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Küchenradio bzw. Receiver-Selbstbau+A -A |
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Autor |
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Jewgenie
Ist häufiger hier |
20:31
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#1
erstellt: 30. Nov 2010, ||||
Hallo, Wie schon in einem anderen Thread beschrieben, ( ![]() Also muss es anders gelöst werden. Der Verstärker beruht auf dem ![]() ![]() Als Radiomodul soll ein ![]() Da es mein erstes Elektronik-Projekt ist, möchte ich euch bitten einen Blick auf den Schaltplan zu werfen ob ich etwas falsch gemacht habe (Im alten Thread des Verstärkers sind nichtmehr alle hochgeladenen Dateien verlinkt). Dann hab ich noch ein paar fragen, bei denen ich Hilfe benötige: 1.) Wie bekomme ich das Monosignal des Radios am Besten auf beide Verstärkereingänge verteilt? Hab Google schon befragt, aber nichts gefunden. 2.) wie bekomme ich die Spannung vom Verstärker (müssten ca. 14,4 V ergeben) auf die Max. 9V fürs Radio "gedrosselt", reicht da ein DC/DC Wandler wie ![]() 3.) Der Optik wegen möchte ich die Signal-Eingangswahl per Kippschalter realisieren. funktioniert das wie im Schaltbild eingezeichnet? Und ist ![]() 4.) Zwischen Schalter und RKT möchte ich eine LED schalten. Ist ![]() Den Verstärkerteil der Schaltung habe ich aus dem oben verlinkten Thread entnommen. Bei dem Kühlkörper für die gebrückten Verstärker IC's hab ich mich für ![]() ![]() Vielen Dank schonmal für die Hilfe, Gruß Jewgenie Edit: hatte aus Versehen Predator anstatt Pragmatiker geschrieben, sorry! [Beitrag von Jewgenie am 30. Nov 2010, 22:15 bearbeitet] |
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Kay*
Inventar |
21:41
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#2
erstellt: 30. Nov 2010, ||||
- für gewöhnlich hat man nur eine Netzsicherung (Netzschalter aber, muss wie gezeichnet sein!) Besorge die doch bei Pollin eine Einbaubuchse mit Sicherung und ggf. mit Netzfilter drinne) Achte darauf, dass ein 12V-Trafo schlecht gewählt wäre. Sekundär haste dann mehr als der TDA verkraftet. - das Radio benötigt eine stabilisierte Stromversorgung (LM317 oder LM7809, kein!! DC/DC Wandler) - die LED würde ich mit Vorwiderstand an 12V anschliessen. So erfährt man nicht nur, ob das Gerät eingeschaltet wurde, sondern in Grenzen auch, ob die Stromversorgung korrekt läuft. - Koppel-Cs nicht Keramik sondern Folie (MKT, MKS) [Beitrag von Kay* am 30. Nov 2010, 21:53 bearbeitet] |
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Jewgenie
Ist häufiger hier |
22:28
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#3
erstellt: 30. Nov 2010, ||||
[Beitrag von Jewgenie am 30. Nov 2010, 22:33 bearbeitet] |
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Jewgenie
Ist häufiger hier |
22:44
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#4
erstellt: 30. Nov 2010, ||||
Ich habe mal aus dem oben verlinkten Thread Pragmatiker zitiert. Genau den selben Trafo von Pollin hab ich auch gekauft. Ist das so nicht in Ordnung? |
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Kay*
Inventar |
00:12
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#5
erstellt: 01. Dez 2010, ||||
ich würde der Argumentation vom Pragmatiker folgen, weil er den (diesen einen) Trafo offenbar getestet hat. Aber, nochmal messen schadet nicht ![]() |
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Jewgenie
Ist häufiger hier |
20:50
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#6
erstellt: 30. Dez 2010, ||||
Hallo, habe die freien Tage genutzt und etwas am Küchenradio weiter gebaut. Das Netzteil und der eigentliche Verstärker sind fertig zusammen gelötet. Netzteil: Das Netzteil liefert 15,7 Volt, sowie über einen L7809 und L7805 9 bzw 5 Volt. Die kleineren Spannungen sind für Radio sowie einen externen mp3 player oder Ähnliches gedacht. ![]() ![]() ![]() ![]() Verstärker: Der Verstärker rauschte bei einem ersten Test mit dem Netzteil und einem CD-Player sehr stark. Deshalb habe ich testweise einen 12V Bleigelakk verwendet. Auch hier starkes rauschen. Habe ich jedoch den CD-Player abgeschaltet, war nur sehr schwaches Rauschen zu vernehmen. ![]() ![]() ![]() Deshalb meine Frage: ich habe zum Testen ein altes Cinchkabel durchtrennt und die Signalleitungen angeschlossen. Die Schirmung habe ich ignoriert. Kann ich die Schirmung einfach an den Minusstrang des Netzteils bzw Akkus mit anklemmen? oder wie kann ich es anders lösen? Da noch kein Gehäuse vorhanden ist, habe ich nicht die Möglichkeit, die Schirmung an die Erdung des Gehäuses zu klemmen. Gruß Jewgenie |
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Pimok
Stammgast |
12:09
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#7
erstellt: 31. Dez 2010, ||||
Die "Schirmung" wird bei fast allen Cinchkabeln als Rückleiter verwendet und muss zwingend auf Masse aufgelegt werden! Am besten direkt auf der Verstärkerplatine. |
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Jewgenie
Ist häufiger hier |
14:44
![]() |
#8
erstellt: 31. Dez 2010, ||||
Hallo, da ich Elektronikeinsteiger bin, sind für mich die Begriffe Masse, Erde und Potential zwar von der Bedeutung her klar, jedoch bin ich noch sehr unsicher, was die richtige Umsetzung angeht. Vom Kaltgerätestecker erhalte ich den Schutzleiter, den ich später ans Gehäuse klemmen werde. Wie sieht das jetzt mit meinem Testaufbau aus. Hat meine Netzteilmasse auch ein Potential von 0 Volt? also konkret: Hat mein CD-Player, der nur mit einem Eurostecker versehen ist, das selbe Potential wie meine Masse auf dem Netzteil, sodass ich die "Schirmung" vom Cinchkabel einfach an die Masse des Netzteils, bzw auf der Verstärkerplatine anklemmen kann? |
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Fempto
Stammgast |
16:55
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#9
erstellt: 31. Dez 2010, ||||
da hab allerdings noch meine Zweifel
gut das passt soweit, solltest aber Masse und Schutzleiter nicht verbinden (wie im Schaltbild zu sehen), da hat man schnell mit Brummschleifen zu kämpfen. Oft machen einfache Cinchbuchsen da schon einen Strich durch die Rechnung und müssen isoliert werden.
Masse ist nichts weiter als ein Bezugspunkt, auf den man sich beim Messen bezieht. Die Antwort ist also Ja. Man muss aber beachten, dass selbst auf der Masseleitung wegen Stromfluss schon eine geringe Spannungsdifferenz entsteht, was eben dann doch schon wieder ein (kleines) Potential ergibt.
Es hat erst das gleiche Potential wenn du es angeklemmt hast, deshalb wird es ja auch verbunden. Gruß Gerd |
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Jewgenie
Ist häufiger hier |
18:51
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#10
erstellt: 31. Dez 2010, ||||
Danke sehr, werd den Schaltplan ausbessern! Mit den Cinchbuchsen ist mir auch schon aufgefallen. Hab deshalb schon neue besorgt. Gleiches gilt wohl auch für Anschlussklemmen für Boxen, da werd ich an der Drehbank wohl was zum Isolieren bauen müssen.
Das war der entscheidende Satz der meine Vorstellung komplettiert hat. Durch das Zusammenschließen der Massen sind alle angeschlossenen Geräte auf einem Potential, und ihre benötigte Betriebsspannung wird durch die Differenz zwischen Masse und pluspol sichergestellt. Das Brummen war in einem kleinen Test eben immernoch vorhanden. Werde die Tage mal alles in ein altes Verstärkergehäuse oder ähnliches einbauen und ordentlich verkabeln. Vielleicht ist dadurch das Brummen in den Griff zu bekommen. Danke schonmal, und guten Rutsch.... |
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Kay*
Inventar |
05:22
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#11
erstellt: 14. Jan 2011, ||||
Habe ich die Kühlkörper für die 1519c übersehen? ![]() |
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Jewgenie
Ist häufiger hier |
20:39
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#12
erstellt: 14. Jan 2011, ||||
Jewgenie
Ist häufiger hier |
13:44
![]() |
#13
erstellt: 22. Jan 2011, ||||
So, hatte endlich mal wieder Zeit etwas weiter zu bauen. Gestern Nacht war es dann soweit, nach unzähligen Kabeltauschereien und Abschirmversuchen hat es endlich geklappt das extreme Rauschen zu eliminieren. ![]() In Anbetracht der Uhrzeit konnte ich nur leise testhören, das Ergebnis war aber mehr als zufriedenstellend. Heute Morgen dann die Ernüchterung. Ich hatte den Verstärker ins Nebenzimmer getragen, weil dort bessere Boxen und ein vernünftiger CD-Player zum Testhören stehen. Wenn man laut hört, ist kein Rauschen wahrzunehmen Habe ich jedoch keine Quelle angeschlossen und drehe den Verstärker auf ein Viertel auf, ist ein Brummen wahrzunehmen. Habe ich einen mp3-Player angeschlossen, diesen aber aus, reduziert sich das Brummen ganz leicht. Mein Vater meint, das hört sich wie 50Hz Brummen an. Das wird dadurch bestätigt, dass wenn ich einen mp3-Player anschließe und dessen Ausgabelautstärke auf ein Viertel reduziere, ein Brummen bei der Wiedergabe wahr zu nehmen ist. Schalte ich den Verstärker aus, ist das Brummen sofort weg, der Verstärker spielt jedoch noch ca. 1,5 sek. weiter. Jetzt ist die Überlegung, dem Trafo eine Blechhaube zu spendieren. Oder meint Ihr das Brummen wird nicht durch den Trafo, sondern durch die Kabel eingeschleift? Oder gibt es andere Ideen, um das Brummen zu beseitigen? Zum Aufbau: Die Stromversorgung ist mit Restkabeln aus einem Computernetzteil realisiert. Für Die Signalleitung hab ich geschirmtes Telefonkabel/Netzwerkkabel, irgend sowas was noch rumlag, benutzt. Die Schirmung habe ich mit dem Gehäuse verbunden. Masse der Schaltung und Gehäuse sind nicht verbunden. Anmerkung: Das Brummen ist ganz weg, wenn der Poti auf 0 steht, und wird stärker wenn ich den Poti aufdrehe. ![]() |
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Jewgenie
Ist häufiger hier |
16:26
![]() |
#14
erstellt: 23. Jan 2011, ||||
Habe den Verstärker gestern noch einmal angeschlossen und ein wenig ausprobiert. Auf Einmal war das Brummen weg, wenn ich die Masse aufs Gehäuse gelegt habe. Das hatte ich vorher zwar auch schon probiert, aber da hat es nicht geholfen. Naja, jetzt ist das Brummen weg. Der Verstärker wäre also soweit fertig. Jetzt wollte ich mich dem Radio widmen. Durch Testhören an der Anlage von meinem Vater habe ich festgestellt, dass Mono mir doch nicht ausreicht. Ein Stereo- Radio soll es also werden. Nach einiger Recherche haben sich der ![]() ![]() version des TDA7000 herausgestellt. Dabei stellte sich leider auch heraus, das mit meinen Elektronikkenntnissen ein Aufbau der SMD-Bauteile, vor allem auf Lochraster, wohl nicht möglich ist. Vor Allem nicht bei UKW. Jetzt stehe ich vor der Frage wie ich doch noch zu meinem Radiomodul komme: -Es gibt Platinen- und Bestückungsservices, aber das lohnt sich für ein Exemplar mit den wenigen Bauteilen wohl nicht. -Auf elv.de gibt es ein ![]() die Lautstärkeregelung von einem Mikrocontroller übernommen wird. Da stellt sich mir die Frage, ob ich dort überhaupt das Linesignal abgreifen kann. Das Modul stellt nämlich nach jeder Trennung des Stromflusses die Lautstärke auf Stufe 5 von 25. Das wäre für meine Zwecke jedoch nicht geeignet. Oder hat jemand einen guten Tipp, wo ich ein einfaches-, analoges- und Stereo-Radiomodul bekommen bzw ausbauen könnte? Das einzige was ich gefunden habe wäre die ![]() Weiter ist in der Elektor mal mit dem oben genannten TDA7021T ein Radio aufgebaut worden. Die fertige Platine plus Bauteile würde bei ![]() Vor allem wo die IC's bei Reichelt nur wenige Euros kosten... Gruß Jewgenie |
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weakbit
Stammgast |
12:05
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#15
erstellt: 16. Sep 2016, ||||
der Artikel ist ja schon alt aber da muss ich etwas dazu sagen wenn sich Jemend anderer so einen Verstärker baut. Warum hat Dein Netzteil lediglich einen Plus(Rotes Kabel) und eine Minus(Blaues Kabel) Anschluß? Da gibt es von Deinem Netzteil aus keinen Mittelpunkt der Masse führt das bedeutet das Deine Masse am Verstärker Eingang als auch am Ausgang floatend ist. Somit hat der Verstärker nur eine Versorgungsspannung und keinen Mittelpunkt der die Masse definiert und gegen die er eigentlich arbeiten soll. Der Verstärker wird nie Richtig funktionieren da er keinen Mittelpunktspannung (0 Volt) besitzt. Verstärker Netzteile haben 3 sekundäre Anschlüße eine Positive Spannung (für die Positive Halbwelle), die Mittelpunktanzapfung (die Masse gegen die der Verstärker arbeitet), Negative Spannung(für die Negative Halbwelle). Wer nun meint das dass bei Digitalen Endstufen nicht so ist der täuscht sich gewaltig denn die haben das selbe Problem auch wenn sie Singelsupplied sind. Denn die RCA Chinchbuchsen benötigen ebenfalls einen Mittelpunkt und Koppelkondensator für den Signalweg das der um den Nullpunkt pendelt. Des weiteren hat er keinen Mittenpunkt-Stern aus dem Netzteil der die Masse definiert. Alle Netzteile die so einen Verstärker versorgen müssen aus einem Punkt am Netzteil (dem Sternpunkt) versorgt werden. Die Erdung mit der Masse zu verbinden ist ja wohl auch nicht die beste Idee da hast Du gleich mal einen Haufen Störungen aus dem Stromnetz wie Steuersignale die sich als Ton bemerktbar machen. [Beitrag von weakbit am 16. Sep 2016, 12:09 bearbeitet] |
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