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Der Atomvertrag

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Mimi001
Hat sich gelöscht
#402 erstellt: 25. Nov 2010, 21:06
Deutlich erhöhte Krebsrate rund um die ASSE , meldet das Sozialministerium Niedersachsen, hier.

Alles sicher, na klar !?!
halo_fourteen
Stammgast
#403 erstellt: 25. Nov 2010, 21:29

"Krebs insgesamt ist für Männer und Frauen im Erwartungsbereich", erklärte ein Sprecher.

gleiche Quelle


...würde bedeuten das andere Krebsarten weniger häufig auftraten.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#404 erstellt: 25. Nov 2010, 23:35

..würde bedeuten das andere Krebsarten weniger häufig auftraten.


Oder ist einfach der Versuch des spinning dieser Nachricht, der Typ ist Sprecher und muss die Nachricht jetzt verkaufen ....
_ES_
Administrator
#405 erstellt: 25. Nov 2010, 23:39

Deutlich erhöhte Krebsrate rund um die ASSE , meldet das Sozialministerium Niedersachsen,


Meldete einst auch mein Hausarzt, bei einer Siedlung rund um einen Funkturm.
Am Ende erkankte er selber an Blutkrebs.
Hats was gebracht?
Nö, der Turm steht da immer noch und die Experten waren sich einig, das das Zufall war...
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#406 erstellt: 25. Nov 2010, 23:46

Mimi001 schrieb:

..würde bedeuten das andere Krebsarten weniger häufig auftraten.


Oder ist einfach.....


Oder oder oder, nichts genaues weiß man nicht.

Sind ja nun erstmal nur Spekulationen, dass wenn überhaupt ein erhöhtes Krebsrisiko besteht, dass es in Verbindung mit ASSE Steht.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#407 erstellt: 26. Nov 2010, 00:10
Was mich ja mal interssieren würde, wie die Strombelieferung der EEG Befürworter und AKW Gegner aussieht. Ob die Jenigen sich auch Energie liefern lassen, sie zu 100% aus EEG besteht?
kalia
Inventar
#408 erstellt: 26. Nov 2010, 00:23
Bin bei Lichtblick
sicher auch nicht perfekt, aber ein Schritt in die richtige Richtung ;-))
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#409 erstellt: 26. Nov 2010, 00:35

lia schrieb:
Bin bei Lichtblick
sicher auch nicht perfekt, aber ein Schritt in die richtige Richtung ;-))


Und das heißt?
kalia
Inventar
#410 erstellt: 26. Nov 2010, 00:45
Wasserkraft: 72 %
EEG-Strom: 18 %
Biomasse: 10 %

Die Stromangebote von Lichtblick sind vom TÜV Nord sowie mit dem ok-power-Label zertifiziert
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#411 erstellt: 26. Nov 2010, 00:51
sind die zertifizierungen wirklich was wert ?
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#412 erstellt: 26. Nov 2010, 01:05

lia schrieb:
Wasserkraft: 72 %
EEG-Strom: 18 %
Biomasse: 10 %


Na, wenn Wasserkraft und Biomasse keine EEG sind dann weiß ich auch nicht.
kalia
Inventar
#413 erstellt: 26. Nov 2010, 01:08
das kann ich nicht nachprüfen, auch der Tüv Nord ist letztlich eine Aktiengesellschaft

@ Mackie
Die Angaben stammen aus wikipedia. Die Unterteilung bezieht sich auf gefördert (EEG) und nicht gefördert
http://www.lichtblick.de/h/strommix_und_herkunft_332.php
http://www.zeit.de/online/2007/20/serie-nachhaltigkeit-lichtblick


[Beitrag von kalia am 26. Nov 2010, 01:21 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#414 erstellt: 26. Nov 2010, 09:03
Moin erstmal!

Wer hatte noch dem TÜV Parteinahme unterstellt?

Trotzdem brauchste das nicht zu hinterfragen! Die Zertifizierung bezieht sich generell auf das Kontingent, das der Stromanbieter an der Strombörse einwirbt, somit kannste das glauben, da sich das aus den Stromlieferverträgen lückenlos nachweisen lässt! Ist einfach nur Tabelle machen, zusammenrechnen, bei Offenlegung der Verträge (das tut natürlich der Anbieter dem Kunden gegenüber nicht)könntest Du das selbst erstellen.

Klaue ich also mal bei Lichtblick (Sorry, Grafik ist Murks):

Strommix 2008

Rechts im Bild ist allerdings das, was aus der Steckdose tropft. Lichtblick führt aus:

Unser Strom stammt zu 70 Prozent aus österreichischen und norwegischen Wasserkraftwerken und zu 11 Prozent aus einem deutschen Biomassekraftwerk.


Aber:
Jeder Energieversorger – auch ein Ökostromanbieter – muss aus technischen Gründen geringe Mengen „Graustrom“ undefinierter Herkunft beziehen. Denn die kurzfristigen Schwankungen beim Stromverbrauch müssen von den Betreibern der Stromnetze ausgeglichen werden, um die Netzspannung stabil zu halten. Dieser Ausgleich liegt nicht in unserer Hand. Er geschieht noch immer mit Graustrom (sogenannte Regel- bzw. Ausgleichsenergie).
- watt datt denn?

Wozu fahren wohl die Kernkraftwerke "Windkraftrodeo"? - Die freuen sich drüber, da "Regelenergie" teurer ist und gleichzeitig bei geringerer Einspeisemenge die Laufzeit steigt

Kuckst Du auch hier: http://www.bpb.de/ve...ruppe_Windkraft.html

Wer tiefer eindringen möchte:

http://www.e-bridge..../DE/regelenergie.pdf besonders Seite 25 ist interessant: "Tagesleistungspreise haben sich seit beginn der Ausschreibungen auf ein Niveau zwischen 200 und 300€/MW*d fast verdoppelt" - dem EEG sei Dank - Das war 2006! (Quelle: http://www.e-bridge....nprofil_dt_2009.pdf)

Übrigens steht im Winter - also gleich - kaum noch Wasserkraft aus Norwegen zur Verfügung, da kaufen die aus Schweden dazu. Quellen hab´ ich auch so´n paar aus dem Pool auch eurer "Ideengeber":
http://www.global200.../stromkennzeichnung/
http://wapedia.mobi/de/Strommix
http://www.focus.de/...ohlt_aid_406554.html

Aus der Zeit:
Allein bei LichtBlick sind acht Mitarbeiter mit dem europaweiten Einkauf beschäftigt. Die Verträge, die sie schließen, garantieren zwar auf dem Papier eine »physische Lieferung« der Elektrizität bis zu einem Übergabepunkt in Deutschland, praktisch fließen aber auch hier keine Elektronen. Denn die Elektrizitätserzeugung fast aller Länder entspricht bis auf geringe Schwankungen dem nationalen Verbrauch. Wird also aus Skandinavien oder Österreich eine bestimmte Menge Ökostrom nach Deutschland verkauft, fließt im gleichen Umfang deutscher Strom mit 84-prozentigem Anteil nichterneuerbarer Energie zurück. Die Lieferanten führen diese Ex- und Importe kaufmännisch zusammen und sparen sich damit die Leitungsgebühren.


( http://www.zeit.de/2008/26/U-Oekostrom ) -auch das alles muß man nicht glauben, auch das ist Medienmix.
halo_fourteen
Stammgast
#415 erstellt: 26. Nov 2010, 09:03
Mal abgesehen davon das Wasserkraft in Deutschland nur 2% der gesamten Stromproduktion ausmacht und deswegen keine Lösung ist, bist du dir sicher das Biomasse ökologisch sinnvoll ist?
Wie ich weiter oben schon schrieb,


Monokulturen ohne Ende mit dem entsprechenden Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngern.
Lebensmittelprduktion lohnt sich hierzulande nicht mehr. Stattdessen werden Lebensmittel importiert, was das an Treibstoff kostet, spielt ja keine Rolle, wir fahren ja mit umweltfreundlichen Biotreibstoff mit hohem Ethanolanteil.
Aber anderswo wird der Regenwald gefällt, damit wir den Ethanolanteil im Sprit erhöhen können.
Hauptsache der Anteil der erneuerbaren Energien steigt.


Außerdem wird auch die Produktion von Strom durch Biomasse gefördert, deswegen schießen diese Anlagen wie Pilze aus dem Boden.
Soundy73
Inventar
#416 erstellt: 26. Nov 2010, 09:09
Hi halo fourteen!

Ich hab´da bei der "Vermaisung" am meisten Angst um unser Trinkwasser! schrieb ich schon v. w. o.

Edit meinte: Der geht noch

http://oekoreligion....ligion_37388689.html Unbedingt mal lesen!!!


[Beitrag von Soundy73 am 26. Nov 2010, 09:16 bearbeitet]
Mimi001
Hat sich gelöscht
#417 erstellt: 26. Nov 2010, 09:29

Mackie-Messer schrieb:

Mimi001 schrieb:

..würde bedeuten das andere Krebsarten weniger häufig auftraten.


Oder ist einfach.....


Oder oder oder, nichts genaues weiß man nicht.

Sind ja nun erstmal nur Spekulationen, dass wenn überhaupt ein erhöhtes Krebsrisiko besteht, dass es in Verbindung mit ASSE Steht.


In diesem Fall schon, wobei die Aussage, dass "Krebs insgesamt im erwartbaren Bereich liege" präzisiert werden müsste.

Jedoch gibt es einen Zusammenhang zwischen Wohnortnähe zu Atomanlagen, hier AKWs, und der Leukämie-Rate bei Kindern, bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz
Und hier die Studie über die Studie, die sagt dass es sei eigentlich noch schlimmer sei, da ungenaue Berechnungsmethoden verwendet worden sind und die möglichen Erklärungen nicht greifen, ergo:

Insgesamt kann somit ein ursächlicher Beitrag der radioaktiven Emissionen
deutscher Leistungsreaktoren bei der Verursachung der zusätzlichen Leukämiefälle
in deren Umgebung zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinesfalls ausgeschlossen
werden.


Schönen Tag !


[Beitrag von Mimi001 am 26. Nov 2010, 09:32 bearbeitet]
halo_fourteen
Stammgast
#418 erstellt: 26. Nov 2010, 09:30
Als Nebenprodukt des Maisanbaus stieg übrigens auch die Anzahl der Wildschweine stark an. Die können ja ungesehen in den Maisfeldern sitzen und nichts weiter tun als fressen.
Haben die Jäger im Herbst mehr zu tun

Übrigens habe ich dafür keine Quelle die ich verlinken kann, da man sowas auf dem Dorf aus erster Hand erfährt und natürlich sehen kann.

Hier aber 2 links zu dem Thema:
http://www.nabu.de/themen/landwirtschaft/biomasse/13027.html
http://www.nabu.de/themen/landwirtschaft/biomasse/08143.html
Soundy73
Inventar
#419 erstellt: 26. Nov 2010, 09:37
Leggää!
Asterix&Obelix&Schweine

Zur Quelle: Hier auch, nur mein Auto hat da Angst vor
Soundy73
Inventar
#420 erstellt: 26. Nov 2010, 11:06
Für lia hab´ ich auch noch etwas:


Dr. Roland Wick
Strahlung oder nicht?
Ja, eine Erklärung für die erhöhte Leukämieinzidenz bei Kinder in der Nähe von Atomkraftwerken ist nicht einfach! Die einen meinen, da müsse unbedingt ein Zusammenhang mit Radioaktivität gegeben sein (etwas anderes passt ja nicht in ihr Weltbild), die anderen sagen, das sind nur statistische Schwankungen. Das Problem ist schon etwas älter. Englische Wissenschaftler haben sich bereits in den 1980er Jahren damit befasst. So untersuchten Paula Cook-Mozaffari, Sarah Darby und Richard Doll von der Cancer Epidemiology and Clinical Trials Unit in Oxford einmal nach den gleichen statistischen Methoden die Krebsmortalität in der Nähe von geplanten und im Bau befindlichen Atomanlagen in England (The Lancet, Nov. 11, 1989, p. 1145-47), und siehe da, sie fanden auch dort eine erhöhte Mortalität an Leukämie! Das kann ja nun wohl weniger mit Strahlung erklärt werden, also doch nur statistische Schwankung? Leider haben es die Autoren der KiKK-Studie versäumt, auf diese Publikation einzugehen!
klaute ich aus: http://www.aerztezei...eit-geht-weiter.html

Zur Asse verweise ich auf meinen Untertitel, das ist mir einfach zu neu und damit sehr unbefriedigend "erforscht".
Da bleibe ich dann lieber bei der inzwischen sehr langjährigen Krümmel-Studie: http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs/kikk.html

Ob wohl schon mal einer in diese Richtung gedacht hat?

Am 7. April 1945 flogen 128 amerikanische B 24-Bomber einen Angriff auf die Munitionsfabrik in Krümmel. Gleichzeitg bombardierten weitere 168 B 24-Bomber das Munitionsdepot Düneberg bei Geesthacht.

Dort wurde auch schon im ersten Weltkrieg Munition hergestellt - denkt mal an die "Gasmaskenschlachten"

Ob da wohl alles aus dem Boden raus ist? - oder so wie aus Nord- und Ostsee? Denkanstoß meinerseits und absolut keine "Nebelkerze"!!! Schnell noch´n Link: http://www.oekosmos....resgrund-der-ostsee/

Bin kein Meduziner hätte Pippi gesagt....


[Beitrag von Soundy73 am 26. Nov 2010, 11:09 bearbeitet]
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#421 erstellt: 26. Nov 2010, 15:19

Mimi001 schrieb:

die Studie über die Studie, die sagt dass es sei eigentlich noch schlimmer sei, da ungenaue Berechnungsmethoden verwendet worden sind und die möglichen Erklärungen nicht greifen, ergo:

Insgesamt kann somit ein ursächlicher Beitrag der radioaktiven Emissionen
deutscher Leistungsreaktoren bei der Verursachung der zusätzlichen Leukämiefälle
in deren Umgebung zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinesfalls ausgeschlossen
werden.



Also tapt man weiterhin im dunkeln und hat keine wirkliche Antwort darauf.

Es sei denn, Du nimmst eine Vermutung wieder als Beweis für etwas.


[Beitrag von Mackie-Messer am 26. Nov 2010, 15:21 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#422 erstellt: 26. Nov 2010, 20:23
Grübel-grübel, die Asse I -IV waren doch Salz und Kali-Gruben oder?

Nachdem ich auf die Munition gestupst bin, nun dazu:
http://www.bi-werratal.de/content/view/84/56/
ist zwar n icht in Wolfenbüttel aber.....


Der Anwalt kommt zu dem Resümee: „Insbesondere für Kinder besteht in der Region ein außerordentlich hohes Risiko, langfristig an Krebs zu erkranken, weil Kinder beim Spiel im Freien die schwermetallhaltigen Stäube über ihre Finger und den Mund aufnehmen und in ihren Organen ablagern.

Auch: http://www.osthessen-news.de/beitrag_E.php?id=1151565

Nun ist der Anwalt kein Ärztekollegium aber...

Warum sollten die das sonst machen: http://www.medizin-aspekte.de/2010/11/395274_12586.html -Meine Erfahrung lehrt, nie an das gute im Unternehmer zu glauben. Wird etwas für Mitarbeiter/Bevölkerung getan, steckt entweder wirtschaftliches Interesse oder Arbeitnehmervertretung dahinter (ALS MEINUNG KENNZEICHNEN!)

Wiederum nur als Denkanstoß! Nie aufhören zu hinterfragen und zu denken!

So lese ich selektiv:
Nach einer Erhebung des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN) erkrankten in der Samtgemeinde Asse zwischen 2002 und 2009 mehr als doppelt so viele Menschen an Leukämie und dreimal so viele Frauen an Schilddrüsenkrebs wie statistisch zu erwarten gewesen wäre. Bei Männern trat der Blutkrebs in zwölf Fällen auf, die Annahme lag bei 5,2. Bei Frauen waren es sechs Fälle gegenüber einer prognostizierten Rate von 3,3. Zehn Frauen erkrankten an Schilddrüsenkrebs, die Erwartung lag dagegen bei nur 3,3 Fällen.


"Eine Ursache dafür kann bisher nicht festgestellt werden", erklärte die Strahlenmedizinerin Elke Bruns-Philipps vom Landesgesundheitsamt.
- Fakten hinnehmen und Erklärung abwarten, wenn man sie nicht selbst finden kann.
Alles andere ist schlichtweg Hetze - gewolltes aufwiegeln => Interesse wecken => Verkauf steigern!!! -Auch hier nur wirtschaftliche Interessen oder???
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#423 erstellt: 26. Nov 2010, 21:17
[/quote] - Fakten hinnehmen und Erklärung abwarten, wenn man sie nicht selbst finden kann.
Alles andere ist schlichtweg Hetze - gewolltes aufwiegeln => Interesse wecken => Verkauf steigern!!! -Auch hier nur wirtschaftliche Interessen oder???[/quote]


Leider ist es so, dass große Teile der Gesellschaft nicht objektiv sind und sich von Schlagzeilen beeinflussen und sich so Kurs bringen lassen.

Es geht nicht darum was die Wahrheit ist, sondern darum was viele glauben wollen oder man ihnen glauben machen will.
Das sieht man ja auch an dem ewigen Klassenkampfgeschwafel, dass Schwarz-Gelb nur Lobbypolitik für die Reichen macht und Rot-Grün die ganz Ehrlichen sind, die nur das beste für alle wollen.
kalia
Inventar
#424 erstellt: 26. Nov 2010, 21:22

Mackie-Messer schrieb:

Es geht nicht darum was die Wahrheit ist, sondern darum was viele glauben wollen oder man ihnen glauben machen will.
Das sieht man ja auch an dem ewigen Klassenkampfgeschwafel, dass Schwarz-Gelb nur Lobbypolitik für die Reichen macht und Rot-Grün die ganz Ehrlichen sind, die nur das beste für alle wollen.


So so, und Du meinst also objektiv zu sein. Mehr schwarz/weiss Raster geht ja kaum, wirklich
sehr überzeugendes Statement

Ebenso von Soundy
Alle haben nur wirtschaftliche Interessen und führen uns hinters Licht - nur die Atomindustrie - die sind ehrlich
Soundy73
Inventar
#425 erstellt: 26. Nov 2010, 21:31
Ganz kurz: Danke für den Bei- und Verstand

Du hast´s begriffen! Die Welt ist ja so schlecht sad smiley

Wie sagen meine Kumpels immer: "Klagen auf höchstem Niveau..."

@ lia: Nee, für die gilt genau das Gleiche wie auch für Dich, aufschreiben, merken, setzen!

Aber nicht die ganze Welt ist immer schlecht und fast nie hat nur eine(r)/Richtung recht!

P.S. Schlecht ist, wenn man so wie Du, ganz tief in einer grünen Schüssel sitzt, dass man nie und nimmer über´n Rand kucken kann. Für´s Gegenteil (rote, braune, schwarze meinetwegen) gilt exactly the same!!!

Gut hier, böse dort, gibt´s nur bei Karl May!


[Beitrag von Soundy73 am 26. Nov 2010, 21:35 bearbeitet]
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#426 erstellt: 26. Nov 2010, 21:32

lia schrieb:

Alle haben nur wirtschaftliche Interessen und führen uns hinters Licht - nur die Atomindustrie - die sind ehrlich :angel


Ist jemand unehrlich weil er Kapital erwirtschaften will?
Unehrlich ist der, der wissentlich die Fakten verdreht, so dass es ihm passt.
Geld verdienen zu wollen hat nichts mit unaufrichtigkeit zu tun, denn das wollen wir alle.
Es ist ja auch so böse, wenn ein Unternehmen ein wirtschaftliches Interesse hat. Diesem wirtschaftlichen Interesse ist es überhaupt zu verdanken, dass EEG bei uns so enorm gepusht werden.
Das man sich solch ein Luxus wie die EEG leisten kann, doch nur aufgrund der Tatsache, dass es genug Kapital in unserem Land gibt, welches die Wirtschaft mit ihren Lobbyisten erbringt.
halo_fourteen
Stammgast
#427 erstellt: 26. Nov 2010, 21:40
Tja, wer denkt hinter den erneuerbaren Energien steht keine Lobby die Einfluss auf Politik und Medien nimmt, dem ist nicht zu helfen.
Durch den "Klimawandel" verdienen mittlerweile so viele Leute ihr Geld, das ist ein richtiger Industriezweig. Und der ist keinen Deut besser, als die so verhassten großen Stromkonzerne. Denen geht es nicht darum die Welt zu retten, sondern Geld zu verdienen.

Nichts für ungut, ich bin auch für den Schutz der Umwelt aber was hierzulande abläuft, ist definitiv nicht der richtige Weg.
B90/DieGrünen denken ja tatsächlich das bis 2030/40 100% des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann=212]http://www.gruene.de..._ttnews[backPid]=212. Das wäre schön, aber wie soll das ohne einen technischen Durchbruch in der Speicherung von Strom möglich sein? Was passiert nachts bei Windstille? Oder im Winter?
Darauf habe ich noch nie eine vernünftige Antwort gehört.
(die Antwort mit den Solaranlagen in der Sahara halte ich nicht für sinvoll)


edit: @lia Was sagt denn dein toller Stromanbieter wo seine Biomasse herkommt?
Und was Sicherheit angeht, wieviele Menschen sind durch Wassrerkraftwerke ums Leben gekommen?


[Beitrag von halo_fourteen am 26. Nov 2010, 22:15 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#428 erstellt: 26. Nov 2010, 21:42

Das sieht man ja auch an dem ewigen Klassenkampfgeschwafel, dass Schwarz-Gelb nur Lobbypolitik für die Reichen macht und Rot-Grün die ganz Ehrlichen sind, die nur das beste für alle wollen.


Prinzipiell kann man imho alle genannten in einen Sack stecken...da nimmt sich keiner was.
Als die Grünen endlich mitregieren durften, haben sie soviel Kreide gefuttert, das mir heuer sämtliche ihrer "Proteste" einfach nur heuchlerisch vorkommen.
Oder wie jemand unlängst geschrieben hatte, "Berufsbetroffene".
Und selbst wenn das undenkbare Wirklich würde und die unsagbar böse linke Partei mit an die Macht käme- selbst die würden einknicken..
Aber ich schweife vom Topic ab, mea culpa.
Soundy73
Inventar
#429 erstellt: 26. Nov 2010, 21:46
@ Mackie Messer: Bin wiederum ganz bei Dir!

Sitze hier mit ´nem, bestimmt völlig ungesunden, Glenlivet vor der Tastatur und schreibe nach dem biblischen System: "Wer suchet, der findet..." ...und hab´ die rote Schüssel vergessen.
P.S. Ich darf sogar sowas lesen: http://www.einspruch...rces/2?page=1&p=5825

Sachbezug dazu: http://www.freitag.de/politik/1046-an-den-grenzen-des-rechts


[Beitrag von Soundy73 am 26. Nov 2010, 22:15 bearbeitet]
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#430 erstellt: 26. Nov 2010, 22:14
O.T.

R-Type schrieb:

Prinzipiell kann man imho alle genannten in einen Sack stecken...da nimmt sich keiner was.


Das sehe ich nicht ganz so. Ich meine das Schwarz-Gelb vielfach für Politik der Vernuft steht.

Der Rest dann eher für ideologischen Klassenkampf und Dogmatismus. Zwar nicht nur, aber vielfach.

Und wenn gesagt wird dass Schwarz-Gelb nur eine bestimmte Klientel bedient, dann sollte man sich doch mal die Grünen Ansehen.
Mit ihrer "Pro Ausländer Politik" sichert man sich doch auch ganz geschickt bestimmte Wählerschichten. In deren Interesse kann es ja nur sein ein Multikulti-Staat zu erreichen, in welchem dann zum einem beachtlichen Teil Stammwähler der Grünen leben.
"Scheiß drauf ob alles rund läuft, hauptsache wir haben das sagen".
O.T. Ende


[Beitrag von Mackie-Messer am 26. Nov 2010, 22:24 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#431 erstellt: 26. Nov 2010, 22:26
Wenn Deutschland im Ausland als Musterbeispiel für den schnellen Weg aus der Finanz- und Wirtschaftskrise herhalten kann, machen die "Merkels" nach meiner belanglosen Meinung nicht so´nen schlechten Job!

Aufpassen muss man immer , dass keine sozialen Schieflagen entstehen, die die Träger des ganzen (Arbeitnehmer) mehr quälen als ihnen zumutbar ist. Dafür stand früher eine Arbeitnehmerpartei (SPD). Inzwischen ist die leider zur Protestpartei runtergekommen. Willy Brandt würde da unten in Rotation geraten, wenn er seine "Nachfahren" sähe!
Nur mit einer starken Unternehmerschaft mit guter Geschäftslage geht´s allerdings den Arbeitnehmern gut!

Wenn ein Hundt schon ankündigt, dass es Lohnsteigerungen geben soll, da die Arbeitnehmer sich in schweren Zeiten solidarisch gezeigt hätten, spricht das gegen den sozialen Sprengstoff.
Geben &Nehmen.

P.S.: Gute N8


[Beitrag von Soundy73 am 26. Nov 2010, 22:29 bearbeitet]
kalia
Inventar
#432 erstellt: 26. Nov 2010, 22:50
Putzig

Wenn ich überhaupt in einer Schüssel sitze, dann bitte in einer orangenen, ja

Nur weil ich, nicht zuletzt wegen der Milliardengräber Morsleben und Asse an der Tauglichkeit von einem Salzstock(Gorleben) als Endlager zweifle und keinen Grund sehe, das Zeugs da hin zu schippern um es später wieder, sollte es überhaupt je untertags kommen, steuerfinanziert da raus zu holen (das Zeugs kann genausogut bei den Kraftwerken stehen), heisst das nicht, dass ich alle Positionen der Grünen teile

Was ich hier sehe ist ein einfaches Verharmlosen von Atomkraft,von Schrottreaktoren (und davon gibts einfach nun mal 4 Stück in D, die jetzt noch weiter laufen - und dabei sollte völlig wurscht sein, ob man für oder gegen Atomkraft ist. Wer für deren Zustand verantwortlich ist - selbst wenn die CDU dafür nichts könnte, das macht die Dinger nicht sicherer) und ein Verdrängen von Tatsachen, wie Gorleben zum Standort geworden ist
Da ist nix mit kritischer Auseinandersetzung - zudem noch eine Leseschwäche, wie man an der Wertung meines Verhätnisses zu meinem Stromlieferanten sehen kann. ich schrieb extra, dass der nicht perfekt ist. Lichtblick macht sich aber wenigstens Gedanken um andere Wege (Schwarmstrom)
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#433 erstellt: 26. Nov 2010, 22:53
Das Problem, in den Köpfen der Ideologen ist die Industire der Böse, der nur raffen will.

Dass ein Sozialstaat aber nur mit viel Geld aufrechtzuerhalten, das vergessen wir dann schnell mal.

Die Alternative wär dann "Armut für alle". Aber auch das wäre so eingen Linken egal, hauptsache man hat das Sagen.

Wie es in Städten wie Bremen und vorallem Berlin läuft, sieht man dann ja.
Alles was links ist wird gewählt und die anderen Länder dürfen dann das finanziell ausbaden, was dort verbockt wird.

So, das war jetzt mein letztes O.T. dazu
_ES_
Administrator
#434 erstellt: 26. Nov 2010, 22:57

Nur weil ich, nicht zuletzt wegen der Milliardengräber Morsleben und Asse an der Tauglichkeit von einem Salzstock(Gorleben) als Endlager zweifle und keinen Grund sehe, das Zeugs da hin zu schippern um es später wieder, sollte es überhaupt je untertags kommen, steuerfinanziert da raus zu holen


Gemessen an der Halbwertszeit, kann sich imho keiner weiterreichende Gedanken jenseits der 2.Generation nach einem selbst machen.


das Zeugs kann genausogut bei den Kraftwerken stehen


Interessant...
kalia
Inventar
#435 erstellt: 26. Nov 2010, 23:12
Bis ein geeignetes Endlager gefunden ist

In Gorleben steht es ja auch nur in einer überirdischen Halle - also wenn jemand auf Anschlagsziele in Terrorzeiten anspielt...
_ES_
Administrator
#436 erstellt: 26. Nov 2010, 23:15
Hi,

Darf ich offen sein?

Ein GEEIGNETES Endlager sehe ich nicht hier auf Erden...
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#437 erstellt: 26. Nov 2010, 23:19
Man wird mit EEG nie den Bedarf an Strom erzeugen können, der auch tatsächlich benötigt wird.

Und wenn man es erzwingen will, kommt sowas bei raus.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69407365.html

Stellt sich natürlich die Frage: Wie Umweltfreundlich ist ein Strom eigentlich, der produziert und im grunde nicht gebraucht wird.

16% des deutschen Stroms wird jetzt mittels EEG Produziert.
Für mich stellt sich da jetzt die Frage: Ersetzt dieser tatsächlich herkömmlichen produzierten Strom, oder wird dieser nebenher zusätzlich erzeugt? Da EEG ja nunmal so unzuverlässig wie nur was sind, ist es ja nur schwer möglich für die Netzbetreiber, sich daruf einzustellen.
halo_fourteen
Stammgast
#438 erstellt: 26. Nov 2010, 23:21

R-Type schrieb:
Hi,

Darf ich offen sein?

Ein GEEIGNETES Endlager sehe ich nicht hier auf Erden... ;)

+1

Aber, was sind denn derzeit die Alternativen?


[Beitrag von halo_fourteen am 26. Nov 2010, 23:22 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#439 erstellt: 26. Nov 2010, 23:23
Das, was im Moment machbar wäre-also der gute Mond...
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#440 erstellt: 26. Nov 2010, 23:25

R-Type schrieb:

Ein GEEIGNETES Endlager sehe ich nicht hier auf Erden... ;)


Sehe ich auch so. Deshalb sollte man m.E. lieber große Zwischenlager anlegen, die sich in einer gewissen Tiefe befinden, die aber immer wieder bei Bedarf zugänglich sind.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#441 erstellt: 26. Nov 2010, 23:27

R-Type schrieb:
Das, was im Moment machbar wäre-also der gute Mond... ;)


Cool, dann ist ja immer Vollmond. Der strahlt dann auf ewig.
halo_fourteen
Stammgast
#442 erstellt: 26. Nov 2010, 23:27
Da wird wohl noch ein wenig Wasser den Bach herunter fließen müssen

Aber ich meinte eigentlich generell zur Stromerzeugung.

Übrigens halte ich Staudämme auch für ein lohnendes Anschlagsziel, weit effektiver und einfacher als AKWs.
_ES_
Administrator
#443 erstellt: 26. Nov 2010, 23:31

Mackie-Messer schrieb:

R-Type schrieb:
Das, was im Moment machbar wäre-also der gute Mond... ;)


Cool, dann ist ja immer Vollmond. Der strahlt dann auf ewig.


Was denn?!

Das nächst erreichbare zur Zeit....
catman41
Hat sich gelöscht
#444 erstellt: 27. Nov 2010, 10:43
Moin,

http://www.focus.de/...asse_aid_575838.html

wenn es einen Zusammenhang gibt - der wird ja nicht ganz ausgeschlossen - ist es echt beruhigend.

Dieses sehen die Atomiker bestimmt auch so!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover
halo_fourteen
Stammgast
#445 erstellt: 27. Nov 2010, 11:55
Wer oder was ist denn ein Atomiker?
Epsilon
Inventar
#446 erstellt: 27. Nov 2010, 15:32
In derselben Quelle ist aber auch folgendes zu lesen:
focus 27.11.
catman41
Hat sich gelöscht
#447 erstellt: 27. Nov 2010, 16:29

halo_fourteen schrieb:
Wer oder was ist denn ein Atomiker?


ein Atomiker - hat sich in den Foren eingebürgert - ist ein Befürworter!

@Epsilon


In derselben Quelle ist aber auch folgendes zu lesen:
focus 27.11


darum habe ich ja geschrieben;
"wenn es einen Zusammenhang gibt - der wird ja nicht ganz ausgeschlossen - ist es echt beruhigend."

Immerhin hat auch das Sozialministerium und das BfS einen Zusammenhanmg nicht ganz ausgeschlossen.

"Man weiß es nicht" wird Raab bei Switch Reloaded parodiert!

lg
Harry
Soundy73
Inventar
#448 erstellt: 27. Nov 2010, 18:30
Hallo Harry,

Du Sonnenstichiger (hat sich ab heute hier im Forum für:

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover
eingebürgert).

Ich hatte freiwillig Kernies angeboten!

Selbst im Focus steht:

Obwohl viele Studien in den vergangenen Jahren untersucht hätten, ob ein Zusammenhang zwischen Strahlenbelastung aus kerntechnischen Anlagen und Krebs bestehe, sei „bei näherer Betrachtung nie etwas Belastbares übrig geblieben“.

Infektionen oder Pflanzenschutzmittel
Müller leitete früher die Strahlenschutzkommission (SSK), die das Bundesumweltministerium berät. Derzeit steht er der SSK-Arbeitsgruppe Strahlenrisiko vor. Dem Biologen zufolge kann kein biologischer Mechanismus erklären, wie die geringe gemessene Strahlung Tumore auslöst. „Für die angeblich um das Dreifache erhöhten Fälle von Schilddrüsenkrebs etwa müsste so viel radioaktives Jod freigesetzt worden sein, dass die Messinstrumente Alarm geschlagen hätten.“

Auch bei Leukämie seien andere Erklärungen wahrscheinlicher als Radioaktivität. Weit besser abgesichert als Auslöser sind Müller zufolge Infektionen oder Pflanzenschutzmittel.


Ich hatte andere Verdachtsmomente ja bereits weiter oben aufgetan und fühle mich ein wenig bestätigt, danke für´n Link.
@catman41: Wenn die Ursache unklar ist, kann man (auch das BFS) erstmal ja wohl gar nix ausschließen oder?
Auch Du beherrscht schon den beweisenden Konjunktiv der AKW-Nee-Branche perfekt.
Es kann noch so an den Haaren herbei gezogen sein, dann kommt von dort: "...sagte es sei aber nicht ausgeschlossen, dass..." - Wer merkt was?

Die Ängste lassen sich von Umweltgiften, Schwermetallen, Pflanzenschutzmitteln, Asbest... sehr leicht in Richtung radioaktive Strahlung schieben, da selbige für Otto Normal ja:

1.) nicht sichtbar
2.) nicht fühlbar
3.) nicht hörbar
4.) nicht schmeckbar oder sonstwie warnehmbar ist.

Da ist dann das Verunsichern leicht gemacht und daraus Profit zu schlagen, finden wohl irgendwelche, nennen wir sie "Machtmenschen", toll.
Und solche "Leute", wie catman41 oder lia spielen ihnen ins Blatt, ohne überhaupt nur etwas zu merken

UNMUT-AUS! Schönes Wochenende!
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#449 erstellt: 27. Nov 2010, 18:42
Eines müßte so manchem vernüftigen Menschen schon klar sein, dass es reichlich Menschen gibt, die nur das glauben was sie glauben wollen, was eben in ihr Weltbild passt. Und diese Meinung wird auch vehement vetreten und ist auch unumstößlich.
Ist ja aber auch einfacher so, so braucht man dann nicht umdenken und man kann seine Schiene weiterfahren.


[Beitrag von Mackie-Messer am 27. Nov 2010, 18:43 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#450 erstellt: 27. Nov 2010, 19:20

Soundy73 schrieb:
Hallo Harry,

Du Sonnenstichiger (hat sich ab heute hier im Forum für:

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover
eingebürgert).

Ich hatte freiwillig Kernies angeboten!

Selbst im Focus steht:

Obwohl viele Studien in den vergangenen Jahren untersucht hätten, ob ein Zusammenhang zwischen Strahlenbelastung aus kerntechnischen Anlagen und Krebs bestehe, sei „bei näherer Betrachtung nie etwas Belastbares übrig geblieben“.

Infektionen oder Pflanzenschutzmittel
Müller leitete früher die Strahlenschutzkommission (SSK), die das Bundesumweltministerium berät. Derzeit steht er der SSK-Arbeitsgruppe Strahlenrisiko vor. Dem Biologen zufolge kann kein biologischer Mechanismus erklären, wie die geringe gemessene Strahlung Tumore auslöst. „Für die angeblich um das Dreifache erhöhten Fälle von Schilddrüsenkrebs etwa müsste so viel radioaktives Jod freigesetzt worden sein, dass die Messinstrumente Alarm geschlagen hätten.“

Auch bei Leukämie seien andere Erklärungen wahrscheinlicher als Radioaktivität. Weit besser abgesichert als Auslöser sind Müller zufolge Infektionen oder Pflanzenschutzmittel.


Ich hatte andere Verdachtsmomente ja bereits weiter oben aufgetan und fühle mich ein wenig bestätigt, danke für´n Link.
@catman41: Wenn die Ursache unklar ist, kann man (auch das BFS) erstmal ja wohl gar nix ausschließen oder?
Auch Du beherrscht schon den beweisenden Konjunktiv der AKW-Nee-Branche perfekt.
Es kann noch so an den Haaren herbei gezogen sein, dann kommt von dort: "...sagte es sei aber nicht ausgeschlossen, dass..." - Wer merkt was?

Die Ängste lassen sich von Umweltgiften, Schwermetallen, Pflanzenschutzmitteln, Asbest... sehr leicht in Richtung radioaktive Strahlung schieben, da selbige für Otto Normal ja:

1.) nicht sichtbar
2.) nicht fühlbar
3.) nicht hörbar
4.) nicht schmeckbar oder sonstwie warnehmbar ist.

Da ist dann das Verunsichern leicht gemacht und daraus Profit zu schlagen, finden wohl irgendwelche, nennen wir sie "Machtmenschen", toll.
Und solche "Leute", wie catman41 oder lia spielen ihnen ins Blatt, ohne überhaupt nur etwas zu merken

UNMUT-AUS! Schönes Wochenende!


man sollte es aber trotzdem abklären - oder nicht!

Habe ich denn wehemend behauptet, das die Ursache indem Müll liegt!?

Ich habe bei Dir mittlerweile den Eindruck, das Du ein Lohnschreiber der Atommafia bist.

Das "Sonnenstichiger" nimmst Du zurück, oder ich melde das dem Mod.!!

Was dagegen, das ich aus Hannover komme - was ist da so schlimm dran?!

lg
Harry
Soundy73
Inventar
#451 erstellt: 27. Nov 2010, 19:26


zu lias Stromanbieter: Solltest du wechseln! E.ON kommt jetzt mit "cleaner & better energy" Und die (von Dir so gescholtenen) tun sogar etwas dafür: Ersatz von alten Kohlekraftwerken gegen CCS gegeignete, Wirkungsgradsteigerung an Turbinen, selbst Offshore-Windkraftanlagen bauen... das selbe gilt übrigens auch für voRWEg gehen (klasse Slogan) und andere Erzeugerkonsortien.

Während "Lichtblick" und die anderen nur Strom-Höker das "Glitzern in den Augen haben" und Strom einkaufen und teurer verkaufen. Garnix sonst ist dahinter!

Ich hatte im letzten Tonträgerpaket einen Flyer von Entega. Das ist ein reiner "Anteilseigner" an EEG-geförderten Anlagen!
Versteht sich aber als Heilsbringer


ENTEGA hat sich gegen Atomenergie und für erneuerbare Energien entschieden. Unsere Ökostromtarife „NATURpur Strom kompakt“ und "NATURpur Strom aktiv" setzen sich bzgl. der Stromerzeugung aus Wasserkraft (84,1 %), Windkraft (9,7 %), Biomasse (5,1 %) und Solarenergie (1,1 %) zusammen. Damit wird der in diesen Tarifen vertriebene Strom vollkommen CO2-frei erzeugt. Überall dort, wo wir nach wie vor auf fossile Brennstoffe angewiesen sind – wie zum Beispiel bei der Erzeugung von Wärme durch Erdgas – wollen wir klimaschädliches Kohlenstoffdioxid durch die Aufforstung von Wäldern neutralisieren.


- Ich forste auf! Nur "wollen" reicht mir nämlich nicht - in meinem eigenen kleinen Wald.
Zitat ist aus: http://www.entega.de...n/identitaet/profil/


Grund für die absurden Zustände an der Leipziger Strombörse ist auch die unkoordinierte Energiepolitik der Bundesregierung. Über Jahre hinweg haben Politiker jedweder Coleur den Aufbau alternativer Energien gefördert - mit Erfolg. Dank milliardenschwerer Hilfen, die über das sogenannte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausgezahlt wurden, entstanden in ganz Deutschland gewaltige Windparks. Auf rund 26 Gigawatt ist die installierte Leistung inzwischen angewachsen. Das entspricht knapp einem Fünftel der gesamten Kraftwerksleistung.

Wenn der Wind kräftig weht, werden gewaltige Mengen Ökostrom in die Netze eingespeist. Und genau hier liegt das Problem. Denn den Ausbau der notwendigen Infrastruktur hat die Bundesregierung trotz ihrer ambitionierten Förderprogramme stark vernachlässigt. Es fehlen Leitungen, intelligente Netzschaltungen und vor allem Anlagen, die in der Lage wären, den Ökostrom in windstarken Zeiten zu speichern, um ihn bei Bedarf später wieder ins Netz einzuspeisen.
aus http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69407365.html - Österreich und Norwegen zum Beispiel verdienen sich an unserem "Ökostrom" schon jetzt dumm und dusselig, indem sie für Ihre Pumpspeicherkraftwerke Ökostrom zum "Minuspreis" einkaufen und teuren Spitzenlaststrom verkaufen. - Bei uns sind leider die hochgelegenen Speicherseen etwas rar gesäät.
Soundy73
Inventar
#452 erstellt: 27. Nov 2010, 19:29
Okay Harry!

Wie möchtest Du dann genannt werden? Ich hatte es (für mich/uns) ja bereits kund getan. Sollte ich "Naturnaiver", "Ökoist" oder "Windkraft-Junkie" sagen?


Habe ich denn vehement behauptet, das die Ursache in_dem Müll liegt!?


Nee, wie bereits beschrieben kommt auch von Dir der "Konjunktivbeweis". Durch ständiges wiederholen von vermutungen werden diese zur Gewissheit deklariert.


[Beitrag von Soundy73 am 27. Nov 2010, 19:34 bearbeitet]
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