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Der Atomvertrag

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Mimi001
Hat sich gelöscht
#552 erstellt: 29. Dez 2010, 16:45

Glühlampenverbot

kommt von der EU


Pfanddosen

Das Verbot hat per Gesetz Töpfer ( CDU) beschlossen, nachdem die Industrie ihrer Selbstverpflichtung nicht nachkam ...



Das 10-Punkte-Sofortprogramm zum Energiekonzept (Umsetzung bis 31.12.2011)

Sofortprogramm bis Ende 2011 ist ja fast ein Oxymoron ...

...abwarten was davon umgesetzt werden wird ....
Soundy73
Inventar
#553 erstellt: 30. Dez 2010, 08:46
Moin Mimi001!

-bin im Altgriechisch nicht bewandert, daher:
Oxymoron ist eine rhetorische Figur, bei der eine Formulierung aus zwei gegensätzlichen, einander (scheinbar) widersprechenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen gebildet wird.

Schreibt ein/e Befürworter/in von "grüner Politik" die ~10 Jahre jeglichen Energiefortschritt, durch einseitigen "Windmüllerismus ohne Konzept" blockiert hat, von mir: (LOL hätte ein Funker gemorst!)

Hier wird jetzt, über die erhöhte Besteuerung der Kernenergie, eine Menge Geld für Reformen generiert und es wird Gesetze/Verordnungen geben zum Ausbau der Netze (die im übrigen zu einem guten Teil inzwischen in ausländischer Hand sind, z.B. Transpower ).

Ich glaube hier geht´s nur ganz peripher um Glühlampen aber: http://www.complianc...nce/osram120109.html

Und:
Die Kommission und die Mitgliedstaaten müssen nun dafür sorgen, dass energiesparende Alternativen im Handel schnell Verbreitung finden und Verbraucher besser informiert werden. Die Quecksilbergehalte in Energiesparlampen müssen von den Herstellern weiter reduziert werden. Durch geeignete Rücknahmesysteme im Handel muss sichergestellt sein, dass die ausgedienten Lampen als Sondermüll erfasst werden.

Ein wenig bekanntes Problem der Energiesparlampen ist, dass sie im direkten Umfeld unnötig hohen Elektrosmog erzeugen. Deshalb forderte der BUND für die Zukunft wirksame Produktnormen zur Minimierung dieser Strahlung auf ein gesundheitlich unbedenkliches Maß, insbesondere beim Einsatz in Wohn- und Arbeitsbereichen.
(aus: http://www.bund.net/...n/gluehlampenverbot/ )

Zum Dosenpfand: http://www.focus.de/...fand_aid_195297.html

Kein Mitleid kennt da der grüne Bundesumweltminister: „Wer Einweg verkauft, muss Einweg zurücknehmen“, pocht Jürgen Trittin stur auf seine Verpackungsverordnung.


Also locker bleiben!
Mimi001
Hat sich gelöscht
#554 erstellt: 30. Dez 2010, 13:37
Moin Soundy,


Also locker bleiben!

Bin ich !

Will das nur richtig stellen: Das Gesetz wurde von Töpfer erlassen uund man behielt es der Industrie vor, sich eine praktikable und wirtschaftliche Verfahrensweise zu überlegen.
Im Gesetz war per %Satz festgelegt ab dem welchen Anteil Einweg eine Umsetzung zu erfolgen habe und dieser %Satz wurde dann unter rot-grün erreicht...
Wer sich erinnert weiß das die Industrie nichts unternahm bis auf den Versuch dieses per Klage zu verhindern und das auch noch auf den allerletzten Drücker, jedoch keinerlei Überlegungen hinsichtlich einer Umsetzung.
Wenn ich mich richtig erinnere musste zum 1.1 Einweg zurück genommen werden und es erging eine Woche vorher eine Eilklage, wobei seit Monaten klar war dass ...

So kam es dann zu den Insellösungen die für den Verbraucher nervig waren, da jeder Supermarkt seine eigenen Marken hatte.

Jetzt gibt es Einweg mit Pfand .
Soundy73
Inventar
#555 erstellt: 30. Dez 2010, 14:35
Okay Mimi! Das ist gut so.

Die Quotenregelung war früher, das stimmt. Was aber auch (fast)stimmt, ist: http://www.welt.de/d...ergiesparlampen.html

Weil: http://energieklima....nststoffen-ernahren/


Zwischen Japan und Amerika schwimmen zwei große Plastikteppiche, die auf Grund der Meeresströmungen entstanden sind. Einer davon hat bereits die Größe Mitteleuropas erreicht und wächst stetig weiter.

Ich esse z.B. auch nicht (allerhöchstens gezwungenermaßen durch Kiddies -Sozialisationsproblem) bei McDreck oder Würger King. Dann bleibt der ganze Müll aber dort.

Für mich gibt´s auch den Coffe-to-Go nicht! - Ich gehe höchstens Kaffee trinken (Tasse). Aber ich sammle die Überreste aus dem Garten! Hier läuft wohl auch so einiges schief.

Die böse alte Glühlampe:
LED gehören zur Gruppe der Elektrolumineszenzstrahler. Die Strahlungswellenlänge der Dioden hängt maßgeblich von der Beschaffenheit des verwendeten Halbleiters ab. Zu den gängisten verwendeten Materialien gehören Gallium-Arsenid oder Gallium-Nitrid.

Gallium-Arsenid gilt als giftig und umweltgefährlich, Gallium-Nitrid als reizend. LED werden als äußerst umweltgerechte Technologie dargestellt, es gibt keine Anweisungen, dass LED als Sondermüll zu entsorgen sind.
aus: http://www.wobbegong.de/images/schadstoffe_in_lampen.pdf

BACK TO TOPIC:

http://www.zeit.de/2010/02/Argument-Stromnetze?page=2
Kurzer Auszug:

Waschmaschinen beispielsweise sollten dann vorzugsweise in Betrieb genommen werden, wenn der Wind kräftig weht – und Tiefkühltruhen für einige Stunden abgeschaltet werden, wenn Flaute herrscht. Um sich so verhalten zu können, benötigen die Verbraucher Informationen – und zwar aus dem Netz, das mithilfe von Informationstechnologie zum sogenannten smart grid wird. Der erste Schritt dahin sind elektronische Stromzähler; sie müssen vom 1. Januar an in neue und sanierte Gebäude eingebaut werden.
-führt zu Einbußen im Komfort, das ist erstmal klar. daher sollte (Meinung!) die schaffung von Speichertechnologien Vorrang vor allem anderen haben, denn z.B. Produktionsstraßen stehen nicht still, wenn kein Wind weht. Wohl aber wenn der Nachschub (Lkw) nicht rollt, wie im Momentzitter
Soundy73
Inventar
#556 erstellt: 30. Dez 2010, 14:50
Hab noch etwas gefunden, dessen Lektüre aber meine zeitlichen Resourcen heute sprengt: http://www.ifeu.de/l...sbau_Langfassung.pdf
-werd´s mir mal abspeichern.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#557 erstellt: 30. Dez 2010, 15:46

Die böse alte Glühlampe:
LED gehören zur Gruppe der Elektrolumineszenzstrahler. Die Strahlungswellenlänge der Dioden hängt maßgeblich von der Beschaffenheit des verwendeten Halbleiters ab. Zu den gängisten verwendeten Materialien gehören Gallium-Arsenid oder Gallium-Nitrid.

Gallium-Arsenid gilt als giftig und umweltgefährlich, Gallium-Nitrid als reizend. LED werden als äußerst umweltgerechte Technologie dargestellt, es gibt keine Anweisungen, dass LED als Sondermüll zu entsorgen sind.
aus: http://www.wobbegong.de/images/schadstoffe_in_lampen.pdf

In Deinem Link wird gegen Ende aber gesagt dass sowohl das Arsen als auch die anderen Gefahrenstoffe eigentlich kein Problem darstellen,. weill entweder in zu geringen Mengen vorhanden sind oder aber überhaupt nicht freigesetzt werden, also Panik betrieben wird hinsichtlich der Sparlampen ...



Hab noch etwas gefunden, dessen Lektüre aber meine zeitlichen Resourcen heute sprengt: http://www.ifeu.de/l...sbau_Langfassung.pdf
-werd´s mir mal abspeichern.


Das werde ich 2011 auch mal lesen ...
Soundy73
Inventar
#558 erstellt: 30. Dez 2010, 18:40
Dann danke ich für die Aufmerksamkeit!

Und sage für heute: Gute N8
klassik-eddie
Stammgast
#559 erstellt: 30. Dez 2010, 22:02
Man könnte auch sämtliche Glühwürmchen verbieten ...
Schwergewicht
Inventar
#560 erstellt: 31. Dez 2010, 08:19

Man könnte auch sämtliche Glühwürmchen verbieten ...


Oder sämtliche Lobbyisten. Das wäre aber der Supergau für die "regierenden Marionetten", denn wer soll ihnen denn dann ihre von der Lobby immer vorgeschriebenen Gesetzestext Änderungen diktieren? ;)Und noch schlimmer, wer finanziert dann ihr Haupteinkommen?



[Beitrag von Schwergewicht am 31. Dez 2010, 08:24 bearbeitet]
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#561 erstellt: 31. Dez 2010, 11:37

klassik-eddie schrieb:
Man könnte auch sämtliche Glühwürmchen verbieten ...



Oder auch politische Phrasendrescher.
catman41
Hat sich gelöscht
#562 erstellt: 31. Dez 2010, 16:01

Mackie-Messer schrieb:

klassik-eddie schrieb:
Man könnte auch sämtliche Glühwürmchen verbieten ...



Oder auch politische Phrasendrescher.


wie Lobbyisten und Befürwörter!


Harry
Soundy73
Inventar
#563 erstellt: 01. Jan 2011, 14:53
Ich wünsche trotzdem allen "Streitern" ein frohes neues Jahr
catman41
Hat sich gelöscht
#564 erstellt: 01. Jan 2011, 15:57
Moin,

auch ich wünsche allen "Streitern" ein gesundes, neues 2011!

lg
Harry

ps. ich hoffe, mein Wunsch kam nicht zu spät!
Soundy73
Inventar
#565 erstellt: 04. Jan 2011, 13:00
Ja, Moin erstmal!

Ich fand mal wieder etwas zum Thema:


“Die Anhebung der Ziele zur CO2-Minderung für alle Staaten der Europäischen Union sei ebenso dringend erforderlich wie eine stärker an Umwelt- und Tierschutz orientierte Landwirtschaft. Bei beiden Themen komme der Bundesregierung eine Schlüsselrolle zu. Verweigere sie sich ambitionierten Klimaschutzzielen und blockiere sie die anstehenden Agrarreformen, werde sie ihrer Verantwortung für eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise nicht gerecht."Positive Trends im Natur- und Umweltschutz gingen 2010 leider nicht auf das Konto der schwarz-gelben Bundesregierung. Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull und die Wirtschaftskrise haben mehr zur Reduzierung der globalen Treibhausgase beigetragen als die Umweltpolitik von Kanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Norbert Röttgen. In Deutschland sind die CO2-Emissionen im letzten Jahr sogar um etwa 30 Millionen Tonnen gestiegen", sagte Weiger. Die zu starke Abhängigkeit der Industriestaaten von fossilen Rohstoffen habe auch die Explosion der Ölbohrinsel „deep water horizon“ und die anschließende Ölkatastrophe im Golf von Mexiko deutlich gemacht."Weder die Bundesregierung noch die deutsche Wirtschaft haben die nötigen Lehren aus den Umweltdebatten der vergangenen Jahre gezogen. Strengere Vorgaben zur Verbrauchsminderung für Autohersteller wurden blockiert, Straßen und Autobahnen übertriebenen Verkehrsprognosen hinterher geplant, umweltfreundliche Verkehrsmittel wie die Bahn vernachlässigt und mit Laufzeitverlängerungs-Geschenken an Atomstromkonzerne der Ausbau der erneuerbaren Energien behindert. Federführend in rückwärtsgewandter Umweltpolitik ist meist das von FDP-Politiker Rainer Brüderle geleitete Bundeswirtschaftsministerium", sagte Weiger.2010 habe die schwarz-gelbe Bundesregierung mit der neuen Abgabe auf Atom-Brennstäbe und der Luftverkehrssteuer erste Schritte beim Abbau umweltschädlicher Subventionen getan. Diese Maßnahmen seien jedoch allein der klammen Haushaltslage geschuldet gewesen.
aus: http://www.kernenerg...gro%C3%9Fdemonstra-0


Und wenn sich im April die Tschernobyl-Katastrophe zum 25. Mal jährt, werden wir deutschlandweit zu Protesten gegen die schwarz-gelbe Atompolitik aufrufen."Pressekontakt: Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 0 30 / 2 75 86-425/-489, Mobil: 01 71 / 8 31 10 51, presse@bund.net


Zu einem meiner "Lieblingsthemen" (Energiesparlampen) gibt´s dort auch ´was nettes: http://www.bund.net/index.php?id=4476

Beispiel, wissenswert:
Ihr Artikel über Energiesparlampen kritisiert viel, hilfreiche Information für den Verbraucher aber führen Sie nicht auf. Zum Beispiel ist hinsichtlich des Lichtspektrums zu empfehlen, beim Kauf auf die Lumenzahl zu achten. Zudem sind ESL mit dreistelligen Nummern gekennzeichnet, z.B. 827: Die 8 bedeutet, dass der Farbwiedergabeindex bei 80 bis 89 Prozent liegt; das Lichtspektrum (die Farbtemperatur) sollte niedrig gewählt werden, die 27 (= 2700 Kelvin) entspricht z.B. der Farbtemperatur von Glühbirnen. Je höher der Wert, desto weißer empfindet man das Licht.

Mit diesem Wissen gelingt jeder ESL-Kauf. Bitte also mehr informieren statt kritisieren! Ein entsprechender Ratgeber in einem der nächsten Hefte wäre sehr wünschenswert.

Stephan Philipp, Königsbrunn

Ich hoffe, ich durfte das zitieren, doch deshalb (Info) schreibt er ja wohl.

Hoffe es war interessantes dabei.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#566 erstellt: 04. Jan 2011, 13:47

Klimaschutz


Was für ein gei... Wort.
Soundy73
Inventar
#567 erstellt: 04. Jan 2011, 21:31
Wieder viel Lesestoff gefunden:

http://elib.uni-stut...IER_Forschb_Bd74.pdf

Vielleicht klären sich da Fragen von weiter oben?
Kurzer Auszug daraus (Hervorhebung von mir):

Die kumulierten Treibhausgasemissionen der solaren Stromerzeugung liegen aufgrund der hohen energetischen Aufwendungen bei der Herstellung von Photovoltaikanlagen um ein Vielfaches über denen der Stromerzeugung aus Kernkraft sowie der anderen regenerativen Energieträger Wind- und Wasserkraft. Die kumulierten Materialaufwendungen - hier am Beispiel des Einsatzes von Eisen dokumentiert - resultieren zum überwiegenden Teil aus dem Bau der Anlagen zur Stromerzeugung. Ausnahmen sind die Stromerzeugung aus Steinkohle und Erdgas.
Hier verursacht auch die Brennstoffbereitstellung bedingt durch den Stahleinsatz bei der Kohleförderung untertage bzw. durch den Stahleinsatz beim Pipelinebau Aufwendungen, die in der Größenordnung der Aufwendungen für den Bau der Kraftwerke oder sogar darüber liegen.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#568 erstellt: 05. Jan 2011, 12:50

catman41 schrieb:

Mackie-Messer schrieb:

klassik-eddie schrieb:
Man könnte auch sämtliche Glühwürmchen verbieten ...images/smilies/insane.gif



Oder auch politische Phrasendrescher.


wie Lobbyisten und Befürwörter!


Harry


Sagt der Phrasendrescher.
Soundy73
Inventar
#569 erstellt: 05. Jan 2011, 13:03
Im neuen Jahr einfach mal ganz ruhig vor sich hin zählen, 21-22-23, dann:
yoga

Und mit Gleichmut auf Irritationen reagieren und lächeln!
Soundy73
Inventar
#570 erstellt: 14. Jan 2011, 19:19
Unmut macht sich breit, doch Strom aus EEG kostet Geld, Netzausbau kostet Geld - mir ist das klar.

Wem noch?

http://www.stromspar...keine-massnahmen.php

Daraus klaue ich:


Kartellamt: Kunden können Strompreise vergleichen
Wie Mundt erklärte, gebe es derzeit für das Bundeskartellamt keine Anhaltspunkte, die für eine Einleitung von Missbrauchsverfahren gegen Stromanbieter ausreichen würden. Die Strompreise seien in einer großen Bandbreite von Null bis 14 Prozent gestiegen, was nicht für Preisabsprachen spreche. Darüber hinaus hätten auch längst nicht alle Versorger ihre Tarife erhöht. Die Verbraucher verfügten über die Möglichkeit, zu einem Stromanbieter mit günstigeren Strompreisen zu wechseln, so Mundt. Hierdurch könnten Kosten für Endverbraucher reduziert werden.


Eine Mischkalkulation ist durch die Trennung von Netz und Erzeugung nicht mehr möglich. Jetzt will auch der Netzbetreiber schwarze Zahlen schreiben. Grundlastkraftwerke (Kernkraftwerke) laufen im Lastwechselbetrieb, um für die unstetige Einspeisung aus EEG Ausgleichsleistung zu fahren.
(Die freuen sich somit über längere Laufzeiten, da ja Reststrommengen verhandelt wurden! Der grüne Wille )
Florian_1
Stammgast
#571 erstellt: 14. Jan 2011, 19:57

Besonders stutzig macht bei einer näheren Durchsicht der Untersuchung des Kartellamts, dass Kraftwerke genau dann besonders häufig außer Betrieb genommen wurden, wenn ihre Abschaltung stark preistreibend wirkt. Mittags und abends wurden Kraftwerke 2008 fast doppelt so häufig aus „technischen Gründen“ außer Betrieb gesetzt wie in der Nacht – ausgerechnet zu den Strompreisspitzen also, wenn die Anlagen besonders viel verdienen, aber auch den größten Manipulationseffekt entfalten könnten.


FR
Soundy73
Inventar
#572 erstellt: 15. Jan 2011, 19:46
Hi Florian 1!

Dazu nur eine kurze Frage: Wann arbeitest Du denn überwiegend?

Die Werkstätten bestehen aus Tagesdienstlern.
Soundy73
Inventar
#573 erstellt: 21. Jan 2011, 12:06
Der große EGON (ich hab´den G-Punkt entdeckt!!! ) hat etwas Neues ins Netz gestellt, auf das ich hinweisen muss:

http://www.eon-kernkraft.com/pages/ekk_de/index.htm

Schönes Filmchen - Okay, der Dialekt der Männekens

Aber hier hört man die Unterschiede zu "Oldenbüttel" - ist jetzt schon ein geflügeltes Wort bei uns Kernies:

"Hier geht´s ja zu wie in Oldenbüttel -grien "

Das Konglomerat geht bis zum Rückbau und ist sehr anschaulich. Schneller Internetzugang sollte aber sein, bei mir Landpflanze ruckelt´s mächtig Was ist mit schnellem internet für alle, Frau Merkel?

http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/gau-in-oldenbuettel/
Ich zitiere für Link-Nichtverfolger:

Und bezieht engagiert Position. "Restrisiko" ist ein Antiatomkraftfilm, der gut nachvollziehbar kritische Punkte der bald ganz real anstehenden Nachrüstung der Altmeiler benennt: von der Wagenburgmentalität der Kraftwerker, die sich zu Unrecht von der Öffentlichkeit als "Schmuddelkinder der Nation" diffamiert sehen und schon mal den einen oder anderen meldepflichtigen Störfall kalt weglächeln, bis zum Risiko durch die nachrüstenden Fremdfirmen, denen es mit der Strahlendosis bei den Mitarbeitern nicht ganz so wichtig ist.
(-fett gemacht habe ich den Kohl!)

Das sind Thesen, da schlackere ich nur so mit den Ohrenaugenroller

Wer dem ersten Link einfach mal folgt, kann sehen, dass hier auch kleinste Unregelmäßigkeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Bald anstehende Nachrüstung? Nachgerüstet wir seit Baubeginn kontinuierlich, dazu das Atomgesetz: -wollte zitieren aber ich verlinke es erstmal ganz: http://www.gesetze-im-internet.de/atg/index.html
aus §7:
(2) Die Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn
3. die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden durch die Errichtung und den Betrieb der Anlage getroffen ist,
Das beinhaltet die kontinuierliche Anpassung an den Stand von Wissenschaft und Technik => ständige Erneuerung von Komponenten und Erweiterung der Sicherheitsmechanismen.Siehe auch explizit: http://www.gesetze-im-internet.de/atg/__19a.html

Den letzten Punkt regelt mit Vorschriften und Grenzwerten das Strahlenschutzgesetz und: http://www.gesetze-im-internet.de/atg/__12.html

Zur Qualifikation (auch der Fremdfirmenmitarbeiter!) sagt das Atomgesetz:

Durch Rechtsverordnung kann zur Erreichung der in § 1 bezeichneten Zwecke bestimmt werden, 12. welche Anforderungen an die erforderliche Fachkunde oder an die notwendigen Kenntnisse der Personen zu stellen sind, die beim Umgang mit oder bei der Beförderung von radioaktiven Stoffen sowie bei der Errichtung und dem Betrieb von Anlagen nach den §§ 7, 9a Abs. 3 Satz 1 zweiter Halbsatz und § 11 Abs. 1 Nr. 2 oder bei der Stilllegung oder dem Abbau von Anlagen oder von Anlagenteilen nach § 7 Abs. 3 tätig sind oder den sicheren Einschluss oder damit zusammenhängende Tätigkeiten ausüben, welche Nachweise hierüber zu erbringen sind und auf welche Weise die nach den §§ 23 und 24 zuständigen Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden das Vorliegen der erforderlichen Fachkunde oder der notwendigen Kenntnisse prüfen, welche Anforderungen an die Anerkennung von Lehrgängen bei der Erbringung des Fachkundenachweises zu stellen sind und inwieweit die Personen in bestimmten Abständen an einem anerkannten Lehrgang teilzunehmen haben,
undsoweiter undsoweiter...

Zu den "Schmuddelkindern der Nation" kann sich somit jeder selbst ein Bild machen.

Wir sind hier ja schließlich nicht in Oldenbüttel!
catman41
Hat sich gelöscht
#574 erstellt: 21. Jan 2011, 18:22
@Soundy73,

starke Monologe!

vllt. lernt man was daraus?!

Atomkraft, nein Danke!
Harry
Soundy73
Inventar
#575 erstellt: 21. Jan 2011, 18:56
Ich danke für die Aufmerksamkeit, Harry

jabitte


[Beitrag von Soundy73 am 21. Jan 2011, 19:11 bearbeitet]
Frank_13
Stammgast
#576 erstellt: 21. Jan 2011, 20:30
Ich Bin auch aufmerksam am mitlesen.
atknd
Soundy73
Inventar
#577 erstellt: 21. Jan 2011, 22:26
Das ewige Spiel :

engelchen&teufelchen

Auch Dir danke, für die Aufmerksamkeit, Frank13!

Na schnell noch etwas Info:

http://www.vattenfall.de/de/erlauterungen-zum-eeg.htm

Kurzes Zitat:


Der starke Ausbau der Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und die damit entstehenden Mehrkosten führen also zu höheren Kosten für die Stromkunden.

Damit wird auch klar: Die neue Energie-Zukunft hat ihren Preis. Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt trägt derzeit mit 85 Euro jährlich zu den Kosten der erneuerbaren Energien bei. In 2011 steigt die EEG-Umlage auf 3,5 Cent je Kilowattstunde, das ist dann über 70 Prozent mehr gegenüber dem laufenden Jahr und die durchschnittliche Haushaltsbelastung steigt auf 145 Euro. Damit einhergehend werden die Vergütungszahlungen an die Betreiber von Wind-, Solarstrom- und Biomasseanlagen im Jahr 2011 rund 13 Milliarden Euro betragen. Je stärker also der Ausbau der erneuerbaren Energie voranschreitet, desto stärker steigen auch die finanziellen Belastungen jedes einzelnen Stromkunden.

Vattenfall hält den Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien für richtig und wichtig. Wir halten es jedoch auch für notwendig, Sie als unsere Kunden darüber zu informieren, dass die durch den Ausbau entstehenden Mehrkosten letztlich jeder Bundesbürger in Deutschland mit seiner Stromrechnung zahlt.

Weitere Informationen zum EEG finden Sie im Internet beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (www.bdew.de) und beim Bundesumweltministerium (www.erneuerbare-energien.de).


[Beitrag von Soundy73 am 21. Jan 2011, 22:32 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#578 erstellt: 27. Jan 2011, 19:24
Sorry für die Sendepause (wen´s interessiert)!

Es geht weiter mit Infos: http://www.ewe.com/presse/aktuelle-pressemitteilungen-1491.php

Ich zitiere:
Anlass für die Preiserhöhung sind EWE zufolge ausschließlich deutlich höhere Kosten für die bundesweite Förderung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, wie Sonne, Wind und Wasser. „Von den Mehrkosten können wir aber 40 Prozent durch Kosteneinsparungen im Energieeinkauf ausgleichen“, sagt EWE-Vertriebsleiter Christian Haferkamp.


Dazu beachte man:
Umweltminister Röttgen über erneuerbare Energien und grüne Werte der CDU im Weserkurier vom 11.01.2011

http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/46908/4590/
Zitat daraus:

Ausgerechnet führende Energiewissenschaftler fordern jetzt eine Begrenzung der Solarstrom-Förderung, damit die Akzeptanz grüner Energie in der Bevölkerung nicht völlig schwindet. Droht bei der Photovoltaik eine Überinvestition zu Lasten anderer Methoden und Effizienz-Programme?

Norbert Röttgen: Vor gut einem Jahr habe ich eine Kürzung der staatlichen Vergütung bei der Photovoltaik vorgeschlagen. Das ist dann auch später von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden. Gerade weil ich für die Photovoltaik und für die erneuerbaren Energien bin, muss sichergestellt werden, dass es sich beim Erneuerbare-Energien-Gesetz um eine Markteinführung handelt und nicht um eine Dauersubvention. Es muss also stets eine Anpassung geben: Wenn die Förderung immer geringer wird, ist das der eigentliche Erfolg der Photovoltaik. Wir sind darüber auch in konstruktiven Gesprächen mit der Branche.


Sorry, aber für mich geht sowas in die richtige Richtung!
Frank_13
Stammgast
#579 erstellt: 27. Jan 2011, 19:27
Für mich auch, geht aber ja auch um die Solarenergie, und das ist nicht die einzige alternative.
Schwergewicht
Inventar
#580 erstellt: 27. Jan 2011, 19:36
Ach Mensch, unser Stromkonzern-/Regierungsvertreter ist hier seit längerem fast nur noch als Alleinunterhalter immer noch fleißig laufend postend am Ball.

Verdammt, die Opposition will wohl nicht mehr.

Soundy73
Inventar
#581 erstellt: 27. Jan 2011, 19:43
-weit zuviel der Ehre mit
Stromkonzern-/Regierungsvertreter
ich wäre sogar für die Gysi-Truppe, wenn dort rational denkende Zeitgenossen eine tragfähige Mehrheit bildeten!

Ist aber leider nicht der Fall, wie auch bei anderen Gruppierungen. Ich wähle das geringere Übel

Trotzdem schönen Abend noch, Frauchen ruft...
Schwergewicht
Inventar
#582 erstellt: 27. Jan 2011, 19:46

Ich wähle das geringere Übel


Das ist aus Arbeitnehmersicht aber sicherlich nicht die jetzige Bundesregierung.

Soundy73
Inventar
#583 erstellt: 27. Jan 2011, 19:53
sehe ich anders und bin selbst geknechteter Arbeitnehmer, der auch in der Krise (sieh´ Dich mal um in Europa!) nicht arbeitslos wurde.
Da muss ich doch fragen: Wer ist denn wohl sozialer?

Gute N8!
Schwergewicht
Inventar
#584 erstellt: 27. Jan 2011, 20:21
Schau mal, wenn nicht über 40 % der zur Wahl gegangenen Arbeitnehmer so gedacht hätten wie du, hätten wir eine andere Regierung, so einfach ist das.

Aber wie sagt es Brecht so schön "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber"

Wobei ich aber jetzt auch keine Parteipolitik machen möchte und die "Schwatten" da auch noch positiver sehe als die "Gelben".

Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#585 erstellt: 27. Jan 2011, 20:51

Schwergewicht schrieb:

Ich wähle das geringere Übel


Das ist aus Arbeitnehmersicht aber sicherlich nicht die jetzige Bundesregierung.

:prost


Dann doch lieber die Armut von Rot-Grün im Land verwalten lassen.

Achja, und höhere Sozialausgaben fordern, wenn man in der Opposition ist.
Wenn man dann doch wieder die Regierung bildet, geht die Politik dann doch wieder in eine ganz andere Richtung.
Soundy73
Inventar
#586 erstellt: 28. Jan 2011, 06:40
Schwergewicht
Inventar
#587 erstellt: 28. Jan 2011, 06:50
Hallo,

noch einmal, soll nur zum eventuellen Nachdenken anregen:


Aber wie sagt es Brecht so schön "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber"




[Beitrag von Schwergewicht am 28. Jan 2011, 06:58 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#588 erstellt: 28. Jan 2011, 08:24
Schwergewicht, Du schriebst:


Aber wie sagt es Brecht so schön "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber"


Dann gibt es ziemlich viele schlaue Kälber, die trotzdem Metzgern zum opfer werden
http://www.welt.de/p...schen-Tiefstand.html
Aber: http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html

Keine Mindestwahlbeteiligung

Es gibt bei Wahlen in Deutschland keine Mindestbeteiligung, die erreicht werden muss, damit die Wahl gültig ist. Selbst wenn 99 Prozent der Wahlberechtigten zu Hause bleiben, wird das Parlament entsprechend dem Stimmergebnis des übrigen Prozents der Wahlberechtigten zusammengesetzt. (Sofern das politische System nicht längst vor Erreichen solcher Zustände in einer Revolution umgestürzt wird.) Im Parlament sitzen auch nicht weniger Abgeordnete, wenn weniger Menschen zur Wahl gehen.

Das unterstützt somit die immer zur Wahl gehenden "Extremisten"! für mich sind also die dummen Kälber die schlauen
RoA
Inventar
#589 erstellt: 28. Jan 2011, 09:47
Experten der Bundesregierung stellen Energiekonzept in Frage


Die Energiepolitik der Bundesregierung ist nicht nur scharfer Kritik aus der Opposition und dem Druck protestierender "Wutbürger" ausgesetzt. Auch die regierungseigenen Expertengremien stehen nicht hinter den Plänen von Union und FDP. Nachdem das Umweltbundesamt, das zum Bundesumweltministerium gehört und dieses auch wissenschaftlich berät, bereits im Juli 2010 eine Studie vorlegte, die den vollständigen Umstieg auf Erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 als möglich und sinnvoll beschreibt, legt nun der Sachverständigenrat für Umweltfragen, kurz Umweltrat, nach.


Hundert Prozent bis 2050


Der Sachverständigenrat für Umweltfragen, der seit über drei Jahrzehnten die Bundesregierung berät, hat anlässlich der Veröffentlichung seines Sondergutachtens "Wege zur 100 % erneuerbaren Stromversorgung" darauf hingewiesen, dass nur die vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, und dass der weg dorthin ohne neue Kohlekraftwerke und ohne Verlängerung der AKW-Laufzeiten möglich ist



Die Politik der Koalition schwarz-geld ist ausschließlich darauf ausgelegt, die Pfründe des Stromkartells, im Wesentlichen bestehend aus lediglich vier Konzernen, die sich ihre Gesetze in den Ministerien sogar selbst schreiben dürfen, aufrecht zu erhalten. Die Laufzeitverlängerungen und der Neubau von über 20 konventionellen Kohlekraftwerken in den nächsten Jahren sichern dem Stromkartell weiterhin üppige Gewinne ohne nennenswerte Investitionen. Sie schöpfen für die Grundlast weiterhin den Rahm ab und können sich durch die durch das EEG steigenden Preise zusätzlich freuen. Sich durch Photovoltaik und Windkraft ergebende Überkapazitäten muß natürlich begegnet werden, da sie mittelfristig die Preise drücken, auf die Kosten kommt es dabei zwar nicht an, diese liefern aber praktischerweise die passende Begründung. Die ungerechtigten Gewinne steckt das Kartell vorzugsweise in den Netzausbau und ist langfristig nicht mehr an eigene Produktionskapazitäten gebunden, während zukünftige unabhängige Stromlieferanten auf ewig vom Netzleitungsmonopol abhängig sein werden. Das ist der durchsichtige Plan, und ob die vorgeblichen Ziele des EEG damit erreicht werden völlig zweitrangig.
halo_fourteen
Stammgast
#590 erstellt: 28. Jan 2011, 10:24

RoA schrieb:


Die Laufzeitverlängerungen und der Neubau von über 20 konventionellen Kohlekraftwerken in den nächsten Jahren sichern dem Stromkartell weiterhin üppige Gewinne ohne nennenswerte Investitionen.
[...]
Die ungerechtigten Gewinne steckt das Kartell vorzugsweise in den Netzausbau und ist langfristig nicht mehr an eigene Produktionskapazitäten gebunden, während zukünftige unabhängige Stromlieferanten auf ewig vom Netzleitungsmonopol abhängig sein werden. [...]


Aha, und wie kommst du zu deinem Strom ohne neue Kraftwerke und ohne Investition in die Netze?
Und wieso zählen Netzausbau und neue Kraftwerke nicht zu nennenswerten Investitionen?

Die spektakulären Erfolge der Solar-Lobby,
falls mal wieder die böse Atom-Lobby ins Spiel gebracht wird
Schwergewicht
Inventar
#591 erstellt: 28. Jan 2011, 10:44

Schwergewicht schrieb:
Schau mal, wenn nicht über 40 % der zur Wahl gegangenen Arbeitnehmer so gedacht hätten wie du, hätten wir eine andere Regierung, so einfach ist das.


Soundy73 schau mal, dein Beispiel stimmte wieder nicht, ich schrieb in dem Kontext - zur Wahl gegangengenen Arbeitnehmer - und nur auf die kannst Du dich in einer "Entgegnung" auf mein Posting sachlich argumentativ beziehen (mit verarbeiten) und nicht die Nichtwähler, die habe ich (jetzt auch spitzfindig) mit dem sogar ganz leicht veränderten "Brecht Zitat" ja gar nicht angesprochen, dies wäre gegenüber den zur Wahl gegangenen wieder eine andere, neue Thematik.


[Beitrag von Schwergewicht am 28. Jan 2011, 10:49 bearbeitet]
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#592 erstellt: 28. Jan 2011, 12:13

Schwergewicht schrieb:
Hallo,

noch einmal, soll nur zum eventuellen Nachdenken anregen:


Aber wie sagt es Brecht so schön "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber"


:prost


Oder das Lamm das sich freiwillig zur Schlachtbank führen läßt.

Passt dann doch irgendwie mit der "Verwaltung der Armut".

Wenn man eben Stillstand=Rückgang haben möchte, muss man nur Rot-Grün wählen.


[Beitrag von Mackie-Messer am 28. Jan 2011, 12:33 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#593 erstellt: 28. Jan 2011, 15:31
Schwergewicht = Erbsenzähler!

Du schriebst:
Schau mal, wenn nicht über 40 % der zur Wahl gegangenen Arbeitnehmer so gedacht hätten wie du, hätten wir eine andere Regierung, so einfach ist das
Das war für mich missverständlich, denn: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!

Und er lächelte und wahr froh und es kam schlimmer
"Ich stimme nicht notwendiger weise mit allem überein, was ich sage!" sprach Marshall McLuhan ( http://de.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan )

RoA schrieb richtig:
Sich durch Photovoltaik und Windkraft ergebende Überkapazitäten muß natürlich begegnet werden
dann kam ungesicherte Information (als Meinung kennzeichnen!)dann:

Die ungerechtigten Gewinne steckt das Kartell vorzugsweise in den Netzausbau und ist langfristig nicht mehr an eigene Produktionskapazitäten gebunden,
Ist bis auf "Kartell"(*) fast richtig, denn wie ich denke (Meinung), ist das das Ziel der Stromwirtschaft im Allgemeinen!
Wenn in Deutschland der kostengünstigen Stromerzeugung derartige Probleme bereitet werden, muss ein Kapitalunternehmen, das Rendite erbringen muss, schließlich ins Ausland verlagern Die aktionäre wollen Kohle sehen!

(*)Kartell ist (Bundeskartellamt)erwiesenermaßen falsch und die Netze sind "reguliert" und gehören den "Großen 4" nur noch zu geringen Teilen. Da steckt auch der Hase im Pfeffer, warum sollte jemand, der nur mit den (gekauften) Netzen sein Geld macht, Strom billig durchleiten? Wieviel seiner Rendite steckt er in den Neubau?

Mal drüber nachdenken, bitte. Trotzdem schönes "Knochenende"!
Soundy73
Inventar
#594 erstellt: 31. Jan 2011, 12:33
Neues zum Netzausbau fand ich gerade hier:
http://achtung-hochs...hp?idcat=5&idart=248

Ich zitiere daraus:

Zu dem Bau neuer Höchstspannungsleitungen gibt es keine Alternative, weil sich in Deutschland Stromproduktion und -verbrauch geografisch zunehmend auseinanderentwickeln: In küstennahen Bereichen hat es einen sprunghaften Anstieg der Zahl der Windkraftanlagen gegeben. Darüber hinaus soll in den nächsten Jahren eine Vielzahl leistungsstarker Windkraftanlagen im offenen Meer entstehen. Der im Norden produzierte Windstrom muss in die Verbrauchszentren im Westen und Südwesten gelangen. Die Dena war schon 2005 zu dem Ergebnis gekommen, dass in Deutschland bis 2020 allein 850 Kilometer Höchstspannungsnetze gebaut werden müssen, um die Windenergie in das Stromnetz aufzunehmen. Bislang konnten die vier Übertragungsnetzbetreiber – Eon, RWE, EnBW und Vattenfall – davon noch keinen Kilometer realisieren.


Es ist also ein Irrglaube anzunehmen, der Netzausbau wäre bereits, als erledigtes Faktum, in einem Energiekonzept ab zu haken.
Soundy73
Inventar
#595 erstellt: 08. Feb 2011, 13:16
Ja Moin erstmal!

Etwas zum Thema:
aus: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1105940

Greenpeace will Laufzeitverlängerung kippen

Berlin (dpa) - Zusammen mit Anwohnern der sieben ältesten Atomkraftwerke will die Umweltschutzorganisation Greenpeace die längeren Laufzeiten der Meiler vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall bringen.

Eine entsprechende Verfassungsbeschwerde wurde am Donnerstag in Karlsruhe eingereicht, wie die Organisation in Berlin mitteilte. Begründet wird dies in der 73-seitigen Klageschrift einer Hamburger Kanzlei unter anderem mit dem mangelhaften Schutz gerade der älteren Meiler gegen Flugzeugabstürze und der ungeklärten Entsorgungsfrage.

«Der Deal mit den Atomkonzernen verletzt die im Grundgesetz garantierten Rechte der Bürger», sagte Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital. «Der Weiterbetrieb der alten Reaktoren ist hochgefährlich, eine sichere Entsorgung des radioaktiven Abfalls nicht in Sicht.»

Auch Rheinland-Pfalz, Bremen, Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie die Oppositionsparteien wollen in Karlsruhe klagen. Diese Verfassungsbeschwerden werden sich darauf konzentrieren, dass die Laufzeit-Entscheidung ohne Zustimmung des Bundesrats durchgesetzt worden ist. Hier haben Union und FDP keine Mehrheit mehr.

Juristen wie der frühere Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier geben solchen Klagen mit Blick auf die deutliche längere Übertragung von Zusatzaufgaben auf die Länder gute Chancen. Die Länder haben die Aufsicht über die Meiler in ihrem Gebiet. Papier hält die Atomentscheidung unter Berufung auf Artikel 87c des Grundgesetzes für zustimmungsbedürftig. Bis zu einem Votum der Richter könnte es bis kommendes Jahr dauern.

Die sieben bis 1980 ans Netz gegangenen Meiler sollen nach der im Herbst 2010 unter großem Protest beschlossenen Atomgesetz-Novelle acht Jahre mehr bekommen, die jüngeren sollen 14 Jahre länger laufen. Das würde Atomkraft bis mindestens 2035 in Deutschland bedeuten.


Das dazu beauftragte Gutachten ist dort ebenso verlinkt, genauso wie das Gegengutachten. Viel Freude beim lesen (staub, staub)!

Wir hinterfragen wieder:

Heinz Smital studierte in Wien Kernphysik. Der Atomexperte war zunächst für Siemens tä­tig. Seit 1996 arbeitet er für Greenpeace Deutschland - zuerst als Aktionskoordinator, seit 2006 als Atom-Campaigner.
aus http://www.mcplanet.com/pages/programm/referentinnen.php

Na zumindest hat er´s mal studiert.


[Beitrag von Soundy73 am 08. Feb 2011, 13:35 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#596 erstellt: 09. Feb 2011, 21:50
@Soundy73,

so alleine auf weiter Flur!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover
Soundy73
Inventar
#597 erstellt: 09. Feb 2011, 22:38
Ich wiederhole mein: Danke für die Aufmerksamkeit!

grins

Für eine durchdachte Energiezukunft!
catman41
Hat sich gelöscht
#598 erstellt: 12. Feb 2011, 11:08

Soundy73 schrieb:
:D Ich wiederhole mein: Danke für die Aufmerksamkeit!

grins

Für eine durchdachte Energiezukunft!


wie durchdacht sieht man ja daran, das es weltweit kein Endlager gibt und auch nie geben wird!

Obwohl, Röttgen insgeheim Gorleben ausbauen läßt.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover

ps. Zum Glück gibt es ja in diesem Jahr 7 Landtagswahlen, wo die "durchdachte Energiezukunft" ein wichtiges Thema sein wird


[Beitrag von catman41 am 12. Feb 2011, 11:08 bearbeitet]
halo_fourteen
Stammgast
#599 erstellt: 12. Feb 2011, 11:30
Naja, wie durchdacht ist den der Plan der Grünen bis zum Jahr 2030 den Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien zu gewinnen?
Wie denkst du soll das funktionieren?
Frank_13
Stammgast
#600 erstellt: 12. Feb 2011, 11:40

halo_fourteen schrieb:
Naja, wie durchdacht ist den der Plan der Grünen bis zum Jahr 2030 den Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien zu gewinnen?
Wie denkst du soll das funktionieren?

Ganz bestimmt nicht in dem Ich den Atomvertrag verlänger, was ja der threadbeginn war, und nicht alles was möglich wäre antreibe.
Soundy73
Inventar
#601 erstellt: 12. Feb 2011, 12:13
Dann, Frank_13, bring uns bitte die Alternativen, du saßest am PC/Laptop als Du schriebst, vermutlich beleuchtet von elektrischem Licht, in einem geheizten Raum.

Dazu das Szenario dass Grünfrieden, Grüne und Sympathisanten beschreiten wollen!


Wie die Deutsche Energie-Agentur (Dena) berechnete fehlen im deutschen Stromnetz Hochspannungsleitungen von insgesamt 3500 Kilometern Länge. 2005 ging die Dena noch davon aus, dass lediglich 850 Kilometer Leitungen fehlen. Die rasche Entwicklung der regenerativen Energien machte jetzt jedoch die deutliche Korrektur nach oben nötig. Von den fehlenden 850 Kilometern wurden bis heute lediglich 100 Kilometer verlegt.

Das resultiert ebenso aus Bürgerprotesten (,die wer anfacht und steuert? - Ich weiß es noch immer nicht!), wie die Verzögerung bei vielen Groß-Bauprojekten.

Weiter:

Wie dringend und notwendig der Netzausbau wirklich ist, machte ein Sprecher des Unternehmens 50 Hertz deutlich: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir in eine Situation kommen, in der auch Stromausfälle möglich sind – wenn jetzt nicht gegengesteuert wird.“ Das Unternehmen 50 Hertz ist für das Übertragungsnetz im Nordosten Deutschlands verantwortlich und muss für eine stabile Spannung sorgen. Knapp 200 Mal muss das Unternehmen heute jährlich in die Stromerzeugung eingreifen, um das Netz stabil zu halten. 2006 gab es nur 80 solcher sogenannter „Gefährdungstage“.


aus: http://www.energieblog24.de/ausbau-stromnetze/

Ganz anders klingt:

Die Verfechter einer Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke diffamieren Atomkraftgegner und die Bürgerinitiativen gegen Hochspannungsleitungen, weil sie angeblich alles blockieren. Dabei haben die Bürgerinitiativen bis heute nicht ein einziges Leitungsprojekt verhindert. Solange die Betreiber ihre Daten zur Belastung der Stromverbundsysteme nicht offen legen und es keine verlässlichen Planungen gibt, darf die Bundesregierung nicht den Bürgerinitiativen die Schuld für den angeblich zu langsamen Leitungsausbau in die Schuhe schieben.“, sagte der BUND-Vorsitzende Weiger.

aus: http://www.glocalist...ept-von-der-politik/

Dann ist das hier also ´ne Ente? http://www.vorsicht-...ssengemeinschaft.htm
und dies: http://www.gut-lohhof.com/buergerinitiative-380kv.html
und dies: http://www.vogtland-...uid=23&reporeid=3922
und so weiter Immer schön einseitig sehen!

-hoffe das funzt alles, hier sieht´s ganz schön komisch aus, Schwierigkeiten am Server? - doch kein Stromausfall?


[Beitrag von kptools am 12. Feb 2011, 12:20 bearbeitet]
Schwergewicht
Inventar
#602 erstellt: 12. Feb 2011, 15:10

Soundy73 schrieb:
und dies: http://www.vogtland-...uid=23&reporeid=3922
und so weiter Immer schön einseitig sehen!


genau so einseitig wie Du alles siehst.

Es ist absolut witzlos, egal von welcher der beiden Seiten, hier immer irgendwelche "Artikel" irgendwelcher Schreiberlinge in die "Schlacht" zu werfen, um das eigene "einseitige Weltbild" mit aufsetzten Scheuklappen für gegenteilige Argumente zu untermauer, das kann man auch selbst ergoogeln. Überzeugen kann man damit keinen und so kommen sich die beiden Seiten auch keinen Schritt näher. Man befriedigt dabei lediglich sein Ego.

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