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Hörbericht: Azur340A und Elacs+A -A |
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Autor |
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over35
Ist häufiger hier |
22:07
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#1
erstellt: 24. Jan 2005, |
Seit über 10 Jahren habe ich heute noch einmal einen Hörtest bei dem Hifi-Händler meines Vertrauens gemacht. Man möge mir deshalb evtl. falsche Fachtermini und überzogene Euphorie verzeihen. Die Probanten waren: Verstärker: Cambridge Audio Azur 340A CD-Player: Marantz SA8400 Lautsprecher: Elac FS109.2 CDs: Jimmy Eat World – Clarity (Independent-Rock) Tool – Lateralus (Prog-Rock) Disillusion – Back To Times Of Splendor (melodischer Death-Metal mit starken Prog-Elementen und recht vielen Klavier-, Geigen- und sonstigen Spielereien) Hörraum war mehr oder weniger eine Hörecke im Ausstellungsraum (das empfand ich als realistisch, da mein Wohnzimmer auch nicht akustisch abgeschottet ist) Alle Eindrücke sind natürlich völlig subjektiv. Als erstes wurde die Jimmy Eat World in den Marantz geschoben und sofort fiel die Luftigkeit dieser Kombi auf, allen Instrumenten wurde der nötige Platz zur Entfaltung gelassen. Bei den akustischen Passagen kam es mir vor, als wären die Höhen leicht verhangen (nicht mit dumpf zu verwechseln). Ein Eindruck der sich bei den anderen CDs nicht bestätigte; es scheint als ob diese Kombi Schwächen in der Produktion recht deutlich aufzeigt. Die Gitarren kamen schön knarzig und die Elacs konnten einen feinen Bassteppich hinzaubern. Tiefbass war zwar etwas Mangelware aber der Kickbass war für Lautsprecher dieser Größe sehr gut. Bei der Tool-CD musste die Kombi zeigen, wie sie sich beim steten Wechsel zwischen laut und leise und leisen Tönen schlägt. Auch hier konnten mich die Komponenten völlig überzeugen. Sehr glaubhaft vermittelten die Elacs die beschwörenden Flüstertöne von Maynard James Keenan und die feinen Gitarrenläufe. Wie überhaupt das Zusammenspiel der Komponenten als feinzeichnend zu bezeichnen ist; ohne soft zu klingen. Der Wechsel zwischen laut und leise klappte hervorragend, ohne das der Eindruck von Angestrengtheit aufkam. Alles klang sehr kontrolliert mit ansprechendem Kickbass und immer fest verankert; auch bei Lautstärken weit über denen die man seinen Mitmietern zumutet. Die Disillusion-CD sollte letzten Endes Aufschluss darüber geben ob diese Kombi auch ‚real’-Metal geeignet ist. Sie ist es für meine Ohren. Die Soundspielereien kamen in nie gehörter Deutlichkeit aus den Boxen; die Gitarren klatschen einem freudig um die Ohren; Klavierpassagen perlten wunderschön von der imaginären Bühne, die bei allen CDs sehr präsent war. Beim plötzlichen Übergang in das nächste Metal-Riff samt donnernden Drums erfreuten die Elacs und der Azur mit einer sehr guten räumlichen Staffelung und Präzision im Bass, das ich das Paket am liebsten sofort mitgenommen hätte Ich hoffe dem Einen oder Anderen hat der Bericht gefallen. Über Feedback ob meine Ohren völlig im Arsc*h sind, würde ich mich freuen. ![]() Gruß dirk [Beitrag von over35 am 24. Jan 2005, 22:09 bearbeitet] |
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nospeed
Schaut ab und zu mal vorbei |
22:23
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#2
erstellt: 08. Feb 2005, |
Hi, ich kann das nachvollziehen. Meine uralt Komponeneten aus der Studentenzeit haben/hatten teilweise fast 30 Jahre auf dem Buckel. Neue Geräte, auch in der Einstiegsklasse, zeigen deutlich, dass nicht nur die Autos stärker , leiser, komfortabler, schlicht v i e l besser geworden sind. Viel Spass! |
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over35
Ist häufiger hier |
10:44
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#3
erstellt: 09. Feb 2005, |
Ich war auch völlig platt wie deutlich der Fortschritt zu hören war; aber meinen AX-700 gebe ich trotzdem nicht her ![]() |
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