtige Forum ist, dachte allerdings ich könnte hier etwas Hilfe erhalten (schließlich handelt es sich offenbar um ein Auslaufmodell). Vielen Dank im Vorraus! Felix |
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esla
Stammgast |
#2 erstellt: 20. Jul 2011, 00:52 | |
Hallo Felix, in wie weit traust Du dem "Geschäft eures Vertrauens"? Hast Du ein Multimeter mit Ohmmessbereich? Wenn ja, dann: auf den kleinsten Ohmmessbereich schalten. Meist liegt der so bei 200 Ohm, wenn das Messgerät keine automatische Bereichswahl hat. Nun nimmt man sich den Netzstecker und schließt beide Pole des Messgerätes daran an. Danach schaltest Du das Gerät mit dem Netzschalter ein und liest den angezeigten Ohmwert ab. Den postest Du dann hier. Sollte sich keinerlei Veränderung beim Einschalten ergeben, so ist zunächst zu prüfen, ob die 2,5 A-Primärsicherung und die Kontakte dazu in Ordnung sind. Wenn ja, dann schraubst Du das Gerät mal auf und machst bitte ein gutes Bild (möglichst kein Handyfoto, mit den Dingern telefoniert man, aber macht eher keine brauchbaren Fotos...) von den Trafoanschlüssen. Dann müssen wir dazu übergehen, den Trafo an den Anschlüssen primärseitig direkt auf "Durchgang" zu untersuchen. Es ist auch möglich, dass noch eine Thermosicherung im Trafo sitzt, da ich das Gerät selbst aber nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen. Bei allen Messungen muss bis hier grundsätzlich der Netzstecker immer von der Steckdose getrennt sein! Ganz wichtig! Gruß Jens |
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mesmerize
Neuling |
#3 erstellt: 21. Jul 2011, 08:46 | |
Moin Jens! Also ich habe besagtes Multimeter leider nicht zur Hand... meinst du nicht das ein bloßes Austauschen des Transformators (solange man da noch irgendwie rankommt) das Problem beheben könnte? Die Leute im Laden sind Hifi - Spezialisten, ich denke schon, dass die da Ahnung von haben. Woher bekomme ich so ein Multimeter, falls dies der einzige Weg ist um dir bei der Hilfe für mich zu helfen? xD Grüße Felix [Beitrag von mesmerize am 21. Jul 2011, 08:58 bearbeitet] |
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PBienlein
Inventar |
#4 erstellt: 21. Jul 2011, 09:58 | |
Hallo Felix, der Trafo hat eine integrierte Thermosicherung, die wohl mal ausgelöst hat. Wie oben eingezeichnet, sollte der Trafo bereits wieder funktionieren, wenn die entsprechenden Pole (vermutlich braun/schwarz - müsste ausgemessen werden!) gebrückt werden - testweise, versteht sich, denn ein Betrieb ohne die Thermosicherung ist gefährlich und kann im schlimmsten Fall für weitaus größere Schäden sorgen, als ein defekter Trafo. Deshalb kaufst Du danach für ca. einen Euro eine externe Thermosicherung mit ca. 85° Auslösung im nächsten Elektronikladen und montierst sie so am Trafo, dass sie direkten Kontakt mit den i.d.R. isolierten Wicklungen bekommt. Angeschlossen wird die Thermosicherung, wie die eingezeichnete Brücke. Danach sollte der Verstärker wieder einwandfrei funktionieren. Um den nächsten Hitzetod zu verhindern, ist es absolut wichtig, dass die Kühlöffnungen des Gerätes nicht durch andere Geräte zugestellt werden! Am besten auf den Verstärker nichts mehr draufstellen! Sollte Dir das trotzdem zu unsicher sein, tut es auch ein Trafo, der 2 x ca. 43 Volt liefert und entsprechend Leistung hat. Einen Originaltrafo wird wohl nur noch in einem Schlachtgerät in der Bucht zu finden sein. Gruß PBienlein |
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hf500
Moderator |
#5 erstellt: 22. Jul 2011, 17:51 | |
Moin, fuer den Fall, dass ich eine Thermosicherung ueberbruecken muss, ersetze ich die Netzsicherung, wo vorhanden, durch den naechstschwaecheren Typ. Besser, die brennt durch, als der Trafo ab ;-) Man kann sich auch nach der angegebenen Leistungsaufnahme richten und die Sicherung so knapp wie moeglich dimensionieren. Bei Leistungsverstaerkern muss sie natuerlich den Einschaltstrommstoss zuverlaessig ertragen, denn fuer den Leerlauf der Gerarete genuegen auch 500mA. Die Thermosicherung soll den Trafo vor dem Abbrennen bei leichter, andauernder Ueberlast und/oder Betrieb bei schlechter Kuehlung schuetzen. Es kommt schon vor, dass diese Sicherungen ohne ersichtlichen Grund oeffnen, jedenfalls laesst sich keine Ueberhitzung feststellen (Geruch etc.). Ich habe auch schon Trafos gesehen (meist deutsche oder europaeische Fabrikate), bei denen die Sicherung auswechselbar ist, oder mit einem sauberen Loetkolben wieder zugeloetet werden kann. 73 Peter |
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