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Stereoverstärker als Sub-Endstufe+A -A |
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Autor |
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Square_1
Ist häufiger hier |
#1 erstellt: 27. Mrz 2011, 16:32 | |
Hallo, ich betreibe schon seit längerer Zeit einen Subwoofer mithilfe eines Stereoverstärkers. Das Signal für den Sub wird in der Soundkarte meines PCs rausgefiltert. Das klappt sehr gut, doch wollte ich fragen ob ich evtl die belastete Endstufe in dem Kanal an dem der Sub hängt entlasten kann, indem ich den Pluspol am Pluspolausgang der Endstufe links und den Minuspol am Minuspolausgang der rechten Endstufe hängen kann. An dem Verstärker hängt weiter nichts außer dem Sub. LG Square 1 [Beitrag von Square_1 am 27. Mrz 2011, 16:35 bearbeitet] |
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almgaudi
Hat sich gelöscht |
#2 erstellt: 27. Mrz 2011, 16:35 | |
Ganz klares NEIN! Wenn es eine sehr simple Endstufe ist, dann hängt der Minuspol an Masse. Dann würde es keinen Unterschied machen. Wenn es eine Gegentakt Endstufe ist, dann muss der Minuspol des Subs unbedingt am richtigen Minuspol der Endstufe hängen. Allgemein kann man sagen: Egal in welchem Fall, du wirst die Endstufe nicht "entlasten" können. |
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Square_1
Ist häufiger hier |
#3 erstellt: 27. Mrz 2011, 16:41 | |
Achso, eine Wechselspannung wird also lediglich vom Pluspol generiert, alles klar. Wahrscheinlich, ich geh einfach mal davon aus, wenns ein stinknormaler Stereoverstärker ist. Könnte ich beide Pluspole vielleicht zusammenschalten? Sie bekommen ja ein Monosignal und generieren die gleiche Frequenz. Interessehalber: Welche Verstärker arbeiten denn mit einem Gegentakt? LG [Beitrag von Square_1 am 27. Mrz 2011, 16:43 bearbeitet] |
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almgaudi
Hat sich gelöscht |
#4 erstellt: 27. Mrz 2011, 17:13 | |
Die meisten Transistorendstufen sollten das schon tun. Eintaktverstärker arbeiten halt im A Betrieb und Gegentaktverstärker im AB bzw. B betrieb, soweit ich weiß. Was dein Amp allerdings ist, weis ich nicht. Die Beiden Pluspole kannst du nicht zusammenschließen. |
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Square_1
Ist häufiger hier |
#5 erstellt: 27. Mrz 2011, 17:19 | |
nagut, okay dann bin ich schonmal schlauer. Wenn die Endstufe das höchstwahrscheinlich automatisch macht, is ja alles i.O. Danke für deine Hilfe Habe nochmal etwas recherchiert, also was ich vorhabe mit dem zusammenschließen scheint sich "brücken" zu nennen. Scheint im Car-Hifi gang&gebe zu sein. Warum machen die Carhifi-Dinger das nicht auch automatisch? LG [Beitrag von Square_1 am 27. Mrz 2011, 17:22 bearbeitet] |
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almgaudi
Hat sich gelöscht |
#6 erstellt: 27. Mrz 2011, 17:29 | |
Naja, mir sind jetzt keine bekannt. Warum nimmst du dir dann nicht gleich eine stärkere Endstufe? |
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Square_1
Ist häufiger hier |
#7 erstellt: 27. Mrz 2011, 17:48 | |
Die Frage war eher aus Interesse, konkreten Bedarf habe ich momentan noch nicht :D. LG Square 1 |
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almgaudi
Hat sich gelöscht |
#8 erstellt: 27. Mrz 2011, 17:48 | |
Ah, okay Welche Endstufe nutzt du denn momentan? |
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gravi
Ist häufiger hier |
#9 erstellt: 27. Mrz 2011, 17:51 | |
Hallo, Kuckst du hier:Phase-Inverter |
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Square_1
Ist häufiger hier |
#10 erstellt: 27. Mrz 2011, 17:58 | |
Danke für den Link, das ist natürlich schlau mit dem Phaseinverter! Werd mich mal reinlesen Momentan hängt mein Sub an nem 30 Jahre alten Pioneer SX-1080 LG |
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almgaudi
Hat sich gelöscht |
#11 erstellt: 27. Mrz 2011, 18:00 | |
Durch den Phaseninverter würde sich allerdings durch die Spannungsverdopplung der Strom vervierfachen. Wenn die Transistoren dafür nicht ausgelegt sind, könnte es sein, dass sie dir wegplatzen. |
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gravi
Ist häufiger hier |
#12 erstellt: 27. Mrz 2011, 18:11 | |
habe mir gerade mal den Schaltplan angesehen, normale A/B Endstufe, minimale Last wären dann 8R und nix platzt. Schaltplan SX1080 |
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tede
Inventar |
#13 erstellt: 27. Mrz 2011, 18:52 | |
Hallo, hier wird wohl einiges durcheinandergebracht: Eintakt oder Gegentakt hat nichts mit der Arbeitspunkteinstellung ( A, AB oder B) zu tun und ist für die Frage auch unerheblich. Doppelte Spannung an gleichem Widerstand egibt doppelten Strom. Wenn der Lautsprecher an beide Minus-pole und an beide Plus-pole angeschlossen wird, entspricht das einer Paralellschaltung der beiden Kanäle. Das funktioniert nur bei Verstärkern, die explizit dafür ausgelegt sind. (Ist mir nur aus dem PA-Bereich bekannt.) Wird der Lautsprecher an beide Plus-pole angeschlossen und bei einem Kanal das Signal invertiert, entspricht das einer Reihenschaltung beider Endstufen (allgemein als Brückenschaltung bekannt). Der Verstärker muss aber auch hierfür vorgesehen sein, ansonsten macht das wenig Sinn. Theoretisch ergibt sich dadurch eine doppelte Ausgangsspannung, entspricht der 4 fachen Leistung. Grüße Thomas |
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pelowski
Hat sich gelöscht |
#14 erstellt: 27. Mrz 2011, 22:44 | |
Hallo, das glaube ich nicht. Eintaktendstufen für NF (wir reden ja nicht über Sendeendstufen) funktionieren nur im A-Betrieb. Gegentaktendstufen können für A,AB und B-Betrieb dimensioniert werden. Alles weitere, was du schreibst, ist natürlich richtig. Grüße - Manfred |
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tede
Inventar |
#15 erstellt: 28. Mrz 2011, 13:34 | |
Hallo Eintakt - Gegentakt = Schaltungsprinzip A - B = Arbeitspunkteinstellung ich wollte nur verdeutlichen dass das 2 grundsätzlich verschiedene Dinge sind. Grüße Thomas |
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Square_1
Ist häufiger hier |
#16 erstellt: 28. Mrz 2011, 13:49 | |
was es nicht alles gibt im Internet, da kann man den kompletten Schaltplan meiner alten Kiste runterladen . Entschuldigt, ich bin etwas durcheinander, macht so ein Phaseinverter für mich Sinn, oder nicht? Ich will dadurch den Verstärker auf beiden Kanälen belasten und ihn somit insgesamt höher belastbar machen für den Betrieb nur eines Lautsprechers (meinen Subwoofers). LG Square 1 [Beitrag von Square_1 am 28. Mrz 2011, 13:49 bearbeitet] |
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-scope-
Hat sich gelöscht |
#17 erstellt: 28. Mrz 2011, 15:23 | |
Dein Vorhaben würde erst dann "fruchten", wenn dein Verstärker -so wie du ihn zurzeit betreibst- laufend übersteuert wäre, er also die Signalspitzen kappen würde. Ob das der Fall ist kannst allenfalls du selbst feststellen. Es hängt von deinen Hörgewohnheiten ab. |
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Square_1
Ist häufiger hier |
#18 erstellt: 28. Mrz 2011, 15:52 | |
Naja ok, ich formulier die Frage mal anders . Mein Verstärker übersteuert wenn ich höhere Pegel fahre, es wäre schön dieses Problem zu umgehen. Ich habe mir gedacht die Lösung liege darin, entweder mir einen neuen Verstärker zu kaufen oder die beiden Kanäle des vorhandenen Verstärkers zusammenzulegen und ihm somit die doppelte Leistung abzugewinnen. Die zweite Lösung wäre natürlich zu bevorzugen, da sie wohl wesentlich günstiger kommen würde. Die Frage ist ob es technisch in meinem Fall überhaupt möglich ist mit dem Phaseinverter die Belastungsgrenze meiner alten Gurke nach oben zu verschieben. Ich war durch die Diskussion die sich an den Vorschlag einen Phaseinverters zu benützen anschloss etwas verwirrt ;). LG Square 1 [Beitrag von Square_1 am 28. Mrz 2011, 15:54 bearbeitet] |
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Kay*
Inventar |
#19 erstellt: 28. Mrz 2011, 17:10 | |
1. Lösungsansatz Verstärker mit Limiter betreiben, den Verstärker dann aber zwangskühlen 2. Lösungsansatz einen weiteren Ls nebst Kiste für den zweiten Kanal Voraussetzung, du hast die Raumakustik soweit im Griff, dass du nicht in irgendeinem Schallpegel-Minimum sitzt/hörst. bei Rückfragen, bitte zuerst im Forum suchen |
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