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Frontplatte bei alten Grundig-Kalotten aufhübschen?+A -A |
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Autor |
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wp48
Stammgast |
#1 erstellt: 03. Aug 2021, 17:18 | |
Hi Forianer, ihr kennt ja die alten Mittel- und Hochton-Kalotten: Ich will ein Paar Grundig Boxen 650 umtopfen, und zwar dann ohne Frontbespannung. Da diese alten Chassis nicht wirklich hübsch sind, würde ich gerne die Frontplatten von MT und HT austauschen. Geht das überhaupt? Und falls ja – wie muss ich dabei vorgehen? Falls nein, kriege ich dann wenigstens die vier Schraubenköpfe in Nähe der Membran weg? Was passiert, wenn ich diese Schrauben löse? Ich denke daran, die Schraubenlöcher anzusenken und Flachkopfschrauben einzusetzen. Dann könnte ich die Frontplatte entweder lackieren oder aber mit Folie überziehen. Und ja, ich habe die hauchdünnen Drähtchen gesehen; würde wohl mit Folie etwas Fummelei geben, sollte sich aber mit den ruhigen Händen meiner Frau machen lassen. Was meint ihr? Ich bitte um möglichst positive Antworten Gruß Wolfgang |
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Manni_L.
Stammgast |
#2 erstellt: 03. Aug 2021, 17:45 | |
Sieht für mich so aus, als ob die Kalotte inklusive Schwingspule mit der Frontplatte verklebt sind, und sich beim Öffnen der Schrauben nur der Magnet löst. Den Rest wirst du zerstörungsfrei nur sehr schwer bis gar nicht auseinander bekommen. |
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Apalone
Inventar |
#3 erstellt: 03. Aug 2021, 20:49 | |
wenn du die Schrauben löst, kannst du wahrscheinlich den Magneten nach hinten abziehen. Ob du den aber wieder sauber zentriert eingesetzt bekommst, ist zumindest nicht 100% sicher... Bei einigen Magnetostaten bsp. war ein Warnhinweis in der BDA, dass man einmal auseinander genommene Treiber ohne Zentrier-/Fixierhalterung manuell nicht wieder zusammengesetzt bekäme. Ich würde v solchen Basteleien tunlichst die Finger lassen! |
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Sockratis
Stammgast |
#4 erstellt: 03. Aug 2021, 21:25 | |
Wobei nichts dagegen spräche jede Schraube einzeln zu lösen und dann zu wechseln. Also eine los, senken, andere Schraube rein. Die drei anderen Schrauben sollten genug Haltekraft haben um den Magneten vorm verrutschen zu sichern. |
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ehemals_Mwf
Inventar |
#5 erstellt: 03. Aug 2021, 21:52 | |
Hi,
Ja. Aber unbedingt auf genau passende Länge der neuen Schraubengewinde achten, speziell: -- Schraubengewinde zu lang = Magnetring kann abgelöst werden = Totalschaden Gruss, Michael |
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wp48
Stammgast |
#6 erstellt: 04. Aug 2021, 11:20 | |
So, ich bin wieder da. Und so sieht’s jetzt aus: Die Frontplatte besteht aus Alu 2 mm. Tiefe im Schraubenloch von der Oberfläche bis zum Grund: 6 mm. Senkkopfschrauben M4x8 auf 5 mm Gesamtlänge gekürzt, Schraubenkopffläche noch etwas abgeschliffen: passt. Senken von Hand ist nie 100%, Bohrständer war mir zu aufwändig: sieht man ja später nicht mehr. Soweit schon mal vielen Dank für eure guten Ratschläge! Der rückwärtige Teil des Chassis sieht übrigens so aus: Nächstes Problem: rot eingekringelt (erstes Bild) sieht man die Lötanschlüsse der Zuleitungen, umgeben von einem „Kragen“, 1 mm erhaben: Auf der Vorderseite waren die Übrigens mit Papier abgeklebt (auf dem allersersten Bild ganz obensieht man's noch). Hier die Zuleitungen von der Rückseite: Die "Kragen" möchte ich natürlich auch gerne weghaben, damit die Fläche plan ist. Spricht etwas dagegen, die mit dem Dremel zu entfernen? Gegebenenfalls kann man die Zuleitungen ja rückwärtig stabilisieren. Ich frage mich ohnehin, wieso die das so gemacht haben, aber die waren ja nicht doof, sollte also schon seine Gründe haben... Ich freue mich auf weitere Antworten. Gruß Wolfgang [Beitrag von wp48 am 04. Aug 2021, 11:28 bearbeitet] |
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ehemals_Mwf
Inventar |
#7 erstellt: 04. Aug 2021, 13:21 | |
Die Anforderungen an Terminal-Pins, -- mechanisch stabil (Steck-Kräfte) -- Hitze-fest (Löt-Temperaturen) -- elektrisch isoliert gg. die Montageplatte führten zu genau der Lösung die du da jetzt hast. Optik spielte in den Anfängen der Kalotten-LS (70er) noch keine Rolle. Man war froh dass die Technik halbwegs funktionierte und wer sie nicht sehen wollte ... sie verschwand ohnehin entweder hinter festen Verkleidungen oder diese konnten aufgesetzt werden. |
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wp48
Stammgast |
#8 erstellt: 04. Aug 2021, 18:44 | |
Aha, Geschichte der Lautsprecherentwicklung. Wieder was gelernt. Wenn ich das mal übersetze auf 2021, dann kann ich wohl den Überstand auf der Vorderseite behutsam einebnen, vorausgesetzt ich sorge rückseitig für Festigkeit, was mit heutigen Klebstoffen wohl machbar ist und was ich tunlichst vor dem Abschleifen machen sollte. Richtig? Ich werde da ja nicht ständig dran rumfummeln und das dürfte auch so für den Rest des Lebens (des Lautsprechers, meines...) reichen. |
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