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Dynaudio Special 25 mit OCOS oder .+A -A |
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Autor |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#151 erstellt: 08. Aug 2007, 22:17 | |||||||
Hallo Jürgen, dieser ist nur dann erbracht, wenn der klangliche Einfluss des Kabels durch einen Blindtest verifiziert wurde. Wenn Du für Dich persönlich die Sicherheit haben möchtest, empfehle ich Dir diesen hier: (Wenn notwendig, Pegelabgleich nicht vergessen.) Dieser Test reicht allerdings nur für Deine persönliche Bestätigung, für eine öffentlichen Beweis erfüllt er die Anforderungen nicht. Dies ist aber auch egal, denn ich denke, wenn Du den Test durchführst, wirst Du das Ganze ganz anders sehen. Du hast geschrieben, dass es Adapter für die Anpassung des Kabels an verschiedene Lautsprecherimpedanzen gibt. Hast Du jetzt auch solch einen Adapter zwischengeschaltet oder geht das Kabel direkt vom Verstärker zum Lautsprecher? Wenn solche Adapter zwischengeschaltet sind, brauchen wir uns darüber, dass diese einen klanglichen Einfluss haben, nicht unterhalten. Gruß Uwe |
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kptools
Hat sich gelöscht |
#152 erstellt: 08. Aug 2007, 22:26 | |||||||
Hallo,
Darf ich in diesem Zusammenhang noch einmal an diese Fragen erinnern, vor allem an die Zweite:
Und ich vermute, daß es bei den "Adaptern" genau um die von hf500 angesprochene Parallelschaltung von Widerständen gehen wird. Grüsse aus OWL kp [Beitrag von kptools am 08. Aug 2007, 22:41 bearbeitet] |
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jk_wfd
Ist häufiger hier |
#153 erstellt: 08. Aug 2007, 22:39 | |||||||
Hallo Uwe, meine Hörerkenntnisse habe ich in ca. 1Jahr, wie schon geschrieben, im Wechsel 1x OCOS / Kimber gemacht. Eindeutige Ergebnisse habe ich mit einem bestimmten CD-Titel-Ausschnitt festgestellt. Das lässt sich sehr schön mit meinem Revox B225 realisieren. Dieser wiederholt mir einen makierten Bereich eines Titels (z.B. 15 Sek) ohne Zeitverzögerung. Bleibt nur die kurze Zeit zum Umstecken der LS-Kabel, das von einer zweiten Person erledigt wurde. Wie auch schon beschrieben gab es einen kleinen Pegelunterschied. Das Ergebnis war dabei immer eindeutig. Ich verwende keine Adapter, habe die Kabel direkt angeschlossen ... Gruß Jürgen [Beitrag von jk_wfd am 08. Aug 2007, 22:43 bearbeitet] |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#154 erstellt: 08. Aug 2007, 23:11 | |||||||
Hallo kp, der hohe Widerstand von über 100 kΩ ergibt sich doch nur bei sehr geringen Spannungen. Ist die Spannung höher, so kommt man in den Bereich von 10 kΩ und dies bei einem Kabel. Jürgen hat ja auch unterschiedliche Messergebnisse erhalten, je nachdem welches Messinstrument er genommen hat und auch das Parallelschalten war nicht schlüssig. Das lässt sich erklären, dass bei den unterschiedlichen Messungen natürlich auch unterschiedliche Spannungen an dem Kabel anlagen. Da sich dieses sich aber nicht linear verhält, ergeben sich dann auch unterschiedliche Isolationswiderstände. Die Nichtlinearität wurde ja durch die Strommessungen bei verschiedenen Spannungen nachgewiesen. Wenn jetzt an das 7 Ω Kabel ein 4 Ω Lautsprecher angeschlossen werden soll, so ergibt das wieder eine Fehlanpassung. Diese soll wohl mit den Adaptern ausglichen werden. Dies kann nur durch eine Widerstandsmatrix erfolgen, wodurch sich zwangsläufig der Dämpfungsfaktor deutlich verschlechtert. Die kann natürlich klangliche Auswirkungen haben. Nun, Jürgen betreibt ja das Kabel ohne Adapter. Gruß Uwe [Beitrag von kptools am 08. Aug 2007, 23:25 bearbeitet] |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#155 erstellt: 08. Aug 2007, 23:30 | |||||||
Hallo Jürgen, das sind doch ideale Voraussetzungen, das als Blindtest zu wiederholen. Du kennst die Musikpassagen, bei denen sich der klangliche Unterschied zwischen den Kabel am deutlichsten zeigt. Da sollte es doch kein Problem sein, umgekehrt die klanglichen Eigenschaften dem Kabel zuzuordnen, ohne dass Du weißt, welches Kabel aktuell angeschlossen ist. Mache doch bitte mal den von mir vorgeschlagenen Blindtest. Gerade vor ein paar Wochen hat auch jemand diesen Test durchgeführt, der klangliche Unterschiede zwischen Kabel gehört hat. Nach dem Test war er doch überrascht, dass er gar keine oder nur ganz minimalen Unterschied gehört hat. Zu dem Thema hat er dann auch einen Thread aufgemacht, den ich jetzt aber nicht finden kann.
Mache den Test erst mal ohne Pegelabgleich. Wenn Du Unterschiede hörst, kannst Du ihn ja mit Pegelabgleich wiederholen. Zum Pegelabgleich spielst Du einen Sinuston ab. Du misst an den Lautsprecherklemmen mit Deinem Multimeter die Spannung und stellst sie mit den Lautstärkeregler so ein, dass sie bei beiden Kabel identisch ist. Die Reglerstellungen werden notiert und bei dem Test entsprechend dem angeschlossenen Kabel wieder eingestellt. Die Lautsprecher werden aber erst zugeschaltet, wenn der Pegel eingestellt ist, weil Du ja sonst das angeschlossene Kabel daran erkennen kannst, ob der Pegel etwas lauter oder leiser gedreht werden muss. Gruß Uwe |
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jk_wfd
Ist häufiger hier |
#156 erstellt: 09. Aug 2007, 12:00 | |||||||
Hallo kp, hier die fehlende Messung (Spannungsabfall): Außenleiter: 20V / 1A / 22mV Innenleiter: 20V / 1A / 45mV Und hier noch ein paar Stimmen von OCOS und Dynaudio-BESITZERN: OCOS Dynaudio Lautsprecherkabel #7 erstellt: 01. Dez 2004, 16:22 Chris64 schreibt. Occos ist ein Kabel, das offensichtlich entweder geliebt oder gehasst wird. Nein, Spaß beiseite. Das Kabel polarisiert die HIFI-Welt offensichlich wie nur wenige andere. Von meinen eigenen Erfahrungen mit Occos kann ich persönlich eigentlich (fast) nur Positives berichten. In den Fällen, in denen ich es verwendet habe, hat es beinahe immer zur Beruhigung des Klangbildes beigetragen. Alles klang verzerrungsärmer und bei manchen Musikstücke hatte es den Eindurck, als spielten mehr Instrumente mit Im Verhältnis zu Normalkabel (4 oder 6 qmm) war auch der Bass diferenzierter. Ich gestehe allerdings, dass dieses Kabel so richtig gut nur an Dynaudios und Scriptums funktioniert hat (die ja bekanntlich in der Mehrzahl auch mit Chassis von Dynaudio arbeiten). Mittlerweile ist das Kabel auch wesentlich flixibler geworden als es mal zu Anfang der Produktion war und die Adapter sind auch überflüssig geworden. Die RFC-Filter haben in meinen Ohren ohnehin nie so richtig gewirkt. An meinen Scriptums fand ich sie sogar "kontraproduktiv". #10 erstellt: 01. Dez 2004, 19:08 Chris64 schrieb natürlich hat ecker 98 nach den technischen Hintergründen des Kabels gefragt. Mich würde aber nun trotzdem noch interessieren wie diejenigen, die es einmal selbst ausprobiert haben (ob nun mit oder ohne Filter)dieses Kabel gehörmäßig eingestuft haben. Hört (und ich meine Hören, nicht Glauben) ihr deutlich reproduzierbare Unterschiede - und wenn ja, an welchen Lautsprechern - oder nicht? Oder habt ihr es gar nicht ausprobiert? #12 erstellt: 02. Dez 2004, 00:00 Chris64 schrieb Hallo Mr.Stereo, finde deine Beobachtungen (oder besser gesagt Höreindrücke) sehr interessant. Meine Contour 1 spielte seinerzeit (1989) mit Occos erst so richtig auf. Die etwas überbetont wirkenden Höhen des Lautsprechers verschwanden und trotzdem gab es mehr Details zu hören als vorher. Das verblüffendste war allerdings die Räumlichkeit, die sich dadurch verbesserte. Sämtliche Kabelexperimente, die ich damals gemacht habe, konnte ich deshalb damit (und für meine Ohren) zu den Akten legen. Ich habe das Kabel seinerzeit ohne die RFC-Glieder benutzt, angeschlossen an Denon-Elektronik. #14 erstellt: 02. Dez 2004, 15:47 Chris 64 schrieb Hallo Mr.Stereo, die Contoeur 1 hatte eine eigene Ocos-Anschlussbuchse. Aber auch andere Lautsprecher ging das Occos ohne die RFCs anzuschließen. Es gab ganz einfache Adapter, die an der einen Seite eine einfache Occos-Buchse besaßen, am anderen Ende zwei Kabel, die ganz normal an den Lautsprecher anzuschließen waren. Genauso wurde es auch verstärkerseitig gehandhabt. Für die heutigen Ocos-Kabel - die es auch als verdrillte Dreierstrippe gibt - benötigt man allerdings keine Adapter mehr, da sie ohnehin in "normalen" Kabelenden auslaufen. Die gewünschte Kabellänge muss bei Bestellung angegeben werden - so sagte mir zumindest unlängst ein Händler. Das mit den RFC-Gliedern scheint wohl Vergangenheit zu sein. Chris #452 erstellt: 04. Nov 2005, 05:12 Andor- schrieb zur Focus boxenmann: bevor du geld für ne strippe ausgibst frag mal bei deinem händler ob du auch ein dynaudio ocos kabel ausleihen kannst. der unterschied zum normalen kabel macht sich nämlich nicht nur in details bemerkbar,das ist eher wie wenn du vorher watte im ohr hattest. #18 erstellt: 21. Okt 2004, 10:00 Crossi schrieb Hallo ihr lieben Hifi-Verrückten, ich habe lange Zeit zufrieden mit der 805 Musik gehört - bis ich die Dynaudio 25 hörte. Habe danach beide im A/B Vergleich gehört. Klarer Sieger Dynaudio, für mich in allen Bereichen. Erstaunlich hoher Wirkungsgrad für Dynaudio.Ich höre nun schon seit 2 Jahren mit der Dynaudio und bin immer noch begeistert. Der HT löst extrem gut auf und wird dabei nie vordergründig, bei der 805 etwas zu "metallisch". Die Mitten etwas zurückhaltender und neutraler bei Dynaudio, bei der 805 etwas im Vordergrund. Der Bass bei der 805 geringfügig schneller, bei der Dynaudio wesentlich tiefer und gelassener. Liegt halt am 20er TMT. In nicht zu großen Räumen super gut!!Verarbeitung super (805 aber auch sehr gut). 25 Jahre Garantie ist einmalig! Optik mit den passenden silbernen Stands von Dynaudio sehr modern geradlinig. Ich höre mit T+A V10 (Röhre) Tripple OCOS Lautsprecherkabel (passt sehr gut und ist über Dynaudio zu beziehen.) und Fat Bobs mit SME 3500 #8 erstellt: 21. Apr 2004, 21:57 Crafft schrieb Hallo Hifisch, Auch ich hab viel spass mit meine Craffts. Ein richter verstarker finden ist aber recht schwer. Hab schon viele verstarker gehort bis euro 3500 Am besten gefiel mir das primare a30.1 (euro 2000) andere verstarker waren zbs: Accuphase e212, Arcam fmj32, Classe 151. Der verstarker muss viel strom liefern konnen und (auch wichtig) stabil sein. siehe response Matthias Mein cd-spieler ist ein Meridian 588 (erstaunliche combination mit der Primare). Lautsprecher kabel ist Ocos. Ocos ist ein muss fur den esotar tweeter,ocos gibt ein sehr naturlicher klang. Als interlink verwende ich ein Actinote MS (XLR). Ein preiswerteres alternativ ist das New York von Siltech (cinch). Combiniert sehr gut mit die Craffts und fast mit alle elektronik Grusse von ein HIFI fan aus Holland. Gruß Jürgen [Beitrag von jk_wfd am 09. Aug 2007, 12:05 bearbeitet] |
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jk_wfd
Ist häufiger hier |
#157 erstellt: 09. Aug 2007, 12:14 | |||||||
NACHTRAG Hallo Uwe, dir ist bestimmt auch schon aufgefallen das unser menschliches-, akustisches- Erinnerungsvermögen nicht sehr ausgebildet ist. Blindtest`s in denen man für ein paar Stunden vor fremden LS / Verstärkern und Kabeln sitzt. Und zusätzlich CD`s nutzt, die einem noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen sind, haben so ein Ergebnis wie Du sie beschreibst. Gruß Jürgen |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#158 erstellt: 09. Aug 2007, 12:55 | |||||||
Hallo Jürgen, ja, hast Du meinen Link durchgelesen, denn der "private" Blindtest ist doch genau so ausgelegt, dass es die von Dir geschilderten Probleme (fremde Anlage, unbekannte CD usw.) eliminiert sind. Du nimmst Deine CD, die Du schon tausend mal gehört und eine Passage, bei der Dir der Unterschied zwischen den Kabeln am extremsten aufgefallen ist. Den "privatem Blindtest" führst Du in Deinem Hörraum und mit Deiner Anlage durch. Du selber hast doch geschrieben:
Das stimmt doch mit meinem Test überein, nur dass der zweite Teil, die Wiederholung führst Du durch, ohne dass Dir bekannt ist, welches Kabel aktuell angeschlossen ist. Du ordnest sozusagen dem gehörten Klang das richtige Kabel zu. Lies Dir bitte meinen Testvorschlag nochmals genau durch. Ich zitiere aus dem andern Thread:
Genau nach diesem Test ist es eben vorgekommen, dass sich die zuvor gehörten Unterschiede zwischen zwei Kabeln ganz plötzlich relativierten. Ich verstehe immer nicht, warum es so abgelehnt wird, so einen Test für sich "selber" mal durchzuführen. Wenn Du dann keine Unterschiede hörst, zwingt Dich doch keiner, dies hier mitzuteilen, denn es ist Dein privater Blindhörtest (wenn uns das Ergebnis auch interessiert). Du kannst also nichts bei dem Test verlieren. Gruß Uwe |
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jk_wfd
Ist häufiger hier |
#159 erstellt: 09. Aug 2007, 13:13 | |||||||
"Du nimmst Deine CD die Du schon tausend mal gehört" Tausend mal gehört, geht eben nur so wie ich meinen Test gemacht habe und ich erkenne meine Kabel! "Daher ist es wichtig, den Test zu wiederholen" Habe ich über 2 Jahre gemacht! "Ich verstehe immer nicht, warum es so abgelehnt wird, so einen Test für sich "selber" mal durchzuführen." Ich lehne so einen Test doch nicht ab. Ich habe nur Menschen gesucht die mit der gleichen Anlagenzusammenstellung ähnliche Hörerfahrungen wie ich gemacht haben. siehe Beitrag #156 Gruß Jürgen [Beitrag von jk_wfd am 09. Aug 2007, 13:22 bearbeitet] |
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hf500
Moderator |
#160 erstellt: 09. Aug 2007, 15:05 | |||||||
Moin, ich habe es mir angesehen und finde die Erzwingung des Wellenwiderstandes von 8 Ohm bei Lautsprecherkabeln ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Ich habe nichts ueber den Verkuerzungsfaktor des Kabels gelesen, nehmen wir mal als "worst case" den von massivem PE an, 0,66. Und in der Leitungstheorie ist es usus, die Leitungseigenschaften zu vernachlaessigen, solange die Leitungslaenge kleiner als 1/100 der Betriebswellenlaenge ist. Bei 20kHz wareren das knapp 100m. Ein 5m langes Lautsprecherkabel hat bei 20kHz nur ein halbes Tausenstel der Wellenlaenge. Damit ist es ueberhaupt nicht vorhanden, was den Phasenunterschied zwischen Anfang und Ende der Leitung angeht. Die Leitung ist so kurz, sie kann gar nicht fehlangepasst werden. Und damit entfaellt der Zwang zur Anpassung, es gibt keine Reflektionen durch ein fehlangepasstes Lautsprecherkabel, zumindest bei Laengen unter 100m mit RG58 oder aehnlich aufgebauten Leitungen. Weiter, die Anpassung an was? Die 8 Ohm, die der Lautsprecher bei 1000Hz (vielleicht) hat? Oder muss es an die mehr oder weniger vielen Milliohm des Verstaerkerinnenwiderstandes angepasst werden? Das sagenhafte Kabel ist so kurz, dass man es sich tatsaechlich schenken kann, das Dielektrikum leitfaehig zu machen, um die Ableitung G gleichmaessig ueber die Leitungsleange zu verteilen. Da laengs der Leitung kein nennenswerrter Phasenunterschied auftritt, ist es egal, wo der Widerstand ist. Man kann ihn als konzentriertes Bauelement an jedes Leitungsende setzen, wo er vom Verstaerkerinnenwiderstand oder Lautsprecherwiderstand kurzgeschlossen wird ;-) Ich weiss nicht, wie das klappen soll, wenn man die Belange der Hochfrequenztechnik auf die Niederfrequenz anwenden will... 73 Peter |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#161 erstellt: 09. Aug 2007, 19:52 | |||||||
Hallo Jürgen, das mit den zwei Jahren ist, was ich in dem Test mit Klangunterschied herausarbeiten gemeint habe. Mit dem Wiederholen ist das gemeint, was Du schon unverblindet gemacht hast und dabei auch Unterschiede hören konntest:
Nur diesen Teil müsstest Du noch mal durchführen, aber ohne, dass Du weißt, welches Kabel angeschlossen ist.
Ich habe aber auch den Eindruck, dass Du auch an der technischen Diskussion interessiert bist, korrekt? Das mit dem Blindtest kam doch nur auf, weil Du geschrieben hast:
Zu dem gehört für mich halt ein Blindtest. Ein Grund ist, weil schon viele User deutliche klangliche Unterschiede gehört haben, bei Zubehör gehört haben, bei dem es definitiv keinen gibt. Letztendlich werden wir beide uns sowieso nicht einig darüber, ob die Kabel einen klanglichen Einfluss haben oder nicht. Gruß Uwe |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#162 erstellt: 09. Aug 2007, 20:43 | |||||||
Hallo Peter, da sind wir uns wohl beide absolut einig, dass dies mit dem Wellenwiderstand bei einem so kurzem Kabel (im Verhältnis zur Wellenlänge bei 20 KHz gesehen) nichts bringt. Mir geht es bei der Diskussion eigentlich auch nur darum, ob das Kabel tatsächlich einen konstanten Wellenwiderstand von 7 oder 8 Ω hat, wie in der technischen Beschreibung angegeben ist. Es wäre doch schlimm, wenn das Kabel nicht einmal diese versprochnen Parameter einhalten würde. @Alle Peter und mir ist klar, dass das Kabel viel zu kurz ist, damit der Wellenwiderstand im Audiobereich eine Rolle spielt. Demjenigen, der wenig mit Hochfrequenz zu tun hat, wird das vielleicht nicht so klar sein, daher will ich das mal an einer Analogie erklären. Nehmen wir mal einen langen dünnen Ast eines Weidenbaums. Wenn man diesen ganz langsam hin- und herschwingt, so kann die Spitze des Astes der Hand noch folgen. Bewegt man die Hand schneller hin- und her, so ist dies nicht mehr der Fall, die Spitze erreicht verzögert die Position der Hand (Phasenverschiebung). Wenn man das Ganze noch schneller macht, kann es sein, dass die Spitze genau entgegengesetzt zur Hand auslenkt oder noch schneller wieder der Handauslenkung entspricht. Das ist das Verhalten, dass wir kennen, wenn ein Kabel fehlangepasst ist, und die Wellenlänge in der Größenordnung der Kabellänge ist. Nun, wie gesagt, ist im Audiofrequenzbereich das Kabel wesentlich kürzer als die Wellenlänge, etwa 1/2000el, wie Peter ja dargestellt hat. Bei unsere Analogie wäre das dann, als wenn man mit einem Streichholz hin- und herwedelt. So schnell kann man gar nicht wedeln, dass die Spitze des Streichholzes der Hand nicht mehr exakt folgen kann. Gruß Uwe |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#163 erstellt: 09. Aug 2007, 20:48 | |||||||
Hallo Jürgen, wichtig bei der Messung ist, dass Du die Spannung nicht direkt an der Kontaktstelle misst, an der Du den Strom einspeist, sondern wenige mm weiter weg, direkt an dem OCOS-Kabel. Damit verhinderst Du, dass der Kontaktwiderstand der Messergebnis verfälscht. Gruß Uwe |
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jk_wfd
Ist häufiger hier |
#164 erstellt: 09. Aug 2007, 20:55 | |||||||
Hallo Uwe, zu 1. Kann Dir versprechen das ich den von Dir vorgeschlagenen Blindtest mit Pegelabgleich demnächst durchführen werde. Du weist auch das es nicht viel gleichgesinnte auf der Nachbarschaft gibt die auch genügend Gedult aufbringen. Ein bisschen Ahnung von Technik sollte auch vorhanden sein. Wenn ich einen überreden konnte, werde ich dann berichten. zu 2. Ich bin Techniker und aus diesm Grund bin ich schon an einer technischen Diskussion interessiert. Nur alle Diskusionsteilnehmer (bis auf einen der sich mal kurz eingeblendet hatte) verneinen alle grundsätzlich meine Hörerkenntnisse. Begründen dies mit der Physik, was nicht geschrieben stand, kann auch nicht sein. Haben aber selbst die Anlagen Zusammenstellung nie gehört. zu 3. Lese bitte den Anfang, ich habe nicht damit angefangen. Ich habe, nach dem das Thema "Blindtest/der einzigste Beweis" aufkam, meine Hörtest-Beschreibung vorgezogen. zu 4. Bevor ich meine neuen Kimber 8TC gegen Oelbach 10mm2 verglichen habe (auch über ein halbes Jahr). Habe ich auch nicht an Kabelbeeinflussung geglaut. Das einzigste worauf ich geachtet habe, war ein vernünftiger Querschnitt. Bei Chich, Netz ... habe ich auch nie Unterschiede gehört. Das habe ich aber auch alles schon einmal geschrieben. Und dann kam das OCOS und ich hatte auf einmal ein 100 m2 Wohnzimmer mit einer riesen Bühne. zu 5. Richtig, habe ich auch schon geschrieben. Nur mit Schreiben kommen wir nicht übereins. Mit freundlichen Grüßen Jürgen |
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jk_wfd
Ist häufiger hier |
#165 erstellt: 09. Aug 2007, 21:02 | |||||||
Hallo Uwe, habe direckt an den Kabeladern gemessen Aber Du kannst bestimmt einige mOhm abrechnen für Messleitung/Stecker/Klemmen Gruß Jürgen [Beitrag von jk_wfd am 09. Aug 2007, 21:03 bearbeitet] |
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kptools
Hat sich gelöscht |
#166 erstellt: 09. Aug 2007, 21:09 | |||||||
Hallo,
Auch diese Messung bringt uns bei derart niedrigen Kabelwiderständen nicht weiter. Das Verhältnis der Querschnitte von Innen- zu Außenleiter ist zwar schön zu erkennen, aber ansonsten machen uns wohl die Übergangswiderstände an den Klemmstellen schon einen Strich durch die Rechnung. Denn danach lägen die Querschnitte beider Leiter deutlich unter 1 mm². Meine ganz persönliche Vermutung: Hier wurden öffentliche Fördermittel in einem sinnlosen Projekt verbraten, denn kein Hersteller würde für so etwas eigenes Geld in die Hand nehmen. Dabei ist ein eigentlich nutzloses Produkt herausgekommen, das man nun versucht, noch irgendwie zu vermarkten. Mit einem "Kästchenkabel" wäre man da genau so weit gekommen, mit wesentlich weniger Aufwand und erheblich geringeren Kosten bei wesentlich besserem "Nutzen" (wenn man von Letzterem überhaupt ausgehen kann -> darum ersetze "Nutzen" durch "Effekt" ). Was mal wieder nur bleibt, sind unbewiesene Hörberichte. Wobei ich in diesem Fall schon fast davon ausgehe, daß da tatsächlich was zu "hören" sein könnte. Aber keinesfalls im Sinne einer möglichst unbeeinflussten Signalübertragung. Womit wir dann beim "Geschmackshören" wären. Grüsse aus OWL kp |
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