Kondensatorenfrage

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Leertaste
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Mrz 2009, 00:50
Hallo Community,

es tut mir Leid, dass ich mit m.E. stupide Frage aufwarte, ich finde aber leider im Netz und hier bei Euch keine befriedigende Antwort.

Ich habe auf dieser Seite mir eine passive Frequenzweiche berechnen lassen und bekomme Kondensatorenwerte jenseits der 100µF. Da ich die Grundlagen der Elektronik kenne, wunderte es mich doch sehr, dass ich nirgendwo Folienkondensatoren mit so hohen Kapazitäten finde. Ich möchte mir gerne einen Hochpass für meine Satelliten erstellen, die bei lauten Bässen schonmal "mitfratzen" und unterhalb 150Hz abschneiden.

Wo habe ich den Denkfehler, dass ich diese Kondensatoren mit Werten von 150µF und 210 µF nicht finde. Ich kann doch keine Elektrolytkondensatoren verwenden? Oder doch?
MaRtInW2
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Mrz 2009, 02:06
FÜr Frequenzweichen nimmst du auch Tonfrequenzelkos
siehe hier: http://www.reichelt....7522e234a9fa6d1fddfe
Pashka
Stammgast
#3 erstellt: 29. Mrz 2009, 02:18

MaRtInW2 schrieb:
FÜr Frequenzweichen nimmst du auch Tonfrequenzelkos
siehe hier: http://www.reichelt....7522e234a9fa6d1fddfe


Steht zwar da, eigentlich heißen die Dinger bipolare Elkos.
Hier findest du mehr Informationen.

Hier müsste was für dich dabei sein.
ehemals_Mwf
Inventar
#4 erstellt: 29. Mrz 2009, 02:24
Hi,

Leertaste schrieb:

Wo habe ich den Denkfehler, dass ich diese Kondensatoren mit Werten von 150µF und 210 µF nicht finde. Ich kann doch keine Elektrolytkondensatoren verwenden? Oder doch?

Folien-Cs mit dieser Kapazität wären sehr groß und teuer, sind daher keine Standardprodukte.
Wenn dich das nicht schreckt, kannst Du ja kleinere parallel schalten.
Das günstigste P/L-Verhältnis -- für DIY -- gibts IMHO zurzeit hier (einzeln bis 82µF):
http://www.intertech...quenzweichenbauteile

Ansonsten sind bipolare oder Tonfrequenz-Elkos -- sogar in der noch ökonomischeren Ausführung "rauh" --, wesentlich besser als ihr Ruf.
Auch hier würde ich mehrere kleinere Werte parallel schalten, v.a. zur Erhöhung der (thermischen) Belastbarkeit.


Gruß,
Michael
Granuba
Inventar
#5 erstellt: 29. Mrz 2009, 02:33
Hi Leertaste,

bevor du da was kaufst: Deine berechnete Frequenzweiche wir nie und nimmer korrekt funktionieren!


Unter der praxisfernen Annahme, dass der Lautsprecher elektrisch durch einen Widerstand angenähert werden kann, lassen sich Werte für die Frequenzweichenbauteile berechnen, die eine beabsichtigte Filterwirkung erreichen.


Darauf wird da ja auch hingewiesen. Was genau willst Du denn machen? Bitte noch nichts bestellen...

Harry
Leertaste
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 29. Mrz 2009, 14:28
Vielen Dank, dass ihr meinen Kopf noch dran gelassen habt

Murray schrieb:
Was genau willst Du denn machen?


Leertaste schrieb:
Ich möchte mir gerne einen Hochpass für meine Satelliten erstellen, die bei lauten Bässen schonmal "mitfratzen" und unterhalb 150Hz abschneiden.


Die Frequenz kann nach Eurer Meinung noch geändert werden, da ich nicht wirklich beurteilen kann, wie der perfekte Übergang bei einem aktiven Subwoofer zu den Satelliten von der Frequenz her aussieht. Ich stelle absolut keine Ansprüche an die Qualität, muss also kein Hi-End sein. Ich möchte einfach nur, dass meine kleinen Dolby Surround-Satelliten bei lauten Bässen nicht mehr mitknarzen. Für den Bums habe ich einen Mivoc-Sub mit dem ich (als Audio-Laie) sehr zufrieden bin.
Captain-Chaos
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 29. Mrz 2009, 16:39
Hi Leertaste,

also wenn Du schon einen aktiven Subwoofer hast, dann kannst Du auch die Satelliten aktiv trennen.

Oder, was auch funktionieren dürfte, ist ein passiver Filter vor der Endstufe. Somit bekommst passendere Kondensatorwerte und die Verzerrungen durch die Weiche sind auch geringer.
Leertaste
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 29. Mrz 2009, 20:26
Nee, so einfach ist das nicht. Der aktive Sub wird über separaten Cinch-Ausgang meines Dolby-Digital Receivers befeuert. Die Sat's sind am Receiver direkt angeschlossen. Ich möchte den Hochpass in den kleinen Boxen verstecken.
Granuba
Inventar
#9 erstellt: 29. Mrz 2009, 21:23
Hi Leertaste,

dein Receiver verfügt doch wohl über die Möglichkeit, den Satelliten mit einem Hochpass zu versehen bzw. die Trennfrequenz einzustellen? Ich empfehle dringend die Lektüre des Handbuchs...

Harry
Leertaste
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 08. Apr 2009, 15:51
Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde, ich war ein paar Tage nicht da.

Also ich habe einen etwas älteren Sony Receiver (STR-DE 435) und habe mir mal die Bedienungsanleitung durchgelesen. Die Möglichkeit, eine Trennfrequenz einzustellen hat der Receiver nicht. Hab ich mir aber auch gedacht. Somit wäre ich auf einen Hochpass angewiesen.

Habt ihr noch weitere Ideen?

Gruß, Leertaste
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