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Saba 9260 Instrumentenbeleuchtung+A -A |
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Autor |
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frederik1969
Neuling |
19:17
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#1
erstellt: 30. Dez 2008, |
Moin Leute, ich habe einen Saba 9260 geschenkt bekommen - tolles Gerät und läuft einwandfrei. Die einzigen Mängel: totes LCD-Display, scheint ja ein bekannstes Problem zu sein... ist aber auch nicht so schlimm. Allerdings sind die Abstimminstrumente auch dunkel, sodass ich gerne die Birnchen wechseln würde. Die sind aber recht unzugänlich - gibt es da einen Trick? Mir scheint als würde es ohne Fingerbrechen nicht funktionieren. Ich hoffe es gibt einen Experten der Rat weiss. Viele Grüße Frederik |
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hf500
Moderator |
19:43
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#2
erstellt: 30. Dez 2008, |
Moin, der 9260 hat nur die vier Lampen, die in den Fassungen auf der Pertinaxleiste stecken. Und die ist an den Lichtverteiler geschraubt, mit etwas Fummelei kann man die komplette Lampeneinheit ausbauen. Vorher natuerlich die Blechabdeckung der Beleuchtung abbauen, auch nur zwei Schrauben. Die Lampen sind Stecksockellampen 6-7V/300mA (2W). Der tote Frequenzzaehler kann so schlimm nicht sein, meist ein Problem mit seiner Stromversorgung. Sein Netzteil ist auf der grossen Netzteilplatte mitten im Geraet untergebracht, die 800mA Sicherung gehoert zum Zaehlernetzteil. Im Zaehlermodul gibt es noch einen 5V-Spannungsregler, der auch defekt sein kann. 73 Peter Wer verschenk einen 9260?? Glueck gehabt, es ist schwer, etwas in der Summe seiner Eigenschaften wirklich Besseres zu finden. Ueber seine kleinen Macken, die er entwickeln kann, habe ich hier schon etwas geschrieben. |
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frederik1969
Neuling |
20:07
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#3
erstellt: 30. Dez 2008, |
Moin Peter, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ja sowas nettes bekommt man nicht alle Tage geschenkt - ist von einem gutem Freund der eher auf Japaner steht (Pioneer SX - 950). Mich stört die leicht biedere Optik des Saba jedoch nicht und ich möchte so schnell nichts anderes. Vorher hatte ich einen Grundig SV 80 - der Unterschied ist enorm... Dem Tipp mit dem Frequenzzähler werde ich mal nachgehen. Wie schon gesagt habe ich auch keine Lämpchen hinter den Instrumenten gefunden aber in der Bedienungsanleitung zum 9260 steht unter Skalenlampen: "4 Lämpchen 6V/2W Glassockel T10 für Skalenbeleuchtung 2 Lämpchen 7V/1W Glassockel T5 für Anzeigeinstrumente" also müsste da doch noch was sein... Gruß Frederik |
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Rillenohr
Inventar |
20:47
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#4
erstellt: 30. Dez 2008, |
Wieso "biedere Optik"? Diese Geräte sind designmäßig einwandfrei gelungen. Mich stört eigentlich nur, dass die Front in einen Kunststoffrahmen versenkt wurde. Wenn man das so gelöst hätte wie beim MI 215/MD 292 wäre das natürlich noch etwas ansprechender. Aber sonst... Wenn ich recht informiert bin, war das ganze Gerätekonzept damals enorm innovativ. Der Zusatz "electronic" der ersten Modelle sagt es ja schon. Wann gab es eigentlich die ersten japanischen Geräte mit vergleichbarer Technik? Viele Japaner der ersten 80er Jahre haben noch simple Drehko-Abstimmungen für FM und mechanische Quellenschalter. Das muss man alles mit bedenken. |
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hf500
Moderator |
21:11
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#5
erstellt: 30. Dez 2008, |
Moin, die Japaner (die den Amis alles nachbauten) brauchten keine Empfangsteile mit Stationstasten, sowas war nur im UKW-ueberfuellten Deutschland notwendig. Fuer den US-Mittelwesten gibt es auch noch den sehr guten Mittelwellenempaenger ;-) Und bieder finde ich den 9260 auch nicht, im Gegenteil, ich halte ihn fuer sehr gelungen. Der Kunststoffrahmen der Front stoert mich auch nicht, er gibt dem Geraet etwas Eigenstaendiges, ausserdem erspart dieses Ding eine Menge Teile, wie man an so manchem Fernostgeraet sehen kann. Und die Rueckseite sucht ihresgleichen, es gibt nicht viele 2x 80W Geraete, die annaehernd so gut gekuehlt werden. Daran sind die platzsparenden DIN-Anschluesse nicht unschuldig ;-) Was die Auflistung der Lampen angeht, das ist ein Satzfehler. Ein Ueberbleibsel aus den BDAs der 92xx, die _nicht_ 9260 heissen. Technisch sind die 92xx sehr aehnlich, Unterschiede sind nur in der Ausstattung zu finden. Der 9260 ist die Quintessenz der Serie, Design modernisiert und Frequenzanzeige mit 10 Stationstasten. 73 Peter |
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Rillenohr
Inventar |
21:32
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#6
erstellt: 30. Dez 2008, |
Wobei, wenn du die Kühlung ansprichst, die Platzierung des Netzteils nicht optimal ist. Das hätte man auch besser nach hinten gelegt. Natürlich hätte man dann die gesamte Raumaufteilung etwas anders machen müssen. |
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frederik1969
Neuling |
21:44
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#7
erstellt: 30. Dez 2008, |
Jo super, dann hat sich die Lampenfrage ja auch geklärt. Nehmt mir das "bieder" nicht krumm, understatement wäre wohl treffender. Der Laie erwartet rein von der Optik nicht was nach dem Einschalten kommt. Bei mir steht er zwischen einem Braun PS500 und einer Revox A77 und ich finde da passt er gut hin und somit bin ich zufrieden ![]() Ich habe noch einen 9141 tc der leider im Moment keinen Mucks von sich gibt. An einem Messpunkt (H5 glaube ich) liegt keine Spannung an. Gibt es für so etwas Dokumentationen (ich den an Reparaturleitfäden aus dem KFZ-Bereich) wie bei der Fehlersuche weiter vorgegangen werden kann? Gruß Frederik |
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hf500
Moderator |
21:44
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#8
erstellt: 30. Dez 2008, |
Moin, wahrscheinlich war das eine Abwaegung, was besser ist, das warme Netzteil oder den potentiell sehr viel waermeren Endverstaerker im Geraet zu haben. Mit die groesste konzentrierte Waermequelle im 9260 (und den anderen 92xx) ist allerdings die Beleuchtung, die immerhin 8-10W umsetzt. Vielleicht sollte man die Lampen durch solche mit etwa 150mA ersetzen. Duerfte im 9260 hell genug sein. 73 Peter |
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Rillenohr
Inventar |
21:59
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#9
erstellt: 30. Dez 2008, |
Ich hab mir gerade neue Lampen besorgt. Die 6V gibt es nur mit 333mA (Reichelt). Es gibt aber 12V/100mA, die werde ich nächstens mal testen (im 9240). |
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audiophilanthrop
Inventar |
01:24
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#10
erstellt: 31. Dez 2008, |
Solange es nicht ein wirklich gängiges Problem ist, wirst du den Fehler wohl anhand des Schaltplans selbst finden müssen - den es definitiv im Netz gibt. An H5 sollten übrigens +15V aus einem 78M15 (IC618) anliegen. Sieh mal nach, ob an J1 wenigstens die +20V rauskommen. Wenn ja, R2217 prüfen, neben C618 und C621. Wenn nein, Sicherung Si612 und C2218 prüfen. [Beitrag von audiophilanthrop am 31. Dez 2008, 01:25 bearbeitet] |
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