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Was soll ein guter Verstärker können?+A -A |
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Autor |
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Unkraut2
Neuling |
19:37
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#1
erstellt: 20. Dez 2006, |||||
Hallo liebe Röhren und auch Transistorfreaks! Ich habe vor kurzem folgende Schaltung entdeckt: ![]() Zusammen mit einem HiFi Freak möchte ich jetzt einen Vorverstärker (den man auch als Entzerr-Vorverstärker für Palttenspieler verwenden kann) in Hybridtechnik entwickeln. Wir sind beide Elektrotechniker. Schaltungstechnik ist für uns kein Problem, aber was macht guten Sound aus? Warum klingen Röhrenverstärker angeblich "besser" als Transistorverstärker? Genau auf diesen Aspekt möchte ich nämlich in der Entwicklung eingehen, d.h. Ist linearität gefragt? Soll die Röhre möglichst viel Verzerren (In einer Röhreschaltung die ich gesehen habe war der Arbeistspunkt genau so eingestellt ![]() Was macht für euch guten Sound aus? Linearität? geringes Rauschen? Oder was anderes? l.g. |
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armindercherusker
Inventar |
19:53
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#2
erstellt: 20. Dez 2006, |||||
Hallo l.g. ! Vom Prinzip her gab´s diese Frage kürzlich. Allerdings war der Ansatz etwas anders. ![]() ab etwa Beitrag #181 findest Du ein paar Aussagen Viel Spaß beim Lesen ! ![]() Gruß |
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Tulpenknicker
Inventar |
20:01
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#3
erstellt: 20. Dez 2006, |||||
Hi und willkommen im Forum!! ![]()
Besser und angeblich streichen wir einmal, man muss mehrere Röhrenverstärker und Lautsprecher Kombinationen gehört haben, danach ist man dem Klang der Röhre für immer verfallen oder man bleibt beim Transistor. Reine Geschmacksache ebenhalt.
Weder das eine noch das andere Extrem ist gut, aber es stimmt, der "warme" Klang einer Röhre ensteht durch Verzerrungen, gradzahlige Klirrfaktoren um genau zu sein, denn diese werden meistens vom menschlichen Gehör als angenehm empfunden. Die Verzerrungen sollte sich m.E. im Rahmen halten.
Also meinen Röhrenverstärker würde ich als "Rauschfrei" bezeichnen, wenn ich mit meinem Ohr im Leerlauf ganz nah an die Boxen gehe, dann kann ich weder ein Brumm noch ein Rauschen feststellen....einen "kleinen" Accuphase und einen großen Marantz hatte ich testweise an den gleichen LS angeschlossen, beide haben ganz leise im Leerlauf gerauscht. Absolute Linearität...das können teilweise laut Datenblatt ja billige Transistorverstärker besser als teuere Röhrenverstärker, trotzdem klingen sie "scheiße". Allerdings sollte sich die Verzerrungen eines Röhrenverstärkers im Rahmen halten und einen "natürlichen" Verlauf haben, den Rest kann man leider nur subjektiv beurteilen und da jeder Mensch einen anderen Geschmack hat sollten wir nicht über das Optimum reden... Gruß, Nils |
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Unkraut2
Neuling |
21:06
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#4
erstellt: 20. Dez 2006, |||||
Heyla Nils! Danke für deine Antwort! Gefällt mir sehr gut! Ich glaube ich werde wohl des Verzerrungsgrad in gewissem Maße einstellbar machen. Was den Thread ![]() angeht muss ich sagen, dass ich damit nix anfangen kann, das ist ein Religionskrig, ich suche nach Erklärungen die ich nachvollziehen kann. Haben eigentlich die Ausgangsübertrager von Endstufen auch einen wesentlichen Einfluss auf das "Klangbild"? Hat irgendwer versucht die Verzerrugen von Röhren mit Transistoren zu imitieren? Was haltet ihr von ECC86 bzw. anderen Niederspannungsröhren? l.g. Simon |
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Tulpenknicker
Inventar |
21:25
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#5
erstellt: 20. Dez 2006, |||||
Die haben einen erheblichen Einfluss auf das Klangbild!! Man kann schon fast sagen, daß ohne vernünftige AÜs ein Röhrenverstärker nicht gut klingen kann, es gibt Röhrenverstärker die ohne Aüs auskommen( Stichwort "OTL"), allerdings klingen diese Verstärker dann m.E. wieder eher mehr nach Transistor, dann braucht man auch den Aufwand mit den Röhren nicht zu betreiben, aber wie schon geschrieben, ich empfinden den Klang eines OTL Röhrenverstärkers so.
Wurde schon mal bei Gitarrenverstärker versucht...klingt grausam! Der ASR-Emitter I und II ist ein Beispiel für einen Transistorverstärkers, bei dem das gut gelungen ist, allerdings kosten diese Geräte Made in Germany auch nicht gerade wenig.
Ich habe den eigentlich Verwendungszweck für die ECC86 nicht vor Augen, aber überlicherweise verwendet man im Audiobereich eher die ECC83 und ECC82 als "Phasendreher" und "Treiber", die ECC86 kommt bei den heutigen Verstärkern eher seltener zum Einsatz. Wo wolltest Du die ECC86 einsetzten? Btw.: Ich bin kein Experte in diesen Dingen, wenn Du Fragen hast, stelle Sie am besten den Experten hier im Forum, wie z.Bsp. Pragmatiker oder DB... Gruß, Nils |
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Unkraut2
Neuling |
21:43
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#6
erstellt: 20. Dez 2006, |||||
Bezügl ECC86: Der Vorteil dieser Röhre ist, dass sie bei Spannungen Arbeiten kann, die normale Transistoren überleben, oder genauer bis max. 25V Annodenspannung. Damit spare ich mir den Übertrager und kann nach der 1. Stufe mit Transistoren weiterarbeiten. Ursprünglich hatte ich vor, den Verstärker so rauscharm und linear wie möglich zu gestalten. Die 1. Stufe sollte mit einer Röhre realsiert werden um einen schönen Klang zu haben. Eigentlich sollte die Röhre als Differenzverstärker geschaltet sein wie in einem OpAmp um eine höhere Linearitä zu erreichen (dabei kompensieren sich die nichtlinearen Anteile beider beteileigten Röhren im Arbeispunkt). So wies ausschaut ist linearität bei der Röhre aber nicht gefragt ![]() l.g. |
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Tulpenknicker
Inventar |
10:18
![]() |
#7
erstellt: 21. Dez 2006, |||||
Na ja, wenn Röhre, dann bitte aber richtig und keinen Zwitter, oder hast Du angst vor vor hohen Spannungen? ![]() Okay, der finazielle Aspekt steht sicherlich auch im Vordergrund, Transistoren sind billig, Röhren kosten mit den passenden Beuteile für die Infrastruktur sehr viel Geld. Gruß, Nils |
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bajasport
Stammgast |
14:07
![]() |
#8
erstellt: 21. Dez 2006, |||||
hi nils, naja, die aussage zu den otls ist wirklich "ein wenig" geschmäcklerisch und so nicht zu halten. über den "transistor"-klang einiger (vielverkaufter und wohlfeil getesteter) röhrenverstärker wurde ja schon zigfach diskutiert. fest steht, etwa die 6c33c-b eines otl sind trioden. die geräte, die ich damit betreibe, messen sich trotz ab-betrieb und pushpull konzept direkt in gleicher kette mit se kalibern, wie etwa die referenz 845 monos von new audio frontiers - wobei (um im subjektiven zu verbleiben) die klangliche "magie", wohl eher noch auf seiten der otl zu finden ist. ich besaß schon einges an hochwertiger transistor technik, jedoch kein vergleich zu den otl. wichtig jedoch immer: der vorverstärker. hier sollte man nicht geizen ... den unision finde ich sehr empfehlenswert in der preisklasse. gute erfahrung in kompenter und netter beratung / vorführung habe ich ![]() grüße |
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pragmatiker
Administrator |
10:29
![]() |
#9
erstellt: 22. Dez 2006, |||||
[*Klugscheißermodus an*] Ohne auf jetzt auf die Geschmacksdinge eingehen zu wollen (Geschmäcker können bekanntlich sehr verschieden sein), hätte ich nach dem ersten Überfliegen dieser Schaltung schon noch ein paar Anmerkungen:
[*Klugscheißermodus aus*] Grüße und frohe Feiertage Herbert [Beitrag von pragmatiker am 22. Dez 2006, 10:44 bearbeitet] |
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