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Hitzeentwicklung bei Hitachi HMA 7500mk2+A -A |
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Autor |
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esprit36
Inventar |
11:35
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#1
erstellt: 13. Mai 2021, |
Hallo! Vielleicht liest hier ja zufällig jemand mit und kann mich von meinen Bedenken erlösen. Ich habe für meinen Sohn eine Vor-/Endstufen-Kombi Hitachi HMA/HCA-7500mk2 gekauft. Ehe ich sie meinem Sohn übergebe, will ich natürlich sicherstellen, dass die Geräte technisch in Ordnung sind. Beim Probelauf habe ich einen Tuner angeschlossen und einige Minuten bei Zimmerlautstärke laufen lassen. Hierbei zeigte sich, dass die Endstufe in kürzester Zeit knallheiß wurde. Ist das normal? Nicht einmal meine Classs-A-Amps von Marantz werden bei dieser Lautstärke so heiß! ![]() |
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DB
Inventar |
12:17
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#2
erstellt: 13. Mai 2021, |
Hallo, paßt der Ruhestrom? Das wäre zuerst zu prüfen. Wichtig wäre auch, daß die Luft in den Verstärker gut rein und raus kann, was in der gewählten Anordnung nicht der Fall ist. MfG DB [Beitrag von DB am 13. Mai 2021, 12:18 bearbeitet] |
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dialektik
Inventar |
14:33
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#3
erstellt: 13. Mai 2021, |
Auch mein damals (90er) neuer Sony Class-A mit MOS-FETs war bereits in Ruhe nach Einschalten deutlich "erhitzt". Ich hatte dem 40 cm Platz zum Atmen nach oben gegönnt. |
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esprit36
Inventar |
16:38
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#4
erstellt: 13. Mai 2021, |
Danke erst einmal für die bisherigen Antworten. Im zweiten Probelauf hatte ich die Endstufe jetzt freistehend. Im Ergebnis kein Unterschied. |
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electronride
Inventar |
19:06
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#5
erstellt: 13. Mai 2021, |
Wie heiß wird sie denn? Leg doch mal ein Thermometer oben drauf, z.B. nach einer halben Stunde. Ich habe die Vorgänger-Endstufe HMA-7500, sie wird auch ziemlich warm. [Beitrag von electronride am 13. Mai 2021, 19:07 bearbeitet] |
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dialektik
Inventar |
19:47
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#6
erstellt: 13. Mai 2021, |
Ich halte warm oder heiss für solche Geräte für normal..... siehe auch ![]() Nutze aber seit Jahrzehnten jetzt "kühlere" Gerätschaften, welche halt nicht so viel Strom in Hitze umwandeln ![]() [Beitrag von dialektik am 13. Mai 2021, 19:52 bearbeitet] |
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esprit36
Inventar |
20:35
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#7
erstellt: 13. Mai 2021, |
Jetzt habe ich die Endstufe auch mal im Leerlauf eingeschaltet stehen lassen. Selbst hierbei wird sie sehr warm! Ein Thermometer habe ich leider nicht für diesen Temperaturbereich. |
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dialektik
Inventar |
21:07
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#8
erstellt: 13. Mai 2021, |
Wie schon geschrieben und auch andere, halte ich warm oder sehr warm für Geräte mit solchem Aufbau für normal..... |
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electronride
Inventar |
21:32
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#9
erstellt: 13. Mai 2021, |
Und wieviel W ziehen Deine "kühleren Gerätschaften", die nicht soviel verbraten, de facto aus der Steckdose? Probe auf's Exempel ... ![]() MosFet ist das, schon klar, mit hohem Ruhestrom. Aber vielleicht ist halt beim Gerät des TE nicht mehr alles i.O., villeicht schwingt es, o.ä. Ich habe neulich bei meinem Gerät viele Teile ersetzt, u.a. div. berüchtigte Widerstände, die weit ausserhalb der Spezifikation waren. Dazu gibt es hier im Forum auch einige Threads. Esprit, div. Multimeter haben Temperaturmesser auch für höhere Temperaturen anbei. [Beitrag von electronride am 13. Mai 2021, 21:36 bearbeitet] |
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EW_76
Stammgast |
21:54
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#10
erstellt: 13. Mai 2021, |
Hallo
Das ist so bestimmt nicht richtig, eine genaue Temperaturmessung wäre da schon gut. Zum Temperaturmessen gibt es einfache Lasermessgeräte, die nicht teuer sind. Das Service Manual kannst du bei elektrotanya runterladen, ist auch in Deutsch beschrieben. Im Beitrag #2 wurde von DB gefragt ob der Ruhestrom passt, hast du das schon überprüft. Gruß Elmar |
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esprit36
Inventar |
22:28
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#11
erstellt: 13. Mai 2021, |
Leider bin ich elektrotechnisch nicht besonders versiert und wollte mir jetzt auch eigentlich keine Meßgeräte eigens zur Messung dieses Verstärkers anschaffen. Ich habe nur bedenken, meinem Sohn einen Verstärker zu schenken, mit dem er sich vielleicht die Bude in Brand setzen könnte. Die 750 Watt leistungsaufnahme, die auf der Rückseite verzeichnet sind, sind schon eine ordentliche Hausnummer für einen Verstärker mit einer Ausgangsleistung von lediglich 2 x 80 Watt. Ein Marantz SM-8 begnügt sich bei einer Ausgangsleistung von 2 x 120 Watt mit lediglich 320 Watt. |
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DB
Inventar |
05:57
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#12
erstellt: 14. Mai 2021, |
Dann sind Deine Möglichkeiten an der Stelle erschöpft. Bring das Gerät in eine Werkstatt. |
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Bertl100
Inventar |
06:04
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#13
erstellt: 14. Mai 2021, |
Hallo zusammen,
Die Leistung auf dem "Typenschild" ist nicht besonders aussagekräftig, weil nie ganz klar ist, unter welchen Bedingungen diese bestimmt wurde. 2x 120W sind ja 240W. Der bei einer linearen Endstufe max. erzielbare Wirkungsgrad liegt bei 50%, das wären dann mindestens 480W Leistungsaufnahme. 320W kann also nicht sein. Auch wird dort gelegentlich die Scheinleistung (oft in VA angegeben) genannt. In jedem Fall hat diese Leistung aber mit Deinem Problem (Wärmeentwicklung ohne Ausgangsleistung) nichts zu tun. Wenn Du weder die Temperatur noch die aufgenommen Leistung messen kannst ... -> Werkstatt. Gruß Bernhard |
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DB
Inventar |
06:08
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#14
erstellt: 14. Mai 2021, |
78,5% (pi / 4). ![]() |
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Poetry2me
Inventar |
07:07
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#15
erstellt: 14. Mai 2021, |
Es gibt kaum eine Endstufe, wo es sich mehr gelohnt hätte, sie zu retten. Sie war glaube ich mal Referenz-Endstufe bei Stereoplay. Dadurch wurde sie bestimmt häufig verkauft und oft noch aufgehoben. Es sollte also Erfahrung zu dem Gerät zu finden sein. Das beschriebene Thema ist lösbar. Das beschriebene Thema wird bald das Gerät lahmlegen und Folgefehler verursachen, ganz besonders im heißen Sommer. In dem Gerät sind ein paar Bauteile (Sicherungswiderstände), die aufgrund des Alters und der Hitze ihren Wert verändert haben. Dadurch wird an manchen Stellen in der Schaltung deutlich mehr Hitze erzeugt als geplant. Diese Bauteile selbst sind nicht teuer, aber man muss sie tauschen. Als Folge der Hitze sind ein paar andere Bauteile (Elkos, manche Transistoren, Zenerdioden, etc.) zu prüfen und manche sollte man für Langlebigkeit ebenfalls tauschen (<100€) Auch nach der Reparatur wird die Endstufe konstruktionsbedingt nicht ohne Wärmeerzeugung im Ruhezustand laufen. Nur eben moderat. Willst Du selbst einsteigen in die Reparatur oder willst Du einen Profi suchen, der das schon öfter gemacht hat? Richtig gemacht sind es 300€ aufwärts. Eine "kleine Lösung" ohne Langlebigkeit vielleicht preisgünstiger. Hier im Reparaturbereich kannst Du Tipps bekommen, welche Bauteile im ersten Schritt zu tauschen sind. Danach muss man aber Messen und evtl. Folgefehler suchen. - Johannes [Beitrag von Poetry2me am 14. Mai 2021, 07:12 bearbeitet] |
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Bertl100
Inventar |
08:05
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#16
erstellt: 14. Mai 2021, |
Ok! Again what learned! Gilt das dann für beliebige Signal oder nur für ein Sinussignal? Gruß Bernhard |
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CarlM.
Inventar |
08:20
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#17
erstellt: 14. Mai 2021, |
Ich denke, das gilt nur für Class B ... ![]() |
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Bertl100
Inventar |
09:05
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#18
erstellt: 14. Mai 2021, |
... grad mal kurz simuliert. ![]() Grün ist die Leistung im Lastwiderstand. Unten die Lücke ist eine Übernahmelücke, kann man vom Prinzip erst mal ignorieren. Blau die Leistung im Endtransistor (in Realität verteilt auf das Komplementär-Paar). Ausgangsleistung ca. 500W. Verlustleistung grob geschätzt 100W. Kommt gut hin! Gruß Bernhard |
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CarlM.
Inventar |
09:28
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#19
erstellt: 14. Mai 2021, |
Was hast Du jetzt simuliert ... den konkret hier vorliegenden Verstärker? |
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Bertl100
Inventar |
09:57
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#20
erstellt: 14. Mai 2021, |
esprit36
Inventar |
12:03
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#21
erstellt: 14. Mai 2021, |
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort und auch vielen Dank an alle anderen, die sich hier bislang beteiligt haben. ![]() Die Stereoplay-Referenz war übrigens die Vorserie, also die HMA-/HCA-7500 (ohne "mk2"). |
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electronride
Inventar |
12:58
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#22
erstellt: 14. Mai 2021, |
Ich habe mal mein einfaches Reichelt-Wattmeter (Genauigkeit unbekannt) an die HMA-7500 (ohne Mk II) gehalten: Sie zieht 65 W (Leerlauf, 15 min nach dem Einschalten). |
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Poetry2me
Inventar |
16:11
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#23
erstellt: 14. Mai 2021, |
Ich empfehle dem Themenersteller den folgenden Thread: ![]() Hier war einer der beiden Kanäle schon defekt, der andere hat funktioniert, aber große Hitze erzeugt. Dieser Kanal konnte normalisiert werden, indem die Sicherungswiderstände getauscht wurden. - Johannes |
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