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Spezifikationen von Audioquellen?+A -A |
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Autor |
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dan0815
Neuling |
15:48
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#1
erstellt: 13. Sep 2004, |
Hallo, ich habe als Neuling bei der Schaltungsentwicklung eine grundlegende Frage zu den Spezifikationen der Audioquellen, die man (meist als Chinch-Anschluss) an den verschiedensten Geräten finden kann (z.B. Signalausgang beim CD-Player). Wie ist ein Kanal genau definiert? Was liegt maximal an Spannung am Ausgang an und für welche Eingangsimpedanz sind dann die Ausgänge definiert? Gehen die von einer reinen ohmschen Last aus? Wie tief oder hoch darf dann der Eingangswiderstand sein? Oder muss man wegen der eigenen Stromversorgung der verschiedenen Geräte die Signale irgendwie über Kapazitäten zwischen den Geräten koppeln? Schon mal vielen Dank, Dany. |
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richi44
Hat sich gelöscht |
16:39
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#2
erstellt: 13. Sep 2004, |
Eigentlich ist gar nichts definiert. Aber es haben sich mittlerweite einige "Standards" eingebürgert. Die Ausgangsspannung eines CD-Spielers liegt bei etwa 2V bei Vollpegel, bei einem Tuner oder Kassettengerät sind es etwa 1V. Tiefste Pegel (ältere Geräte) liegen bei etwa 0,1V Der Eingangswiderstand des Verstärkers sollte mindestens 10k sein (kein Höchstwert festgelegt), die Eingangskapazität höchstens etwa 50pF (ohne Kabel). Idealerweise wird der Eingang so gestaltet, dass Pegel bis etwa 3V sicher verzerrungsfrei verarbeitet werden können, andererseits Pegel unter 1V ohne zusätzliches Rauschen wiedergegeben werden können. Absolut ideal sind kanal- und imputzugeordnete Pegelregler, mit welchen alle Quellen auf gleichen Pegel gebracht werden können. Ein Abtrennen der Eingänge über Kondensatoren wäre eigentlich nicht notwendig. Allerdings könnte ein defektes Quellengerät die Eingangsstufe beschädigen. Es ist daher empfehlenswert, Kondensatoren einzuplanen. Nur bitte keine normalen Elkos und keine Tantal. Aufnahmeausgänge zum Tape sollten etwa 0,5 bis 1V an höchstens 1k Impedanz liefern können. |
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dan0815
Neuling |
17:15
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#3
erstellt: 13. Sep 2004, |
vielen Dank richi44! Das ist ja schon mal was konkretes für den Anfang. Ich muss dann mal sehen ob es überhaupt Sinn macht, Kapazitäten zur Trennung zu nehmen, denn die würde ich dann auch gern mit der Schaltung selbst integrieren und dann sind die leider auch nicht mehr spannungsfest... Das wichtigste ist aber, dass ich weiss, dass der Eingangswiderstand praktisch beliebig hoch sein darf... Vielen Dank, Dany. |
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selfmadehifi
Stammgast |
22:00
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#4
erstellt: 13. Sep 2004, |
Fang bloß nicht an, die Reihen-Cs nun einfach rauszuschmeißen. Diese sind bei den Vorstufen zur Gleichspannungs- Entkopplung bei den Stufen notwendig, je nach Beschaltung... [Beitrag von selfmadehifi am 13. Sep 2004, 22:01 bearbeitet] |
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Passat
Inventar |
23:21
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#5
erstellt: 13. Sep 2004, |
Ergänzend dazu: Um Probleme bei größeren Kabellängen und/oder Kabeln mit höherer Kapazität zu vermeiden, sollte der Ausgangswiderstand der Quellgeräte möglichst niedrig sein. Ansonsten könnte es einen mehr oder minder großen Höhenabfall geben (abhängig von Kabelkapazität, Länge des Kabels und Ausgangswiderstand des Quellgeräts). Gute Geräte haben Ausgangswiderstände unter 100 Ohm. Grüsse Roman |
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