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Der Atomvertrag

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Florian_1
Stammgast
#502 erstellt: 01. Dez 2010, 16:08
Weiter oben war ein Quote von Wiki, welches ich schon vorher nannte.


Deutschlandfunk schrieb:
600 Meter unter der Erde lagert in einer alten Kaligrube genug Arsen, um alles Leben auf der Erde auszulöschen. Und Arsen ist nur eines der Gifte in Herfa-Neurode, der größten Untertagedeponie der Welt: Quecksilberhaltiges, Furane, Dioxine, alles, was für die Oberwelt zu gefährlich ist, wird in Fässern und Kunststoffpaketen verpackt und in die Tiefe befördert.


Hierher

Edit: Da liegen 2,7 Millionen Tonnen


[Beitrag von Florian_1 am 01. Dez 2010, 16:10 bearbeitet]
Mimi001
Hat sich gelöscht
#503 erstellt: 01. Dez 2010, 17:35

Soundy73 schrieb:

Mimi fragte:


Glaubst Du auch an den Weihnachtsmann ?


Selbst die eigene Gewerkschaft fällt schon ihren Mitgliedern von "Öko-Hetzern" darauf gebracht, man könne ja im Mainstream mitschwimmen, in den Rücken:

http://www.google.de...Verdi&gs_rfai=&cad=h

aufruf-atomkraft.pdf-ver.di-Brief-Vorlage

Auszug:

Unsere Kolleginnen
und Kollegen sind zu Recht stolz darauf, dass sie internationalen Vergleichsmaßstäben
folgend einen Betrieb der Anlagen auf hohem sicherheitstechnischen
Niveau gewährleisten.

Dieses zeigt sich bei Betrachtung der Ereignisse und „Störfälle“ im Rahmen der Sicherheitsbewertung durch die von der Internationalen Atomaufsicht IAO geführ-ter INES-Skala. Dieser eigene Anspruch der Beschäftigten entspricht ihrem Be-rufsverständnis. Wenn in einem „Niedersachsenaufruf gegen Atomkraft“ von „nicht enden wollen-den Störfällen“ gesprochen wird und der Kollege Meine als einer der Erstunterzeichner neben dir von „rückwärtsgewandter Risikotechnologie“ schreibt, werden unsere Kolleginnen und Kollegen in ihrem Berufsstolz verletzt. Unsere Mitglieder in der Kernenergie und in der Fachgruppe insgesamt respektieren demokratisch getroffene Mehrheitspositionen in ihrer Gewerkschaft. Sie erwarten jedoch ebenso den Respekt und die Anerkennung ihres beruflichen Wirkens.


Das sind auch Menschen, wie alle anderen, mit Kindern...und haben Verantwortungsbewußtsein.



Dies ist ein offener Brief von 2 VERDI Menschen, die einer Fachruppe vorstehen, deren Mitglieder in der Energie-Branche arbeiten welcher an andere Teile derselben Gewerkschaft gerichtet ist. Und ?

Es ging um E.ON, soweit ich mich erinnere.
Aber evtl hast Du auch schon mal von arbeitgebernahen/-freundlichen Gewerkschaften/ resp. Betriebsräten gehört und VERDI ist auch kein homogener Verein...
Wir sprachen auch nicht pber Individuuen sondern Firmen und deren Grundsätze resp. Glaubwürdigkeit.
Kennst Du die Produkte von Phonosophie und deren Werbung?



ist wohl doch nicht so sicher die Technik:
http://www.gdv.de/Pr...haltsseite12349.html

Windenergieanlagen - an der Grenze der Versicherbarkeit? Schadenbilanz 2002: Versicherer zahlen rund 40 Millionen Euro

40 Mio sind, ich mag das Wort eigentlich nicht, peanuts in der Versicherungsbranche und die Frage hört sich dramatischer an als der Text ist ...
Was meinst Du aber was ein GAU kosten würde, wer den bezahlt und was die Versicherer und vor allem die Rück-Versicherer , denn sowas führt mit Sicherheit zu Firmenpleiten, danach sagen und fordern werden ?


Da Du so ein fleißges Bienlein bist und mal aus Deinem schwarz/weiß Muster rauskommen sollst, könntest Du Dich ja mal konstruktiv bemühen und uns informieren wieviel Energie sowohl privat als auch in der Industrie schnell eingespart werden könnten und wieviele Kraftwerke diese Menge produzieren.
Wenn immer mehr Leute ihren Strom den sie selbst verbrauchen auch produzieren ist dass natürlich zu begrüßen, warum auch nicht !?
Selbstverständlich wird dann ,ab einer bestimmten Menge eingespeisten Stromes das EEG geändert werden ( evtl abgeschafft ?).
Das ganze Gejammere hier sieht nicht dass man sowas auch Anschubfinanzierung nennen könnte; wie sie auch die Atomkraft bekommen hat und bekommt, denn fehlende Endlager und die Streckung der Risiken in die Zukunft sind nichts anderes.
Hier wird immer getan als ob morgen alle Kraftwerke abgeschaltet werden würden , dabei reden wir hier über Zeiträume von Jahren / Jahrzehnten und es gibt viele Möglichkeiten des Handelns.

Warum ich von Transformation spreche lässt der Link von Florian_1 erahnen, aber wenn Umstrukturierung besser gefällt , bitte ....
Evtl. dazu später mehr...

... ich muss jetzt aber Strom sparen und den Rechner abschalten.
Soundy73
Inventar
#504 erstellt: 01. Dez 2010, 19:44

... ich muss jetzt aber Strom sparen und den Rechner abschalten.
- ist in Deinem Fall wirklich eine weise Entscheidung!

In dem offenen Brief ging es nicht um E.ON, sondern um all die Arbeitnehmer, die in der Kernkraft beschäftigt sind ( ~30.000) und im DGB organisiert sind. Herausgezottelt hat´s allerdings die Fachgruppe Kernenergie bei Ver.di.

Zu Phonosophie, kann ich hiter jemandem, der:

PHONOSOPHIE will Ihnen die Freude an der Musik zurückbringen.
...nichts böses erahnen. Geht man in´s detail, sind da allerlei nutzlose "Gimmicks" dabei. Außer dem Geldbeutel unbedarfter schaden die aber soweit ich mich laienhaft auskenne niemandem.

Beim Energie sparen bin ich übrigens am Ball. Ich habe kein Stand-Bye-Gerät, ist nämlich nicht nötig, da sich selbst Festplattenreceiver in Sekunden die Uhrzeit reinholen können. -läuft also allenfalls wenn mal was anliegt.

Wie jeder weiß, sparen unstetige Energiequellen, wie Windkraft und Sonne erstmal überhaupt keine Energie ein!
Es muß für jedes Watt ein "Pufferwatt" vorgehalten werden und die Großkraftwerke (hauptsächlich übrigens Kohleblöcke) laufen mit miesestem Wirkungsgrad und verbrauchen trotzdem fast genausoviel Kohle.

Gute N8 für heut...
Mimi001
Hat sich gelöscht
#505 erstellt: 01. Dez 2010, 22:02

Soundy73 schrieb:

In dem offenen Brief ging es nicht um E.ON, sondern um all die Arbeitnehmer, die in der Kernkraft beschäftigt sind ( ~30.000) und im DGB organisiert sind. Herausgezottelt hat´s allerdings die Fachgruppe Kernenergie bei Ver.di.

Das hast Du aber guuuuut registriert da Du aber scheinbar den Beteuerungen der Industrie glaubst , am Beispiele E.ON . Du erinnerst Dich ? hier

Soundy73, das bist doch Du, oder ? schrieb:
Dagegen sprechen unter anderem die Unternehmensgrundsätze (Beispiel E.ON):

deshalb fragte ich Dich ob Du an den Weihnachtsmann glaubst und dann folgte das Zitat der Herren von E.ON
Es erhärtet sich der Eindruck dass Du wahllos zitierst und/oder der Überblick flöten geht.
Ebenso scheint Deine hier zur Schau getragene kritische Haltung ziemlich einseitig zu sein, etwa schwarz/weiß Denke ?


sind da allerlei nutzlose "Gimmicks" dabei

... und wenn Du noch weiter denkst, so würdest Du zugeben dass Du dem Hersteller resp. dessen Aussagen nicht 100% vertraust, nicht 90 % , nicht 80% usw.,
fällt der Groschen ?



Wie jeder weiß, sparen unstetige Energiequellen, wie Windkraft und Sonne erstmal überhaupt keine Energie ein!

Habe ich das behauptet, so what ?
Es ging hier ums Sparen, nicht um die Produktion und die Bitte an Dich:

ich schrieb:
... könntest Du Dich ja mal konstruktiv bemühen und uns informieren wieviel Energie sowohl privat als auch in der Industrie schnell eingespart werden könnten und wieviele Kraftwerke diese Menge produzieren.







Gute Nacht !
Soundy73
Inventar
#506 erstellt: 02. Dez 2010, 06:59
Hallo Mimi001!

So dann lasse ich mal die Zitate, da es den Aussagen ein ihnen nicht gebührendes Gewicht verleiht.

Wenn jemand den Mitarbeitern in den Unternehmensgrundsätzen (Unternehmensbibel) derartige Entscheidungsgrundsätze gibt, so kann ich nichts falsches daran finden -Punkt-
Dort steht explizit als verhaltenskodex:


Wir stellen uns der Verantwortung für unsere Mitarbeiter,
unsere Gesellschaft und unsere Umwelt und
teilen diese Werte:


Integrität
Wir tun, was wir sagen. Wir sind aufrichtig und
ehrlich. Wir folgen den Gesetzen und handeln nach
ethischen Grundsätzen. Wir kommen unseren Verpflichtungen
nach und übernehmen persönlich
Verantwortung für unser Handeln.

Offenheit
Wir sagen, was wir denken. Wir sind aufgeschlossen
für neue Ideen und Veränderungen. Wir sind ehrlich
im Umgang miteinander und tauschen unser Wissen
und unsere Erfahrungen untereinander aus.
Vertrauen und
gegenseitiger Respekt
Wir behandeln andere so, wie wir selbst behandelt
werden möchten. Wir gehen fair und anständig
miteinander um. Wir vertrauen unseren Kollegen und
verhalten uns selbst vertrauenswürdig.

Mut
Wir tun und sagen, wovon wir überzeugt sind.
Wir handeln nach unseren Überzeugungen. Unsere
gemeinsamen Werte haben Vorrang vor Eigeninteressen.
Wir tun und sagen das, was wir für richtig
halten, und fördern konstruktive Kritik.

Gesellschaftliche
Verantwortung

Wir handeln im langfristigen gesellschaftlichen Interesse.
Wir zeigen Verantwortung für unsere Kollegen,
Kunden und Lieferanten sowie für unsere
Umwelt und die Gesellschaft, in der wir leben und
arbeiten. Dort wo wir tätig sind, wollen wir die
Lebensqualität verbessern. Dabei haben wir das Ziel,
eine nachhaltig gesunde und sichere Umwelt zu
schaffen. Wir nehmen Rücksicht auf die Bedürfnisse
der heutigen Generation. In gleichem Maße nehmen
wir unsere Verantwortung für künftige Generationen
wahr.

Sicherheit, Sicherheitskultur
Unternehmensgrundsätze


Sicherheit hat Vorrang vor Wirtschaftlichkeit

Höchste Priorität bei der Einordnung der verschiedenen
Unternehmensziele hat der sichere Betrieb
unserer Anlagen. Diesem Grundsatz ordnen sich
alle politisch, wirtschaftlich und persönlich motivierten
Handlungsweisen unter.
Die übergeordneten Ziele bezüglich Sicherheit
sind, Störungen und Störfälle soweit wie möglich
vorausschauend zu vermeiden. Aufgetretene
Störungen sind sicher zu beherrschen und die
Gesundheit der Mitarbeiter und der Umgebung
zu schützen.

Effiziente Organisation

Wir haben eine wirksame Aufbau- und Ablauforganisation
mit eindeutigen Verantwortlichkeiten
und Zuständigkeiten, die die Eigenverantwortung
fördert und eine sichere Betriebsführung gewährleistet und ...und ...und
möchte jetzt nicht weiter schwadronieren. Das ganze Pamphlet ist zwar rot, hat aber mit Weihnachtsmann nichts zu tun!

Es erhärtet sich der Eindruck, dass Du absolut einseitig indoktriniert bist und Dir der Überblick seit langem flöten gegangen ist. Du hast ein Feindbild aufgebaut, von dem Du Dich auch gegen vielleicht besseres Wissen nicht stemmen kannst oder willst.

Zurück zu Deiner Abschlussfrage: Allein durch Standbye wird in Deutschland soviel Strom verpulvert, wie ein Kernkraftwerk oder ein großer Kohleblock produziert: ~1200 MW. Die ließe sich (Beispiel gebracht) kurzfristig einsparen. Viel mehr nicht, da alles andere mit höheren Investitionen also mindestens Mittelfrist verbunden ist.
Schwergewicht
Inventar
#507 erstellt: 02. Dez 2010, 09:06
Hallo,


indoktriniert


ein "neutraler" Leser (wie ich) hat beim Lesen dieses Threads den Eindruck, dass hier ein indoktrinierter, super bezahlter Lobbyist der Atomindustrie (der ja nach eigenen Worten nur ein "kleiner" Techniker" ist) genau so nicht selbst im Ansatz seiner Sichtweise über den eigenen Tellerand schauen kann wie auf der anderen Seite ein ebenfalls indoktrinierter User, der grundsätzlich sowieso eine Opportunistenrolle einnimmt und eigentlich gegen (fast) alles ist und ebenfalls nicht im Denkansatz für Sichtweisen jenseits des eigenen Tellerrandes zugänglich ist.

Dieses Geplänkel mittlerweile auf Sandkastenspiele-Niveau von beiden Seiten geht hier jetzt schon über mehrere Threadseiten !!!! , bringt informativ gar nichts mehr und es nervt nur noch, zumindest mich. Daran ändern auch die zusätzlichen (kleinen) Einlagen anderer User wenig, die ebenfalls auch nur bis zum Tellerrand des einen oder anderen der beiden Protagonisten mit Parolen ins gleiche sprachliche Horn blasen.

An die beiden Hauptprotagonisten, euer nur noch agressiver Habitus im Umgang miteinander nervt, tragt ihn doch, wenn ihr (bzw. euer Ego) es braucht, per PM aus. Sachlich/Inhaltlich gibt es, weil von euch bereits in diesem Thread zig mal wiederholt, nichts mehr zu erklären, es sind nur noch schwarz/weiße Dauerwiederholungen. Eure absolut unverrückbaren eigenen Standpunkte (ohne irgenwelche sachliche/inhaltliche Aufnahmefähigkeit auch nur im Ansatz für Argumente der Gegenseite) sind tausendmal von euch vorgetragen worden und es ist nur noch langweilig und m.M.n. schade um die vergeudete Zeit.

Das Thema ist sowieso "argumentativ durch" und ausgehend vom Threadtitel - Der Atomvertrag - schon lange hier zu einem reinen schwarz/weißen "Bekehrungsfeldzug/Glaubenskrieg" geworden und daher genau genommen eigentlich nur noch O.T.

My 2 Cent dazu.

Wer von den anderen Mitlesern/Usern (außer den beiden Protagonisten) an dieser eigentlich nur noch "persönlichen Auseinandersetzung" noch weiterhin Interesse hat bzw. wer es hier öffentlich lesenswert findet, kann es selbstverständlich, genau wie ich es gemacht habe, hier mitteilen.



[Beitrag von Schwergewicht am 03. Dez 2010, 10:23 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#508 erstellt: 02. Dez 2010, 12:16
Schwergewicht schrieb:
Dieses Geplänkel mittlerweile auf Sandkastenspiele-Niveau von beiden Seiten geht hier jetzt schon über mehrere Threadseiten !!!! , bringt informativ gar nichts mehr und es nervt nur noch, zumindest mich
.. dann solltest Du im Umgang mit der Maus üben, brauchst ja nicht draufklicken Und vom Sandkastenniveau bin ich hoffentlich doch etwas entfernt.


euer nur noch agressiver Habitus im Umgang miteinander nervt


Okay, stecke ich ein und gelobe Besserung, muss aber doch wohl nicht alle Anfeindungen gleich an Mod. petzen oder? => -siehe auch "Streitkultur" und "dickes Fell".

Hier ist kein:
... indoktrinierter, super bezahlter Lobbyist der Atomindustrie
sondern ein chronisch unterbezahlter (Gefühl/Meinung ) Mess-und Regelelektroniker (gewerbl.) tätig, der sich "zufällig" in der Branche recht gut auskennt und daher ständig und immer wieder mit einer kleinen "Hasskappe" auf die Unwahrheiten und Blockaden der Gegenseite gestoßen wird. -Sorry, wenn´s anders erscheint!

Für dich und die Aufgerufenen ist vermutlich weiteres hier dann Langweilig Da hilft dann wiederum Statement 1 (oben). Ich lese auch nicht die ganzen Geschichten der Car-Modding-Szene. -uuund ganz schwarz (oder weiß) bin auch ich nicht So finde ich die Öffentlichkeitsarbeit der betroffenen Unternehmen immer wieder grottig. Ein aufgeklärter (vielleicht wär´ der Erklärbär gut? ) Bürger würde sich von den - ich nenne sie jetz mal explizit: Technikhassern, die eben selbige auch nicht verstehen oder - verstehen wollen, mit Tiraden gegen alles mögliche in die Ecke zerren lassen.

Aufruf an Politik und Konzerne: Spielt doch überall, soweit irgend möglich mit offenen Karten! -Der Bundes-Otto ist nämlich vom Grundsatz her erstmal nie zu blöd, sich zu irgendetwas seine eigene Meinung zu bilden, wenn er denn genug drüber weiß. Was selbiger sich jedoch aus "geprägter" Berichterstattung zusammenreimt tut selten gut. (siehe "laute Minderheiten")
Mimi001
Hat sich gelöscht
#509 erstellt: 02. Dez 2010, 15:25

Schwergewicht schrieb:
e auf der anderen Seite ein ebenfalls indoktrinierter User, der grundsätzlich sowieso eine Opportunistenrolle einnimmt und eigentlich gegen (fast) alles ist und ebenfalls nicht im Denkansatz für Sichtweisen jenseits des eigenen Tellerrandes zugänglich ist.

Grundsätzlich ist ein ziemlich grundsätzliches Wort, dafür dass wir uns nicht kennen.
Inhaltlich stimmt hier auch nichts, denn meine persönlche Meinung habe ich, wenn ich mich richtig erinnere, (noch)nicht mitgeteilt.
Bis jetzt musste ich auch keine Argumente für die Atomkraft bringen, das macht ja Soundy .
Aber damit auch Du Deinen Tellerand siehst gebe ich mal ein Stichwort welches für die Atomkraft sprechen würde: explodierende Öl- und Kohlepreise, es gäbe weitere ...

Nur, und hier bin auch mal bei Soundy,

Aufruf an Politik und Konzerne: Spielt doch überall, soweit irgend möglich mit offenen Karten! -

kann ich bei diesem Vertragsabschluß und zum jetzigen Zeitpunkt , egal wie ich es drehe, keine transparente und ehrliche Abwägung der Argumente erkennen.
Das es auch anders gehen könnte zeigt ansatzweise Geißler/S21, auch wenn es ein anderes Thema ist.

Da aber das Thema für Dich

"argumentativ durch"
ist stellt sich die Frage warum Du hier noch mitliest bzw. bis jetzt (fast) nichts inhaltliches, außer Pauschalkritik sämtlicher User/ des Threads, beiträgst.
Solltest Du also doch noch Interesse haben, so kannst Du natürlich "Dein Thema dazu" gerne in den Fokus rücken und bist dazu auch herzlich eingeladen.
Wenn nicht mach es einfach wie Soundy Dir vorgeschlagen hat ...

Wir sind damit offensichtlich noch nicht durch und unser

Ego

braucht dass scheinbar auch, sonst würden wir es ja nicht machen und wir sind hier übrigens im OT-Bereich.


[Beitrag von Mimi001 am 03. Dez 2010, 00:34 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#510 erstellt: 02. Dez 2010, 18:19
an Mimi001!


Das es auch anders gehen könnte zeigt ansatzweise Geisler/S21, auch wenn es ein anderes Thema ist.
...greife ich mal auf, daraus erwuchs glaube ich dieser "Unzufriedenheits-Thread" ja auch.

Es ist doch so, wie Deine und meine Quick-Recherche zeigt, dass sich der mündige Bürger heute aus einer Unzahl an Quellen seine Meinung bilden kann. Da schlafen einfach die Verantwortlichen, ob Industrie oder Konzerne (die Bahn ist auch einer), und versuchen immer noch, diese eben nicht unbedingt dummen Leute, vor vollendete Tatsachen zu setzen.

Das klappt heute nicht mehr, oder es wird (Bürgerbeteiligung war im Planfeststellungsverfahren bei S21 ja möglich) aufgewiegelt und so getan, als würde gemauschelt oder etwas als "prestigeobjekt" durchgesetzt. - auch nur deshalb wird dort weiter demonstriert! (Meinung)


Das gleiche gilt für den hier so genannten "Atomvertrag".
Da hat die Regierung eben bei den Konzernen angeklopft um herauszukriegen, wieviel maximal abgeschöpft werden kann, ohne dass sich diese einfach leise weinend ins Ausland verpieseln .

100% Teuerung auf die kWh sind schließlich ein Wort, zu Zeiten einer Strombörse, die nicht einfach so höhere Preise zulässt. Wir sehen ja an den Ankündigungen, dass da eben nicht 100% weitergereicht werden können und weiter so verdient wird, wie eh und je!

Hätte man das rechtzeitig so kommuniziert, hätte die Anti-Lobby bei vielen, (Hardliner außen vor ) wohl nicht der Eindruck von Kungelei in den Medien lancieren können.

Nun aber: Kind im Brunnen da beweg´ mal was. Nicht alle sind dabei böse, das ist das was ich hier darlegen möchte und viele horrorszenarien entspringen den wildesten Fantasien und sind technisch längst ausgeschlossen und auch hier wird immer noch dazugelernt - wie hoffentlich auch bei den "Erneuerbaren". So kosten die nämlich nur auch mein Geld, dass ich lieber in Hobby und Freizeit stecken würde.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, nur bei denen, die absichtlich mitlesen
Soundy73
Inventar
#511 erstellt: 02. Dez 2010, 19:08
Hmm, sorry Florian 1, bist mir irgendwie zwischen die Zeilen geraten.

Von dem von Dir genannten Untertage-Schadstofflager wußte ich bis eben nichts. ich zitiere mal aus dem Bericht:


"Wir bewegen uns da natürlich in einem Bereich, wo es irgendwann einmal philosophisch wird, über Konsequenzen eigenen Handelns zu sprechen."

Während beim Atommüll die Strahlung mit der Zeit abklingt, verändern sich Gifte niemals. Für Atommüll-Endlager wird derzeit eine Million Jahre Sicherheit gefordert. Bei chemotoxischen Abfällen dagegen gibt es solche Vorgaben nicht, erläutert Stefan Alt vom Öko-Institut Darmstadt:

"Einen Zeitraum festzulegen, über den ein Beweis geführt werden muss, ist für chemisch-toxische Abfälle weder möglich, noch sinnvoll, weil sich die Eigenschaften dieser Abfälle über den Zeitraum nicht verändern, und insofern, ja, die Konsequenz meines Handelns, indem ich diese Abfälle irgendwann einmal ja erzeugt und dann auch endgelagert habe, sich dadurch nicht ändern."

Während beim Atommüll für den Nachweis der Langzeitsicherheit alle möglichen Szenarien erdacht und über eine Million Jahre hinweg simuliert werden, fordert der Gesetzgeber so etwas für Untertagedeponien nicht.
aus: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/1188562/

Nun unterstelle ich dem Öko-Institut, wie jedem anderen Gutachterunternehmen, erstmal hoffentlich Neutralität. Als Skeptiker müsste ich jetzt wieder den Herrn Alt hinterfragen, aber als Gutachter muss er eine entsprechende Ausbildung und entsprechende Kenntnisse nachgewiesen haben.

Ich tue es trotzdem: http://www.oeko.de/aktuelles/dok/891.php

Stefan Alt
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt
Leiter Arbeitsgruppe Entsorgung
Institutsbereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit


So einfach ist das mit Experten, die haben nichts zu verstecken => Wer merkt ´was in Richtung Grünfrieden? (Wiederum als Meinung kennzeichnen!!!)
catman41
Hat sich gelöscht
#512 erstellt: 03. Dez 2010, 18:44
Moin,

jetzt wird alles gut, da der Lobbyminister Rötgen im Wendland war.

Es werden weiterhin alternative Standorte abgelehnt, da Gorleveb bereits als Endlager vorbereitet wird.

Die 6 LW-Wahlen im nächsten Jahr werden die Quittung aein!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
Soundy73
Inventar
#513 erstellt: 03. Dez 2010, 20:42
Tach!

Hier scheint ein Lobbyist immer wieder kurz zu sticheln, ohne sachlich etwas bringen zu können und zu wollen, in anderen Threads kommt dann: Do not feed the Troll

Aber mal im Ernst, wozu sollte man nochmehr Geld verbrennen, wenn selbst das oben ins Spiel gebrachte Öko-Institut (eindeutig grünlich angehaucht- Meinung!) konstatiert:


Insgesamt ergibt sich, dass für den langfristigen Verbleib der vorhandenen hochradioaktiven wärmeentwickelnden Abfälle derzeit keine andere verantwortbare und reali-sierbare Strategie existiert als die Endlagerung in tiefen geologischen Formationen.


zum Lesen und lernen: http://endlagerung.o...rgungsstrategien.pdf


Kernfrage Endlagerung

Zur Endlagerung radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen gibt es keine langfristig sichere und ethisch vertretbare Alternative. Allerdings sind auch nach Jahrzehnten der Kernenergienutzung immer noch nicht alle mit der Endlagerung einhergehenden Probleme gelöst. Wichtige Themen sind dabei z. B. die Festlegung des Standorts für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle, die Identifikation von Wissenslücken bei technischen und geologischen Aspekten sowie die Verankerung der Endlagerung als Aufgabe unserer Gesellschaft. Entsprechend befassen sich die Expertinnen und Experten des Öko-Instituts schon seit vielen Jahren mit den verschiedensten Aspekten der Endlagerung und haben dazu umfassende Kompetenz aufgebaut.
( http://www.oeko.de/aktuelles/dok/891.php )

Zu den Wahlen sage ich, dass es selbst die "Roten" mit den "Grünen" nicht leicht haben - da gibt´s ´ne Identitätskrise, sieh selbst: http://www.youtube.com/watch?v=IC5pMYwtQEY


Kernkraft ja bitte
halo_fourteen
Stammgast
#514 erstellt: 03. Dez 2010, 20:51
Die Wahlen werden die Quittung sein? Für was?
Waren nicht die Grünen auch schon mal 4 Jahre in der Regierung?
Dort ist in dieser Hinsicht absolut nichts geschehen. So gesehen ist der jetzige Zustand sogar besser...
catman41
Hat sich gelöscht
#515 erstellt: 04. Dez 2010, 11:09

Soundy73 schrieb:
:. Tach!

Hier scheint ein Lobbyist immer wieder kurz zu sticheln, ohne sachlich etwas bringen zu können und zu wollen, in anderen Threads kommt dann: Do not feed the Troll

Aber mal im Ernst, wozu sollte man nochmehr Geld verbrennen, wenn selbst das oben ins Spiel gebrachte Öko-Institut (eindeutig grünlich angehaucht- Meinung!) konstatiert:


Insgesamt ergibt sich, dass für den langfristigen Verbleib der vorhandenen hochradioaktiven wärmeentwickelnden Abfälle derzeit keine andere verantwortbare und reali-sierbare Strategie existiert als die Endlagerung in tiefen geologischen Formationen.


zum Lesen und lernen: http://endlagerung.o...rgungsstrategien.pdf


Kernfrage Endlagerung

Zur Endlagerung radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen gibt es keine langfristig sichere und ethisch vertretbare Alternative. Allerdings sind auch nach Jahrzehnten der Kernenergienutzung immer noch nicht alle mit der Endlagerung einhergehenden Probleme gelöst. Wichtige Themen sind dabei z. B. die Festlegung des Standorts für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle, die Identifikation von Wissenslücken bei technischen und geologischen Aspekten sowie die Verankerung der Endlagerung als Aufgabe unserer Gesellschaft. Entsprechend befassen sich die Expertinnen und Experten des Öko-Instituts schon seit vielen Jahren mit den verschiedensten Aspekten der Endlagerung und haben dazu umfassende Kompetenz aufgebaut.
( http://www.oeko.de/aktuelles/dok/891.php )

Zu den Wahlen sage ich, dass es selbst die "Roten" mit den "Grünen" nicht leicht haben - da gibt´s ´ne Identitätskrise, sieh selbst: http://www.youtube.com/watch?v=IC5pMYwtQEY


Kernkraft ja bitte


die Frage ist;
Wer hier ein Lobbyist und Lohnschreiber ist?

Aber mal im Ernst!

Was passiert eigentlich, wenn sich rausstellt, das Gorleben, da Salzstock (s. Asse), nicht geeignet ist?

Atomkraft, Nein Danke!
Harry

ps. vllt sollte man die Dinotechnik Atomstrom mal etwas kritischer sehen
catman41
Hat sich gelöscht
#516 erstellt: 04. Dez 2010, 11:18

halo_fourteen schrieb:
Die Wahlen werden die Quittung sein? Für was?
Waren nicht die Grünen auch schon mal 4 Jahre in der Regierung?
Dort ist in dieser Hinsicht absolut nichts geschehen. So gesehen ist der jetzige Zustand sogar besser...


für die Laufzeitverlängerung!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
Frank_13
Stammgast
#517 erstellt: 04. Dez 2010, 11:43
Wie man liest und hört ist die erhöhte Blutkrebsrate
beim Atommülllager Asse Zufall, und hat nichts mit der Asse zu tun.
Deswegen ist auch Gorleben sicher, wenn da mal was passiert ist es bestimmt auch der Zufall gewesen. Mann muß es alles nur ordentlich verkaufen.
Curd
Hat sich gelöscht
#518 erstellt: 04. Dez 2010, 11:53
Hallo,

45 Min - Die Atomlüge , Atomstrom ist sauber, sicher, unschlagbar effizient und billig - behauptet die Atomindustrie heute wieder mehr denn je. Die Diskussion um die Atomenergie ist hoch aktuell. Laufzeitverlängerung oder Ausstieg, diese Frage spaltet die Bevölkerung im Land. NDR Autorin Gesine Enwaldt ist für 45 Min auf Spurensuche gegangen. Wie sicher sind heute deutsche Atomkraftwerke im alltäglichen Betrieb und in Zeiten der Terrorgefahr? Was passiert eigentlich, wenn mal etwas passiert? Und wohin mit dem Atommüll? Was alles zahlt der Steuerzahler?

Gorleben ist nicht geeignet sowie die Asse und das "DDR" Endlager Morsleben.... alles politisch so gewollt.... lagen alle mal in der Nähe der Grenze - da lag die bildlich tote Hose im Wald rum - sollte niemanden groß stören.... hat sich aber wider erwarten geändert... Das Salzlager nach Ende der Förderung absaufen ist nichts neues - aber das interessiert nicht - auch die Kanzlerin ehemals Umweltministerin nicht.

Momentan will man wohl die komplette "Rückholung" aus der ASSE durchführen - GEIL kostet Milliarden - wer bezahlt das? Und wann wird das gemacht?

Seit den 70zigern hat sich nichts getan - der Spruch gilt immer noch: Die Atomenergie ist wie ein Flugzeug in der Luft - der Landeplatz/Endlagerung ist noch nicht gebaut worden..... wie lange soll das noch so laufen? Jetzt noch einmal eine Verlängerung....

Baden-Württemberg und Bayern möchten gerne in dieser Frage kein Vorreiter spielen.... Komisch obwohl sie doch sonst so Tenchnikfreundlich und Innovativ sind

Ein anderes Thema aber doch interessant:

Deutsche Haushalte verbrauchen jedes Jahr bis zu 15 Prozent mehr Strom - trotz steigender Energiepreise.

Inwiefern das repräsentativ ist weiß ich nicht - komme aber subjektiv zu ähnlichen Schlüssen - und dazu zählt eben auch der unsägliche Standby Modus
Soundy73
Inventar
#519 erstellt: 04. Dez 2010, 13:34
Hallo Curd, willkommen in der kontroversen Runde!

Erstmal zu catman41:
Was passiert eigentlich, wenn sich rausstellt, das Gorleben, da Salzstock (s. Asse), nicht geeignet ist?
- Dann aber erst dann kann und muss nach alternativen Standorten gesucht werden. Auch dazu hat das Institut etwas auf der Pfanne, muss ich selbst erst lesen:

http://www.oeko.de/oekodoc/863/2008-301-de.pdf
Dort steht z.B. drin:


Eine Entwicklung in Richtung partizipativer Entscheidungsfindung, die die Öffentlichkeit einbezieht, zeigt sich auch in anderen potenziell umstrittenen Großvorhaben, beispielsweise bei der Erweiterung von Flughafenkapazitäten und anderen Infrastruktur-maßnahmen, Müllverbrennungsanlagen etc. .... (gern lesen, ich lasse es weg!)... In der praktischen Umsetzung ist zu beobachten, dass in den letzten Jahren im nuklearen sowie im konventionellen Bereich verstärkt Prozesse initiiert wurden, die bewusst über bestehende rechtliche Anforderungen hinausgehen und zusätzliche Maßnahmen zur Förderung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit, zur Beteiligung der Öffentlichkeit und zur Entwicklung von Vertrauen und Akzeptanz vorsehen.
Dass ist, wie ich schon immer fand und finde, richtig und gut! (Meinung!)

Weiter:

Im Eurobarometer 2005 /EUR 05/ hatte außerdem eine Mehrheit der Befragten den Thesen zugestimmt, dass die fehlende Entscheidung über die Endlagerung der radioaktiven Abfälle ein Hinweis darauf sei, dass es keinen sicheren Entsorgungsweg gebe (79 %) und dass Entscheidungen über den Umgang mit gefährlichen Abfällen politisch unpopulär seien (81 %). Eine entsprechende Abfrage war 2008 nicht mehr erfolgt.
- unterstützt meine Meinung, dass es Weitsicht und Mut erfordert, die Erkundung von Gorleben eben weiter zu führen und nicht einfach zu "moraturisieren" oder wie dat heißt!

"Jetzt kommt Curd, ohne...."

Aus deinem Verbrauchslink zitiere ich für Link-nicht-Verfolger:
Immer mehr Leute schafften sich Spielkonsolen und Fernseher an, und die benötigten immer mehr Strom.
Auch ich wollte schon fast so´n Ding kaufen , das mich motiviert, mein Sportprogramm vor dem Fernseher zu machenSchäm - ganz schön blöd´ oder?

Zu unserem (öffentl. rechtl.) NDR-Link:


NDR.de: Eine Gefahr durch Atomkraft scheint auf den ersten Blick wenig greifbar. Die Strahlung ist unsichtbar. Können Sie sie in wenigen Worten veranschaulichen?

Gesine Enwaldt: Leider nicht, das ist mir auch jetzt noch ein Rätsel.


- Aber diese Frau äußert sich seiten- und stundenlang über etwas, was sie überhaupt nicht versteht? - So wird nämlich Meinung gemacht. Weiter:

NDR.de: Wer waren Ihre Gesprächspartner? Gab es dabei Probleme sie zu finden?

Gesine Enwaldt: Grundsätzlich war es sehr schwer, einen Vertreter der Atomwirtschaft vor die Kamera zu bekommen. Bei dem Vattenfall-AKW Krümmel in Geesthacht hatten wir Glück. Sie haben uns durch das Kraftwerk geführt und sich unseren Fragen gestellt. Ansonsten sind die Vorstandsvorsitzenden der Energiekonzerne, die Atomlobbyisten, derzeit zurückhaltend, vor allem wegen der laufenden Debatte über längere Laufzeiten und den Ausstieg vom Ausstieg.
- Daher hat ja jedes Kernkraftwerk ein Info-Zentrum, jeder Konzern Vertreter für die Öffentlichkeitsarbeit... Dass es aber auch dort viel besser gehen müsste, lese ich z.B. hier: http://heulisparadies.de/2010/06/11/besuch-beim-kku/

Am Donnerstag war dann Herr Harms, Lehrer an unserer Schule zu uns in den Unterricht und stellte uns die Risiken die von E.ON einfachmal komplett ausgelassen hatte vor


Auch wird für die Anreicherung von Uran Unmengen an Energie benötigt so stehen in der Umgebung von einer Fabrik die Uran anreichert 4 Kernkraftwerke und zu spitzen Zeiten speisen 3 dieser Atomkraftwerke nur die Fabrik. In Deutschland wird diese Energie durch Kohlekraftwerke bereit gestellt also ist Atomkraft auf keinen Fall ganz frei von CO2.

Der Mann ist Lehrer und darf somit sogar bezahlt indoktrinieren. Weiß er´s nicht besser oder will er lügen?
Aus: http://www.calsky.com/lexikon/de/txt/a/an/anreicherung.php


Das Gaszentrifugenverfahren ist im internationalen Bereich heute das gängigste Verfahren zur Urananreicherung und hat die Gasdiffusion hinsichtlich der Bedeutung inzwischen überholt. Die wichtigsten Gründe dafür sind der erheblich geringere Energieverbrauch (rund 50 kWh pro kg Trennarbeit) und die größere Flexibilität hinsichtlich der Kapazitätsplanung.


Dazu aus Dubbel; L Energietechnik und Wirtschaft; L 13; 2.5 Kernbrennstoffe; S. 646ff; 22. Auflage:


Theoretisch läßt sich aus 1 kg Uran 235 durch Kernspaltung in einem thermischen Reaktor eine Wärmeenergie von

[;\frac{192MeV/Spaltung \ast6,0247 \ast 10^{23} Atome(Loschmidt Zahl)}{235,04 (Atomgewicht von U235)} =;]

[;4,92 \ast 10^{26} MeV = 22GWh;]

freisetzen. Dies würde einem theoretischen Brennstoffbedarf von rd. 2700 t SKE Steinkohle entsprechen. In einem Kernreaktor können jedoch nicht alle Atome des Uran 235 gespalten werden. Es werden aber auch andere oder neu im Reaktor erzeugte Isotope gespalten, insbesondere entsteht das Plutonium 239 aus dem Uran 238. Die tatsächliche Brennstoffausnutzung bei Leichtwasserreaktoren (LWR) wird mit dem Begriff „Abbrand“ in GWd/t (24 Mio. kWh/t) eingesetztem Brennstoff definiert. Sie ist bei Druckwasserreaktoren (DWR) mit 32,5 GWd/t (Anreicherung 3,1% U 235) und bei Siedewasserreaktoren (SWR) mit 27,5 GWd/t (Anreicherung 2,6% U 235) anzusetzen. Für die Herstellung von 1 kg auf 3% angereichertes Uran sind 5,479 kg Natururan als sog. „Feed“ erforderlich, wobei nach den Anreicherungsverfahren 4,479 kg auf 0,2% abgereichertes Uran als Restprodukt („tail“) verbleibt. Das bedeutet bei einem Abbrand von 32,5 GWd/t Uran (=780 GWh/t), bezogen auf 1 kg Natururan, 17,48 t SKE Steinkohle bzw. etwa 12 t Erdöl.
Bei diesen Werten ist keine Rücküführung von Uran und Plutonium unterstellt. Wird durch eine Wiederaufbereitung das im Brennstoff noch verbliebene spaltbare Material in den Brennstoffkreislauf zurückgeführt, erhöht sich der Energieinhalt pro eingesetztes kg Natururan bei seiner Verwendung in Leichtwasserreaktoren auf etwa 26 t Steinkohle bzw. 19 t Erdöl.
(Die Einheit oben heißt Gigawatt-Tage pro Tonne! Vegleichlich: 1GW = 1.000 000 kW)

@ Frank13 "konjunktivierter Beweiston" wie immerLangweilig

Mann ist das lang geworden, sorry dafür ..und ich hab´ immer noch keinen Cent dafür bekommen Ehrenwort! Das kann jeder recherchieren und darf jeder wissen, warum veröffentlicht sowas keiner?
Florian_1
Stammgast
#520 erstellt: 04. Dez 2010, 15:07
Die 50kWh, die dort angegeben werde, delten die nur für die Zentrifuge oder auch für die chemischen Prozesse#ß
catman41
Hat sich gelöscht
#521 erstellt: 04. Dez 2010, 16:02

Frank_13 schrieb:
Wie man liest und hört ist die erhöhte Blutkrebsrate
beim Atommülllager Asse Zufall, und hat nichts mit der Asse zu tun.
Deswegen ist auch Gorleben sicher, wenn da mal was passiert ist es bestimmt auch der Zufall gewesen. Mann muß es alles nur ordentlich verkaufen.


Du weiß aber schon, das die Asse absäuft!

Aus diesem Grunde ist Salz als Endlager nicht geeignet.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
Frank_13
Stammgast
#522 erstellt: 04. Dez 2010, 17:54
Das weiß ich schon, und hatte es ironisch gemeint, sorry wenn es mißverstanden wurde.

das video : 45 Min - Die Atomlüge ist sehr interessant.

Soundy´s Kommentar habe Ich erwartet, nach meiner Meinung sieht er in allen Atomkritikern nur Panikmacher ohne fundiertes wissen, deren bedenken unangebracht und falsch sind, egal was auch kommt.
Curd
Hat sich gelöscht
#523 erstellt: 04. Dez 2010, 17:59
@Harry
IMHO meinte Frank_13 sein Post ironisch


Soundy73 schrieb:


Erstmal zu catman41:
Was passiert eigentlich, wenn sich rausstellt, das Gorleben, da Salzstock (s. Asse), nicht geeignet ist?
- Dann aber erst dann kann und muss nach alternativen Standorten gesucht werden.


Das sehe ich z.B. anders - wenn es sich nun herausstellt ( es gibt nicht wenige die behaupten das dies schon längst feststeht - Asse und Morsleben könnten da ja schon Hinweis genug sein...) darf wieder 30 Jahre gesucht und geprüft werden? Was hindert denn die "Experten" daran parallel zu suchen? So wie das in jedem Projekt auch läuft? Ein Wirtschaftsunternehmen wäre bei solch einer Schlamperei schon längst Pleite - dieses Risiko kann man nicht verantworten.... aber die Regierenden wollen Ruhe haben.... wenn die dann noch in Bayern und Württemberg demonstrieren - nein lieber nicht...

Gesine Enwaldt ist Journalistin - die muß nun auch nicht die technischen Belange erklären können - wenn selbst die Herren von Vattenfall nach 1,5 Jahren immer noch nicht wissen warum ein erneuter Trafobrand entstanden ist
Frank_13
Stammgast
#524 erstellt: 04. Dez 2010, 18:09

Curd schrieb:
.... wenn selbst die Herren von Vattenfall nach 1,5 Jahren immer noch nicht wissen warum ein erneuter Trafobrand entstanden ist :D


das brauchen sie auch nicht wissen, ist ja alles super sicher und ausgeklügelt, da kann gar nichts passieren. und dann ist es ja auch noch ein deutsches AKW, da passiert sowieso nichts.
( war wieder ironisch)

In dem video sind wirklich viele fragen offen geblieben. Wie kann es sein das auch von anderen Gebieten mit vielen Leukämie Vorfällen berichtet wird, die dann aber nicht benannt werden können, und dass Mann dann lieber geht ?
Und so einer veröffentlicht das dann auch noch.
Florian_1
Stammgast
#525 erstellt: 04. Dez 2010, 18:55
Einfach alles auszublenden und wegrennen ist eine Taktik gegen die man nicht ankommt.
[Die Klöten für 2 Sekunden an eine Autobatterie und der redet wie ein Wasserfall.]



Gesine Enwaldt ist Journalistin - die muß nun auch nicht die technischen Belange erklären können.

Wenn sie tatsächlich nicht weiß was Radioaktivität ist, dann ware das sehr schlecht.
Soundy73
Inventar
#526 erstellt: 05. Dez 2010, 13:45
Hallo Florian 1: Deine Frage nach den 50 kWh kann ich leider nicht so ohne was beantworten , ich hab´ noch nie ein Brennelement gebastelt Werde bei Gelegenheit nochmal forschen.

Frank 13 ist der
Meinung ich sähe in allen Atomkritikern nur Panikmacher ohne fundiertes Wissen, deren Bedenken unangebracht und falsch sind, egal was auch kommt.


Ist zwar deine Meinung aber nicht wahr. Auch ich halte es für mächtig Murks, Möchtegern-Endlager zu benutzen, die ohne Pumpenbauwerke nicht mal ´ne Woche trocken blieben.
Sowas wüsste ich vorher, da ich ja auch nur mitmeinem Geld wirtschaften darf! Nun ist aber der Salzstock Gorleben völlig anders als die absaufenden Bergwerke Morsleben und Asse! Dort wurde nicht abgeteuft und gesprengt und durchlöchert aus allen Richtungen.

Aber mit der Brennelementsteuer könnte man ja so ganz pauschal mal auf Endlager-Alternativ-Suche gehen


Curd schrieb:

.... wenn selbst die Herren von Vattenfall nach 1,5 Jahren immer noch nicht wissen warum ein erneuter Trafobrand entstanden ist



das brauchen sie auch nicht wissen, ist ja alles super sicher und ausgeklügelt, da kann gar nichts passieren. und dann ist es ja auch noch ein deutsches AKW, da passiert sowieso nichts.
( war wieder ironisch)


In einem anderen Kraftwerk im Norden wurde von einer Herstellerfirma ein neuer Großtrafo angeliefert, der bei der Abnahme durch den Kunden (der sich mit sowas auskannte) über 1000 Mängelpunkte aufwies! - Soviel zu deutscher Qualitätsarbeit. Deshalb verlässt man sich in der Sicherheitstechnik ja auch nie auf nur eine Maßnahme, sondern hat immer minimal drei!
Das ist so, als wenn Du Deine Hose mit Gummizug mit Gürtel und Hosenträgern am runterrutschen hinderst ;)

Es wird aus "Eurer" Szene nur immer so dargestellt, dass alle Kernies so halbwilde Rambos wären, die sich um nix und niemanden scheren würden und das ist schlichtweg vogel zeigen

Dafür bin ich hier am fechten
catman41
Hat sich gelöscht
#527 erstellt: 07. Dez 2010, 21:53
Moin,

obwahl der Umweltminister des Landes Niedersachsen - Sander - der schlechteste Umweltminister aller zeiten ist, hat er was gutes von sich gegeben;

http://www.ndr.de/re...tortransport139.html

Kann es sein, das man sich mit Gorleben doch nicht so sicher ist!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover
Soundy73
Inventar
#528 erstellt: 08. Dez 2010, 08:10
Moin Harry!

Mein Steueranteil freut sich über die Ansicht von Herrn Sander, da z.B. in Bayern sicher nicht soviel Mob/Unwissende/Berufsprotestierer auf die Straße zu bekommen sind.

Mit Berufsprotestierern meine ich die "Nicht-Ein-€uro-Jobber" von z.B. Grünfrieden, weiß nicht ob ich das hier schon mal verlinkt hatte: https://service.gree...er_Internetseite.pdf

Das Problem ist nur, das der Bund dort kein Zwischenlager unterhält, jedoch für die Rückführung nach den Verträgen zuständig ist. Somit müsste der Bund Stellplätze bei Betreibern anmieten. Dazu versuch´ ich mal eine Grafik:

Zwischenlager

Na scheint ja zu klappen, dass man´s lesen kann.

Dies Postulat von Dir:
Kann es sein, das man sich mit Gorleben doch nicht so sicher ist?
hab´ ich mal berichtigt, da gehört nämlich ein Fragezeichen hinter!-Wir wollen doch ehrlch bleiben und nicht "Möchtegern Fakten" präsentieren.

Auf Dein Postulat vom "schlechtesten Umweltminister" komme ich noch zurück
Soundy73
Inventar
#529 erstellt: 08. Dez 2010, 08:54
So der Sander hat da nämlich bereits im Mai 2010 etwas ins Rollen gebracht bezüglich des Mythos "Verschwörungstheorie Gorleben":

http://www.umwelt.ni..._id=65061&_psmand=10


HANNOVER. Heute (Freitag-28.05.2010 anm. v. mir) hat Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander eine wissenschaftliche Expertise zur Vorauswahl des Standortes Gorleben vorgestellt, die sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 1976 bis zum 22. Februar 1977 bezieht. Erstellt wurde die Studie „Gorleben als Entsorgungs- und Endlagerstandort - Der niedersächsische Auswahl- und Entscheidungsprozess"von dem Historiker Dr. Anselm Tiggemann, im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz.

„Die Studie belegt, dass die Verschwörungstheorien jeder Grundlage entbehren, Gorleben also wissenschaftlich fundiert ausgewählt wurde", erklärte Sander. „Ich hoffe sehr, dass diese Erkenntnisse zur Versachlichung der Diskussion beitragen - sowohl in Niedersachsen als auch in Berlin. Wir setzen jedenfalls auf Transparenz, insbesondere für die Bevölkerung im Wendland." Mit dieser Studie seien nun die Entscheidungsschritte und Kriterien nachvollziehbar, nach denender Standort Gorleben ausgewählt wurde.


Ein schickes Zitat zum Ex-Bundes-Umweltminister hab´ ich gefunden - so erleben wir Ihn ja auch heute wieder:

Gabriel auf einen Standpunkt festzulegen, sei ähnlich erfolgversprechend wie der Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.


Wir hatten da in Niedersachsen auch mal einen Wolfgang Jüttner, der sagte:
"Die Tiefe dessen, was man sich mitunter anzueignen hat, ist doch immens.. Dafür werden wir dramatisch unterbezahlt."
(Minister Jüttner im Landtag als Reaktion auf sehr detaillierte Fragen der Grünen zur Sicherheit von Castor-Behältern.)
(klaute ich aus: http://www.castor.de/presse/ejz/2002/oktober/26c.html)
Auf:
SPD-Spitzenkandidat: Wolfgang Jüttner holt schlechtestes Ergebnis seiner Partei
-will ich jetzt nicht herumreiten, der Wähler vergisst wohl nicht? (aus: http://www.abendblat...-den-Untergang.html)
catman41
Hat sich gelöscht
#530 erstellt: 08. Dez 2010, 19:17
@Soundy73,

tröste Dich, ich weiß, was der nds. Umweltminister - nicht nur in Atomfragen - verzapft.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#531 erstellt: 08. Dez 2010, 19:55
Was der Catman alles glaubt zu wissen.
catman41
Hat sich gelöscht
#532 erstellt: 08. Dez 2010, 21:34

Mackie-Messer schrieb:
Was der Catman alles glaubt zu wissen. :L


wieso?
Andere glauben auch alles zu wissen!!

Kannst mal sehen, was ich als Hannoveraner über die Politiker des Landes weiß

Obwohl;
Stimmt natürlich, das nur die Befürwörter Gutmenschen sind, und alles wissen.

Sry, für meine Anmaßung!

Jetzt hat sich unser Grußonkel auch noch als Lobbyist geoutet

Atomstrom, Nein Danke!
Harry


[Beitrag von catman41 am 08. Dez 2010, 21:53 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#533 erstellt: 09. Dez 2010, 09:20
Sooo, unser Bundespräsident hat unterschrieben!

Mir fällt da zu Wulff nur ein:

Applaus

Jetz werden wir dann wohl den "Erzengel" in Aktion erleben, Verfassungsbeschwerde und rumpu... was das Zeug hält.

catman41 bleib´ bloß unter Deinem Deckmantel mit den heißen Insider-Infos, sonst wird´s noch HiFi-Leaks hier und bumms haste ´ne "Praktikantin" am Halsaugenroller
Soundy73
Inventar
#534 erstellt: 09. Dez 2010, 15:23
Einen hab´ ich noch auf die Schnelle:

Oma Anke

So, dann geht´s ins Weihnachtsmarktwochenende!
catman41
Hat sich gelöscht
#535 erstellt: 09. Dez 2010, 18:58
@Soundy73,


So, dann geht´s ins Weihnachtsmarktwochenende!


wie, hast Du ab Heute schon Wochenende, sprich Morgen frei!

Naja, Morgen brauche ich auch nur bis 12:30!

auf alle Fälle - auch wenn man sich nochmal schreiben sollte - wünsche ich Dir ein schönes Loch am Ende, äh Wochenende!!

lg
Harry
Soundy73
Inventar
#536 erstellt: 13. Dez 2010, 09:05
Danke für die WE-Wünsche, die ich mir leider erst heute abholen kann.

Nee, das Wochenende begann schon viel früher , Resturlaub verballern und Weihnachtsmarkttour nach Leipzsch, kann keinen Glühwein etc. pp. mehr sehen

Zum Thema, ich fand:

Berlin - Die Klagen gegen das schwarz-gelbe Gesetz für längere Laufzeiten für Atomkraftwerke werden voraussichtlich erst im Frühjahr nächsten Jahres beim Bundesverfassungsgericht eingereicht werden. Nachdem nun Bundespräsident Christian Wulff das Gesetz unterschrieben hat, bereiten mehrere SPD-Länder sowie die Opposition Klageschriften vor. "Mit einer Fertigstellung wird nicht vor Februar gerechnet", hieß es am Donnerstag in Kreisen der Grünen-Bundestagsfraktion.

in: http://www.verivox.d...r-februar-65414.aspx

Und dann muss es weitergehen mit der Endlagersuche, diesmal für Kohlendioxid:

...Thema ist das geplante CCS-Gesetz über die Abtrennung, den Transport und die unterirdische Verpressung von Kohlendioxid (Carbon Dioxide Capture and Storage). Vor allem in Brandenburg, wo in der Lausitz Braunkohle gefördert wird, macht sich Kritik an der wiederholten Verschiebung des Gesetzes breit. Ihren Unmut über diese Verzögerung brachten etwa 1000 Mitglieder der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) mit einer Kundgebung vor dem Tagungshotel zum Ausdruck.

Der stellvertretende IG BCE-Vorsitzende Ulrich Freese forderte die schwarz-gelbe Bundesregierung auf, das CCS-Gesetz noch im Dezember in den Bundestag einzubringen. Ohne dieses Gesetz werde die Kohleverstromung in Deutschland infrage gestellt. Die Grüne Liga Brandenburg kritisierte die Demonstration der IG BCE für ein schnelles CCS-Gesetz.
aus: http://www.verivox.d...es-bundes-65413.aspx

Angenehme Arbeitswoche! -Morgen muss ich auch wieder los!
Soundy73
Inventar
#537 erstellt: 14. Dez 2010, 15:10
Aufflackern!

Damit´s hier nicht versandet, packe ich für alle Interessierten eine neue Info rein:

Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz hat gelernt!
Damit es kein neues "S21" gibt, wird mit offenen Karten gespielt, von mir ein Bravo: http://www.gorlebendialog.de/allgemein/aktuell/2.php


Gorleben braucht eine Antwort - wir möchten den Dialog mit Ihnen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Jahr 1977 wurde Gorleben als Standort für mögliches Endlager für hochradioaktive (wärmeentwickelnde) Abfälle benannt. Seither ist die Region zerrissen zwischen Protest auf der einen und Zustimmung auf der anderen Seite. Die Auseinandersetzungen haben teilweise tiefe Narben hinterlassen. Wir müssen über die Gräben hinweg miteinander ins Gespräch kommen und dafür sorgen, dass keine weiteren entstehen.

Das Moratorium zur Erkundung des Salzstocks Gorleben als mögliches Endlager für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle wurde zum 1. Oktober 2010 aufgehoben. Mit der Wiederaufnahme der Erkundungsarbeiten soll endlich Klarheit geschaffen werden, ob ein Endlager im Salzstock Gorleben möglich ist. Eine ergebnisoffene Erkundung muss die Eignung oder Nichteignung des Salzstocks Gorleben umfassend begründen. Sollte sich der Salzstock als ungeeignet erweisen, müssen wir neue Wege finden. Wir wollen uns der Verantwortung für eine sichere Entsorgung der existierenden radioaktiven Abfälle in Deutschland stellen. Den Menschen in Gorleben und Umgebung kommt dabei eine tragende Rolle zu. Sie haben einen Anspruch darauf, dass die seit Jahrzehnten ungelöste Standortdiskussion um Gorleben endlich beantwortet wird. Sicherheit steht für uns dabei kompromisslos an allererster Stelle.

Nur gemeinsam mit Ihnen, mit Ihren Anregungen und Fragen können wir einen Dialog gestalten. Es geht um eine gemeinsame Verantwortung für unser Land, der wir uns stellen müssen. Wir hoffen, dass wir darüber mit Ihnen ins Gespräch kommen können.

Dr. Norbert Röttgen
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit


Schöne Vorweihnachtszeit an alle Leser!
catman41
Hat sich gelöscht
#538 erstellt: 14. Dez 2010, 16:48
@Soundy73,

ganz schon blauäugig, dieses dem Lobbyisten Röttgen zuglauben. Insgeheim wird Gorleben nämlich schon als Endlager vorbereitet.

Dieses Schreiben wurde nur verfasst, weil im nächsten Jahr 6 Landtagswahlen anstehen.

Man sollte bei der jetzigen Politik mal zwisxhen den Zeilen lesen!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
catman41
Hat sich gelöscht
#539 erstellt: 14. Dez 2010, 19:18
Moin,

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,734675,00.html

echt beruhigend, oder!

Aber in Gorleben - wenn es denn soweit ist - kann das nie nicht passieren!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
Soundy73
Inventar
#540 erstellt: 14. Dez 2010, 19:36
Ich streich´ dann mal "Lobbyist" und "insgeheim" zumindest letzteres ist ja wohl auch unwahr, des weiteren lese ich grundsätzlich immer auch zwischen den Zeilen, was ja manchen wohl fürchterlich auf den Senkel geht

Bezüglich Landtagswahlen geht bei uns hauptsächlich Hamburg durchs Radio (zahle GEZ!)und da ist die Masche der SPD mit einem Spitzenkandidaten anzutreten nur zu durchschaubar und die Grünen sonnen sich in Vorschusslorbeeren. Hoffentlich sch... denen der Wähler mächtig vor den Koffer, da hab´ ich nämlich von meiner Weihnachtsmarkttour einen bedenkenswerten Artikel aus dem Leipziger Wochenkurier v. 08.12.2010 (49.KW) mitgebracht:
Und Morgen egal

Hoffe, ich durft´s, kann aber jeder eh im Netz lesen.

Ich hab´ nix gegen "grüne Gedanken", wichtig und richtig aber auch dort "Machtmenschen", deshalb Obacht!
Soundy73
Inventar
#541 erstellt: 14. Dez 2010, 19:48
Hallo Harry, ich geh´ auf deine Unruhe ein:
http://www.endlager-...loesungen/_node.html

Antworten auf Ihre Fragen: Zutrittslösungen

* Ist die Zutrittslösung kontaminiert?


Die Zutrittslösung ist ursprünglich, das heißt bei Eintritt in das Grubengebäude, nicht kontaminiert. Sie nimmt erst bei der Sammlung und Speicherung in der Grube Radionuklide aus den Grubenwettern auf, insbesondere Tritium und, weniger relevant, C-14 sowie Radon und Radonfolgeprodukte. Die Tritium-Konzentration in der nach Mariaglück abgegebenen Zutrittslösung liegen bei einigen Becquerel pro Liter. Ansonsten werden in der Zutrittslösung, die in der Grube verbleibt bzw. zur Herstellung von Sorelbeton genutzt wird, je nach Speicherort und Lagerzeit in der Grube Tritium-Konzentrationen von ca. 50 bis 4.000 Bq/l gemessen.


Zu den Krebsfällen:
1. Kurze Erklärung der ODL-Messungen: http://www.bfs.de/imis/aktuell/einfuehrung.pdf
2. Schau mal selbst hier rein, das BFS hat keinen Grund etwas zu pushen oder zu verschleiern im Gegensatz zu den üblichen Verdächtigen (..zwischen den Zeilen...): http://www.endlager-...0-05.html?nn=1226452

Muss los,
catman41
Hat sich gelöscht
#542 erstellt: 14. Dez 2010, 22:10
@Soundy73,

dies;

http://www.welt.de/p...sich-verdoppelt.html

scheint Dir egal zusein!

Na, denn!!

Wünsche Dir noch einen schönen Abend!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
Soundy73
Inventar
#543 erstellt: 15. Dez 2010, 07:47
Nein, catman41 selbstverständlich ist mir das nicht egal!

Aber Panikmache ist wohl nicht angebracht und von "Absaufen" zu sprechen bei:
acht statt vier Liter...pro Tag
Trotzdem ist das besorgniserregend, vermutet wird jedoch:
Das BfS vermutet, dass der gestiegene Zufluss durch die Kammer 8 im Zusammenhang mit der Füllung einer daneben liegenden Kammer steht, in der aber keine radioaktiven Abfälle entsorgt wurden.
wie du dort selbst gelesen haben müsstest

Asse Grundwasser aus http://www.endlager-...blob=publicationFile

Interessant zu lesen und somit empfehlenswert!
Soundy73
Inventar
#544 erstellt: 17. Dez 2010, 15:53
images/smilies/insane.gif Ich mach´ weiter:

Ganz frisch aufgefasst: http://www.abendblat...Kruemmel-leiten.html

Daraus zitiert:

Schleswig-Holsteins Landesregierung begrüßte es, dass grundsätzlich über einen Wechsel in der Betriebsführerschaft diskutiert werde, sagte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) am Rande der Landtagssitzung in Kiel: "Es kann nur besser werden. Wir freuen uns, wenn wir nicht mehr über die Zuverlässigkeit eines Betreibers sprechen müssen." E.on übe die Betreiberschaft des AKW Brokdorf in hervorragender Weise aus. Schleswig-Holsteins Justizminister Emil Schmalfuß (parteilos), dem die Aufsicht über die beiden Kernkraftwerke obliegt, reagierte dagegen zurückhaltend: "Grundsätzlich ist jede Überlegung zur Optimierung von Kernkraftwerken positiv." Er könne jedoch das Ergebnis erst bewerten, wenn es vorliege.(bk/HA)


Die Meinung scheint mir verständlich aber: http://powerplants.vattenfall.com/
Ringhals 1-4: http://powerplants.vattenfall.com/node/408
Forsmark 1-3: http://powerplants.vattenfall.com/node/328

Diese "Orte" waren auch in den Medien - hier muss ich fragen: Wurde zuviel gespart? Wieso gibt´s für Krümmel keinen geeigneten Betriebsleiter von Vattenfall? Wenn die doch selbst im Norden 7 Anlagen betreiben, müsste man doch ausbilden können?

Ich will Kernkraft, weil´s Sinn macht - Aber Sicher!

Aus Uran kann man nur einen Nutzen ziehen: Energie erzeugen.Thumbs up

Okay, dann kann ich ja noch nachtragen: Ob sich E.ON damit nicht einen Bärendienst erbringt? Es riecht förmlich nach dem Aufarbeiten von Versäumnissen. Ich werde beobachten!


[Beitrag von Soundy73 am 17. Dez 2010, 16:10 bearbeitet]
Frank_13
Stammgast
#545 erstellt: 17. Dez 2010, 18:55

Soundy73 schrieb:
Es riecht förmlich nach dem Aufarbeiten von Versäumnissen. Ich werde beobachten!


Das finde Ich sehr schön, teile zwar sehr oft (meistens) nicht deine Meinung hier, muß aber eingestehen, was Ich sehr gerne mache, das Du Dich kümmerst.

Gestern war in den Nachrichten das einige Störungen in Akw´s nicht gemeldet wurden, gestern kam es erst raus, waren aber nur Bagatellen.
Soundy73
Inventar
#546 erstellt: 18. Dez 2010, 15:12
Wenn denn jeder kaputte Lichtschalter gemeldet würde, würden die Gegner wiederum Vernebelungstaktik unterstellen, da interessante Dinge in der Menge untergingen

Augenmaß bei der Berichterstattung ist also nicht unbedingt leicht, sondern stets eine Gratwanderung.

Zurück zu meiner Observation: http://www.eon-energ...ilung.htm?id=1451347


E.ON und Vattenfall haben mit Blick auf die geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Kernenergie vereinbart, gemeinsam alle Möglichkeiten zur baldigen Wiederinbetriebnahme und zur weiteren betrieblichen Optimierung der Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel zu prüfen. Dazu werden die beiden Unternehmen in den nächsten Monaten insbesondere die technischen Rahmenbedingungen und die betrieblichen Abläufe untersuchen sowie den für Modernisierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen notwendigen Investitionsbedarf ermitteln.
(Hab´ ich mal fett gemacht, da es meine These von oben unterstützt.)


E.ON und Vattenfall verfolgen gemeinsam das Ziel, die anstehenden Analysen, Bewertungen und Konzeptentwicklungen in der ersten Jahreshälfte abzuschließen. Unverzichtbare Voraussetzung für eine Wiederinbetriebnahme ist für beide Unternehmen ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit beim Wiederanfahren der Anlagen.
- Das muss ja wohl auch selbstverständlich sein.

Schönen 4. Advent! Weihni2
Soundy73
Inventar
#547 erstellt: 20. Dez 2010, 12:55
Ganz aktuell etwas neues zu Brunsbüttel:
http://www.ndr.de/re...brunsbuettel161.html

"Eine Regelung findet sich im Bundesemissionsschutzgesetz", sagte Habeck der NDR 1 Welle Nord. Demnach sei die Betriebsgenehmigung erloschen, weil der Atommeiler in Brunsbüttel seit mehr als drei Jahren keinen Strom mehr produziere, also nicht mehr für den Zweck produziert, für den er gebaut wurde, so der Grünen-Politiker. Kraftwerksbetreiber Vattenfall brauche deshalb eine neue Genehmigung. Das von einer Umweltrechtlerin erstellte Gutachten soll heute in Kiel vorgestellt werden.


Hintergrund-Info zu Robert Habeck: http://www.robert-habeck.de/person/

Hintergrund zu Cornelia Ziehm: http://www.welt.de/r...eljahr_gefeuert.html
http://klimaretter.i...dient-kohlekonzernen

Die Prägung dieser Meldung ist also eindeutig, daher behalte ich mir vor, die Gegendarstellung, die sicher erfolgen wird, ebenso zu veröffentlichen

Mal sehen was am Ende rauskommt, hier kann man´s mal komplett verfolgen. Werde mal versuchen, unpareiisch zu sein.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#548 erstellt: 20. Dez 2010, 13:45

Soundy73 schrieb:

Hintergrund zu Cornelia Ziehm: http://www.welt.de/r...eljahr_gefeuert.html
http://klimaretter.i...dient-kohlekonzernen



Jeder bekommt eben dass was er verdient. Wenn man hier in Bremen so wählt, muss man eben auch damit leben.
Aber Hauptsache oberflächlich ist alles in Ordnung und man kann weiterhin Geld mit der Gießkanne verteilen.


[Beitrag von Mackie-Messer am 20. Dez 2010, 20:32 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#549 erstellt: 20. Dez 2010, 19:10
So das war jetzt wieder eine Riesen-Luftblase, aber überall entsprechend in Szene gesetzt:

Zitat aus: http://www.focus.de/...tel-_aid_583545.html

Nach Ansicht von Betreiber Vattenfall greift das von den Gutachten angeführte Immissionsrecht im konkreten Fall jedoch nicht. Schleswig-Holsteins für Atomaufsicht zuständiger Justizminister Emil Schmalfuß (parteilos) hält die Argumentation des Gutachtens ebenfalls für „weniger überzeugend“.

Die 1983 erteilte unbefristete Betriebsgenehmigung umfasse „den Betrieb der Gesamtanlage Kernkraftwerk Brunsbüttel einschließlich aller erforderlichen Betriebsvorgänge“, sagte Schmalfuß. Dazu gehöre grundsätzlich auch der „sogenannte Stillstandsbetrieb, dass heißt Instandsetzungsvorgänge, Reparaturen, Brennelementwechsel, wiederkehrende Prüfungen und so weiter“. Wegen des Stillstands der Anlage sieht der Minister derzeit keinen akuten Handlungsbedarf, will das Gutachten aber sorgfältig prüfen.


Selbst unparteiisch gesehen, wird das Verbreiten von Postulaten als "Wahrheit" einfach zu augenscheinlich, hier Beispiele:
http://www.stromverg...r-dem-aus-20-12-2010
http://www.n-tv.de/p...-article2190026.html
http://www.verivox.d...r-dem-aus-65588.aspx
http://www.sueddeuts...nd-zu-viel-1.1038060

Den Lesern wird suggeriert, es handele sich um erwiesene Tatsachenso nicht und damit den Arbeitnehmern in Brunsbüttel das Weihnachtsfest versaut!


Ich wünsche den verantwortungsvollen, für die Sicherheit der Bevölkerung und Ihrer Anlage arbeitenden Menschen und ihren Familien, nun erst recht, ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest!x-mas_235

Das wird kopiert und geht so nach Brunsbüttel!
Soundy73
Inventar
#550 erstellt: 27. Dez 2010, 10:44
Frohe Weihnachten gehabt zu haben!

Hatte in der "ruhigen Zeit" selbige, um mal ein wenig zu lesen und stolperte über das:

Das 10-Punkte-Sofortprogramm zum Energiekonzept (Umsetzung bis 31.12.2011)

http://www.bmwi.de/B...ache=de,rwb=true.pdf

Mit dem Energiekonzept beschließt die Bundesregierung
als ersten Schritt der Umsetzung das nachfolgend
dargestellte Sofortprogramm. Das Sofortprogramm
soll bis zum 31.12.2011 umgesetzt werden. Die
Bundesregierung wird dem Deutschen Bundestag bis
zum 31.03.2012 darüber berichten. Alle drei Jahre, erstmals
2013, wird die Bundesregierung mit der Vorlage
des Monitoringberichts dem Deutschen Bundestag
zugleich über den Stand der Umsetzung des Energiekonzepts
berichten. Wir werden prüfen, wie dieser
Monitoringprozess mit dem des IEKP in Übereinstimmung
gebracht werden kann.


Angeblich ist das doch alles Lobbypolitik gewesen? Bitte mal lesen und dann mit den tollen Taten der anderen, Glühlampenverbot und Pfanddosen vergleichen
Soundy73
Inventar
#551 erstellt: 28. Dez 2010, 15:01
Ansehenswertes zum Thema Endlagerung, kuckste mal hier: http://www.youtube.com/watch?v=P4MNx7JH_Ko

Was man wissen sollte:

10

(Aus oben genanntem Video bzw. Rundfunkstaatsvertrag)

Ebenfalls zum Thema Zwischen- und Endlagerung: http://www.dr-michae...-cducsu-vom-11112010
Mimi001
Hat sich gelöscht
#552 erstellt: 29. Dez 2010, 16:45

Glühlampenverbot

kommt von der EU


Pfanddosen

Das Verbot hat per Gesetz Töpfer ( CDU) beschlossen, nachdem die Industrie ihrer Selbstverpflichtung nicht nachkam ...



Das 10-Punkte-Sofortprogramm zum Energiekonzept (Umsetzung bis 31.12.2011)

Sofortprogramm bis Ende 2011 ist ja fast ein Oxymoron ...

...abwarten was davon umgesetzt werden wird ....
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